Schweiz
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Bild: shutterstock

10 reichste Schweizer besitzen 203 Mia. Franken – Blocher gehört nicht mehr dazu



Seit der Finanzkrise vor zehn Jahren ist das Vermögen der 300 Reichsten der Schweiz pro Jahr im Durchschnitt um 28 Milliarden Franken gewachsen. Im laufenden Jahr hat sich der Zuwachs allerdings deutlich abgeschwächt: Nur noch um 1.7 Milliarden Franken stieg er an.

Gemeinsam besitzen die 300 Reichsten neu 675 Milliarden Franken, wie das Wirtschaftsmagazin Bilanz am Donnerstag bekanntgab. Ungeachtet des geringeren Wachstums seien sie aber noch nie so vermögend gewesen wie heute.

Ein Vermögen von 100 Millionen Franken ist nötig, damit man in die Liste der 300 Superreichen aufgenommen wird. Fünfzehn Personen oder Familien haben dieses Jahr diesen Status neu erhalten. Die Debütanten bringen zusammen 6.6 Milliarden Franken auf die Waage.

Der finanziell gewichtigste Zuwachs ist Marc van der Straten-Ponthoz mit einem Vermögen von 1.5 bis 2 Milliarden Franken. Auf Platz zwei der Neuen steht Urs Hölzle. Seit 20 Jahren ist er Technologiechef der Google-Mutter Alphabet. Sein Vermögen beläuft sich auf knapp eine Milliarde.

Wurde aus Brauerei-Unternehmer steinreich: Marc van der Straten besitzt 1,5 bis 2 Milliarden Franken.

Nicht ganz so viel Geld, dafür ebenfalls ein grosses Mass an Bekanntheit, bringt unter den neuen Personen auf der Liste der Politiker Hermann Hess mit. Der einstige Nationalrat (FDP) verwaltet laut dem Magazin ein Immobilienportfolio im Wert von über 200 Millionen Franken.

Hermann Hess, FDP-TG, posiert an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 25. September 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Ex-FDP-Nationalrat Hermann Hess kommt auf über 200 Millionen Franken. Bild: KEYSTONE

1. Platz: Ikea-Familie

Die reichste Familie auf der gesamten Liste ist aber nach wie vor die Ikea-Familie Kamprad. Sie hält seit 17 Jahren ununterbrochen die Spitzenposition. Die Möbelhändler haben 2018 ihr Vermögen um 2 Milliarden Franken vermehrt.

Die Söhne des Ikea-Gründers Ingvar Kamprad.

Neu besitzen die Kamprads 50 bis 51 Milliarden Franken. Firmengründer Ingvar Kamprad selbst war im Januar gestorben. Seine drei Söhne Jonas, Peter und Mathias leiten heute den Konzern, wobei alle drei den Schweizer Pass besitzen.

Dafür gab es auf den Plätzen zwei und drei der Liste eine Veränderung. Der Brasilien-Schweizer Jorge Lemann hat neu nur noch die Bronzemedaille. Die schwachen Aktienmärkte liessen sein Vermögen 2018 um 7 Milliarden auf geschätzte 21 bis 22 Milliarden absacken. Überholt wurde er somit von den Basler Roche-Familien Hoffmann und Oeri.

Nebst «Verlierer» Jorge Lemann gibt es 2018 mit Gérard Wertheimer auch einen klaren Gewinner zu vermelden. Sein Vermögen ist um 8 Milliarden Franken auf 18 bis 19 Milliarden gestiegen. Die Vermehrung ist aber einzig das Resultat einer Neueinschätzung, was den Wert seines Modehauses Chanel anbelangt.

Gérard Wertheimer (r.) gehört zu den Gewinnern: Sein Vermögen wuchs auf 18 bis 19 Milliarden Franken.

Insgesamt haben die «Top Ten» dieses Jahr 2 Milliarden Franken dazugewonnen. Sie besitzen zusammen 203 Milliarden. Drei Prozent der 300 Reichsten halten damit 30 Prozent des Gesamtvermögens aller Reichsten.

