Schweiz
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ARCHIVBILD ZUM VERKAUF VON GLOBUS AN DIE SIGNA-GRUPPE, AM 1. FEBRUAR 2020 - Globus Filiale in Zuerich am Freitag, 12. Mai 2017. Die Migros legt ihre Modeketten Globus, Herren Globus und Schild unter der Dachmarke Globus zusammen. Die Namen Schild und Herren Globus verschwinden. In der Zentrale in Spreitenbach fuehrt die Reorganisation zum Abbau von rund 80 der 400 Stellen. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die neuen Besitzer haben einiges vor mit dem Globus – die Neuausrichtung wird jedoch auch Opfer fordern. Bild: KEYSTONE

Nach Besitzerwechsel: Globus schliesst Dutzende Standorte in Kleinstädten

Die neuen Globus-Eigentümer wollen den Globus zum Luxus-Retailer machen und nehmen viel Geld in die Hand. Doch sie setzen auf die grossen Städte und schliessen Dutzende Filialen in Kleinstädten.



Am vergangenen Montag wechselte der Globus offiziell den Besitzer: Die österreichische Signa-Gruppe und die thailändische Central Group sind zu je 50 Prozent Eigentümer.

Für die Migros, die ehemalige Globus-Eigentümerin, war die Kaufhauskette ein Sorgenkind: Der orange Riese musste jährlich Verluste im zweistelligen Millionenbereich hinnehmen, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt. Der Verkaufspreis soll eine Milliarde Franken betragen. Die neuen Besitzer haben nicht im Sinn, solch hohe Verlustgeschäfte zu schreiben und werden ihr neues Konzept rasch umsetzen müssen.

ARCHIV - 11.01.2017, Berlin: Rene Benko, österreichischer Immobilien-Unternehmer und Inhaber von Karstadt und der KaDeWeGroup, zur Nacht der Süddeutschen Zeitung 2017 in den Palazzo Italia. Der österreichische Milliardär Benko will nach einem Medienbericht sein Warenhaus-Imperium durch einen Zukauf in der Schweiz erweitern. Die zur Migros-Gruppe gehörende Warenhaustochter Globus solle je zur Hälfte an Benkos Signa-Gruppe und an die thailändische Central Group gehen, berichtet der «Tages-Anzeiger». Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der österreichische Milliardär René Benko ist mit seiner Signa-Gruppe neuer Teil-Eigentümer des Globus. Bild: dpa-Zentralbild

Laut Insidern sollen einige Lichter gelöscht werden: Zwei Dutzend Filialen sollen mindestens geschlossen werden. Insbesondere die ehemaligen Schild-Filialen sollen bangen müssen.

Erst vor zwei Jahren wandelte Globus die Läden der Eigenmarke «Schild» in «Globus-Fashion»-Filialen um. Doch die Idee war nicht durchdacht – es fehlte ein überzeugendes Konzept – und führte schliesslich zu einer Verwässerung der Marke Globus.

Von Schliessungen betroffen dürfen vor allem die Standorte in mittelgrossen Städten sein. Laut «NZZ am Sonntag» sollen beispielsweise Aarau oder Thun ihre Globus-Filialen verlieren. Die neuen Besitzer setzen auf die Kaufhäuser in grossen Städten wie Zürich, Basel, Bern, St. Gallen oder Genf.

Der CEO des österreichisch-thailändischen Joint Ventures, Vittorio Radice, zur Entscheidung, welche Standorte eine Zukunft haben werden:

«Für die erfolgreiche Umsetzung unseres Betriebsmodells braucht es ganz klar eine gewisse Frequenz und auch eine gewisse Grösse.»

Was schon feststeht: Die Neuausrichtung der Globus-Warenhauskette wird einige Mitarbeiter treffen. Wie viele Jobs gestrichen werden ist nicht bekannt. Die neuen Besitzer hoffen jedoch, dass ein Teil der Arbeitsplätze in die grossen Standorte rübergerettet werden können.

Das Joint Venture hat eine klare Vorstellung, wie sich die Globus-Warenhäuser in Zukunft präsentieren sollen. Man will sich weg von der gehobenen Mittelklasse zu einer absoluten Luxus-Adresse bewegen. Als Vorbild dient der italienische Retailer La Rinascente, der mit dem deutschen KaDeWe auch zum Signa-Central-Group-Bündnis gehört.

La Rinascente oder auch das KaDeWe sollen mit ihrem Mix aus Gastronomie und Luxus-Retail das Erlebnis in den Vordergrund rücken. «Shopping als Akt der Verführung», wie es die «NZZ am Sonntag» nennt. Und es funktioniert: La Rinascente soll dank dieses Konzeptes hochprofitabel sein.

