Schweiz
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Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» für den Bundesrat unnötig



Vor drei Jahren wurde die Initiative für mehr bezahlbare Wohnungen eingereicht. Nun fassen CVP und GLP die Parolen dazu. (Archivbild)

Die Initianten bei der Einreichung der Unterschriften. Bild: KEYSTONE

Das Parlament hat die Mittel für den gemeinnützigen Wohnungsbau um 250 Millionen Franken aufgestockt. Nach Ansicht des Bundesrats reicht das aus. Er empfiehlt die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» zur Ablehnung.

Das Volksbegehren des Mieterinnen- und Mieterverbands kommt am 9. Februar 2020 zur Abstimmung. Es verpflichtet den Bund, zusammen mit den Kantonen das Angebot an preisgünstigen Mietwohnungen zu fördern. Mindestens zehn Prozent der neu gebauten Wohnungen müssten im Eigentum von Trägern des gemeinnützigen Wohnungsbaus sein. Das soll unter anderem mit Vorkaufsrechten für Kantone und Gemeinden erreicht werden.

Volkswirtschaftsminister Guy Parmelin hat am Montag vor den Bundeshausmedien erläutert, warum der Bundesrat gegen die Volksinitiative ist. In der Schweiz gebe es insgesamt ausreichend guten und finanziell tragbaren Wohnraum, heisst es in einer vorab verschickten Mitteilung. Die hohe Bautätigkeit der letzten Jahre habe die Wahlmöglichkeiten der Wohnungssuchenden erweitert.

ARCHIV -- ZUM TAGESGESCHAEFT DER WINTERSESSION, AM  MITTWOCH, 12. DEZEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Wohnsiedlung Paradies in Zuerich - Wollishofen am Donnerstag, 2. November 2017. Die staedtische Wohnsiedlung Paradies wurde von 2015 bis 2017 komplett instand gesetzt. Heute leben in den insgesamt 194 Wohnungen gegen 600 Personen Ð rund 160 mehr als vor der Renovation.(KEYSTONE/Walter Bieri)

Werden seltener: bezahlbare Wohnungen. Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat hält daher die von der Initiative geforderten Markteingriffe für unnötig. Seiner Meinung nach hätte diese auch negative Auswirkungen: Weil die 10-Prozent-Quote in den städtischen Gebieten mit hohem Bedarf nicht erreicht werden könne, müsste an Orten gebaut werden, wo bereits ein Überangebot bestehe, schreibt er.

Einen weiteren Minuspunkt sieht der Bundesrat in der Forderung, dass Programme der öffentlichen Hand zur Förderung von Sanierungen nicht zum Verlust von preisgünstigen Mietwohnungen führen dürfen. Er warnt davor, dass Einschränkungen bei der Unterstützung von energetischen Sanierungen solche Vorhaben unattraktiv machen würden. Zudem unterliefen sie die Energiestrategie 2050.

Der gemeinnützige Wohnungsbau ist schon heute in der Verfassung verankert. Nach Ansicht des Bundesrats hat sich die bisherige Förderung durch den Bund bewährt und soll weitergeführt werden. Ein Instrument ist der Fonds de Roulement, aus dem Wohnbaugenossenschaften günstige Darlehen gewährt werden können.

Zürcher Genossenschaft vermietet Wohnungen an Nichtraucher

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Video: srf

Das Parlament hat diesen mit einem Rahmenkredit von 250 Millionen Franken für 10 Jahre aufgestockt. Es handelt sich um einen indirekten Gegenvorschlag, der in Kraft tritt, sobald die Volksinitiative abgelehnt worden ist.

Die zusätzlichen Mittel erlauben es, die Förderung während der nächsten Jahre im heutigen Umfang weiterzuführen. Der Marktanteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus von aktuell rund 4 Prozent könne damit gehalten werden, schreibt der Bundesrat. Um auf 10 Prozent zu kommen, wären nach seinen Berechnungen zusätzlich 120 Millionen Franken pro Jahr nötig. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Smeyers 26.11.2019 08:46
    Highlight Highlight Es gibt genug bezahlbare Wohnungen, die Frage ist nur wer drinn wohnt. Wenn natürlich Gemeinderäte drinn bleiben oder Studenten nach Jahrzehnten immer noch in der „WG Wohnung“ sitzen führt das zu Problemen.