Familie Blocher steigt ab

Nicht mehr in den «Top Ten» ist dafür der Wahlschweizer Viktor Vekselberg. Als sein Name auf die Russland- Sanktionsliste der US-Regierung kam, gerieten wichtige Firmenbeteiligungen unter Druck. Vekselberg verlor 3 Milliarden Franken.

Ebenfalls aus der Liste der zehn Reichsten gefallen ist die Familie Blocher. Der Schwächeanfall der Aktien von Ems-Chemie sowie Dottikon ES schmälerte die Blocher'sche Habe um eine Milliarde.

Betrachtet man das Vermögen der 300 Reichsten über Zeit, so ist es seit 1989 rund dreimal stärker gewachsen als das Bruttoinlandprodukt der Schweiz. Würde ihr Geld auf die gesamte Bevölkerung der Schweiz verteilt, erhielte jeder Bewohner 79'400 Franken. (jaw/si/awp)

Die zehn reichsten Schweizer nach Bilanz 2018

Die reichsten acht Männer besitzen soviel wie die halbe Welt

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Video: watson/Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • ReicherDude 01.12.2018 16:01
    Highlight Highlight Hier über die reichen der Schweiz heulen, aber weltweit selbst zu den reichsten zählen. Wie viel spendet ihr denn so? Welch Heuchelei...
  • Richu 30.11.2018 13:42
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht sollte nicht nur das Vermögen der Reichsten aufgelistet werden, sondern auch die Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche die "Reichsten" in ihren Firmen beschäftigen.
    • Fabio74 30.11.2018 19:57
      Highlight Highlight Und wie viel Steuern total in der CH bezahlt wird bzw warum Martullo die Gewinne nach Luxemburg verschiebt
  • amore 30.11.2018 11:43
    Highlight Highlight Haben Blochers doch zuviele Initiativen unterstützt?
  • Theageti 30.11.2018 11:33
    Highlight Highlight Würde man mich dazuzählen wären es 301 Leute mit einem Vermögen von 675 mia + 13.65 CHF
  • bullygoal45 30.11.2018 10:28
    Highlight Highlight Ach Leute echt? Regt eucht nicht auf! Im Vermögen sind alle Firmen die sie besitzen eingerechnet. Dein Bürostuhl, dein Kugelschreiber, dein PC, dein Gabelstapler, dein Bürogebäude etc etc..

    In der Tasche haben die nur ein Bruchteil.. und ob das jetzt 50Mio oder 800Mio sind spielt jetzt nicht so eine Rolle.
    • Schlafwandler 30.11.2018 11:37
      Highlight Highlight Das ist mir natürlich bewusst. Gehen wir mal von 800 Mio aus.
      Nur so als Vergleich. Wenn man pro Sekunde einen Franken Lohn erhalten würde. Dann müsste man um 800 Millionen Franken zu verdienen 25 Jahre 4 Monate und 12 Tage arbeiten. Und zwar 24/7.
      Das ist schlicht immer noch viel zu viel Geld für eine Person. Dabei ist das keine Neidfrage, sondern eine Frage des sinnvollen Zusammenlebens.
    • bullygoal45 30.11.2018 12:32
      Highlight Highlight Ja schön für ihn, soll er doch 1000Mia haben. Was juckts mich? Es ist eben schon eine Neidfrage.

      Ich will gar nicht so viel Geld! Den das Geld ist an Bedigungen geknüpft die einem nicht mehr schlafen lassen..
    • Schlafwandler 30.11.2018 13:08
      Highlight Highlight Ich glaub keiner hier will so viel Geld und ich glaube auch nicht, dass reiche Menschen glücklicher sind als weniger reiche.
      Was ich aber sehr wohl glaube ist, dass es doch eine Möglichkeit geben müsste um allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen aber dass dafür in einem kapitalistischen System leider Gottes etwas Geld nötig ist. Deshalb finde ich es ungerecht, wenn gewisse Leute so wahnsinnig viel Geld haben. Mit persönlichem Neid hat das aber nichts zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alterssturheit 30.11.2018 09:22
    Highlight Highlight Nicht aufregen, wir sind alle auch auf der Liste. Müsst nur ganz nach unten scrollen. Ich z.B. bin auf Platz 7'989'714.
  • Mira Bond 30.11.2018 09:09
    Highlight Highlight Ich hätte gerne die 79‘000...wo muss ich mich anmelden?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 30.11.2018 16:26
      Highlight Highlight Eine gute Idee haben und ein Unternehmen gründen und einige Jahre wie ein Bettler leben und du hast dein Geld.
  • andrew1 30.11.2018 08:58
    Highlight Highlight Diese 24000 mehr pro kopf wenn man es auf die gesammte schweizer bevölkerung verteilt würde ich gerne nehmen. Allerdings ist es dann doch nicht soviel das man gerade reich wird.
  • Der Rückbauer 30.11.2018 08:49
    Highlight Highlight Die Reichen werden immer reicher und die Fleissigen immer ärmer.
    • Bits_and_More 30.11.2018 10:14
      Highlight Highlight Halb richtig, die Reichen werden zwar reicher, die Armen aber nicht Ärmer.
      Die Weltarmut ist auf einem historischen Tiefstand mit sinkender Tendenz.

