Schweiz
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Es «regnet» in der Schweiz nicht gleich viel Lohn für Männer und Frauen. bild: Shutterstock

Frauen verdienen immer noch weniger – hier der Beweis

Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen existieren in der Schweiz noch immer. Wie gross die Differenz weiterhin ist, zeigt die heute publizierte Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (BfS).



Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Gilt in der Schweiz noch immer nicht. Dies zeigen die heute publizierten Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung wird seit 1994 alle zwei Jahre mittels Direkterhebung bei den Unternehmen durchgeführt. Im Jahr 2018 wurden über 36'000 Unternehmen befragt. (Details in der Infobox am Ende des Artikels)

Wir haben die neun wichtigsten Grafiken daraus gesammelt:

Unterschiede nach Regionen

Die wirtschaftlich starken Grossregionen schwingen auch beim monatlichen Bruttolohn oben aus. Gesamtschweizerisch liegt der Mittelwert 2018 bei 6538 Franken.

Monatlicher Bruttolohn (Zentralwert) 2018

screenshot: bundesamt für statistik/schweizerische lohnstrukturerhebung (lse)

Unterschiede nach Geschlecht

Frauen erhalten im Schnitt rund 800 Franken weniger als Männer in gleicher Stellung. Auffallend ist, wie die Unterschiede mit der Position innerhalb der Firma wachsen.

Monatlicher Bruttolohn nach beruflicher Stellung und Geschlecht 2018

screenshot: bundesamt für statistik/schweizerische lohnstrukturerhebung (lse)

Veränderung der Lohnunterschiede

Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen nahmen gemäss der Erhebung in den letzten Jahren ab. Dies jedoch nur langsam und der Unterschied bleibt immer noch bestehen.

Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern Schweiz

screenshot: bundesamt für statistik/schweizerische lohnstrukturerhebung (lse)

Gewerkschaftsbund verlangt mehr Rente für Frauen

Frauen bekommen in der Schweiz mindestens einen Drittel weniger Rente als Männer. So haben Männer am Montag bereits so viel Rente erhalten wie die Frauen im ganzen laufenden Jahr, wie der Gewerkschaftsbund schreibt. Mit dem «Equal Pension Day» will er auf diese Diskriminierung aufmerksam machen.

Die berufliche Vorsorge diene vielen Frauen nur als magere Ergänzung. Noch immer erhalte ein Drittel der Frauen keine Rente aus der zweiten Säule. Sofern eine Pensionskassenrente ausbezahlt werde, sei die mittlere Rente von Frauen nur etwa halb so hoch wie diejenige der Männer.

Fast 11 Prozent aller Frauen müssten direkt beim Renteneintritt Ergänzungsleistungen beantragen, um über die Runden zu kommen, hiess es weiter. Über 140‘000 Frauen hätten 2019 Ergänzungsleistungen bezogen, bei den Männern seien es halb so viele. Besonders betroffen seien geschiedene und verwitwete Frauen. (fox/sda)

Unterschiede der Boni nach Wirtschaftszweigen und Geschlecht

Auch beim Bonus schneiden die Frauen in allen Branchen teilweise noch massiv schlechter ab. Zum einen erhält ein höherer Anteil Männer Boni, zum anderen sind diese dann auch jeweils höher. Während insgesamt knapp 40 Prozent der Männer einen Bonus erhalten, sind es bei den Frauen knapp über 25 Prozent.

Der ausbezahlte Bonus bei den Frauen beträgt rund 500 Franken, bei Männern rund 1000 pro Monat.

Monatliche Boni nach Wirtschaftszweig 2018

screenshot: bundesamt für statistik/schweizerische lohnstrukturerhebung (lse)

Unterschiede nach Berufshauptgruppen

Es gibt genau eine Berufshauptgruppe, in welcher Frauen im Median mehr verdienen als Männer: Bürokräfte und verwandte Berufe. In allen anderen Bereichen schwingen die Männer – teilweise deutlich – obenaus.

Monatlicher Bruttolohn nach Berufshauptgruppen 2018 Schweiz

screenshot: bundesamt für statistik/schweizerische lohnstrukturerhebung (lse)

Unterschiede nach Ausbildung

Die kleinste Diskrepanz nach Ausbildung weisen Lehrer und Lehrerinnen aus. Ansonsten gilt zusammengefasst: Je höher die Ausbildung, desto grösser der Lohnunterschied.

Monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung und Geschlecht 2018 Schweiz

screenshot: bundesamt für statistik/schweizerische lohnstrukturerhebung (lse)

Unterschiede zwischen Schweizern und Ausländern

Im Vergleich zwischen Schweizern und Schweizerinnen mit Ausländern und Ausländerinnen zeigt sich: Je höher die Position, desto besser der monatliche Bruttolohn von Ausländern, was damit zusammenhängt, dass Fachkräfte hier oft aus dem Ausland angeworben werden.

Monatlicher Bruttolohn, Schweizer/innen
und Ausländer/innen nach beruflicher Stellung, 2018 Schweiz

screenshot: bundesamt für statistik/schweizerische lohnstrukturerhebung (lse)

Anteil Tieflohnstellen

Während der Anteil Tieflohnstellen bei Männern seit 2008 ziemlich konstant blieb und gar leicht anstieg, sank dieser bei den Frauen von 19,4 Prozent auf 15,8 Prozent.

Anteil Tieflohnstellen nach Geschlecht Schweiz 2018

screenshot: bundesamt für statistik/schweizerische lohnstrukturerhebung (lse)

Verteilung der Tieflohnstellen

Wenig überraschend ist die Aufteilung, in welchen Branchen die Tieflohnstellen sind. Im Detailhandel und der Gastronomie betragen diese je über 10 Prozent. Im Detailhandel ist gar knapp jede/r siebte Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin von einem Tieflohn betroffen.

Verteilung der Tieflohnstellen
nach Wirtschaftszweig und Geschlecht, 2018 Schweiz

Screenshot: Bundesamt für Statistik/Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE)

Daten und Quellen

Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung wird seit 1994 alle zwei Jahre vom Bundesamt für Statistik (BfS) mittels Direkterhebung bei den Unternehmen durchgeführt. Im Jahr 2018 wurden über 36'000 Unternehmen befragt.

Um den Vergleich zwischen Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten zu ermöglichen, werden die erhobenen Beträge auf standardisierte Monatslöhne umgerechnet, das heisst auf eine einheitliche Arbeitszeit von 4 1/3 Wochen zu 40 Stunden.

(fox)

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    Alle Leser-Kommentare
  • octusfussuskopfus 01.09.2020 09:27
    Highlight Highlight interessant wie wieder nach statistischer ergebnis gleichheit gesucht wird.

    was sagen die zahlen aus? der unetrschied schwindet jahr für jahr. woran mag der momentane untershcied wohl noch liegen? sehrwarscheinlich daran das vor 20-30jahren das noch kein thema war und die löhne damals noch festgesetzt wurden mann ernährer frau heim und hof.
    wenn wir den trend verflogen würden in 10-20jahren der unetrschied fast aufgebhoben sein. aber nicht wil frauen heute unterbazahlt sind, sondern weil die alten "ernährer löhne" pesnioniert werden.

    im moent würd ich sagen viel wind um vielleicht nichts.
  • Schneider Alex 01.09.2020 04:52
    Highlight Highlight Und wenn die Lohndiskriminierung weg wäre, was dann? Dann haben die Frauen doch einfach schlechtere Chancen bei einer Neueinstellung, weil die Risiken, dass Frauen schnell wieder kündigen oder Kinder kriegen hoch sind. Mögliche Schwangerschaft oder Kündigung aus Rücksicht auf den Arbeitsplatz und/oder Wohnort des männlichen Partners sind die Hauptgründe für die Lohndiskriminierung der Frauen. Dazu kommen die Kosten der Stellvertretung oder der Einarbeitung einer Neuen. Die Frauen zahlen mit ihren tieferen Löhnen eine Risikoprämie, unschön, aber nachvollziehbar aus Sicht des Arbeitgebers.
  • cdrom 31.08.2020 21:35
    Highlight Highlight Einfach die Löhne pro Abteilung am schwarzen Brett aushängen und das Problem ist gelöst. 😉
  • Freethinker 31.08.2020 20:54
    Highlight Highlight Viele Dinge wurden schon genannt. Ein Punkt wäre allerdings noch der Militärpflichtersatz. Das alleine macht schon 2% des steuerbaren Einkommens bis 30. Ansonsten bin ich aber auch dafür, dass man gleich bezahlt wird, wenn tatsächlich genau das gleiche geleistet wird.
  • Bananenrepublikaner 31.08.2020 19:53
    Highlight Highlight Warum wird vorwiegend von Männern hier in den Kommentaren behauptet, dass die Statistik unbrauchbar sei bzw. der Lohnunterschied kleingeredet? Die Statistik sagt doch klar aus, dass der Gap über verschiedene Faktoren (wie z.B. Altersgruppe, Ausbildungsgrad, Beruf, Position, Brache etc) besteht. Ist es so schwer diesen Umstand anzuerkennen? Keine Angst - niemand nimmt euch was weg oder reduziert euren Lohn. Die Frauen wollen nur gleichbehandelt bzw. in diesem Fall gleich bezahlt werden.
    • Rethinking 01.09.2020 08:00
      Highlight Highlight Habe mich auch gefragt vor was wir Männer so Angst haben...?

      Etwa davon die „Ernährerrolle“ verlieren oder was?
    • PleaseExplain 01.09.2020 09:16
      Highlight Highlight 1/2 - Weil Äpfel mit Birnen verglichen werden. ;) Es gibt so viele Faktoren, und meiner Meinung nach ist es schon nur unmöglich innerhalb einer grösseren Firma exakte Lohngleichheit zu haben/ermitteln, wie soll dann dies über ganze Branchen oder ganze Volkswirtschaften passieren? Geht zu euren meist massiv von Frauen dominierten HR’s und fragt, ob es fair wäre, wenn alle Frauen pauschal eine Lohnerhöhung um diese/n Wert/e erhalten. Die Antwort wird klar ausfallen, zu 100%, ansonsten gehört die Firma effektiv an den Pranger.
    • PleaseExplain 01.09.2020 09:18
      Highlight Highlight 2/2 - Für mich stellt sich mal wieder die Frage, was für eine Gleichberechtigung wollen wir? Eine gesetzliche Gleichberechtigung, welche die gleiche Ausgangslage/Möglichkeiten für alle schafft, oder eine im Alltag subjektiv wahrnehmbare? Für mich ist es ersteres, wobei diesbezüglich die Männer in den letzten 1-2 Jahrzehnten das Nachsehen haben. Oder könnt ihr mir ein Gesetz nennen, welches den Mann bevorteilt? Mir ist kein einziges bekannt, lerne aber wie immer gerne dazu. Auf Frauenseite kommen mir doch ein paar in den Sinn, auch wenn ihrs nicht gerne hört.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 31.08.2020 17:29
    Highlight Highlight Vor was haben wir Männer eigentlich so Angst, dass wir bei solchen Statistiken immer so vehement widersprechen müssen?
    • Rethinking 01.09.2020 08:23
      Highlight Highlight Folgende Ängste könnte ich mir vorstellen:

      1. Die Löhne der Männer werden nach unten korrigiert, um gleiche Löhne zu erhalten.

      2. Die Männer fühlen sich in ihrer Ernährer Rolle bedroht.

      3. Die Männer haben Angst am Partnermarkt unattraktiver zu werden. Viele Frauen suchen ja trotz Emanzipation nach wie vor nach einem Partner der (massiv) mehr verdient.
    • just sayin' (haters will be ignored) 01.09.2020 09:59
      Highlight Highlight mit anderen worten, alle menschen welche statistiken kritisch betrachten, haben angst?

      hmmm...
  • Rethinking 31.08.2020 17:14
    Highlight Highlight „Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen nahmen gemäss der Erhebung in den letzten Jahren ab.“

    Spannend wäre zu erfahren wie die Unterschiede sich schliessen? Verdienen die Männer nun weniger oder die Frauen nun mehr?