    Grundsätzlich sollte nicht die Wohnung subventioniert sein sondern die Person die günstigen Wohnraum braucht. Mit dem Vorteil das man sich überall eine Wohnung aussuchen kann.
  • Driver7 26.11.2019 07:37
    Highlight Highlight Völlig unnötig, es gibt genügend günstigen Wohnraum. Ich habe gearbeitet, gespart und konnte mir mein Haus dadurch kaufen (und das ohne Zustupf von aussen). Aber alle wollen natürlich: Stadt, tiefe Steuern, günstiger Wohnraum.. nun wie schon Grossmutter sagte.. ds Füfi u ds Weggli gits ni..
    • Platon 26.11.2019 10:21
      Highlight Highlight @Driver7
      Du verstehst den sozialen Wohnbau offensichtlich nicht. Sozialer Wohnbau kostet auf die lange Sicht nichts. Der Staat bzw. wir verdienen über Baurechtszinse oder sogar direkt über Mieten, während viele in billigeren Wohnungen leben können. Das ist einfach nur tubelisicher! Du findest keine Quellen, wo das jemals nicht funktioniert hat. Schau in die linken Städte, die haben es schon längst begriffen. Der sozialen Wohnbau ist im übrigen auch der Grund, weshalb die Bürgerlichen nie mehr eine Mehrheit in in einer Stadt erringen werden. Sie weigern sich anzuerkennen, das es klappt!
  • MBär 26.11.2019 07:03
    Highlight Highlight Nun ertönt es wieder: "Die Linken wollen, dass man [die Vermieter] nichts mehr verdienen darf. Die wollen euch verarmen lassen".
    Aber da draussen sind zu viele gewinnorientierte Eigentümer & Unternehmen, welch versuchen, immer noch ein bisschen mehr aus den Mietern herauszuholen. Und wenn vom Lohn ende Monat nach Miete und Versicherung kaum was übrig ist um zu leben bei der Mehrheit, dann stimmt einfach etwas nicht.
    Dies betrifft vielleicht weniger Paare und Einzelpersonen mit je 100% Einkommen, aber für Familien, welche doch schnell mal 3.5 Zimmer benötigen, wirds eng.
    • Supermonkey 26.11.2019 08:45
      Highlight Highlight Hat nichts mit den Linken zu tun...
      Es gibt viele paare die eine Familie gründen aber garkein Geld für eine grössere Wohnung haben. So funktioniert das nicht. Macht nur Kinder wenn ihr es Euch auch leisten könnt ohne vom Staat unterstützt werden zu müssen!
    • MBär 26.11.2019 13:33
      Highlight Highlight @supermonkey
      Ächt jetzt? Dass kann nicht dein Ernst sein. Wir reden ja nicht von Familien mit 6+ Kindern sondern von "durchschnittlichen" Familien, mit 1-3 Kindern.
      "Macht nur Kinder wenn ihr es Euch leisten könnt[...]"
      Aua...
    • Supermonkey 26.11.2019 16:18
      Highlight Highlight Auch durchschnittliche Familien sollten aus meiner Sicher bei der Familienplanung die Finanzen berücksichtigen. Dies sollte vorallem den Kindern zuliebe Vorgängig geregelt sein. Denke die meisten könnens, aber die Fehlbaren sind aus meiner Sicht Sozialschmarozern gleichwertig... Der Statt soll für günstige Wohnungen inmitten der Stadt sorgen, der Staat soll Kitakosten übernehmen, Erwerbsausfall, Vaterschaftsurlaub, etc etc...
      Ich bin der Meinung, wenn man Kinder möchte, sollte man sich das auch, mindestens zu einem grossen Teil, auch selbst finanziell leisten können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 26.11.2019 05:30
    Highlight Highlight Initiative „Mehr bezahlbare Wohnungen“: Zuerst Zuwanderung reduzieren!