      https://www.tagesspiegel.de/politik/armut-in-der-welt-anteil-der-extrem-armen-sinkt-unter-zehn-prozent/12408146.html
    • dorfne 30.11.2018 12:10
      Highlight Highlight @Bits_and_More. "Die Armen werden nicht ärmer."
      Vielleicht werden sie deshalb nicht ärmer, weil mehr als 500 Millionen Afrikaner im Westen leben (Europa, USA usw.). Sie sparen sich jeden Monat ein paar Franken vom Mund ab und schicken das Geld nach Hause zu ihren Verwandten, die mit 20 Franken mehr p.M. ihren Lebensstandart heben.
    • Der Rückbauer 30.11.2018 15:21
      Highlight Highlight Bits and more: Ich hab nicht geschrieben die Armen, sondern die Fleissigen. Die more Bits sollten genau lesen.
  • Menel 30.11.2018 08:38
    Highlight Highlight Es gibt keine Schuldenlöcher, nur Geldberge.
  • Tschakkaaa! 30.11.2018 08:14
    Highlight Highlight Und ich kämpfe mit meiner Zahnarztrechnung....Diese Menschen geben diese Summe wahrscheinlich für eine Flasche Champagner aus. Ich habe immer noch Mühe in diesen Dimensionen zu denken.
    Trotzdem, ich gönne ihnen alles und hoffe, dass sie auch ab und zu etwas gutes damit anstellen. Ich bin überzeugt, dass sie unter dem Strich nicht glücklicher sind als wir!
  • Rolf Mueller 30.11.2018 07:53
    Highlight Highlight Müssen die armen Blochers jetzt Sozialhilfe beantragen ?
    • dorfne 30.11.2018 10:20
      Highlight Highlight Die "Sozialhilfe" für die Superreichen sind Steuersenkungen. Eine um die andere. Die anstehende Steuervorlage 17 wird nicht das letzte Steuersenkungsvehikel sein. Es geht immer weiter, auch mit dem Abbau des Sozialstaates. Irgendwohin muss das Geld, das man bei den Löhnen und Renten abzwackt landen. Seit dem Zusammenbruch des realen Sozialismus herrscht der Raubritterkapitalismus. Die Vermögen der Reichsten stiegen seit 1989 rund 3 mal stärker als das BIP der CH. Gut zu wissen.
    • ReicherDude 01.12.2018 15:51
      Highlight Highlight Haha! Keine Sorge,die gibts nur für die Wirtschaftsflüchtinge aus dem Süden.
  • rodolofo 30.11.2018 07:50
    Highlight Highlight Das ist aber sehr volkstümlich und volksverbunden, dass Blocher nicht mehr zu den 10 Reichsten im Land gehört!
  • Posersalami 30.11.2018 07:30
    Highlight Highlight Davon könnte man 202mia abschöpfen und die hätten immer noch mehr Geld als sie jemals ausgeben könnten.