    Es dürfte ja nicht im Interesse der Frauen sein, dass die Männer weniger verdienen (z.B. der Ehemann), sondern dass sie mehr erhalten und zu den Männern aufschliessen...
  • Herr Schneebeli 31.08.2020 16:30
    Highlight Highlight Die Löhne beim Pflegepersonal müssen massiv angehoben werden.
    Dass ist viel dringender und entscheidender als diese Statistiken und Kommentare hier.
  • IO human 31.08.2020 15:37
    Highlight Highlight Diese Statistiken zeigen nicht das gesamte Bild. Hier ein beispiel wieso:

    Play Icon
    • rolf.iller 31.08.2020 16:26
      Highlight Highlight Wunderbar, da kommen gleich zwei Probleme zum Vorschein:

      a) Männder arbeiten mehr Überstunden, aber das wird nicht in der Statistik berücksichtigt
      .
      b) Deutlich mehr Frauen arbeiten Teilzeit. Ihr Lohn wird aber auf 100% hochgrerechnet. Nun kann man aber argumentieren, dass jemand der weniger präsent im Office ist auch überproportional weniger Wert für den Arbeitgeber schafft. Das trifft wohl auf alle Arbeit, die nicht gerade triviale Fliesbandarbeit ist zu.

      Diese Statistiken sind also doppelt verzerrt. http://ü
    • Ian 31.08.2020 19:06
      Highlight Highlight Schön das es noch Männer gibt, welche sich für genaue Masse einsetzt!
      Beim Gender Pay Gap werden die Ueberstunden der Männer nicht berücksichtigt!
  • Tutu 31.08.2020 15:31
    Highlight Highlight Der Artikel führt sich mit Statik 7 (Unterschiede zwischen Schweizern und Ausländern) selbst ad absurdum.
    Genau wie es bei den anderen Statistiken so aussieht, als würden Frauen gegenüber Männern benachteiligt, erscheint es mit Statistik 7 so, als würden Schweizer gegenüber Ausländern benachteiligt.... Was ja völlig absurd ist.... Gleiche Stelle und gleiche Qualifikation, aber Ausländer, also mehr Lohn als ein Schweizer....? Völlig realitätsfern.
    • Rethinking 31.08.2020 17:26
      Highlight Highlight Bei Managern ist dies so... ausländische Manager verdienen mehr in der Schweiz als Schweizer Manager.
    • Mijasma 31.08.2020 18:48
      Highlight Highlight Ich habe mir auch gedacht, aber es geht um Kader stellen. Die verdienen auch im Ausland gut und kommen halt nicht für eine Wurst mit Brot zu uns.
  • Chalbsbratwurst 31.08.2020 15:30
    Highlight Highlight Um das zu merken brauche ich keine Statistik. Meine Partnerin ist Ausbildnerin (für eine 4-Jährige technische Lehre) in einer Kantonal geförderten Ausbildungsstätte und verdient weniger als mein Hilfsarbeiter der kaum Deutsch kann (ich bin Geschäftsführer).
    • Expat 31.08.2020 15:50
      Highlight Highlight Sorry, aber genau solche vergleiche gegen nicht - richtig Ware zu fragen, wie viel ein Arbeitskollege im selben Alter, mit gleicher Ausbildung und ähnlicher Berufserfahrung im gleichen Betrieb verdient. Ihr Gejammer wäre was für die Lohnunterschiede zwischen den Branchen und hat wenig mit Frau und Mann zu tun.
    • Chalbsbratwurst 31.08.2020 16:53
      Highlight Highlight @Expat: Beide Brachen haben normalerweise in etwa das gleiche Lohniveau (sind beides Industrieberufe mit 4-Jähriger Lehre). Nur mein Hilfsarbeiter hat natürlich keine Lehre während meine Partnerin zur Lehre noch div. Zusatzausbildungen hat. Du kannst so viele Vermutungen aufstellen wie du willst... ich weiss wo in etwa das Lohnievau meiner Partnerin liegen müsste und wo es aktuell liegt. Sie bekommt grob gesagt ca. 1500-2000 zu wenig pro Monat verglichen mit männlichen Ausbildnern für ähnlich gelagerte Berufe. Der Vergleich mit meinem Hilfsarbeiter sollte das nur verdeutlichen.
    • Kanuli 01.09.2020 07:36
      Highlight Highlight @Chalbsbratwurst: Besten Dank für diese Einblicke. Ein paar Fragen: 1. Wieso verlangt die Frau keine Gehaltserhöhung? 2. Wenn erwiesen, dass es nur am Geschlecht liegt, kann sie es doch sogar einklagen? 3. Wieso stellen Sie Ihre Frau nicht ein, bzw wieso sucht sie keinen besser bezahlten Job, wenn sie doch gut qualifiziert ist?
      Kenne natürlich die genauen Umstände nicht, aber mein damaliger Ausbilder hat gut 8000-10000 im Monat verdient, allerdings war er auch noch im Prüfungsausschuss und hatte weitere Aufgaben und Qualifikationen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • freeLCT 31.08.2020 15:19
    Highlight Highlight Verdienen Frauen aufgrund ihres Geschlechts weniger?
    Nope, auch nach diesem „Beweis“ nicht.

    Ich weiss nicht, was ihr euch erhofft, aber der mit Genderpaygap ist wohl langsam vorbei.
  • Fandall 31.08.2020 14:48
    Highlight Highlight Wenn nur das Geschlecht der einzige Faktor wäre, würde so eine Statistik ja Sinn machen, aber hier macht man es sich wie oft zu einfach.
    Viele der anderen Faktoren sind bereits in den zahlreichen Kommentaren beschrieben worden und werden nicht statistisch erfasst.
    Same, same, different day.
  • Snowy 31.08.2020 14:47
    Highlight Highlight Diese Zahlen sagen nur wenig aus.

    Da spielen so viele Faktoren mit rein: Wahl des Studiums, Lehre (Naturwissenschaften und Mathematik zahlt sich später mehr aus), Teilzeitarbeit, persönliche Lohnverhandlungen bei der Einstellung und Bonusziele etc etc.

    Die entscheidende Frage ist: Erhalten Frauen strukturell weniger Lohn WEIL sie Frauen sind?

    Diese Frage lässt sich mit Nein beantworten.
    Ich sehe nirgendwo, dass Frauen alleine aufgrund ihres Geschlechts weniger verdienen. Wäre dem so, könnten sie diesen Umstand erfolgreich und richtigerweise einklagen.
    • Snowy 31.08.2020 15:00
      Highlight Highlight Bei den meisten Tätigkeitsbereichen im akademischen Umfeld gibt es nach den Praktika- und Studiabgängerjobs keine fixen Löhne mehr.

      Wenn überhaupt, gibt es ein Lohnband - und selbst dieses kann bis zu 15% variieren. In den Teppichetagen noch viel mehr...

      In einer hochentwickelten Dienstleistungsgesellschaft ist es unmöglich, die Löhne von Frau und Mann nur anhand der Lohnsummen miteinander zu vergleichen.
  • Mzunge 31.08.2020 14:43
    Highlight Highlight Zudem muss man das Rentenalter mitberechnen. Und ich z.B. als unfreiwilliger Doppel UT zahle pro Jahr fast 3k Wehrpflichersatz. Dann sehen die Zahlen schon wieder ganz ganz anders aus.
  • Kasar 31.08.2020 14:36
    Highlight Highlight Die bestverdienenden Branchen sind die IT/Techbranche. IT-Studiengänge belegen überwiegend Männer. Diese (auch die wenigen Frauen) werden also sehr gut verdienen.
    Solange überdurchschnittlich viele Männer IT Berufe ausüben & überdurchschnittlich viele Frauen in schlechtbezahlteren Branchen (Kultur, Soziales, ...) arbeiten, wird sich am Gap nichts ändern.
    Ob und warum es einen Gender-Gap innerhalb derselben Branchen gibt, ist nicht das Thema der Studie.
    • octusfussuskopfus 01.09.2020 09:37
      Highlight Highlight zum 5thema gender-gap gibt es übrigens eine studie aus der usa.

      uber hat die auswertugn von fast 2mio fahrten freigegeben. bei uber gibt es kein schwarz oder weiss alt jung oder frau mann gap da jede fahrt berehcnet wirt zu den ansätzen egal wer sie ausführt.

      ergebnis der auswertugn ist das männer im schnitt 7% mehr verdient haben bei gleicher zeit.
      die vermutung zum unterschied gehen davon aus das einerseits frauen vorsichtiger fahren und andererseits frauen noch eher dazu neigen ein paar minuten zu tratschen nach erledigung der fahrt.
  • Gopfidam 31.08.2020 14:25
    Highlight Highlight Ich bin ein Mann und habe 14 Jahre Berufserfahrung.
    Mein Lohn schafft es nicht mal in den Durchschnitt, da massiv darunter. Lol
    • Nurmalso 31.08.2020 18:15
      Highlight Highlight Vielleicht wär es Zeit mal beim Chef zu klopfen oder die Firma zu wechseln.
    • Kanuli 01.09.2020 07:42
      Highlight Highlight Weiterbildungen? Überdurchschnittlicher Einsatz? Haben Sie es gut mit dem Chef? Viele in meinem Umfeld sagen, einzig Stellenwechsel bringt gute Gehaltserhöhungen, haben Sie mal über einen Stellenwechsel nachgedacht?
      Habe mit 24 in der Schweiz als Temporär-Arbeiter mit 3000,-/mt Fuss gefasst, dann auf 4800 nach 3 Monaten in Festanstellung gekommen. Weiterbildungen und Engagement brachten mich bis 6000/mt, da war ich 30. Nach einem Stellenwechsel bin ich nun bei 6500/mt. Damit bin ich bisher sehr zufrieden, hoffe aber noch ein Stück weiter zu kommen.
  • StealthPanda 31.08.2020 14:14
    Highlight Highlight Woher kommen eigentlich diese Zahlen? Mich hat noch nie jemand gefragt was ich verdiene. Und wenn die Steuererklärung als Datenbasis dient...dort steht nur Applikationsentwickler aber keine Spezialisierung oder Branche.
    • StealthPanda 31.08.2020 15:31
      Highlight Highlight Vergesst die Frage. Hab es rausgefunden ganz unten kommt "Daten und Quellen" folgt dem Link oder geht direkt auf Salarium.ch dort steht wie berechnet wird. Interessant dabei ist jedoch dass bei vielen Abfragen die ich tätigte der Hinweis erschien das die Datenqualität niedrig ist. Was auf der anderen Seite sehr transparent ist.
  • Papierli-Tschingg 31.08.2020 14:11
    Highlight Highlight Wie kann es Unterschiede bei Lehrpersonen geben? Diskrimiert hier der Staat ganz offen Frauen oder wird die Statistik von euch nicht genügend bereinigt?
  • Locutus70 31.08.2020 14:03
    Highlight Highlight Die Zahlen haben leider keine besondere Aussagekraft. Zum einen gibt es gut bezahlte Branchen (Handwerk) wo der Anteil der Männer höher ist und dann gibt es schlechtbezahlte Branchen (Pflege, Gastronomie) wo der Anteil der Frauen höher ist. Hinzu kommt noch das bei der Teilzeit der Anteil der Frauen ebenfalls höher ist.
    Wenn man vergleichen will, dann darf man keine Äpfel und Birnen vergleichen...
  • Ziasper 31.08.2020 13:33
    Highlight Highlight Die wichtigste Fragen lautet aber: verdienen Frauen weniger weil sie Frauen sind?
    Alles andere sagt absolut nichts aus.
    • Fandall 31.08.2020 14:49
      Highlight Highlight Natürlich nicht, aber so wird es natürlich dargestellt damit man sich darob empören kann! 🤷‍♂️
  • Nathan der Weise 31.08.2020 13:10
    Highlight Highlight Interessant finde ich das Inländer in diese Kaderbereich insgesamt am wenigsten verdienen. Wäre interessant zu wissen an was das liegt.