    Warum steigen die Mietzinsen? Vor allem weil die Zuwanderung übermässig gross ist und sich die Bevölkerung zu Recht wehrt gegen eine unangepasste Verdichtung der Siedlungen. Solange nichts gegen den Zuwanderungsstrom unternommen wird, bin ich nicht bereit, den gemeinnützigen Wohnungsbau über öffentliche Mittel zu unterstützen.
    • Platon 26.11.2019 10:25
      Highlight Highlight @Schneider
      😂 Nein, einfach nur nein. Ein typischer Kommentarspaltenunfall à la Schneider🤦🏻‍♂️
      Sozialer Wohnbau kostet auf die lange Sicht nichts, das wird zum Selbstläufer. Schauen Sie nach Wien!
    • Miracoolix 26.11.2019 11:52
      Highlight Highlight Die Zuwanderung ist übermässig gross? Wo leben sie denn? Aber für einige hat die Zuwanderung bei jedem Thema schuld, das kennt man ja .
    • Posersalami 26.11.2019 12:03
      Highlight Highlight Unfug

      Die Mieten und Hauspreise steigen und stiegen unabhängig von der Zuwanderung. Jeder (!) frei einsehbare Wohnpreisindex zeigt das.

      Aber was rede ich, für rechts-bürgerliche Besitzstandswahrer ist die Welt einfach zu kompliziert geworden. Ich könnte jetzt erklären wie der Immo Markt funktioniert aber dazu habe ich keine Lust.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Restrealität 25.11.2019 22:48
    Highlight Highlight "Nach Ansicht des Bundesrats hat sich die bisherige Förderung durch den Bund bewährt" - da kann ich einfach nur lachen .... und um 25 Mio. pro Jahr den Rahmenkredit anzuheben ist ein Hohn => deshalb: Ja für die Initiative.
  • Tom Scherrer (1) 25.11.2019 21:57
    Highlight Highlight Die Initiative kommt genau richtig und ich unterstütze sie gerne.

    Spekulanten, Versicherer und Pensionskassen sichern massiv mit Immobilien die Renditen, PK- und Lebensbersicherungen Verpflichtungen ab.

    Aktuell wird sehr viel normaler und günstiger Wohnraum (sogar schon MFH aus den 80er) aufgekauft und entweder saniert oder eingestampft und neu gebaut.

    Unsere Pensionskassen und Versicherer vernichten aktuell massiv günstigen Wohnraum. Bei uns in der Stadt sehr gut beobachtbar.

    Unsere Bürgerlichen sind leider näher bei den Vermietern und Eigenheimbesitzern und somit nicht neutral...


    • Smeyers 26.11.2019 08:49
      Highlight Highlight Wende dich an Frau Badran SP, sie wohnt in ihrer grossen Eigentumswohnung wird dein Anliegen sicher verstehen 🤣
    • Tom Scherrer (1) 26.11.2019 13:51
      Highlight Highlight Frau Badran setzt sich sehr wohl für tiefe Mieten ein.

      Sie weiss, dass damit Geld für Ausbildung Weiterbildung, Freizeit, Fairer Konsum und Alterssparen usw. frei wird.

      Mit zu hohen Mieten entziehen sie dem Kreislauf das Kapital und eine Abwärtsspirale beginnt.

      Aber das kann dem Egoisten, dem Spekulanten, der PEnsionskasse oder dem Versicherer ja egal sein, Hauptsache SEINE Rendite stimmt.

      Es ist ein Volkswirtschaftlicher GAU, der sich zuspitzen kann, Geduldet / unterstützt von der Politik. Und wir (über) bezahlen die Polit-Kohlköpfe auch noch :))

      Nicht Klever.

      Wählt mehr grün.
  • Me:ish 25.11.2019 21:14
    Highlight Highlight 2580.- für 80qm im ehemaligen Zürcher Gammelhaus. Gemeinnützig rot/grün-Style, momoll, so stellen wir uns das vor.
    • Maragia 26.11.2019 09:00
      Highlight Highlight Ist doch normal in Zürich so ein Preis. Zwingt dich ja niemand in Zürich zu wohnen. Gibt günstigen Wohnraum ausserhalb
    • Posersalami 26.11.2019 12:08
      Highlight Highlight Der Mietpreis ist lediglich kostendeckend. Die Häuser waren einfach absurd teuer..

