Schweiz
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ARCHIV -- ZU DEN UMSTRUKTURIERUNGSPLAENEN DER MIGROS GENOSSENSCHAFTEN IM ZUGE DES SPARPROGRAMMS, STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 26. AUGUST 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Arbeiter und Migros-Mitarbeiter demontieren das grosse

Bild: KEYSTONE

Der Migros steht ein radikaler Umbau bevor



Das im Juni präsentierte Sparprogramm der Migros am Hauptsitz in Zürich ist erst der Anfang. Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen will nun einschneidende Massnahmen am Herzstück der Migros vornehmen: bei den zehn regionalen Genossenschaften. Das berichtet die «SonntagsZeitung».

Unter dem Namen ECM 4.0 hat der orange Riese ein umfassendes Effizienzsteigerungs-Programm angestossen, das die Kosten bei den Genossenschaften senken und die festgefahrenen Strukturen aufbrechen soll.

Das Kerngeschäft der Migros steht massiv unter Druck. Der Betriebsgewinn im genossenschaftlichen Detailhandel hat sich in den letzten drei Jahren halbiert. Bald wird zudem der Markteintritt von Amazon in der Schweiz erwartet, was die Migros (insbesondere Melectronics, Digitec und Galaxus) weiter unter Druck bringen wird. Eine Projektgruppe, der rund 30 Leute angehören, analysiert nun die ganze Wertschöpfungskette der Migros-Gruppe – von der Produktion über die Verteilung bis zum Verkauf.

Mit dem Mega-Projekt sollen unter anderem Kompetenz-Center geschaffen werden, aus denen die regionalen Genossenschaften Leistungen beziehen können, die sie bisher selbst erbracht haben. Das kann von Finanzdienstleistungen bis zur Immobilienbewirtschaftung reichen.

Klar ist: Das Projekt wird zu einem Jobabbau führen, der völlig andere Dimensionen als die im Juni angekündigten 290 Stellen am Hauptsitz haben wird. Und es wird die Macht der regionalen Genossenschaften beschneiden.

Unter die Räder dürften vor allem die Kleineren kommen – etwa Wallis, Neuenburg oder Tessin. Gestärkt werden dürften hingegen die Grossen wie die Migros Aare, Zürich oder Ostschweiz. Sie können auch zu Kompetenz-Centern mutieren. (aargauerzeitung.ch)

Mehr als ein «M» schlechter

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Video: srf

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bodicore 26.08.2018 21:40
    Highlight Highlight Ich werde eher nichts mehr kaufen als bei Amazone.

    Wir haben genug Ausbeuterbetriebe in der Schweiz die König kan ruhig in Deutschland ect. Bleiben
    11 21 Melden
  • Royeti 26.08.2018 21:32
    Highlight Highlight Ich kaufe online - in der Schweiz.
    Zalando hat eine große Auswahl, ist aber nicht günstiger, denn sie orientieren sich an den Schweizer Preisen. (auf der Deutschen Seite erscheinen die Preise in €...) da geh ich lieber in den st. Annahof und profitiere von Aktionen, kann alles probieren und mich beraten lassen.

    Riesen Abzocke, denn einkaufen tut Zalando bei Deutschen Anbieter....u Serie Händler haben schon nicht gleich lange Spiesse..!!

    Amazon Food bestellen? Wozu??
    bin mit coop@home und LeShopmehr als zufrieden.
    20 1 Melden
  • Mahagoni 26.08.2018 20:27
    Highlight Highlight In Hinblick auf die Menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, sollten wir es ein wenig als unsere Pflicht sehen, Amazon zu Boykotieren.

    Haben die einmal eine Monopolstellung wird es schwierig für schweizer Anbieter Konkurenzfähig zu bleiben.
    69 8 Melden
  • maricana 26.08.2018 19:06
    Highlight Highlight Eigentlich müsste Wirbel-Gottlieb jetzt ein schweizweit spürbares Erdbeben auslösen.
    42 2 Melden
    • M.. 27.08.2018 12:32
      Highlight Highlight Nicht wirklich... Duttweilers Vision wars, gute und vor allem günstige Lebensmittel anzubieten. Also das, was heute unter M-Budget läuft. Grosse Marken, Labelprodukte, Alnatura-Importe und sonstiger Lifestyle-Kram gehörte da nicht dazu. Die Effizienzsteigerung schon.
      1 0 Melden
  • Kaspar Floigen 26.08.2018 18:15
    Highlight Highlight Endlich kommt auch hier Mal der freie Markt an.
    16 67 Melden
    • _helmet 26.08.2018 20:24
      Highlight Highlight Und bisher wars staatliche Planwirtschaft?
      66 2 Melden
    • Bodicore 26.08.2018 21:42
      Highlight Highlight Dee freie Markt wie du ihn dir vorstellst wird deinen Lohn sehr schnell killen... Bin gespannt ob dir dass dann auch noch gefällt.
      31 5 Melden
    • Kaspar Floigen 27.08.2018 07:03
      Highlight Highlight Keine Planwirtschaft, aber ein Oligopol.
      3 1 Melden
  • Sophon 26.08.2018 17:08
    Highlight Highlight Liebe auch Bewohner und Arbeiter der Schweiz. Wie wäre es wenn wir nicht bei Amazon bestellen, wenn sie denn da sind? Was denkt ihr, kriegen wir das hin? Sonst machen nämlich auch Fairfood Initiativen etc. wenig Sinn.
    200 70 Melden
    • BoJack Horseman 26.08.2018 18:40
      Highlight Highlight wieso sollten wir? bessere preise, besserer service. will ich wirklich zb die content blogger von digitec mitfinanzieren?