Wichtig für dieses Top-Luxus-Konzept sind exklusive Marken. Das Ziel für den Globus: Sämtliche Brands aus den ersten 40 Seiten der Vogue anbieten zu können – sprich von Chanel bis Louis Vuitton über Off-White und Supreme. Eigenmarken wie Navyboot werden vermutlich gestrichen.

Reflections in a Louis Vuitton shop window in London, Monday, Nov. 25, 2019. French luxury group LVMH has agreed to buy iconic New York jeweller Tiffany & Co. for U.S. dollars 16.2 billion  (pounds 12.5 billion) adding a famed star to its portfolio that already boasts Louis Vuitton, Christian Dior and Bulgari. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Können Bald Artikel der Marke Louis Vuitton im Globus gekauft werden? Bild: AP

Doch der Zugang zu diesen Marken ist nicht so einfach, weil Labels in diesem Segment selbst entscheiden, wer sie verkaufen darf und wer nicht. Bisher hatte Globus keine Chance, doch mit den neuen Besitzern könnte sich das ändern. Bereits jetzt wurden Gespräche mit diesen Marken geführt und es soll auch schon Zusagen für eine Zusammenarbeit geben. 150 Millionen Franken wollen die Luxus-Labels angeblich in den Globus investieren.

Weitere 150 Millionen müssen die Signa-Gruppe und die Central Group in die Hand nehmen. So viel sollen die Umbauarbeiten kosten. Zu diesen insgesamt 300 Millionen Franken an Investitionen kommt nochmals eine grössere Summe, da die Basler Filiale von Grund auf erneuert werden muss.

Was unter der Migros gut funktioniert hatte, war die Lebensmittel-Abteilung des Globus. Diese wollen die neuen Besitzer weiterführen, schliesslich gilt das Food-Geschäft des Globus als eines der besten weltweit. Doch in Zukunft soll die Abteilung besser mit dem Retail verbunden werden.

Truffles at the

Die Lebensmittelabteilung des Globus ist weltweit bekannt. Bild: KEYSTONE

Auch das Verpflegungsangebot soll ausgebaut werden. Man sucht bereits interessante Partner für die Zusammenarbeit. Vom Café bis zum Steak-Haus, Hauptsache hip und trendy. Die Verpflegungsabteilung soll auch nach Schliessung des Retailbereiches noch geöffnet sein.

Dauern sollen die Restrukturierungen und Umbauarbeiten rund 18 Monate. Länger geht nicht, da laut Plan bereits ab dem zweiten oder dritten Jahr schwarze Zahlen geschrieben werden sollen.

Doch was bedeutet die Schliessung von Globus-Filialen in mittelgrossen Städten für deren Standort? An vielen Orten geht damit eine der exklusivsten Adressen zu und es droht eine weitere Verödung der Zentren solcher Städte. Stefan Jost vom Verein «Zentrum Aarau» dazu: «Das Wichtigste ist, dass wir ihn in Aarau behalten können. Es wäre eine Katastrophe für die Innenstadt, wenn dieses grosse Haus leer stehen würde».

Dafür freut man sich in den grösseren Städten sehr über die neuen Eigentümer: «Die neuen Globus-Eigentümer verstehen, was moderner Luxus bedeutet. Das wertet eine Stadt auf», sagt Mathias Böhm von Pro Innerstadt in Basel gegenüber der «NZZ am Sonntag». Solche Luxus-Tempel locken zudem viele Touristen in die Städte, was wiederum den weiteren ansässigen Geschäften die Frequenz erhöht.

(mim)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stambuoch 09.02.2020 21:12
    Highlight Highlight Louis Vuitton - oder H&M für Goldküste und Wannabes. Zumindestens in Sachen Handtasche (Wobei diese Dinger eher Reisetaschen sind), Portemonnaies und Gürtel.
  • Der Kritiker 09.02.2020 15:03
    Highlight Highlight Lebensmittel Abteilung eine der
    besten der Welt? Die waren wohl noch nie in Japan.
  • Ökonometriker 09.02.2020 14:13
    Highlight Highlight Das könnte ins Auge gehen. Die Schweiz ist nicht Asien, der Wohlstand ist nicht in den Städten konzentriert, im Gegenteil: das Vermögen pro Kopf ist in ländlichen Kantonen wie Graubünden oder den Appenzells höher als in Zürich oder Genf.
    Zudem ist in den Grossstädten der Luxusmarkt bereits gut erschlossen... ich bin daher skeptisch.
    • who cares? 09.02.2020 15:43
      Highlight Highlight Das mit dem höheren Vermögen liegt wohl daran, dass es in ländlichen Gebieten mehr Land- und Immobilienbesitz unter Privatpersonen gibt. Auch sind da tiefere Steuern als in den Städten. Meine Eltern wären auch ziemlich wohlhabend, wenn man Haus und Land einbezieht. Würden aber nie im Leben Chanel oder Supreme (hihi) einkaufen.
      Aber ich stimme mir dir überein, Luxusmarken sind mindestens an der Zürcher Bahnhofstrasse schon genug vertreten. Und in St. Gallen braucht es diese schlicht nicht.
    • Crecas 09.02.2020 18:51
      Highlight Highlight Das Vermögen pro Kopf ist die falsche Messgrösse, die absolute Anzahl von Vermögenden, Millionären und Vielverdiener ist relevant... und die ist in den Städten natürlich viel höher.
    • sowhat 09.02.2020 22:04
      Highlight Highlight Die brauchen Frequenz. Die ist in Kleinstädten nun mal zu tief.
  • My Senf 09.02.2020 14:08
    Highlight Highlight Frequenz ist wichtig! Haha
    Wenn Zürich die Frequenz hätte die es braucht dann wäre der Globus auch nie verkauft worden.
    Zürich ist eben nicht NY wo 1 mio Touristen pro Tag durchlaufen. Und Zürich wird auch nie zulassen das die Frequenz erhöht werden kann!
    Ich mein wenn Zürich es nicht schafft mit den krampfhaften sonntags Verkäufen Umsatz zu erhöhen muss doch irgendwann mal jedem einleuchten, dass es nicht funktioniert hier.