      Aber 2580.- frisch renoviert an der Lage ist eigentlich gar nicht so teuer. Leider
  • chreischeib8052 25.11.2019 18:39
    Highlight Highlight das schlimmste am ganzen ist dass einwohner einer stadt, die schon ihr leben lang hier wohnen, aus den wohnungen gejagt werden und sich nach der sarnierung die miete nicht mehr leisten können!
    aber die studis aus sankt güllen oder von sonst woher leistet sich die schöne wohnung, über den beruf sohn oder tochter!
    die wahl zürcher können dann zentral und schön leben, während die zürcher die schon generationen hier ansässig sind aufs land verbannt werden, da sie sich nurnoch die wohnungen ausserhalb leisten können! sche... gentrifizierung!!
    • troop5444 26.11.2019 08:03
      Highlight Highlight Ein Zürcher mit Dichtestress, das tut mir jetzt aber Leid!

      Bei uns im Aargau werden Überbauungen mit Zürchern gefüllt, das ist auch nicht toll 😂
    • Maragia 26.11.2019 09:31
      Highlight Highlight Warum sollen denn "Generations"Zürchern den Wahlzürchern vorgezogen werden?
    • 7immi 26.11.2019 10:30
      Highlight Highlight @chreischeib
      sollen denn Wohnungen vergammeln? irgendwann muss man nunmal sanieren. Und dass die Wohnung dann etwas teurer ist ist auch klar, sie ist ja jetzt neuwertig. Oder sollen die Eigentümer nur aus reiner Nächstenliebe sanieren und Verlust einfahren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 25.11.2019 18:38
    Highlight Highlight Stimmt unnötig. Das einzige Mittel das hilft ist die Personenfreizügigkeit abzuschaffen. So wie es das Volk beschlossen hat.
    • MeinSenf 26.11.2019 07:53
      Highlight Highlight Träum ich? Wann war denn das bitte genau?
    • troop5444 26.11.2019 08:04
      Highlight Highlight Nein nein, sowas kann unmöglich etwas mit Zuwanderung zu tun haben!
      🤔
    • Thomas G. 26.11.2019 12:22
      Highlight Highlight 2014(!)
      Masseneinwanderungsinitiative.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Blyad 25.11.2019 18:36
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass die grüne Bundesrätin dies korrigieren wird.
  • paule 25.11.2019 17:25
    Highlight Highlight Stimmt, ist unnötig, in unserer Gemeinde kosten neue Wohnungen nur ab etwa einen Tausender pro Zimmer, das kann sich selbst ein Hilfsarbeiter gut leisten!
    • MBär 25.11.2019 20:39
      Highlight Highlight Und deine Gemeinde ist in etwa wo? In meinem Dorf könnten sich wohl auch alle eine Wohnung leisten. Dauert mit ÖV aber knapp 70 Minuten ins Zentrum von Zürich. Wenn man aber in weniger als 40 Minuten (also 1 Stunde Weg pro Tag sparen) ins Zentrum will, da wird es schon wesentlich teurer bis unbezahlbar...
    • Maragia 26.11.2019 09:36
      Highlight Highlight MBär: Ja und? Wer sich den schnellen Weg ins Zentrum von Zürich leisten will, bezahlt dies eben mit teuren mieten. Wo liegt das Problem?
    • 7immi 26.11.2019 10:33
      Highlight Highlight @mbär
      es ist immer eine Frage der Prioritäten. Will man ins Zentrum, so kostet es halt mehr, dafür kann man sich das Auto sparen. Wohnt man ausserhalb, so muss man halt pendeln und braucht vielleicht ein Auto, dafür lebt man günstiger. Günstig zentrumsnah wohnen geht nunmal nicht. Es ist ein Luxus, der nunmal kostet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gustav.s 25.11.2019 16:43
    Highlight Highlight Ich wäre nur dafür wenn gleichzeitig von Zeit zu Zeit überprüft würde ob in diesem geförderten Wohnraum auch Leute die es nötig haben wohnen.
    • w'ever 25.11.2019 22:47
      Highlight Highlight guter ansatz.
      ich kenne da personen die 150k verdienen, aber in einer 2,5 zimmer stadtwohnung für 900.- leben.
    • Maragia 26.11.2019 09:37
      Highlight Highlight @w'ever: steht jedem frei sich so eine Wohnung zu organisieren.
  • Albi Gabriel 25.11.2019 13:30
    Highlight Highlight Nur weil viele unbedingt günstig in der Stadt leben sollen, soll es denjenigen, die auf dem Land Wohnungen bauen wollen, erschwert oder verunmöglicht werden, solche zu erstellen... Mal wieder eine Initiative von Städtern, die vorgibt deren Probleme lösen zu können, aber die anderenorts zu neuen Problemen führen wird.
    • Posersalami 26.11.2019 12:10
      Highlight Highlight Da wird nichts erschwert.