      jeder konzern muss sich alle paar jahre ein wenig das angefressene fett absaugen. die schweizer grossverteiler sassen nur so viel zu lange auf ihrem duopol, dass das jetzt zu einem event wird.

      aber der schweizer lässt sich ja gerne abzocken, wenns das gewissen reinwäscht. siehe zb bio-food margen.
      49 57 Melden
    • weachauimmo 26.08.2018 18:46
      Highlight Highlight Für solche Schritte sind die meisten Schweizer*innen zu kurzsichtig und dann doch allzu sehr auf ihr Geld und ihren Komfort fixiert.

      Fast jede/r fordert und empört sich, aber mitwirken, mitgestalten, in irgendeiner Weise zur Änderung beitragen, tun letztendlich dann nur noch ein paar Sektierer*innen/Gutmensch*innen/Weltverbesserer*innen.

      Schade, denn eine Gesellschaft könnte schon zur Verbesserung gewisser Umstände beitragen.
      40 17 Melden
    • bcZcity 26.08.2018 18:56
      Highlight Highlight So lange Schweizer Händler, vor allem Migros und co, keine „Fair Price“ Politik verfolgen, bestelle ich wo ich massiv günstigster komme, so einfach ist das.

      31 54 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flötist 26.08.2018 16:58
    Highlight Highlight Ob sich die Schweizer bewusst sind, was passiert, wenn sie ihre monatlichen Einkaufe teilweise oder ganz zu Amazon verlagern werden in gewissen Produktsparten?
    57 8 Melden
    • Hierundjetzt 26.08.2018 18:38
      Highlight Highlight Wenn ich die Umsatzzahlen und -Entwicklung von leShop (Migros) oder Coop@Home anschaue, dann kommen mir die Tränen. Das ist ein Witz. Refinanzierung der Distrizentren wohl im 2050 😂😂😂

      Die Preise werden ganz bestimmt nicht tief(er) sein, darum kommt amazon auch in diesen Kleinstmarkt. Es geht nur um CH Preis und Kaufkraftaschöpfung. Da macht niemand den Markt kaputt
      20 0 Melden
    • Dominik Treier (1) 26.08.2018 18:50
      Highlight Highlight Wenn es so ist wie in Detschland... Nein... Ist halt bequem ist die lapidare Begründung vieler Detscher darauf, dass man bei einem Konzern mit miesen Anstelllungsbedingungen einkauft, der nur das eigene Portemonnaie im Sinn hat...
      23 1 Melden
  • Hierundjetzt 26.08.2018 16:23
    Highlight Highlight Ich sehe das entspannt. Wie jeder ausländische Konkurrent wird sich auch Amazon innerhalb der höhen inländischen Preisspanne bewegen.

    Einfach nur ganz knapp unter zB Galaxus

    So macht es Aldi, Lidl, Salt, oder Cablecom. Keiner dieser Anbieter ist wirklich günstiger als der Marktführer. Vielleicht 1, 2 Produkte als Lockvogel, mehr nicht. Die Milch kostet bei Aldi gleichviel wie bei der Migros.

    Ob Amazon daran was ändert? Ein klein wenig, sicher. Sind wir ehrlich: Migros und Coop haben einen Marktanteil von 60-80% je nach Teilmarkt/Branche. Das aufbrechen mittels Online? Ich denke eher nicht.
    51 14 Melden
    • bcZcity 26.08.2018 19:00
      Highlight Highlight Also im Lidl kaufe ich 4 Säcke für 170 chf, in def Migros gibts dafür evtl. nicht mal 2.5 und im Coop knapp 1.5 bis 2. Doch, die sind günstiger und auch qualitativ besser alls m-Budget.

