Schweiz
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Im Jahr 2019 wurden fast sechs Milliarden Franken Familienzulagen ausbezahlt



ARCHIV ? ZU DEN THEMEN AN DER HERBSTSESSION DER EIDGENOESSISCHEN RAETE VON HEUTE DONNERSTAG, 19. SEPTEMBER 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Un homme et ses deux enfants se promenent en profitant d'une meteo printanniere sur fond de Lac Leman ce dimanche 19 avril 2015 a Yens, Vaud. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

In der Schweiz sind im vergangenen Jahr 5.9 Milliarden Franken an Familienzulagen ausbezahlt worden. Das waren 3.5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) am Dienstag mitteilte.

Mit 95 Prozent machten die Leistungen gemäss Bundesgesetz über die Familienzulagen den grössten Teil aus. Der Rest entfiel auf Familienzulagen in der Landwirtschaft und weitere Versicherungssysteme wie etwa die Invalidenversicherung. Insgesamt wurden 2.4 Millionen Leistungen an rund 1.3 Millionen Bezügerinnen und Bezüger ausgerichtet.

Die Kinderzulagen beanspruchten 71 Prozent, die Ausbildungszulagen 29 Prozent und die Geburts- und Adoptionszulagen ein Prozent. Finanziert wurden die Zulagen grösstenteils von den Arbeitgebern mit einem mittleren gewichteten Beitragssatz in der Höhe von 1.62 Prozent auf dem Lohn. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fernrohr 22.01.2020 21:40
    Highlight Highlight Und jetzt? Wie teuer werden die neuen Couchepin-Pfeiffen, sprich: "Düsenjäger" nochmal?
  • Firefly 21.01.2020 12:32
    Highlight Highlight Sicherlich gut investiertes Geld
  • wolge 21.01.2020 12:20
    Highlight Highlight Niemand in der Schweiz muss finanziell so bluten wie die Kinderlosen und die Alleinstehenden...

    Beispiel:
    Kinderlose Alleinstehende haben die direkte Bundessteuer ab einem Einkommen von 24225 Franken zu entrichten. Ein verheiratetes Paar ohne Kinder ab 43825 Franken, ein verheiratetes Paar mit zwei Kindern ab 97 550 Franken. Und ein Doppelverdienerpaar mit Kindern sogar erst ab 114 375 Franken. Die Hälfte aller Familien in der Schweiz zahlt dank Ab­zügen überhaupt keine direkte Bundessteuer...

    https://m.tagesanzeiger.ch/articles/15075431
    • bebby 21.01.2020 19:17
      Highlight Highlight Trotzdem gehören die Kinderlosen im Schnitt nicht zu den Ärmsten der Gesellschaft, sondern die Alleinerziehenden. Das nennt sich Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
    • Firefly 21.01.2020 20:34
      Highlight Highlight Kinderlose und die Alleinstehende müssen sich dafür um niemand anderen kümmern und haben Zeit wie Heu. Untern Strich bleibt ihnen mehr Geld für sich, sichselbst und sie.
    • wolge 22.01.2020 07:07
      Highlight Highlight @ bebby: Ja es gibt unvorhergesehene Schicksalsschläge...

      Was aber niemand hören will: Bei nahezu 50% Scheidungsrate ist es naiv und verantwortungslos dies nicht bereits vor der Gründung einer Familie mit in die Überlegungen und die Budgetplanung einfliessen zu lassen.

      Keine Verantwortung zu übernehmen und danach von der Gesellschaft dauernd mehr zu fordern ist sehr einfach und auch ziemlich egoistisch. Nicht nur gegenüber der Gesellschaft sondern auch gegenüber den Kindern...
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 21.01.2020 11:46
    Highlight Highlight Die Kinderzulagen fliessen wohl bei den meisten Familien direkt an die Krankenkassen...
    • Füürtüfäli 21.01.2020 12:53
      Highlight Highlight Jup, bei mir ist das jedenfalls so.
    • Satanarchist 22.01.2020 05:59
      Highlight Highlight Dito.

Interview

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