      Es obliegt wie immer den Kantonen, wie sie die 10% erfüllen! In Staatskunde vermutlich nicht aufgepasst, gell?
    • Albi Gabriel 26.11.2019 13:52
      Highlight Highlight Dafür hast du beim Lesen lernen nicht aufgepasst... Gemäss Initiativtext müssen "gesamtschweizerisch mindestens zehn Prozent der neu gebauten Wohnungen im Eigentum" des gemeinnützigen Wohnungsbaus sein. Da ist es kaum zu erwarten, dass irgendein urbaner Kanton freiwillig eine höhere Quote anzielt, damit in den ländlichen Kantonen keine Quote oder zumindest eine geringere Quote gelten kann. Auch innerkantonal wird die Bereitschaft der Zentren sehr gering sein, ihre Quote zu Gunsten der ländlichen Gemeinden zu erhöhen. Diese "Lösung" führt also definitiv zu neuen Problemen!
  • Tomara 25.11.2019 13:28
    Highlight Highlight Als nächstes zimmern die oberschlauen "Volkvertreter" wiede eine Statistik zusammen die ganz klar zu beweisen versucht, dass es genügend günstige Wohnungen gibt und schon werfen die gutgläubigen Wähler ein nein in die Urne.

    Diese überbezahlten Politiker sollten mal ein Jahr lang mit 4-5000 Franken monatlich auskommen müssen, ohne auf ihr Erspartes zugreifen zu können.
  • Hofer Ernst 25.11.2019 13:15
    Highlight Highlight Als Mieter muss man da ganz klar zustimmen und dann wird diese Initiative auch angenommen.
  • Wunderplunder 25.11.2019 13:05
    Highlight Highlight Ich bin heute mal die Böse. Ein Beispiel aus meinem Berufsleben:

    3-Zimmerwohnung. Im Zürcher Oberland. Mietzins CHF 900.00 brutto. Im Jahr 2019.
    Wirklich eine schöne Wohnung, halt ganz einfacher Standard, Altbau - 19. Jh., aber völlig i.O.
    5 Monate Leerstand, nach x Besichtigungen endlich vermietet.

    Momentan sind so viele Wohnungen leerstehend wie schon lange nicht mehr. Aber die Leute wollen eine grosszügige 5-Zimmerwohnung mit allem Komfort für max. 1'500.00, und zwar allerhöchstens 15 Min. von Zürich City entfernt.

    Und nun blitzt mich! :-)
    Benutzer Bild
    • Dragonlord 25.11.2019 15:17
      Highlight Highlight Die Statistik mit den Leerwohnungen sagt genau gar nichts über bezahlbare Wohnungen aus. Nur weil Wohnungen leer stehen, heisst es nicht, dass es eigentlich genug bezahlbare Wohnungen gäbe. Es heisst eher das Gegenteil. Diese Wohnungen sind zu teuer oder die Nachfrage dafür ist nicht da wegen der Lage.
    • Yamamoto 25.11.2019 16:46
      Highlight Highlight Dragonlord hat Recht... sehr aussagekräftig diese Statistik, zumal sie nicht einmal zwischen Miet- und Eigentumswohnungen unterscheidet. In Stettlen BE soll es auch noch einige leerstehende Eigentumswohnungen geben – für eine schlappe Million Franken. Vermutlich wird es sich bei sehr vielen dieser Wohnungen um solche Eigentumswohnungen handeln. Übrigens hast Du uns noch nicht gesagt, wo im Zürcher Oberland diese Wohnung liegt. Vermutlich wird es bis in die Stadt etwas länger dauern und damit meine ich nicht lediglich eine halbe Stunde. ;)
    • Smeyers 26.11.2019 08:55
      Highlight Highlight Wunderplunder;

      Wenn die Blitzer ehrlich wären, würden Sie schreiben: lieber Staat bitte finanziere mir meine coole Wohnung mitten in der Stadt Zürich mit Steuergeldern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ManuJot 25.11.2019 13:00
    • Smeyers 26.11.2019 08:59
      Highlight Highlight Im Verhältnis zum Lohn sind die Wohnunsmieten seit Jahrzehnten konstant.

