Schweiz
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Jobs, Jobs, Jobs: Stellenwachstum in der Schweiz setzt sich fort



Ein Kontrolleur prueft am 17. August 2005 auf einer Baustelle in Bern die Arbeitsbewilligung eines Arbeiters auf einer Baustelle. Damit soll die Garantie des Arbeitsnehmers auf Renten- und Versicherungsansprueche gewaehrleistet und Schwarzarbeit vorgebeugt werden. (KEYSTONE/Gaetan Bally)  === ,  ===

Es gibt viel zu tun in der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Der Jobboom in der Schweiz ist seit einem Jahrzehnt ungebrochen: Auch im Schlussquartal 2019 wuchs die Zahl der Stellen weiter und zwar um 1.2 Prozent innert Jahresfrist. Und die Mehrheit der Unternehmen will ihre Belegschaft weiter ausbauen.

Insgesamt zählte das Bundesamt für Statistik (BFS) im vierten Quartal 5.13 Millionen Beschäftigte in der Schweiz, wie es am Dienstag mitteilte. Sowohl in der Industrie und im Baugewerbe (+1.4%) als auch im Dienstleistungssektor (+1.2%) wuchs die Zahl der Stellen. Besonders stark ging es im Baugewerbe, im Gastgewerbe, bei der Verkehr- und Nachrichtenübermittlung sowie im Kredit- und Versicherungsgewerbe nach oben. Dagegen beschäftigte der Handel leicht weniger Personal.

Werden saisonale Effekte herausgerechnet, wuchs die Zahl der Arbeitsplätze zum Jahresende um 0.2 Prozent (gegenüber dem dritten Quartal).

Dabei trugen alle Grossregionen der Schweiz zum Wachstum im Jahresvergleich bei. Dabei reichte die Spanne von einem Plus von 0.7 Prozent in der Nordwestschweiz bis hin zu 1.8 Prozent in der Genferseeregion.

Unternehmen wollen mehr Personal

Stellensuchende konnten zudem auf eine grössere Auswahl zählen: Die Zahl der offenen Stellen legte um 3'700 oder 5 Prozent auf 78'000 zu. Die Quote der offenen Stellen belief sich damit auf 1.5 Prozent.

Ohnehin bleiben die Aussichten gut: Der Indikator der Beschäftigungsaussichten sank zwar gegenüber dem Vorjahr um 1 Prozent auf 1.03. Er bleibt damit aber immer noch über der Schwelle von 1.0. Das heisst, die Mehrheit der Unternehmen plant zu Jahresbeginn weiterhin, mehr Personal einzustellen oder zumindest den Personalbestand beizubehalten. In der Umfrage des BFS gaben lediglich 4.2 Prozent der Unternehmen an, Stellen abbauen zu wollen.

Trotz dem Stellenboom bekundeten Unternehmen zudem etwas weniger Mühe, qualifizierte Angestellte zu rekrutieren: 32.2 Prozent der Unternehmen meldeten Schwierigkeiten bei der Suche nach gelernten Arbeitskräften, das sind 1.2 Prozentpunkte weniger als noch vor einem Jahr. (aeg/sda/awp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 26.02.2020 06:48
    Highlight Highlight Die Vertreter der Exportwirtschaft scheinen viele davon überzeugt zu haben,dass ihre partik. Interessen, etwa die bilateralen Verträge,die allein entscheidenden Faktoren für den Wohlstand seien.
    Diese einseitige Betrachtungsweise ist gefährlich.Bei einer passiven Übernahme von europ, Regulierungen läuft die CH Gefahr,im Sog der europ. Wirtschaftspolitik vom Erfolgspfad abzukommen. Für den Erfolg der CH ist es entscheidend, dass sie, soweit dies in einer globalisierten Welt möglich ist, eine eigenständige Politik verfolgt. Die Vor- und Nachteile von Verträgen mit der EU sind laufend abzuwägen.

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