    Benutzer Bild
    • Zürischnure 31.08.2020 13:47
      Highlight Highlight Das würd ich mal der SVP melden.😂
    • Duscholux 31.08.2020 14:00
      Highlight Highlight Weil Kaderleute aus dem Ausland warscheinlich im Durschnitt mehr "Abgeworbene" sind als bei den Schweizern. Und Abgeworbenen musste man ja Zückerlis geben damit die kommen.
    • rolf.iller 31.08.2020 16:30
      Highlight Highlight Ab einer gewissen Liege konkurierst Du halt mit den Top-Shots vom Resten des Planeten. Das ist eine kleine Gruppe von Hochbegabten und davon gibt es halt auf dem restlichen Planeten deutlich mehr als in der kleinen Schweiz.
  • Knacker 31.08.2020 12:57
    Highlight Highlight BV Art. 8 Abs. 3 der letzte Satz:

    „Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.“

    Es steht gleich*wertig*

    Den gleichen Job machen reicht nicht, die Qualität der Leistung muss gleich sein damit gleicher Lohn gerechtfertigt ist.

    Frauen (und Männer) können vor Gericht ziehen und ihren Lohnanspruch einfordern, es ist ein verfassungsmässiges Recht.
    Der Haken daran ist: es muss dann auch bewiesen werden können dass frau tatsächlich gleichwertige Arbeit leistet und dennoch weniger Gehalt halt als männliche Kollegen.
    • El Schnee 31.08.2020 13:26
      Highlight Highlight Und wieso werden Frauen bei der IV trotz gleicher Ausbildung etc. immer noch widerrechtlich benachteiligt?

      Hier könnten die Renten ohne zusätzliche Kosten gleichgemacht werden. Diese basieren ja auf den Referenzlöhnen aus der Wirtschaft - Man müsste einen Durchschnitt machen, der für beide Geschlechter gilt. Faktisch hat eine Frau auch wenn sie vorher mehr verdiente als ein ‚gleicher‘ Mann, heute immer noch trotzdem weniger.

      Wieso ziehen Behinderte(norganisatiionen) oder andere diese Ungerechtigkeit etc. nicht vor Gericht?
    • Zürischnure 31.08.2020 14:07
      Highlight Highlight Ä.. was??
      In seriösen Betrieben gibt es in der Regel ein internes Lohnband (ich nehm jetzt mal an jeder kennt das), leider ist das bei uns oft nicht offen kommuniziert.
      Bei Antritt der Stell sollte sich jeder, unter Berücksichtigung von Alter und Berufserfahrung, an der für ihn/sie errechneten Position im Band befinden. Um höher oder tiefer im LohnBand zusein, muss schon entweder eine sehr gute Leistung vollbracht oder eine Unzufriedenheit des Betriebs mit der erbrachten Leistung, bestehen.
      In der Regel stellt man ja die best geeignete Personen ein.

    • DieFeuerlilie 31.08.2020 14:48
      Highlight Highlight @Knacker

      Du gehst also davon aus, dass jeder Mann, der mehr verdient -im gleichen Job- diesen auch besser macht als die Frau?

      Das scheint mir doch recht spekulativ.

      Aber klar.. ist für dich wohl einfacher, als dich mit einer möglichen systemischen Benachteiligung der Frau auseinanderzusetzen, hmm..?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Notabik 31.08.2020 12:56
    Highlight Highlight Die erwiesenermassen ungleichen Löhne rechtfertigen und schönreden zu wollen, hilft keiner einzigen Frau in diesem Land! Die Schweiz hat immer noch ein Problem mit der Gleichstellung. Aber anstatt hinzusehen und sich aktiv für die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau einzusetzen, versteckt der Schweizer Mann sich lieber hinter alternativen Fakten. #Gleichberechtigung ohne wenn und aber!
    • Purscht 31.08.2020 13:44
      Highlight Highlight Richtig. Aber einfach Die Zahlen aufzulisten ohne die Hintergründe zu ermitteln ist auch nicht sehr hilfreich.
      Und die Hintergründe liegen nicht einmahl unbedingt bei den Unternehmen sondern bei den unkonstanten Karieren der Frauen (wegen Kindern) und dem fehlenden Verhandlungsgeschick/ Durchsetzungsvermögen. Es ist ein Problem dass Lohn Verhandlungssache ist und nicht von einem vernünftigen Lohnmodel abhängig ist.
    • Turbokapitalist 31.08.2020 14:37
      Highlight Highlight Richtig, Gleichberechtigung ist bereits in diesem Bereich vollkommen erfüllt. Gleichmachung hingegen nicht, aber das kann auch nicht erzwungen und umgesetzt werden. Wenn du denkst, du hättest ungerechtfertigterweise weniger Gehalt als ein männlicher Kollege, kannst du gerne klagen. Häufig ist der Unterschied aber gerechtfertigt.
    • Purscht 31.08.2020 14:41
      Highlight Highlight Und es ist ein Problem das anscheinend viele schweizer Wähler gegen eine gute Vereinbarkeit von Beruf uns Familie sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brasser 31.08.2020 12:54
    Highlight Highlight Schon spannend festzustellen, dass die Wirtschaft dennoch viel mehr Männer als Frauen beschäftigt, obwohl doch gemäss dieser Statistiken die Frauen wesentlich günstiger wären...
    Oder könnte es auch sein, dass die Wirtschaft so Sachen wie Berufserfahrung, durchschnittliche Verweildauer bei einer Firma, aber auch Erfahrungswerte wie z.B. Anzahl durchschnittliche Krankheitstage und andere Unpässlichkeiten mit in ihre Entscheidfindung zur Anstellung und Lohngestaltung miteinbezieht?

    (Ironie off)
    • smartash 31.08.2020 13:08
      Highlight Highlight Und wo genau liegt jetzt die Ironie in deinem Text?
    • Tutu 31.08.2020 15:26
      Highlight Highlight Dass das Geschlecht eben genau KEIN Faktor bei der Gehaltsbestimmung ist... Sonst wäre es wirtschaftlich, nur noch Frauen einzustellen, weil die angeblich günstiger sind....
    • Brasser 31.08.2020 15:47
      Highlight Highlight @smartash
      Du hast recht, ich hätte wohl besser ein "Seufzer" hingeschrieben, weil mich derart einseitige, polemisierende und unvollständige Statistiken/Diskussionen/journalistische Leistungen etwas nerven...
  • Lowend 31.08.2020 12:48
    Highlight Highlight Ich verstehe den Aufstand des männlichen Geschlechts hier noch immer nicht. Wenn Frauen gleich hohe Löhne wie Männer erhalten würden, würde doch sogar die Steuerlast für die Männer geringer. Mann hätte so sogar noch mehr von seinem Lohn. 🤔
    • smartash 31.08.2020 13:10
      Highlight Highlight Wenn Frauen Gleichberechtigung fordern, verstehen viele Männer „die wollen wir was weg nehmen“.
      Ist genau der gleiche Mechanismus wie wenn Minderheiten gleichstellung fordern

      Wieso viele diese Reaktion haben, ist mir auch nicht klar. Ist halt auch nicht besonders rational
    • Froggr 31.08.2020 13:26
      Highlight Highlight Das glaubst auch nur du. Ein Staat ist ein Geldfresser. Der wird nicht plötzlich steuern senken nur weil an einem anderen Ort mehr reinkommt.
    • ScreamingLord 31.08.2020 13:31
      Highlight Highlight und wenn die Frauen Wehrpflichtersatz bezahlen müssen sinkt die Steuerlast für Männer gleich nochmals. Also, go for it :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Küsel64 31.08.2020 12:47
    Highlight Highlight Das hat auch viel mit dem unterschiedlichen Sozialverhalten der Männer und Frauen zu tun. Männer verkaufen sich besser, sind aktiver in den beruflichen Netzwerken. Männer haben oft eine weniger gut ausgebildete Frau die dann für die Kinder schaut. Gut ausgebildete Frauen wollen einen ebensolchen Mann. Und das geht dann mit dem Rollentausch nicht.
    • aglio e olio 31.08.2020 13:48
      Highlight Highlight Vorurteile, Klischees, und sonst?
    • Baccaralette 31.08.2020 15:11
      Highlight Highlight aglio e oglio - leider nein, gar nicht. Ich arbeite im HR eines wissenschaftslastigen Betriebes.
    • octusfussuskopfus 01.09.2020 11:32
      Highlight Highlight @aglio

      gut nur ein klischee wie sie behaupten?
      dan zählen sie dochmal auf wieviele gut ausgebildete aztinnen, juristinnen, bankerinnen oder ingeneurinnen die sie kennen die mit einem "schlecht" ausgebildeten maurer oder zimmermann leiert sind?

      ich kenne erhlichgesagt keine einzige die unter ihrem status leiert ist ;)

      aber ich bitte darum wenn sie es besserwissen untermauern sie ihre these auch mit fakten. ich kenne nur bisher studien die genau dieses klischee bestätigen.
      ist von evolutionärer sicht auch logisch nachvollziehbar das es so ist.
  • MStgr 31.08.2020 12:29
    Highlight Highlight Mit ein Grund (gab ein versuch dazu) wesshalb Frauen oft weniger verdienen ist, dass sie beim ersten Lohn angebot direkt einwilligen und nicht ihre Lohnvorstellung mit einbringen.
    • Kanuli 01.09.2020 07:47
      Highlight Highlight @MStgr: Einige Menschen haben auch ein niedriges Selbstbewusstsein, und kennen ihren Wert gar nicht. Auch ist einem nicht bekannt, wie sehr man fordern könnte. Wenn der Job gut gelegen ist, und auch sonst alles passt, würde ich ihn nicht riskieren wollen, indem ich zu viel fordere. Habe auch immer das erste Angebot akzeptiert, weil mir der Rest wichtiger war. Im Nachhinein vielleicht ein Fehler. P.S.: Eine Kollegin, generell gleiche Position, schlechtere Ausbildung, weniger Berufserfahrung, mehr Fehler, hatte zeitweise mehr verdient wie ich, da hab ich dann auch mehr gefordert. Hatte geklappt.
    • MStgr 01.09.2020 10:11
      Highlight Highlight Ja da hast Du recht mit dem Selbstvertrauen, nur in der Regel weiss man was man kann und wie konzentriert man Tagsüber seinen Job macht. Kein Chef nimmt es jedoch übel wenn man diese Frage stellt nach höherem Lohn. Bei einer verhandlung ist das normal. Ich selber arbeite knapp über dem mindestlohn und weiss das ich viel kann und schwer zu ersetzen bin in dieser Firma (kleinbetrieb). Aber ich kann so wie es ist normal leben und bin zufrieden. Dem Chef gehts gut und ich bin mir sicher das ich die nächsten 25j bis zur Rente einen sicheren Job habe.
      PS: siehst Du, fragen hat nicht geschadet. 😉
  • BaslOr 31.08.2020 12:28
    Highlight Highlight Dieser Artikel und gewisse Kommentare zeigen sehr schön auf, wie falsch Schlussfolgerungen sein können, wenn man Statistiken nicht vernünftig interpretiert. Klar hätte ich ebenfalls gerne, dass es überhaupt keine Lohnunterschiede gäbe, jedoch spielen Faktoren wie Verhandlungsgeschick eben auch eine Rolle. ...und das ist auch gut so. Deshalb mal ein Bild eines Ergebnisses, wenn man eine solche Analyse mal richtig durchführt. (Quelle: https://www.payscale.com/data/gender-pay-gap , durchaus mal lesenswert)
    Benutzer Bild
  • walsi 31.08.2020 12:22
    Highlight Highlight Mein Arbeitskollegin und ich haben in 2018 und 2019 genau gleich viel verdient. Wir haben beide eine Lohnerhöhungen bekommen, ich aber mehr. Das hat aber nichts mit dem Geschlecht zu tun. Es dürfte eher dem Fakt geschuldet sein, dass ich immer als Trouble Shooter herhalten muss und die unangenehmen Kunden übernehme die meine Kollegin nicht will.
    • ChemChemPam 31.08.2020 12:52
      Highlight Highlight Oder mit Lohnerhöhungen die Männer von ihren männlichen Chefs schneller bekommen. Zbsp wenn man Vater wird.
    • Knacker 31.08.2020 14:46
      Highlight Highlight @ChemChemPam

      Es leben die ungeprüften Vorurteile, gell?
  • murrayB 31.08.2020 12:14
    Highlight Highlight Diese jährliche Vergleiche machen keinen Sinn - denn was verglichen werden müsste wäre gleiche Branche, gleiche Führungsposition, gleiche Ausbildung und gleiche Berufserfahrung...