    Wir könnten damit wichtige Investitionen in den Öpnv und die Bildung tätigen zB.
    • Bits_and_More 30.11.2018 10:15
      Highlight Highlight Das Geld liegt ja nicht auf deren Konto, sondern ist grösstenteils in Firmen investiert.
    • bullygoal45 30.11.2018 10:29
      Highlight Highlight @Bits_and_More: Danke!! Stellen sich die anderen so doof oder sind die so?
    • Oh Dae-su 30.11.2018 11:30
      Highlight Highlight Und jetzt? Das Geld dürfte primär in Aktien investiert sein und Aktien kann man verkaufen. Irgend ein Staatsfond aus dem Nahen Osten wird die schon übernehmen :P
    Weitere Antworten anzeigen
  • hello world 30.11.2018 06:31
    Highlight Highlight Pfuiteufel! Niemand VERDIENT so viel Geld
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 30.11.2018 16:40
      Highlight Highlight Doch, dank den tollen Produkten der Superreichen geht es uns allen besser. Eine Familei Kamprad hat das Vermögen redlich verdient, indem Ingvar Kamprad den Möbelmarkt revolutioniert hat. Er hat es riskiert Unternehmer zu werden und hat sehr viel gearbeitet. Indem heute in fast jedem Schweizer Haushalt IKEA-Möbel stehen, wird klar aufgezeigt, dass die Produkte äusserst beliebt sind. Keine Kunden werden zum Kauf gezwungen und keine Mitarbeiter zur Arbeit.
  • wolge 30.11.2018 06:10
    Highlight Highlight Vielen Dank für die vielen Steuern die ihr bezahlt
    • p4trick 30.11.2018 07:24
      Highlight Highlight Witzig denn die zahlen keine Bundessteuer. Und im Schnitt wahrscheinlich 0.3% Steuern an Kanton und Gemeinde... und die Arbeitenden Zahlen 20-30% plus bis zu 5-10% Bundessteuer
      2Mia. Vermögen zahlen sie immerhin 675k pro Jahr Steuern. Doch ich denke das dürfte ein wenig mehr sein.
      1% Bundessteuer für Vermögen über 5Mio wären doch gerecht? Damit könnte direkt das BGE finanziert werden. Ich mein ja nur...
    • Posersalami 30.11.2018 07:31
      Highlight Highlight Pfff, das Kleingeld juckt die nicht. Du glaubst nicht im ernst, dass die so besteuert werden wie du?
    • Rolf Mueller 30.11.2018 07:52
      Highlight Highlight und für alle Steuern die sie dank Tricks und Kniffs nicht bezahlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amisabi 30.11.2018 02:45
    Highlight Highlight 50 Milliarden. Ein durschnittlicher Ikea Büezer müsste über 800'000 Jahre arbeiten um die gleiche Summe zu verdienen.
    • p4trick 30.11.2018 07:25
      Highlight Highlight Weil der durchschnittliche Ikea Büezer keine Ahnung hat wie Geld angelegt wird?
    • kupus@kombajn 30.11.2018 07:57
      Highlight Highlight Es stand und steht jedem IKEA-Büezer frei, sich mit einem Möbelhaus selbstständig zu machen, sich ein vorteilhaftes Steuerdomizil zu suchen und Schlupflöcher auszunutzen. Kamprad gründete IKEA mitten im 2. WK.
    • dorfne 30.11.2018 10:28
      Highlight Highlight @Christoph. Damit geben Sie SVP/FDP ein tolles, neues Argument für eine massive Erhöhung des Rentenalters in die Hände:
      "Wer bis 80 arbeitet stirbt als reicher Mann/reiche Frau."
      Wenn das kein Argument ist!
    Weitere Antworten anzeigen
  • mAJORtOM95 30.11.2018 00:05
    Highlight Highlight Wenn sie wenigstens etwas interessantes mit dem geld machen würden...

    zum beispiel einen hyperloop,forschung, projekte für studenten wie die pot competition bei spacex.
    das wär mal was...