    Die hohe Kaufkraft bedeutet eben nicht höhere Umsätze. Aber so was lernt man offensichtlich nicht in den Manager Schulungen
  • Jungleböy 09.02.2020 12:40
    Highlight Highlight Huhuhu die werden sich die finger verbrennen 😂
  • Todesstern 09.02.2020 11:14
    Highlight Highlight Ich denk der Schuss geht nach hinten los. Aber mal sehen...
  • Turicum04 09.02.2020 10:55
    Highlight Highlight Sollte Globus dann in der Premium-Liga nur ausgewählte (teure!) Produkte führen, ist der Versuch schon gescheitert.
  • sprain 09.02.2020 09:39
    Highlight Highlight Ich kann mir kaum vorstellen, wer in der Stadt Bern zum Globus gehen würde um Louis Vuitton zu kaufen. Konzeptiert da jemand an der Schweizer Mentalität vorbei? Luxusmarken kaufen vor allem die Touristen aus dem nahen Osten oder aus China. Das scheint mir, nebst Zürich, eher ein Konzept für Gstaad, St. Moritz, Luzern oder Interlaken zu sein.
  • sonwat 09.02.2020 09:38
    Highlight Highlight Es ist halt immer eine Frage der Perspektive.. mit dem aktuellen Geschäft, wäre ja wohl klar gewesen, dass langfristig kein einziger Arbeitsplatz geblieben wäre. Da ist es mir definitiv lieber wenn einige Standorte halt leider schliessen müssen, das Geschäftsmodell aber ENDLICH modernisiert wird und auch langfristig funktionieren wird.
  • N. Y. P. 09.02.2020 09:32
    Highlight Highlight Dann müsst ihr das Globusparkhaus, bzw. die Parkfelder im Parkhaus noch verbreitern. Damit all die SUV - Panzer ihr Plätzchen haben, wenn man wichtige Dinge einkaufen gehen will..
  • Stichelei 09.02.2020 09:27
    Highlight Highlight „Die neuen Besitzer hoffen jedoch, dass ein Teil der Arbeitsplätze in die grossen Standorte hübergerettet werden können.“
    Hat ‚hüberreten‘ etwas mit eurem Huber zu tun? 😂
  • -thomi- 09.02.2020 09:09
    Highlight Highlight Mein erklärtes Ziel war ja, die Globus Platin Karte zu erhalten, damit ich mitten in Zürich gratis grad beim Eingang parkieren darf. Ich habe kein Auto, hätte dann aber extra dafür selbstverständlich Mobility bemüht (Smart oder so...). Nun rückt dieses Ziel auf meiner Bucketlist wohl in weite Ferne. Hach!
  • Alphabetagammaomega 09.02.2020 09:06
    Highlight Highlight Muss ein ausländischer Investor ebenfalls einen Sozialplan für die MA erstellen bei Kündigungen?
    • Nothingtodisplay 09.02.2020 10:47
      Highlight Highlight Ja, es gilt das Schweizer Recht.
    • Alphabetagammaomega 09.02.2020 14:21
      Highlight Highlight Hoffen wir mal das es auch umgesetzt wird
  • Suchlicht 09.02.2020 09:03
    Highlight Highlight Wenn Navyboot verschwinden soll, wird das hoffentlich verkauft. Dürfte aber schon zu spät sein, da Migros die Standorte geschlossen hat und das Sortiment im Globus versteckt hat. Sehr schade der Werdegang, ehemals Produktion in der Schweiz, dann ausgelagert ins Ausland bei teilweise noch immer guter Qualität, dann der sinnlose Versuch, auch ein Kleiderbrand zu sein.