      Was der MV nicht schreibt, alle können günstig bauen so lange sie Subventionen erhalten. Also gebt privaten und Pensionskassen Subventionen und die Mieten sinken. Das ist keine Hexerei.
    • Posersalami 26.11.2019 12:14
      Highlight Highlight Haha, ja klar 😂 Investoren verzichten freiwillig auf Rendite. In welchem Universum soll das sein? Die nehmen 5,6 oder 7% Rendite und wenn der Staat was dazugibt nehmen sie auch 8%.

      Das Problem ist, dass der Wohnungsmarkt kein richtiger Markt ist. Man kann nicht nicht wohnen oder ans andere Ende der Schweiz ziehen. Das verstehen halt viele nur nicht.
    • Smeyers 26.11.2019 22:17
      Highlight Highlight @posersalami; Du hast wirklich keine Ahnung oder. Wenn der Staat subventioniert egal an wen, verlangt er die sogenannte Kostenmiete. Das kann jeder ob Baugenossenschaft oder Investor.
  • FITO 25.11.2019 12:56
    Highlight Highlight Mit 500 k Jahressalär wäre ich auch der Meinung dass es in der Schweiz insgesamt ausreichend guten und finanziell tragbaren Wohnraum gäbe.
    • Kri Tik 26.11.2019 12:32
      Highlight Highlight Zudem profitieren unsere Bundesräte ja auch von so etwas wie dem bedingungslosen Grundeinkommen (Bundesratsrente), welches sie an der letzten Abstimmung ja auch zur Ablehnung empfehlt haben. Kein Wunder sind unsere Volksvertreter in ihrer Wahrnehmung etwas abgehoben.
  • mack-y 25.11.2019 12:36
    Highlight Highlight Logo ist der Bundesrat dagegen! Er ist ja vor allem wirtschaftsfreundlich. Und hey: seit wann scher ich mich darum, was der Bundesrat sagt?
  • Karl Marx 25.11.2019 12:08
    Highlight Highlight Klar sind die dagegen, die sog. Volksvertreter können sich nicht mal vorstellen, wie es ist mit wenig zu Leben.
  • Lowend 25.11.2019 11:32
    Highlight Highlight Ist doch nur logisch. Die Bürgerlichen regieren für die, die Liegenschaften besitzen und nicht für die, die Wohnungen mieten müssen.
    • wasylon 25.11.2019 12:32
      Highlight Highlight Hmm der Grüne Stadtrat Daniel Leupi vermietet seine Fünfeinhalb-Zimmer-Wohnung in Wollishofen mit 157 Quadratmetern für gut 5000 Franken. Ist das der Linke Beitrag für mehr bezahlbare Wohnungen? 😂

      https://m.tagesanzeiger.ch/articles/21965402
    • Radesch 25.11.2019 15:50
      Highlight Highlight @wasylon

      Was für ein Scheinargument... Wenn ich mit meinen Anlagen 10% statt 5% Gewinn machen kann, dann mache ich das auch. Eigenverantwortung hat nie, funktioniert nicht und wird nie funktionieren. Dafür ist eben der Staat da. Boden ist auch nicht ein Gut wie jedes andere, sondern im Grunde genommen Lebensgrundlage wie Wasser oder Essen.
    • Lowend 25.11.2019 16:40
      Highlight Highlight Zur Bereicherung des Whataboutismus:

      Der Berner Gemeinderat, Grossrat und Nationalrat Erich Hess (SVP) vermietet seine vielen 1 Zimmerwohnungen meist für 900.- Franken, also genau zu dem Preis, den die Sozialhilfe als Maximalsatz zahlt, aber dass ist natürlich nur reiner Zufall.
      🤦‍♂️🤦‍♀️
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