    eifach etwas von dem alle was haben.
    • R. Peter 30.11.2018 01:31
      Highlight Highlight Das Geld liegt nicht verfügbar auf dem Konto, sondern steckt gebunden in Firmen, Immobilien, etc. Dort generiert es Arbeitsplätze für alle und damit Kapitalgewinne für die Besitzer selber. Blocher kann damit zum Beispiel nicht einfach einen hyperloop bezahlen, da er dafür die EMS Chemie verkaufen müsste. Gleiches Bei IKEA und den andernen...
    • Amisabi 30.11.2018 02:28
      Highlight Highlight @E7#9 glaube eher, dass nur ein kleiner Teil dieser Vermögen real in Form von Sachwerten vorhanden ist. Grösste Teil wird in Aktien vorliegen, darum auch diese hohen Gewinn- und Verlustzahlen.
    • Leckerbissen 30.11.2018 07:54
      Highlight Highlight Ich denke schon, dass sie etwas sinnvolles damit machen. z.B Arbeitsplätze schaffen. Ist immerhin etwas oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 29.11.2018 23:04
    Highlight Highlight Ach darum ist der Chrigel in letzter Zeit so angefressen, er ist nicht mehr in den Top 10. 😂
    • Sauäschnörrli 30.11.2018 08:15
      Highlight Highlight Kann man irgendwo spenden?
    • Triumvir 30.11.2018 08:17
      Highlight Highlight Tja, wenn eine wie Martullo sein ehemaliges Unternehmen leitet, ist das ja auch kein Wunder...
    • Roman h 30.11.2018 09:13
      Highlight Highlight @triumvir
      Wenn sie schon versuchen Martullo schlecht zu machen, dann müssen sie sich mehr Mühe geben.
      Durch ihre Leitung kamen sie erst in die Top 10.
      Die Zahlen sprechen ganz klar für ihren Erfolg oder erwarten sie von jedem das man sich jedes Jahr noch mehr verbessert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gähn on the rocks änd röll 29.11.2018 22:54
    Highlight Highlight das ist einfach nur pervers.
    • Charlie84 30.11.2018 06:50
      Highlight Highlight Wieso? Bei den allermeisten sind es Unternehmenswerte und nicht Privatvermögen. Und die Unternehmen beschäftigen und entlöhnen wiederum tausende von Familien. Eine gute Sache.
    • dorfne 30.11.2018 10:32
      Highlight Highlight @Charlie84. Stimmt. Aber die Medaille hat zwei Seiten. Die andere Seite: Ohne die Arbeitnehmer wären sie nicht zu diesem Vermögen gekommen. Erarbeitet hat es das Personal. Und leider sind die Bosse immer weniger bereit dem Personal anständige Löhne zu zahlen.
    • Gähn on the rocks änd röll 30.11.2018 12:53
      Highlight Highlight @mogad 👍
  • Jungleböy 29.11.2018 22:29
    Highlight Highlight Selbst wenn das geld auf der ganzen welt gleichmässig verteilt würde so , dass am schluss jeder gleich viel hätte, gäbe es innert wenigen jahren wieder ein ungleichgewicht. Armut beginnt im kopf und geld ist nur ein ergebnis dessen.
    • Unkel Wullewu 30.11.2018 06:44
      Highlight Highlight Armut beginnt im Kopf? Eigentlich nur die geistige Armut, siehe Dein Kommentar.
    • loquito 30.11.2018 07:55
      Highlight Highlight Und das sagen sich die gaaaanz reichen um ihren Reichtum zu legitimieren eim reimes Gewissen zu haben. Realität ist, man gebe 10 Menschen in der 3. Welt 100 000 und 8 werden damit etwas aufbauen für die Zukunft...
    • Roman h 30.11.2018 09:17
      Highlight Highlight Realität ist
      Man gibt 10 Menschen in der 3 Welt Geld und 8 werden ausgeraubt und die restlichen 2 kaufen sich in die Politik und underdrücken die restlichen Menschen.
      So viel wurde schon gespendet aber die Probleme bleiben.
      In der 3 Welt ist nicht das Geld das Problem sondern die Menschen selber.
      Klar auch der Westen ist mit schuldig aber nur zum teil.
      Die Machthaber nehmen ja nur zu gerne Bestechungsgelder an, anstatt der Bevölkerung zu helfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.11.2018 22:29
    Highlight Highlight "Würde ihr Geld auf die gesamte Bevölkerung der Schweiz verteilt, erhielte jeder Bewohner 79'400 Franken."
    Würde ihr Geld auf die gesamte Bevölkerung verteilt erhielt jeder einen Bruchteil, weil das keine Barvermögen sondern Aktien, Immobilien etc. sind, die gelöst werden müssten, mit den dementsprechenden Folgen für den Wert.
    • Zyniker haben es leichter 30.11.2018 06:54
      Highlight Highlight Und selbst wenn, paar Jahre würden Einzelhandel, Automobilindustrie und sicher auch etwas die Immo Branche die erhöhte Nachfrage und Preissteigerungen sehen, danach sind die 99% wieder pleite und zerfleddern die nächsten 2% usw. Auf der Strecke bleiben hunderttausende Arbeitsplätze.
    • Posersalami 30.11.2018 07:34
      Highlight Highlight Unsinn