    Erst dann vergleicht man Äpfel mit Äpfel...
    • fidget 31.08.2020 15:12
      Highlight Highlight Nur wird man das niemals vergleichen können, weil es kaum zwei Personen gibt, die exakt den selben Weg eingeschlagen haben und die selbe Leistung bringen/Erfahrung haben.
    • octusfussuskopfus 01.09.2020 11:43
      Highlight Highlight naja streng egsehen sind ausbildung und berufserfahrung nicht das wichtigste. unterm strich zählt nur die leistung.

      wen der primarschulabbrecher quasimodo in 8 stunden 100 schutzmasken näht kann er 100 verkaufen.
      wenn im gegensatz madam pompadur mit hrem doctor in theologie und master in physik in 8stunden 80 masken näht, kann sie eben nur 80 masken verkaufen.

      chefs wissen ganzgenau wer oder welche wieviel leistet. ein titel ist zum schluss nur eien aussage über was man theoretisch ebscheid wissen müsste ob man es auch umsetzen aknn udnw as leisten ... das eben die frage ;)
  • Lowend 31.08.2020 12:12
    Highlight Highlight Warum fühlen sich eigentlich so viele Männer von solche Artikeln über Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau derart angegriffen, dass sie mit aller Macht versuchen, diese Unterschiede krampfhaft zu rechtfertigen, oder gar zu verteidigen?

    Diese Reaktionen, wie ja auch die Zahlen, zeigen doch ehe, dass da wirklich etwas im Argen liegt, dass wir endlich beseitigen sollten und von Transparenz und höherer Kaufkraft von Frauen würden doch eigentlich auch alle profitieren?
    • murrayB 31.08.2020 12:30
      Highlight Highlight Ganz einfach, weil es nicht so ist...

      Man müsste endlich die gleiche Branche, Führungsposition, Region, Ausbildung und Berufserfahrung vergleichen und man würde sehen, dass man keine Diskriminierung mehr hat! Aber dann wird wahrscheinlich die Datenmenge zu klein sein, sodass man keine Auswertung mehr machen könnte und einige Bundesbeamte keine Arbeit mehr hätten...
    • Füdlifingerfritz 31.08.2020 12:32
      Highlight Highlight Ooooder es zeigt, dass sich viele - übrigens auch Frauen - bewusst sind, dass diese Zahlen komplett kontext- und daher wertlos sind. Und sich über stark ideologisch geprägten Journalismus zu beschweren erachte ich als richrig und wichtig. Nur so als Idee.
    • Bihu 31.08.2020 12:36
      Highlight Highlight Ich bin eine Frau und finde diese Vergleiche ebenfalls sinnlos. Denn das Problem ist nicht zu lösen indem man Frauen die Opferrolle zuschreibt. Frauen sollten eher lernen richtig zu verhandeln und sich nicht unter Wert zu verkaufen. Und dass manche Jobs unterbezahlt sind, ist erstmal kein Geschlechterproblem.
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  • Globidobi 31.08.2020 12:12
    Highlight Highlight Einfache Lösung des Problems ist, das Thema Lohn zu enttabuisieren und so Transparenz zu schaffen. Wenn nun Arbeitskollege Peter 1000 Franken mehr verdient, kannst du beim Arbeitgeber nachfragen, wieso dieser 1000.- mehr verdient und gegebenenfalls gleichviel verlangen oder halt künden, wenn dies ein so grosser Dorn im Auge ist. Mit den geheimen Lohnverhandlungen, wird es immer eine Ungleichheit beim Lohn geben.
    • just sayin' (haters will be ignored) 31.08.2020 12:42
      Highlight Highlight @Globidobi

      "Einfache Lösung des Problems ist, das Thema Lohn zu enttabuisieren und so Transparenz zu schaffen."

      yes!!
      finde ich auch!
    • Brasser 31.08.2020 12:44
      Highlight Highlight Oder Du siehst dann der harten Wahrheit ins Auge, dass Dir der Chef knallhart Deine Mängel/Unkenntnisse/Unflexibilität/mangelnde Erfahrung/etc. im Vergleich zu Peter direkt ins Gesicht sagt.
    • just sayin' (haters will be ignored) 31.08.2020 13:44
      Highlight Highlight @Brasser

      "Oder Du siehst dann der harten Wahrheit ins Auge, dass Dir der Chef knallhart Deine Mängel/Unkenntnisse/Unflexibilität/mangelnde Erfahrung/etc. im Vergleich zu Peter direkt ins Gesicht sagt."

      auch das gehört zum leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 31.08.2020 12:09
    Highlight Highlight Ach ja und noch dies... jene die sich hier echauffieren, sind in der Regel jene, die sich beschweren, wenn ausländische Arbeitskräfte für weniger Lohn arbeiten kommen... wtf 😤
    • Lowend 31.08.2020 12:43
      Highlight Highlight Die Profiteure verteidigen das System, von dem sie profitieren. Auffallend ist, dass es fast nur Männer sind, die sich derart echauffieren. Ist irgendwie entlarvend. 😉
    • De-Saint-Ex 31.08.2020 14:22
      Highlight Highlight Tja, die haben halt „Angst“, dass sie weniger verdienen würden, wenn Frauen endlich den angemessenen Lohn hätten.
    • Alnothur 31.08.2020 16:13
      Highlight Highlight Nein, wir sehen nur, dass diese Statistik komplett nutzlos ist, weil sie alle wichtigen Faktoren ausser Acht lässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • That_boi 31.08.2020 11:59
    Highlight Highlight Wenn es mit allen Faktoren bereinigt wirklich so wäre, wieso sollten Firmen dann nicht nur noch Frauen anstellen und somit mit Leichtigkeit 15% Lohnkosten einsparen? Das wäre ein riesiger Vorteil gegeüber der Konkurrenz, Firmen ohne Männer müssten komplett dominieren. Ist aber nicht so, woran das wohl liegt?🤷
    • Autokorrektur 31.08.2020 12:41
      Highlight Highlight Willst du eine ehrliche Antwort? Die meistgehört Absage auf eine Bewerbung meinerseits war nicht "hatten besser passenden Bewerber" sondern "wollen die Arbeiter im Büro, nicht zu Hause bei den kranken Kindern". Auch wurde ich bei JEDEM Bewerbungsgespräch gefragt, wie die Betreuung meines Kindes gelöst ist. Der Papa der Kleinen wurde nicht ein einziges Mal
      (!!) gefragt. Und ja, auch er gab das an.
    • Bündn0r 31.08.2020 14:13
      Highlight Highlight So rein aus neugierig: Wer bleibt bei euch zuhause bei den kranken Kindern?
    • Baccaralette 31.08.2020 15:17
      Highlight Highlight Autokorrektur - korrekt! Viele Frauen schreiben in ihren Bewerbungen bereits heute: Betreuung der Kinder gesichert. Das habe ich bei einem Mann noch nie gelesen.

      Ich arbeite im HR eines wissenschaftslastigen Betriebes und sehe 100e Bewerbungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aristocrat 31.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Solange das BfS seine Definition der Berufserfahrung (Lebensalter - 16 Jahre) nicht ändert, ist diese Statistik für die Tonne. Da bei Damen oft Kinder "dazwischenkommen", kann man nicht einfach davon ausgehen, dass gleichaltrige Frauen und Männer die gleiche Berufserfahrung haben.
    • Baccaralette 31.08.2020 15:18
      Highlight Highlight Aristocrat - nun. Ich habe bisher kein Kind und auch mir wird der Lohn aufgrund meines Geschlechtes nach unten gekürzt.
    • Dodogama 31.08.2020 16:28
      Highlight Highlight @Baccaralette: Bezweifle ich stark. Ansonsten kannst du dir einen höheren Lohn ja locker "erklagen". Oder hat dir dein Vorgesetzter am Bewerbungsgespräch aus Versehen das männliche Lohnblatt gegeben und dann "upps, sorry, falsches Geschlecht!"?
    • Enemy№1 31.08.2020 16:56
      Highlight Highlight Baccalarette: Fällt mir schwer zu glauben. Du arbeitest im HR, ergo; du hast Einblick in die Entlöhnungsdokumente. Das gibt dir eine Lupenreine Faktengrundlage. Du willst uns hier allen ernstes verklickern, dass du nun bewusst diskriminiert wirst? Warum zur Hölle hast du den Arbeitgeber noch nicht verklagt, resp. arbeitest noch dort? Müsste doch ein Leichtes für dich sein, das beweisen zu können. Wie gesagt: Schwer zu glauben.
  • freifuchs 31.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Man kann solche Statistiken beliebig erstellen und zum Beispiel beweisen, dass Introvertierte weniger verdienen als Extrovertierte oder Tätowierte weniger verdienen als Nicht-Tätowierte. Man muss sich dann fragen, weshalb diese Korrelation entsteht. Beim Thema Lohn spielt die Lohnverhandlung heute noch eine grosse Rolle. Dass hier Männer im Schnitt ehrgeiziger verhandeln ist belegt. Dass dies zu einem höheren Lohn führt auch. Dort, wo wir diese Verhandlungen nicht haben, zum Beispiel bei gewissen Staatsangestellten, gibt es keine Unterschiede nach Geschlecht oder Haarfarbe oder Körpergrösse
  • Korrektur 31.08.2020 11:55
    Highlight Highlight Der Unterschied, gerade im Kader, lässt sich damit erklären, dass viele Frauen nicht lange im Betrieb bleiben, weil sie Mutter werden wollen.