      Kaufe immer woanders ein und kann daher gut vergleichen!
      10 15 Melden
    • Hierundjetzt 26.08.2018 20:21
      Highlight Highlight Ok. Und das Filialnetz in Zürich ist...? Also ich fahre doch nicht extra mit dem Orientexpress in den K9 um bei Aldi einzukaufen...

      Was aber tatsache ist, Aldi und Lidl zahlen höhere Löhne als die Migros. Frisch sind Sie auch und beide haben ein sehr grosses Sortiment

      16 6 Melden
  • rodolofo 26.08.2018 16:05
    Highlight Highlight ...
    Und jetzt kommt dieses Getue mit der Nachhaltigkeit und mit besonderen persönlichen Beziehungen, das fatal an das "Ökologisch"-Getue vor einigen Jahren erinnert. Das funktionierte damals nicht, weil der Begriff "Ökologisch" gesetzlich geschützt ist.w
    Mit dem Begriff "Nachhaltig" geht es wohl...
    Ich erinnere mich noch gut an eine Kassensturz-Sendung, in der Stichproben-Kontrollen bei Leghühner-Betrieben ergaben, dass die Hühner gar keinen Auslauf bekamen, weil die Tore zu blieben, oder weil die Hühner die Tore gar nicht fanden.
    Der Migros-Vertreter versuchte, sich "usezschnure"...
    15 34 Melden
    • Charlie Brown 26.08.2018 19:11
      Highlight Highlight „weil der Begriff "Ökologisch" gesetzlich geschützt ist.“

      Soso. In welchem Gesetz denn?
      9 3 Melden
    • rodolofo 27.08.2018 07:41
      Highlight Highlight Da ich kein Jurist bin, kann ich Dir keine Paragraphen-Nummer nennen.
      Es stand halt damals in der Zeitung.
      "Ökologisch" sei -gemäss seriösen Medien- gleichbedeutend mit "Bio".
      "Bio" verbietet den Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern und verlangt eine Art-gerechte Tierhaltung mit genügend Auslauf und Weide.
      Für mich, der ich "nur" auf meinen gesunden (naturnahen) Menschenverstand zurückgreifen kann, ist das eigentlich nur logisch und konsequent.
      Und jetzt zum Begriff "Nachhaltigkeit":
      Mit dem darf Schindluder betrieben werden.
      Eigentlich inkonsequent und unlogisch.
      Ist aber so...
      2 0 Melden
  • rodolofo 26.08.2018 15:57
    Highlight Highlight Wie nervös, ja verzweifelt die Migros-Geschäftsleitung sein muss, kann man an der massiven und ungewohnt angestrengten Werbung sehen:
    Früher gehörten für mich die Werbespots der Migros zu den Lustigsten!
    Bezeichnenderweise ging ich aber praktisch nie in eine Migros zum einkaufen.
    Denn bei diesem "Lustig sein" fragte man sich zuweilen, ob es ihnen überhaupt ernst sei mit "Von der Region für die Region", oder mit Eigenmarken, wenn sie diese dermassen verballhornen.
    ...
    13 45 Melden
  • w'ever 26.08.2018 15:57
    Highlight Highlight "Genossenschaft"
    40 3 Melden
  • einschweizernamens 26.08.2018 15:53
    Highlight Highlight Wird das "M" jetzt Orange und mit "Arial Fett" geschrieben?!
    ;-)
    114 14 Melden
    • Raembe 27.08.2018 09:35
      Highlight Highlight Word Art😂😂
      0 0 Melden
  • yey 26.08.2018 15:45
    Highlight Highlight Wenn sich schon die Migros vor Amazons Preisen fürchtet, was wird dann aus den Detailhändlern ohne Lebensmittel-Standbein wie Manor, Inter Discount, Fust & Co. 🤔

    Siroop lässt grüssen
    16 50 Melden
    • Eagle 26.08.2018 15:56
      Highlight Highlight Manor hat Lebensmittel.
      Nur leider in Bern und Umgebung nicht...
      47 12 Melden
    • Evan 26.08.2018 15:57
      Highlight Highlight Der grösste Teil des stationären Handels wird wohl verschwinden.
      42 11 Melden
    • Hierundjetzt 26.08.2018 16:06
      Highlight Highlight Manor (Maus Frères) macht 6 Mrd Umsatz, hat 20’000 MA Umsatz, der Konzern verkauft Lebensmittel

      Interdiscount, Fust (Coop-Konzern) machen 29 Mrd Umsatz, 86’000 MA. Der Konzern verkauft Lebensmittel

      Siroop wurde von Swisscom gegründet, 12 Mrd Umsatz, 21‘000 MA, erst viel später kam Coop dazu

      Du sorgst Dich um internationale Milliardenkonzerne...? Sehr speziell 🤔


      16 16 Melden
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