      Dann gehört die EMS halt nicht mehr den Blochers sondern den Bündnern, die dann halt jedes Jahr die dividende einstreichen.

      Der Laden würde genau gleich weiterlaufen. Vermutlich gar besser, weil wenn dir ein Teil der Firma gehört arbeitst du anders..
  • murrayB 29.11.2018 22:25
    Highlight Highlight Und jetzt?

    Ich mag es Ihnen ja gönnen - ich hab zwar nicht so viel, aber dafür eine über alles geliebte Frau und Kinder...

    • Unkel Wullewu 30.11.2018 10:53
      Highlight Highlight Ich würde es ihnen auch gönnen; hätten alle Menschen Zugang zu Nahrung, medizinischer Betreuung und Bildung.
      Bis es aber soweit ist, sind dolche Kapitalkonzentrationen verwerflich.

      „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“
      – Markus 10,25
    • murrayB 01.12.2018 15:09
      Highlight Highlight Angenommen die Anzahl Menschen auf der Erde stabilisiert sich, dann könnte ich Ihnen Recht geben...

      Es ist nun mal eine begrenzte Erde, Umwelt, Tierwelt und eben auch die Ressourcen... Aller hängt davon ab, wieviele Menschen wir sind und wie Nachhaltig wir leben...
  • Baeri19 29.11.2018 22:24
    Highlight Highlight Ok, trotzdem ist mein Lohn schon zu 3/4 weg.
  • Arabra 29.11.2018 22:15
    Highlight Highlight Klingt ja fair verteilt. Dann ist ja alles gut.....
    • Arthur Philip Dent 29.11.2018 23:18
      Highlight Highlight Ich rieche Sarkasmus, dabei sind das ja nur leicht mehr als 2 000 000 000 pros Person in den 300 reichsten. Als wär das überrissen... Tse! 😅
      ...und ausserdem haben einige von denen sogar noch Geld verloren, die Ärmsten... Da sind Spässe also fehl am Platz... 😂
    • R. Peter 30.11.2018 01:32
      Highlight Highlight Alles gut vielleicht nicht, aber bisher habe ich noch keinen für mich besserklongenden Vorschlag zum System gehört.
    • Silent_Revolution 30.11.2018 07:56
      Highlight Highlight R. Peter

      Ich denke, so ziemlich jeder Vorschlag klingt besser als eine Gesellschaft die mit sich selbst im Wettbewerb steht um einige Indiviiduen ganz nach oben zu bringen. Dabei die Ideologie des grenzenlosen Wachstums vertritt, obschon die Ressourcen auf der Erde klar begrenzt sind.

      Ob ihr immer noch behaupten werdet, dass es kein besseres System gab, wenn unsere Lebensgrundlagen zu Tode gewirtschaftet wurden?

      Alternativen werden einfach gerne als unrealistisch abgetan, weil niemand seinen eigenen Wohlstand zugunsten gewagter Projekte riskieren will.
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So wollen die Gewerkschaften die SVP-Begrenzungsinitiative stoppen

Die Gewerkschaften haben am Montag vor einer Annahme der SVP-Begrenzungsinitiative gewarnt: Denn deren Annahme würde den Lohnschutz aufweichen, die Arbeitsbedingungen verschlechtern und die Schweiz isolieren.

Die «SVP-Kündigungsinitiative» sei ein Angriff auf alle Arbeitnehmenden in der Schweiz, hielt der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), Pierre-Yves Maillard, am Montag zum Auftakt der gewerkschaftlichen Gegenkampagne in einer Medienmitteilung fest. Denn anstatt …

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