    Solche Aufschlüsselungen von Statistiken würden helfen, dass nicht ein falsches Bild von angeblicher Lohnungleichheit entsteht.
    • Bruno Meerjungfraumann 31.08.2020 13:32
      Highlight Highlight Und Männer wollen nicht Väter werden?
      Aber als Mann kommt einem die Kinderplanung nicht in den Weg, die müssen sich ja nicht rechtfertigen, wenn sie ihr Pensum nach der Geburt des ersten Kindes nicht reduzieren. Sowieso haben Studien in Deutschland belegt, dass Männer ihre Jobs generell als „wichtiger“ erachten, als die ihrer Frau und glauben, ihre Anwesenheit sei für die Firma unabdingbar, und so nehmen nur die wenigsten Ihre Elternzeit in Anspruch.
      So lange Kinder als Frauensache statt Familiensache angeschaut werden kann keine Gleichberechtigung stattfinden.
    • freifuchs 31.08.2020 14:59
      Highlight Highlight @Bruno Meerjungfraumann Wenn du das so siehst, dann wird das nie was mit der Gleichberechtigung. Jedenfalls solange nicht bis Männer selbst Säuglingsmilch herstellen können. Wir sind nun mal Säugetiere.
    • Bruno Meerjungfraumann 01.09.2020 00:46
      Highlight Highlight Selber Milch produzieren können Männer zwar nicht, aber die abgepumpte Milch aufwärmen und dem Baby schöppelen schon. Es wird immer dargestellt, als ob Gleichberechtigung am Stillen scheitert, aber dann müsste diese ja spätestens nach dem Abstillen, was bei einigen ja gleich nach der Geburt geschieht bei anderen vielleicht nach einem Jahr (und da ist das Stillen ja nur noch ein Zusatz), eintreten und dem ist wahrlich nicht so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 31.08.2020 11:53
    Highlight Highlight Gibt bestimmt einige gründe. Zum beispiel hat eine frau nach einer mehrjährigen kinderpause weniger erfahrung als der gleichaltrige kollege. Zumal kostet der diskriminierende altersunterschied ohne geringsten grund bei der pensionierung auch zehntausende von franken. Der wehrdienstersatz beim mann kostet dann auch noch zehntausende... untrr dem strich kommen die frauen wohl besser weg. Von sorgerechtsstreitigkeiten ganz zu schweigen..
    • Baccaralette 31.08.2020 15:18
      Highlight Highlight Oh yeah, wir schwurbeln alles schön zusammen, damit es uns passt!
    • andrew1 31.08.2020 15:55
      Highlight Highlight Nein wir betrachten das gesamtbild.
    • Dodogama 31.08.2020 16:33
      Highlight Highlight @Baccaralette: Genau das macht diese Statistik!
  • Stefan Z. 31.08.2020 11:50
    Highlight Highlight Immer wieder muss man von Leuten, die glauben die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben, lesen, dass Männer doch besser seien in Lohnverhandlungen. Dass sie in Berufen arbeiten würden, die generell höhere Löhne hätten. Dass sie weniger Teilzeit arbeiten würden. Und am Ende werden einzelne Schicksale gebracht um aufzuzeigen, dass solche Statistiken nicht ernst genommen werden können. Es wird wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass diejenigen die die Statistiken erheben dumm sind und das alles nicht mit einberechnet haben. Doch das haben sie und noch viel mehr. Die Ungleichheit bleibt.
    • murrayB 31.08.2020 12:34
      Highlight Highlight Eben nicht... Die Vergleichstiefe ist viel zu kurz...

      Würde man anstatt immer nur die Führungsstufe oder Ausbildung oder Region oder Branche oder Berufserfahrung vergleichen und endlich mal eine Statistik bringen die ALLE diese Punkte kombiniert, dann würde man sehe, dass es gar keine Ungleichheit gibt!
    • benn 31.08.2020 12:35
      Highlight Highlight Stefan, nein dumm nicht aber idealistisch, einer lobby oder partei angehörend also darf durchaus von einer tendenziösen aufbereitung von daten und resultaten ausgegangen werden.
    • BaslOr 31.08.2020 12:39
      Highlight Highlight Niemand sagt, dass Männer "besser" in Lohnverhandlungen sind, sondern ehrgeiziger. Der Grund darin liegt, dass Männer (insgesamt betrachtet) ein geringeres Mass an Einverständnis haben als Frauen. Dies ist übrigens sehr gut in diverser Literatur belegt und unumstritten.
      Dass Männer (proportional gesehen) in Berufen arbeiten die besser bezahlt werden ist ebenfalls ein Fakt und gut belegbar.
      Dass Männer (proportional gesehen) ebenfalls weniger in Teilzeit arbeiten als Frauen ist ebenfalls ein Fakt.
      ...ob dies nun alles gut ist oder nicht lässt sich diskutieren, aber die Tatsache alleine nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 31.08.2020 11:49
    Highlight Highlight "Wir sind sicher dass Frauen weniger verdienen als Männer. Wir haben nach statistischen Faktoren gesucht die diese These bestätigen". Ja ne ist klar.

    Was ist mit Erfahrung, Arbeitsstunden, Bereitschaft Risiko zu übernehmen, Flexibilität, Loyalität usw?!
    • Autokorrektur 31.08.2020 12:43
      Highlight Highlight Du willst sagen Männer sind loyaler, flexibler, etc?
    • Thomas G. 31.08.2020 18:49
      Highlight Highlight Nein das sage ich nicht. Aber das sind relevante Faktoren, die in Lohnverhandlungen Gewicht haben.
  • bernd 31.08.2020 11:49
    Highlight Highlight "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Gilt in der Schweiz noch immer nicht."

    Das ist eine abenteuerliche Schlussfolgerung aus den hier zitierten Zahlen. Die tausenden von Jobs werden in 9 Segmente wie "Bürokräfte und verwandte Berufe" unterteilt. Das gezogene Fazit stützt sich darauf, dass "Bürokräfte und verwandte Berufe" alle die gleiche Arbeit verrichten und ihnen somit der gleiche Lohn zustünde. Das kann ja wohl nicht euer Ernst sein.

    Es kann gut sein, dass es tatsächlich ungerechtfertigte Lohnunterschiede gibt. Aber so undifferenzierte Schlussfolgerungen werden der Sache nicht gerecht.
  • Prometheuspur 31.08.2020 11:42
    Highlight Highlight Frauen auf 'm Bau ist ja auch besonders geeignet um die Lohngleichung zu relativieren.
    Tatsache ist doch das Frauen fast durchwegs, in allen Jobs schlechter bezahlt werden als die Gattung der Herren. Also auch bei Akademischen Berufen, in Kader- oder Führungsstellungen. So wird eine Frau die eine Führende Kaderstelle belegt, eher kaum im unteren Jugendalter sein.
    Das die Frauen dann für gleichwertige oder gar bessere Arbeit, sowie Löhne auch noch um eine Lohnerhöhung BETTELN sollen, obwohl dies gesetzlich längst schon abgeschlagen, geklärt und Gültigkeit tragen müsste, ist schlichtweg unfair.
    • Prometheuspur 31.08.2020 12:12
      Highlight Highlight Es ist nicht nur unfaire. Es ist absolut typisch und ein riesiger, blödsinniger, nicht nachvollziehbarer Witz.
    • Glaedr 31.08.2020 12:28
      Highlight Highlight Sie wollen also sagen das Männer die Lohnerhöhung einfach so bekommen, die Frauen aber eine Lohnerhöhung verlangen müssen?
    • benn 31.08.2020 12:40
      Highlight Highlight Akademiker z. B. eine philosophin als kaderfrau versus wirtschaftsinformatiker als kader auf einer versicherung, meinst du solche vergleiche? Ja die verdienen nicht gleich und das ist auch gut so!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turbokapitalist 31.08.2020 11:40
    Highlight Highlight Diese Statistik ist wie jedes Jahr komplett unbrauchbar. Zu viele Faktoren sind hier nicht beachtet. Dieser Lohnunterschied ist sehr gut erklärbar und falls eine Frau sich benachteiligt fühlt, kann sie den Arbeitgeber anzeigen. Es ist im Gesetz geregelt, dass man nicht auf Grund des Geschlechts schlechter bezahlt werden darf.
    • Turbokapitalist 31.08.2020 14:55
      Highlight Highlight Für diejenigen, die gerne Fakten wollen:

      Art. 3 Diskriminierungsverbot im Gleichstellungsgesetz

      1 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden, namentlich nicht unter Berufung auf den Zivilstand, auf die familiäre Situation oder, bei Arbeitnehmerinnen, auf eine Schwangerschaft.
  • 7immi 31.08.2020 11:36
    Highlight Highlight Falls der Lohnunterschied tatsächlich besteht, zeigt euren Arbeitgeber an! Denn es ist Diskriminierung. Immerhin kann das Frau tun, der Mann hat keine Handhabung bei der Diskriminierung (Wehrpflicht, Pensionsalter).
    • Korrektur 31.08.2020 11:53
      Highlight Highlight Tut das ja nicht.
      Wenn jemand das Gefühl habt zu wenig zu verdienen, ist das Gespräch suchen der vernünftige Weg.
    • Autokorrektur 31.08.2020 12:47
      Highlight Highlight 🤨 und du denkst, ein AG den ich deswegen anzeige, mal abgsehen davon, dass ich die ganzen Kosten zu tragen habe, würde mich dann nicht nur fair entlohnen, sondern vor allem weiterbeschäftigen?
  • Hillary Clinton 31.08.2020 11:34
    Highlight Highlight Bin es langsam leid immer auf die HSG Studie im Auftrag einer Bundesrätin zu verweisen. Die Methodik des BfS ist schlecht und die zur Verfügung stehenden Daten noch schlechter....

    Wollt ihr abkassieren liebe Frauen?
    BWL an der HSG anstatt Soziale Arbeit an der Uni Züri. Dann nicht zwischen 30 - 40 dem Babyfieber erliegen und ihr seit auf der Überholspur für einen Kaderjob.

    Niemand zwingt euch Kinder zu kriegen....
    • Autokorrektur 31.08.2020 12:49
      Highlight Highlight "Niemand zwingt euch Kinder zu kriegen" - meine Damen und Herren, es ist das Jahr 2020 und noch immer bekommen lediglich Frauen Kinder, während die Väter weder ans Krankenbett der Kleinen dürfen/sollen/müssen, noch an Elternabende und andere "Events". Gleichberechtigung im 21.Jh: Frauen haben Kinder, sollen sie dafür gerade stehen. Männer haben Kinder? Äh, ja, ääh wie jetzt?
    • Baccaralette 31.08.2020 15:24
      Highlight Highlight Genau, sollen doch die Männer endlich mal Kinder kriegen, die werden dann schon sehen, was sie davon haben!

      Ou läck mir..
  • Peter Vogel 31.08.2020 11:30
    Highlight Highlight Solange nicht einzelne Stellen 1 zu 1 miteinander verglichen werden machen die ganzen Statistiken keinen Sinn. In meiner Branche (IT) ist der Lohn Verhandlungssache und ein bisschen Pokern gehört einfach dazu. Die Gesellschaft bestraft Männer weil diese Risikofreudiger sind und sich mehr zutrauen.
  • p4trick 31.08.2020 11:27
    Highlight Highlight "Es gibt genau eine Berufshauptgruppe, in welcher Frauen im Median mehr verdienen als Männer: Bürokräfte"

    Das wäre doch ein wichtiger Ansatz um herauszufinden warum das so ist? Mich würde auch interessieren wieviel der Anteil Bürokräfte sind, wieviel Arbeitnehmer im Vergleich zum Total.
    Wäre ein wichtiger Schritt um die Daten zu prüfen und Gründe zu finden.

    "Manchmal muss das Pferd von hinten augezäumt werden"
    • Baccaralette 31.08.2020 15:27
      Highlight Highlight Na, geht doch mal zu Besuch in einen Bürobetrieb. Die meisten dieser Jobs sind dienende Positionen. KundenDIENST, PersonalDIENST, etcpp. Und das ist halt immer noch Frauensache.
    • p4trick 31.08.2020 15:47
      Highlight Highlight @Baccaralette also wenn es mehr Frauen hat, dann verdienen Frauen mehr. Und wenn es mehr Männer hat, verdienen die Männer mehr? Oder wie soll ich diese Aussage verstehen?
    • Baccaralette 31.08.2020 16:09
      Highlight Highlight Nein, wenn es mehr Frauen hat, sinkt das Ansehen und die gesamte Entlöhnung. Schau dir typische Frauenberufe an.

      Und dann schau, wer in den Bürojobs die Chefsessel besetzt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 31.08.2020 11:12
    Highlight Highlight Alles "nur" Statistik. Begründungen werden kaum geliefert.

    Gerade bei Kaderstellen, aber auch bei akademischen Berufen finde ich es eine Voraussetzung, dass eine Person auch verhandeln kann. Wenn sich jemand billiger verkauft als die Konkurrenz, ist dies doch Sache der jeweiligen Person.

    Eventuell hat sich ja die sich billiger verkaufende Person den Job genau deswegen gesichert. Zumindest ist dies doch eine Möglichkeit.

    Aber eben: es gibt viele Möglichkeiten. Und es gibt sicher viele Ungerechtigkeiten. Aber die Gründe würden schon mal interessieren. Nicht nur die nackten Statistiken.
    • landre 31.08.2020 11:46
      Highlight Highlight @Bruno
      Gender unabhängig hat sich aber der Arbeitsmarkt in den letzten Jahrzehnten markant verändert.
      Bzw, "Verhandlungen" sind für die ArbeitnehmerInnen fast schon zum Luxus geworden.
      In den Nachkriegszeiten war es tendenziell noch der Arbeitgeber der für die Arbeitnehmer buhlen und diese überzeugen musste um diese anstellen zu können. Heutzutage ist es der Arbeitnehmer der um den Arbeitsplatz kämpfen muss...

      (Was Sie beschreiben, könnte zur typischen "Babyboomer-Luxus-Mentalität" gehören und nicht mehr der Realität der jüngeren Altersklassen und kommenden Generationen entsprechen...)
    • Bruno Wüthrich 31.08.2020 12:00
      Highlight Highlight @ landre

      Da mögen Sie recht haben. Trotzdem befinden wir uns immer noch in einem System, in welchem Verträge ausgehandelt werden (können). Wenn Sie schon die Babyboomer ansprechen: Die kommen jetzt ins (oder sind bereits im) Rentenalter. Sie werden ersetzt durch deutlich geburtenschwächere Jahrgänge. Ergo von dieser Seite her ein verknapptes Angebot. Sollte eigentlich ein Argument für die Arbeitnehmer*innen sein.

      Es gilt (immer noch): Je besser der/die einzelne Arbeitnehmer*in, desto attraktiver ist es für Arbeitgeber, ihn/sie einzustellen. Und desto eher kann der Lohn verhandelt werden.
    • just sayin' (haters will be ignored) 31.08.2020 12:10
      Highlight Highlight @landre

      ""Verhandlungen" sind für die ArbeitnehmerInnen fast schon zum Luxus geworden"

      egal ob "luxus" oder nicht.
      wer sich zu billig verkauft ist selber schuld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wiedemauchsei 31.08.2020 11:12
    Highlight Highlight Frauen verdienen gleich viel wie die Männer.
    Sie erhalten nur weniger.
  • CalibriLight 31.08.2020 11:10
    Highlight Highlight Liebe Männer
    Ihr müsst euch durch diesen Artikel nicht angegriffen fühlen. Niemand will euch etwas Böses.
    • Peter Vogel 31.08.2020 11:33
      Highlight Highlight Das stimmt leider nicht. Die Gesellschaft benachteiligt Männer je länger je mehr weil diese Risikofreudiger sind und mehr Selbstvertrauen haben. Ich habe mich auch schon ohne eine Ahnung zu haben auf Kaderstellen beworben und diese auch bekommen. Der Lohn ist zudem Verhandlungssache.
    • Diavolino666 31.08.2020 11:34
      Highlight Highlight Liebe Frauen

      Ihr müsst Euch durch den Gender-Pay-Gap nicht angegriffen fühlen. Der lässt sich durch unterschiedliche Lebensplanungen und Laufbahnentscheidungen erklären. Niemand will euch etwas Böses.
    • CalibriLight 31.08.2020 12:29
      Highlight Highlight @ Diavolino -- ich habe mich auf die Sturm laufenden Apologeten in den Kommentaren bezogen.
      Ich verstehe den Stress nicht, die dahinter zu stecken scheint, dass es die offensichtlich unwahrscheinliche Möglichkeit gibt, dass Frauen unter Umständen für den gleichen Job weniger verdienen könnten als Männer. Ist doch nicht schlimm, den Tatsachen ins Auge zu sehen ohne gleich angstzubeissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • alvar 31.08.2020 10:57
    Highlight Highlight Nach einer Trennung bleibt in den allermeisten Fällen der Wohnsitz der Kinder bei der Mutter (> 99%) - warum?
    Nach einer Trennung (mehr als die Hälfte der Ehen werden geschieden) zahlt fast immer der Mann der Frau Geld, womit die Alimente zum grössten und ungerechtesten Sozialwerk der Schweiz wurde - warum?
    Wenn man als Mann sein Pensum reduziert und Zeit mit den Kindern verbringt, wird das gesellschaftlich (va. auch von Frauen) mit Unverständnis quittiert - warum?
    Wenn man als Frau bis das jüngste Kind 10 Jahre alt ist zuhause bleibt, wird man als als gute Mutter bezeichnet - warum?
    • BaslOr 31.08.2020 11:24
      Highlight Highlight möglicherweise eine provokante Gegenfrage: Ist die Tatsache, dass Mütter in solcher Mehrheit das Wohnrecht und häufig auch das Sorgerecht zugesprochen bekommen nicht auch ein mögliches Zeichen von Diskriminierung gegenüber den Vätern?
    • smartash 31.08.2020 11:49
      Highlight Highlight ...weil wir immer noch an sexistischen Rollebbildern festhalten? 🤔
    • just sayin' (haters will be ignored) 31.08.2020 12:13
      Highlight Highlight @alvar

      weil wir nur in der theorie offen für neue familienformen sind.

      in der praxis wollen die meisten imer noch veraltete rollenmodelle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dörfu 31.08.2020 10:57
    Highlight Highlight Es wäre doch toll, wenn Zahlen im Zusammenhang mit Firmennamen Veröffentlicht würden.
    Im Zusammenhang mit den Öffentlichen Beschaffungen könnte so Druck auf die Firmen verübt werden. Jeder der einen Zuschlag erhaltet sagt über sich aus, dass bei seinem Unternehmen Lohngleichheit besteht.
    Wenn das dann doch nicht so wäre, so würde es mit Einsprüche auf Zuschläge nur so hageln!
    • Brasser 31.08.2020 12:50
      Highlight Highlight Genau. Und die Firma, die so an den Pranger gestellt wird, muss dann jeden Lohnunterschied ausführlich unter natürlich unter Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Einzelnen öffentlich darlegen...
      Ich bin mit Dir einig, dass das ganz sicher eine ganz tolle Welt wäre, wenn alles so einfach wäre...
  • Mareko 31.08.2020 10:56
    Highlight Highlight In den meisten Branchen, in denen überwiegend Frauen arbeiten, sind die Löhne grundsätzlich tiefer, auch für Männer. Umgekehrt ist es ebenso, ist also auch das Lohnniveau für die eher wenigen Frauen höher. Heutzutage kann von einer Frau beim Einstellungsgespräch erwartet werden, dass sie entsprechend auftritt, um den gleichen Lohn wie der gleich qualifizierte Mann auszuhandeln. Wenn sie es nicht wagt, dann aber hinterher nicht jammern.
    • Garp 31.08.2020 12:03
      Highlight Highlight Wieso muss Frau sich an männliche Gepflogenheiten anpassen, man könnte die auch einmal hinterfragen.

      Fairer Lohn für alle, unabhängig vom Geschlecht und Verhandlungsgeschick. Was ist dagegen einzuwenden?
    • Mareko 31.08.2020 14:25
      Highlight Highlight An Garp: Weil die Frauen unbedingt auf die gleiche Rennbahn wie die Männer vorgelassen werden wollten. Vor hundert Jahren gab es eine Seite für die Frauen und eine andere für die Männer. Das war vielleicht ungerecht - hatte aber die Frauen vor den gleich hohen Hürden bewahrt. Die Emanzipation der Frau hat diesen "alten Zopf" abgeschnitten, nun müssen sie beide durch das gleiche Ziel einlaufen. Ich finde das zwar ungerecht, bin aber nicht gefragt. Die Frauenbewegung hat die privilegierte Stellung der Frau in den Wind gepustet, im mittlerweile bezeichneten Geschlechterkampf gilt das nicht mehr.
    • dan2016 31.08.2020 15:05
      Highlight Highlight @Garp, so typische männliche Verhandlungen sind nicht nur beim Lohngespärch wichtig, sondern auch mit Kunden. Wer es als zu männlich abtut, beim Kunden auch hart zu verhandeln kann vielleicht nicht den gleichen Lohn erwarten, weil er nämlich vielleicht seinem Unternehmen weniger nützt? Aber vielleicht ist Dein Denken ein bisschen sexistisch geprägt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 31.08.2020 10:55
    Highlight Highlight Dass wir als Gesellschaft daran arbeiten müssen ist klar.
    Ich persönlich finde es aber bedenklicher, dass die klassischen Frauenberufe wie Angestellte im Detailhandel, Serviceangestellte, Raumpflegerinnen, Frisörinnen etc. grundsätzlich schlecht entlöhnt sind.
    • f00bar 31.08.2020 11:17
      Highlight Highlight Ich finde es bedenklicher, dass doch immer noch viele Frauen diese Berufe wählen, obwohl man weiss das man eher schlecht als recht bezahlt wird. Bei der Lehrberufsauswahl waren für mich zwei Kriterien wichtig: 1. Interessiert mich die Tätigkeit, oder bin ich schon gut darin. 2. Wie sind die Zukunftsaussichten und kann ich ein gutes Einkommen erzielen?
    • Autokorrektur 31.08.2020 13:07
      Highlight Highlight Ist historisch sogar belegt und am Beispiel des Lehrerberufs gut sichtbar: steigt der Anteil Frauen, sinken Löhne und Berufsansehen. 😒 Sollte uns echt zu denken geben, nicht?
    • just sayin' (haters will be ignored) 31.08.2020 14:12
      Highlight Highlight @Autokorrektur

      "Ist historisch sogar belegt und am Beispiel des Lehrerberufs gut sichtbar: steigt der Anteil Frauen, sinken Löhne und Berufsansehen. 😒 Sollte uns echt zu denken geben, nicht?"

      nein.

      belegt ist nur, dass frauen lieber in schlecht entlöhnter unterstufe unterrichten, anstatt oberstufe, oder lieber in kitas und kindergärten arbeiten, anstatt als dozenten an unis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thurgauo 31.08.2020 10:54
    Highlight Highlight Ich kenne auch genug Lohnunterschiede zwischen Männern. Ein Teil ist bestimmt auch auf Verhandlungsgeschick zurückzuführen. Ich will nicht sagen, dass Frauen nicht handeln können, aber aus Gefühl würde ich sagen, Männer trauen sich mehr.

    Wenn man nicht aktiv nach Lohnverhandlungen verlangt bzw. darauf eingeht, kriegt man eben auch nicht mehr. Wenn man den eigenen Mehrwert geschickt zu nutzen und aufzuzeigen weiss, verdient man schnell ein paar Tausender mehr als Kollegen. Ist das fair? Will ich nicht behaupten, ist aber leider Fakt.
  • Oshikuru 31.08.2020 10:52
    Highlight Highlight Elternzeit würde hier meiner Meinung nach deutlich mehr helfen als irgendwelche Quoten. Wenn zum Beispiel zwei untere Kader ein Kind haben, wird sehr wahrscheinlich die Frau unbezahlten Urlaub nehmen. Selbst wenn beide danach ihr Pensum reduzieren, wird die Frau länger vom Job weg gewesen sein. Zudem ist es mehr in den Köpfen der Vorgesetzten, dass Frauen eher aufgrund von Schwangerschaft länger weg sein werden. Wenn beide Elternzeit hätten, wäre diese Diskrepanz kleiner und wir müssten nicht die Wettbewerbsverzerrenden Quoten haben.
    • just sayin' (haters will be ignored) 31.08.2020 12:17
      Highlight Highlight @Oshikuru

      "Elternzeit würde hier meiner Meinung nach deutlich mehr helfen als irgendwelche Quoten."

      yes!!!!!!!

      das würde viele probleme lindern (welche heute einer "systematisch sexistischen patriarcharer gesellschaft" zugeschrieben werden).
  • ThePower 31.08.2020 10:49
    Highlight Highlight Ich finde dieses Thema sowas von mühsam. Ja, Frauen verdienen bereinigt etwas weniger. Männer tragen aber dafür einen Grossteil der Steuerlast, der Versicherungsbeiträge und der Unterhaltskosten. Die Kosten fürs Militär tragen Männer ebenfalls zum Grossteil, Stichwort Wehrpflichtersatzabgabe, die im Total schnell mal in den fünfstelligen Bereich geht und mit der keine Frau jemals konfrontiert wird . Alles in allem also kein schlechter Deal für die Ladies. Ich finde, dies sollte man berücksichtigen, bevor man sich über den (bereinigten) Lohnunterschied im einstelligen Prozentbereich aufregt.
    • Frausowieso 31.08.2020 11:09
      Highlight Highlight An welchen Mann darf ich meine Versicherungs- und Steuerrechnungen schicken? Freiwillige gerne vor. Wir können ja einführen, dass jeder Mann zwei mal KK etc zahlen muss, dafür wir Frauen keine mehr
    • smartash 31.08.2020 11:58
      Highlight Highlight @The Power Themen die Ungerechtigkeiten behandeln, sind immer mühsam. Trotzdem müssen wir uns damit beschäftigen.
      Und logisch tragen Männer die grössere Steuerlast. Sie erwirtschaften ja au mehr. Das ist also kein Argument.
      Der Einwand mit dem Militär hat was. Aber auch hier nicht wirklich ein Argument. Man sollte nicht den einen Missstand mit einem anderen rechtfertigen oder relativieren

      Und wer regt sich denn auf? Man kann das doch auch unaufgeregt diskutieren.
      Du lieferts keinerlei Argumente. Nur Ausreden dich dem Thema nicht stellen zu müssen
    • ThePower 31.08.2020 13:11
      Highlight Highlight @smartash
      Ich liefere sehr wohl Argumente. Es ist ganz einfach Fakt, dass die Frauen (im Durchschnitt!) sicher nicht so schlecht wegkommen, da sie auch überdurchschnittlich von Sozialleistungen profitieren (Sprich, es wird Geld von Mann zu Frau umverteilt), Stichwort AHV, Pensionskasse, Witwenrente (es gibt übrigens keine Witwerrente!).
      @Frausowieso
      Falls du zu der knappen Hälfte der Bevölkerung gehörst, die Prämienverbilligungen erhalten, geschieht das ja bereits zumindest teilweise. Falls nicht, Glückwunsch, du bist eine starke, unabhängige Frau und kannst die Prämien somit selber bezahlen.
  • fidget 31.08.2020 10:49
    Highlight Highlight Sofern der Lohnunterschied einzig auf das Geschlecht zurück zu führen ist, sind wir uns wohl einig, dass das nicht geht. Die Höhe des Lohnes hängt aber stark vom eigenen Verhandlungsgeschick ab. Männer sind da vielleicht auch etwas fordernder und fragen schneller mal nach einer Lohnerhöhung. Das war zumindest meine Erfahrung bisher.
    • Baccaralette 31.08.2020 15:38
      Highlight Highlight jo und wenn eine Frau das macht, erntet sie ungläubige Blicke und ein - was denkt sie denn, wieviel wert sie ist. Als Frau.

      Oder warst du schon mal eine Frau in dieser Situation?
  • landre 31.08.2020 10:48
    Highlight Highlight In unserer Gesellschaft ist auch eine eklatante Mehrheit der Frauen nicht allergisch auf Kapitalismus (Geld)...

    Also, sollten wir unbedingt und sofort unseren Frauen denselben Salär gewährleisten. Ansonsten werden dekadente und zerstörerische Phänomene wie "Femminismus" usw nur noch radikaler und durchgeknallter.
    • landre 31.08.2020 11:20
      Highlight Highlight @BlitzerInnen

      Die wörtliche/ literarische Definition von "Feminismus" (https://www.duden.de/rechtschreibung/Feminismus)
      mag sich politisch haltbar lesen.

      In der Realität kenne ich hingegen mehr "selbst deklarierte Feministinnen" die entweder Männer pauschal hassen, tendenziell verfeinden oder zumindest massive Probleme mit der Gattung Mann haben, als solche die die wörtliche Bedeutung von Feminismus haltbar verkörpern und vorantreiben.

      Auf jeden Fall: Gleiche Leistung, gleiches Salär. Sollte ein gesellschaftlich unveräusserliches Prinzip sein.
    • just sayin' (haters will be ignored) 31.08.2020 12:22
      Highlight Highlight @landre

      "Also, sollten wir unbedingt und sofort unseren Frauen denselben Salär gewährleisten."

      dasselbe salär wie wer?

      jemand der in der gleiche branche mit gleicher ausbildung, erfahrung und leistung arbeitet?

      das ist bereits gewährleistet und vor gericht anfechtbar, wenn es nicht so ist.
    • landre 31.08.2020 12:33
      Highlight Highlight @just sayin'

      "das ist bereits gewährleistet und vor gericht anfechtbar, wenn es nicht so ist."

      Stimmt...Um Recht zu bekommen, aber dann im Nachhinein vom Arbeitgeber herausgeekelt oder durch irgendwelche Eskamotagen entlassen zu werden...(?)

      (Arbeitsschutz ist definitiv nicht mehr so wie es einmal war. Auch in unserer Schweiz...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 31.08.2020 10:45
    Highlight Highlight Und wieder hat das BFS vergessen, konfundierende Faktoren wie die Fachrichtung des Studiums in die Berechnung zu integrieren. Daher: Statistik für den Papierkorb.

    Eventuell sollte man beim BFS ein paar Leute anstellen, die zumindest eine grundlegende statistische Ausbildung haben. Dann hätten wir auch Statistiken,die wirklich etwas aussagen.
    Mich würde interessieren, wie gross der Lohnunterschied ist. Aber mit diesen Daten kann ich das nicht beantworten.
    • Fandall 31.08.2020 15:15
      Highlight Highlight Zum BFS UND zum BAG bitte!
    • Ökonometriker 31.08.2020 15:37
      Highlight Highlight @Fandall: nunja beim BAG ist das Problem, dass die Datenlage per se so schlecht ist, dass man als Statistiker fast verzweifelt.

      Hier müsste man erstmal beim Datensammeln einiges verbessern...
  • K1aerer 31.08.2020 10:41
    Highlight Highlight Werden überhaupt Zahlen der selben Altergruppe verglichen? Oder zählt man einfach alle Erwerbstätigen Löhne zusammen und vergleicht diese? Dann muss man sich auch nicht wundern, wenn Frauen weniger verdienen. Viele Frauen arbeiten nicht, wenn Kinder im Spiel sind, dadurch werden nur noch die Löhne der Frauen miteinbezogen, die mangels Erfahrung weniger verdienen.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 31.08.2020 10:51
      Highlight Highlight @K1aerer.

      "Viele Frauen arbeiten nicht, wenn Kinder im Spiel sind."

      Das ist ein wichtiger Punkt. Viele Frauen würden sehr gerne arbeiten und der Mann könnte reduzieren, tut es aber nicht, weil er meint, sich damit die Karriere zu verbauen und sagt der Frau, dass er nicht reduzieren kann und da er mehr für die "gleiche" Arbeit verdient, geben Frauen oftmals klein bei.

      Ich finde, da sind Frauen viel stärker in der Pflicht, nein zu sagen und darauf zu pochen, dass beide gleich viel arbeiten.

      Sehr viele Unternehmen gewähren Männer reduzierte Pensen, auch in Führungspositionen.
    • eldorak 31.08.2020 11:19
      Highlight Highlight @Stefan Morgenthaler-Müller:
      So einfach ist das auch nicht.
      Es müsste sich auch Gesetzlich noch einiges ändern. Aktuell ist eine Frau beim Tod ihres Mannes mit einer Wittwenrente abgesichert, der Mann im umgekehrten Fall allerdings nicht.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 31.08.2020 11:33
      Highlight Highlight @eldorak. Das ist nicht bei jeder PK so. Man kann sich auch versichern lassen. Ich habe aber nirgends geschrieben, dass Männer an den Herd sollen. Ich habe von einer Aufteilung geschrieben, d.h. Mann und Frau arbeiten wenn möglich die gleichen Pensen.

      Dass sich rechtlich vieles ändern muss, da sind wir uns seit Jahren einig. Warum nichts geschieht? Dreimal dürfen Sie raten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Winzig 31.08.2020 10:40
    Highlight Highlight die gleichberechtigung steht in der verfassung. diskriminierung wegen dem geschlecht ist illegal. wer sich ungerecht behandelt fühlt kann klagen. damit ist alles zu dem thema gesagt.
  • Super8 31.08.2020 10:39
    Highlight Highlight Interessant, dass die ausländischen Mänäger offenbar deutlich mehr Geld wollen als die Schweizer.
    • just sayin' (haters will be ignored) 31.08.2020 12:27
      Highlight Highlight das beweist, dass das patriarchat neben sexistisch auch noch xenophilistisch ist ;-)
  • Borki 31.08.2020 10:38
    Highlight Highlight Laut Infobox wurden die Löhne von Voll- und Teilzeitstellen miteinander verglichen. Kann man machen, verfälscht aber die Aussagekraft schon ziemlich. Gerade im Kader.

    Auch Löhne nach Führungsstufe über verschiedene Branchen miteinander zu vergleichen, hilft der Sache nur bedingt.

    Und nein, ich behaupte nicht, dass es keine Unterschiede bei den Löhnen gibt. Ich kritisiere nur die verwendeten Statistiken, um diese Unterschiede nachzuweisen. Sie lassen einige Kriterien unerwähnt aussen vor und lassen so "Entschuldigungen" offen, mit denen sich Lohnunterschiede bequem leugnen lassen.
    • K1aerer 31.08.2020 10:45
      Highlight Highlight So kann man sich eben auch das eigene Weltbild bestätigen lassen. Mit solchen wissenschaftlich unseriösen Methoden stösst man nur noch auf taube Ohren. Vorallem würde ich als AG tatsächlich nur noch Frauen anstellen, wenn sie tiefere Lohnvorstellung haben.
    • Wat Sohn 31.08.2020 10:51
      Highlight Highlight @Borki
      Die Teil- und Vollzeitstellen wurden eben gerade NICHT einfach so miteinander verglichen, sondern zuerst auf 100% umgerechnet: "Um den Vergleich zwischen Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten zu ermöglichen, werden die erhobenen Beträge auf standardisierte Monatslöhne umgerechnet [...]."
      Wie sonst sollen die Löhne miteinander verglichen werden?
    • Bündn0r 31.08.2020 11:15
      Highlight Highlight Glaubst du im Ernst dass fünf 20% Pensen gleich viel leisten wie ein 100% Pensum?
      Die notwendige Koordination und Wissenslücken hemmen die Produktivität extrem.
      Die Bezahlung ist dementsprechend tiefer für Teilzeitarbeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • caro90 31.08.2020 10:36
    Highlight Highlight Ich arbeite seit 5 Jahren bei einer der grössten Arbeitgeberinnen der CH im tiefen Kader und erhalte 5,5 % weniger Lohn als mein neues Pendant, das fast einen identischen CV hat und genau gleich alt ist wie ich, aber halt noch Bart am Kinn hat. Er findet das genauso Scheisse wie ich, aber das HR stützt sich angeblich auf Unterschiede im Stellenprofil, die de fakto nicht gegeben sind... Nochmal: Das am meisten mit Füssen getretene Gesetz der CH ist das Arbeitsgesetz. In der Theorie alles gut und fair, in der Praxis interessierts keinen - sie sitzen ja eh am längeren Hebel...
    • Enemy№1 31.08.2020 11:08
      Highlight Highlight Ein "fast gleich" ist halt eben nicht "gleich".
    • Bruno Wüthrich 31.08.2020 11:34
      Highlight Highlight @ Caro

      Das jammern beim HR nützt nichts. Wenn du der Überzeugung bist, dass du den gleichen Lohn wie dein neues Pendent zugut hast, dann sprich mit deinem/deiner direkten Vorgesetzten, oder wenn das nichts nützt mit dessen/deren Vorgesetzten darüber. Erst wenn die Linie mit dir einer Meinung ist, hast du beim HR eine Chance. Nur dann kannst du die nötigen Argumente vorbringen.

      Falls Frauen - was nicht bewiesen ist - schlechter verhandeln, so könntest du ev. ein Beispiel hierfür sein. In diesem Fall wäre die Begründung für Lohnunterschiede auch ein wenig bei den Frauen selbst zu suchen.
    • just sayin' (haters will be ignored) 31.08.2020 12:32
      Highlight Highlight @caro90

      wenn dein neues pendant genau die gleiche ausbildung, erfahrung mitbringt, gleichviel leistet und dabei mehr verdient, kannst du dies einklagen, dich auf unsere verfassung beziehen und du wirst zu 100% recht erhalten.

      go ahead!
  • Natürlich 31.08.2020 10:34
    Highlight Highlight Ich finde es nicht berechtigt allgemein zu sagen Frauen würden weniger verdienen.
    Es gibt sicherlich Branchen und Positionen (Banken, Versicherungen zb?) bei denen Frauen weniger verdienen.
    Aber es gibt sehr viele Branchen da erhalten Mann und Frau exakt denselben Lohn. In den Bereichen in denen ich gearbeitet habe bisher, hatten alle auf derselben Stufe auch denselben Lohn.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 31.08.2020 10:34
    Highlight Highlight Man muss da differenzieren. Das Amt für Statistik sowie einige Studien zeigen, dass man als "Mann Schweizer" am besten da steht. Danach kommt "Frau Schweizerin", danach "Ausländer Mann" und am Ende "Frau Ausländerin". Eine Schweizerin verdient i.d.R. für die gleiche Arbeit den höheren Lohn als ein Mann, der Ausländer ist.

    Es ist richtig darüber zu reden, dass Frauen weniger verdienen als Männer. Warum Schweizer für die gleiche Arbeit mehr verdienen als Ausländer, wird aber viel zu selten in den Medien thematisiert. Woran liegst?
    • K1aerer 31.08.2020 10:46
      Highlight Highlight Weil die meisten Ausländer im Niedriglohnsektor unterwegs sind. Da werden Zahlen von allen einfach mal ohne Bezug verglichen.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 31.08.2020 10:55
      Highlight Highlight K1aerer. Falsch. Es gibt zahlreiche Studien die "gleiche Arbeiten" ins Visier genommen haben und dies festgestellt haben. Sie müssen nur kurz googeln, es gab auch einen Artikel in der NZZ.

      Meiner Meinung nach gibt es folgenden Grund: Die meisten Journalisten sind Schweizer sowie die meisten Leser sind Schweizer. Und da möchte man nicht lesen, dass man als Schweizer für die gleiche Arbeit den besseren Lohn erhält als ein Ausländer, weil man ja meint, man sei dort, wegen der Leistung und nicht wegen der Herkunft. Das ist wohl der springende Punkt.
    • Сédric Wermutstropfen 31.08.2020 12:05
      Highlight Highlight @Stefan: „Es gibt zahlreiche Studien...“

      Ja, Studien gibt es wie Sand am Meer und die meisten, die sie lesen, verstehen sie nicht wirklich, weil es an statistischem Grundverständnis mangeln und leider haben auch viele Studienverfasser diesbezüglich Defizite. Meines Erachtens sollte jeder Studiengang im Bachelor 90 ECTS für Statistik und Mathematik aufwenden - dabei schiele ich vor allem Richtung der Geisterwissenschaften.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bokl 31.08.2020 10:32
    Highlight Highlight Wie definiert sich "unterstes Kader"? Tönt für mich eher nach einer Beleidigung, als nach einer erstrebenswerter Karrierestufe 😄
    • Satzpunkt 31.08.2020 12:49
      Highlight Highlight Kaderfunktionen eröffnen einem unternehmen mehr mit der arbeitszeit zu spielen. Manchmal fällt sie komplett weg, manchmal gilt das erst ab 45 std die überzeot kompensierbar wird. Unterm strich verdient man vlt etwas mehr man wird aber auch viel mehr/länger arbeiten müssen. Also eigentlich gewinnt mehr das unternhemen und es findet sich häufiger in grossunternehmen. Dort ist es vielfach üblich das auch mitarbeier die keine leitende positio ausführen ins kader eingestuft werden...
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 31.08.2020 10:29
    Highlight Highlight Okay, also werden Tessiner gegenüber Zürcher benachteiligt.
    Mir fehlt nach wie vor ein klarer Beleg einer Diskriminierung auf Grund identischer Ausbildung/Erfahrung/Leistung.
    • fidget 31.08.2020 10:54
      Highlight Highlight Ich bezweifle stark, dass es in diesem Land zwei Personen mit der exakt gleichen Ausbildung, Erfahrung und Leistung gibt. Daher lässt sich eine Diskriminierung nie mit absoluter Gewissheit beweisen.
      Und das sind nur die objektiven Kriterien. Subjektiv spielen dann beispielsweise noch das eigene Geschick bei der Lohnverhandlung eine Rolle oder wie nachdrücklich man Gehaltserhöhungen fordert.
  • Kronrod 31.08.2020 10:27
    Highlight Highlight Mich würde mal die andere Seite der Medaille interessieren: wer gibt mehr Geld aus bzw. konsumiert mehr?
  • Natürlich 31.08.2020 10:25
    Highlight Highlight Jedes Jahr dieselbe Leier
    Kanns echt nicht mehr hören.
    Jede* der sich lohntechnisch benachteiligt fühlt, soll eine Lohnerhöhung fordern.

    Ich habe einen Kollegen der arbeitet seit 8 Jahren für 10.- die Stunde 1,2 Wochenende im Monat in einer Einrichtung für „schwererziehbare Jugendliche“. Und das mit abgeschlossenem Studium an der PHZ wohlverstanden.
    Wie oft haben wir Kollegen ihn schon darauf hingewiesen, dass dieser Job pure Ausnützung ist, aber anscheinend ist er nicht fähig mehr Lohn zu verlangen 🤷🏻‍♂️

    • Lebenundlebenlassen 31.08.2020 10:42
      Highlight Highlight Vielleicht ist er ja auch einfach zufrieden mit dem was er bekommt und hat. Nicht jeder strebt nach mehr Lohn. Der Inhalt der Tätigkeit und Zufriedenheit der Arbeit kann genauso erstrebenswert sein
    • Natürlich 31.08.2020 10:54
      Highlight Highlight @Lebenundlebenlassen

      Natürlich, das ist so.
      Hat er auch schon so erwähnt.
      Finde es trotzdem eine Sauerei.
      Andersrum könnte man ja auch sagen dass ja auch all diese Frauen zufrieden sind, die laut dieser Statistik weniger verdienen.😅
    • Satzpunkt 31.08.2020 12:30
      Highlight Highlight Das ist ja ein weiteres problem... viele jobs mit niedrixhlöhnen werden mehrheitlich von frauen ausgeübt wie jener von deinem freund. Und das bekommt dan auch ein mann in diesen jobs zu spüren so wie mein partner der viel viel weniger verdient als ich. Meistens ist aber der lohn für jene arbeit nicht gerechtfertigt. Ich denke häufig wen er von erlebtem erzählt das würde ich nicht mal für einmalig 1000 fr machen und er macht es täglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 31.08.2020 10:24
    Highlight Highlight Es ist erschreckend, wie wenig sich die Löhne in den letzten 10 Jahren nach oben bewegt haben. Andererseits kann ich sagen: Gut für mich, so kann ich locker mithalten. Alle die in einer Gewerkschaft sind, sollten sich mal mit den Gehälter der oberen Gewerkschafter auseinander setzen. Es ist da nämlich wie überall.
  • Borki 31.08.2020 10:23
    Highlight Highlight Bitte ersetzt im "1. Unterschiede nach Region" Mittelwert durch Zentralwert oder Median. Im gängigen Sprachgebrauch meint man mit dem Mittelwert eher den Durchschnitt, was es ja eben nicht ist.
  • Toga 31.08.2020 10:18
    Highlight Highlight Nicht nur das. - Frauen werden auch eher bzw. schneller gekündigt, wenn die Firma Einsparungen machen muss.
    • emcel 31.08.2020 10:41
      Highlight Highlight Das kommt aber auch davon, das Frauen mehr Teilzeit arbeiten. Da ist die Wahl zwischen einem Mann, welcher zu 100% des Einkommen der Familie nach Hause bringt, oder einer Frau welche einen Anteil des Einkommens ausmacht. Ich arbeite 80% und musste dies selber als Mann schon erleben.
    • Lebenundlebenlassen 31.08.2020 10:43
      Highlight Highlight Arbeite in einem Sektor mit vielen Einsparungen und kann das so nicht bestätigen. Da spielt es keine Rolle ob M oder W. Einzig die Strukturen sind entscheidend wer gehen muss..
    • fidget 31.08.2020 10:57
      Highlight Highlight Belege und Fakten zu deiner Aussage? Oder ist das nur so ein Gefühl/eine Behauptung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nikl 31.08.2020 10:15
    Highlight Highlight Ich nin natürlich auch de Meinung gleiche Arbeit = gleicher Lohn. Aber diese Zahlen muss man auch etwas im Kontext zeigen. Etwa bei den Handwerkern, gibt es einen grösseren Lohnunterschied, jedoch muss man auch sehen, dass die allerwenigsten Frauen länger auf dem Bau arbeiten. Das heisst es sind fast nur Frauen in der Statistik welche wahrscheinlich unter 35 sind. Und das diese einen tieferen Lohn haben als ein 50 Jähriger Bauarbeiter ist ja wohl klar.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 31.08.2020 10:31
      Highlight Highlight Zudem haben Frauen auf dem Bau besondere Schutzmassnahmen (weniger Gewicht tragen) und erbringen somit nicht dieselbe Leistung.
    • Bralwald 31.08.2020 10:33
      Highlight Highlight Spannend. Könnte sein.

      Gleichzeitig muss man sich fragen was mit den Unterschieden in anderen Berufsgruppen ist, die die Statistik aufzeigt? Haben dort die Frauen auch generell weniger Erfahrung?
    • emcel 31.08.2020 10:43
      Highlight Highlight "..gleiche Arbeit = gleicher Lohn."

      Sollte es nicht heissen:
      Gleiche Leistung = gleicher Lohn?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hank Moody 31.08.2020 10:12
    Highlight Highlight Es gibt auch Lohnunterschiede zwischen Männern und anderen Männern. Was solls?!
    • Bralwald 31.08.2020 10:31
      Highlight Highlight Grundsätzlich stimmt das wohl. Gleichzeitig darf es keine Lohnunterschiede geben die nur der Zugehörigkeit zu Geschlecht, Ethnie oder Religion zuzurechnen sind. Lohnunterschiede zwischen Männern kommen jedenfalls nicht aufgrund des Geschlechts zustande. Anhand der Fähigkeiten und Erfahrung? Wenn nun eine Statistik zeigt, dass Frauen weniger verdienen als Männer, haben Frauen dann weniger Fertigkeiten und Erfahrung?
    • Einstürzende_Altbauten * 31.08.2020 10:43
      Highlight Highlight 1/3 weniger Pension und Du schreibst: Was solls?
      Ernsthaft?

    • June 31.08.2020 10:45
      Highlight Highlight Du kannst nur ein Mann sein.
    Weitere Antworten anzeigen

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2020

Die Sommerferien sind seit heute in den meisten Kantonen vorbei, die Lehrer wieder gefordert. Wie gut wird das entlöhnt? Die grosse Übersicht über die Löhne der Lehrer nach Kantonen – vom Kindergarten bis zum Gymnasium und der Berufsschule.

Es war ein besonderes Schuljahr. Während der Coronakrise mussten sich viele Eltern als Hobbylehrer beweisen. Gut möglich, dass der Respekt für den Lehrerberuf in vielen Familien zugenommen hat.

Trotzdem bleibt die Entschädigung der Lehrerinnen und Lehrer insbesondere auf den unteren Stufen nicht gerade rosig – gemessen an der Ausbildung und der gesellschaftlichen Verantwortung. Dazu kommen massive Unterschiede zwischen den Kantonen.

Da ihre Entschädigung in Lohnklassen strukturiert ist, lassen …

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