    Wer hat Tipps für Schuhe, bei denen es auch rentiert, sie bei einem Schuhmacher zur Reparatur zu geben und nicht jährlich neue zu kaufen? Bally? Weitere?
    • Xonic 09.02.2020 09:13
      Highlight Highlight Englische Marken sowie Kleinmarken aus Portugal. :)
    • Vintage 09.02.2020 09:20
      Highlight Highlight Ludwig Reiter.
    • Exodus4 09.02.2020 09:21
      Highlight Highlight Marco Poli
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 09.02.2020 08:39
    Highlight Highlight Hauptsache die Food-Abteilung bleibt uns erhalten!

    Das ein neuer Eigentûmer Standorte schliessen würde war klar. Hätte das Konzept rentiert, wäre der Globus ja nicht verkauft worden.
  • Toni Müller 09.02.2020 08:32
    Highlight Highlight Globus in ZH war schon jetzt teuer, nun wird er noch teurer... Gut für Jelmoli
    • My Senf 09.02.2020 14:03
      Highlight Highlight Was ist im Jelmoli günstiger?
      Glaube nicht dass der Jelmoli eine Montclair „günstiger“ anbieten wird als Globus!
  • Lucida Sans 09.02.2020 08:14
    Highlight Highlight Das war abzusehen. Gut laufende Schild-Filialen wurden in Geschäfte mit teurem Luxusramsch umfunktioniert. Nur wenige Leute kaufen dort ein. Mit anderen Worten, Läden, die keiner braucht. Es ist nur konsequent, dass sie verschwinden. Kein grosser Verlust. Man kann sich auf interessante Nachfolger freuen.
    • neutrino 09.02.2020 09:01
      Highlight Highlight Bin mit dir einig, dass es so Läden nicht braucht, aber rein wirtschaftlich ist entweder erfolgreich, wer auf günstig & online (Zalando, etc.) setzt, oder dann auf richtig teuer (Louis Vuitton, etc). Alles dazwischen (Schild, OVS, etc.) ist schon zerscherbelt oder nahe dran.
    • Lucida Sans 09.02.2020 15:45
      Highlight Highlight Leider haben Sie recht. Vielleicht müssten wir alle unser Konsumverhalten gründlich überdenken.
  • Peter R. 09.02.2020 07:59
    Highlight Highlight Irgendwie bezeichnend für die gegenwärtige Situation in der Schweiz. Ausländische Konglomerate übernehmen ehemals schweizstämmige Firmen und verscherbeln sie dann oder behalten nur die "Filetstücke" (Immobilien) und wir schauen alle zu. Aehnliches wäre beinahe bei Crédit Suisse passiert.
    • Twinleaks 09.02.2020 08:37
      Highlight Highlight Erzähle mehr zu Credit Suisse (ohne ’).
    • Xriss 09.02.2020 08:43
      Highlight Highlight "Ähnliches wäre beinahe bei der CS passiert" ??
      Das musst du mir erklären!
    • Test User 09.02.2020 10:27
      Highlight Highlight Im Grunde verkaufen die Schweizer Zeugs das einfach nicht mehr funktioniert, dafür wird neues Gegründet oder stark ausgebaut. Zb Spuhĺer,Galaxus oder On. Auch in dem neu entstehendem Cryptomarkt sind viele Schweizer StartUps dabei wie SwissBorg, Friendz oder Eidoo. Warum also Zeugs behalten wenn es soviel Neues gibt.
  • Garyx 09.02.2020 07:45
    Highlight Highlight Das neue Globuskonzept „Maximaler Luxus „ fühlt sich in Zeiten der Konsumscham wie aus der Zeit gefallen aus. Ein Konzept für Uneinsichtige?
    • aristocrat 09.02.2020 10:05
      Highlight Highlight Waren Sie mal in London im Dior-Laden oder im Selfridge's? Wenn Sneaker für 800-1000 Euro in Minuten ausverkauft sind, kann ich über Konsumscham nur lachen.
    • chicadeltren 09.02.2020 10:46
      Highlight Highlight Naja, z.B. auf eine Louis Vuitton Tasche zu sparen, bedeutet für viele Verzicht auf anderen Schrams und somit materialmässig weniger Konsum.
    • Hierundjetzt 09.02.2020 13:00
      Highlight Highlight Konsumscham? Ok.

      Wieder ein extrem reicher Schweizer am Start, der die Preise und Lebenshaltungskosten nicht kennt

      Der Lohnmedian in der CH liegt bei 6250.- die, die weniger verdienen, drehen den Franken um.

      Es reicht immer noch für ein gutes Leben, klar. Aber für die meisten liegen Luxusprodukte nur sehr selten drin

      Von wegen Konsumscham 🥳
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeptischer Optimist 09.02.2020 07:26
    Highlight Highlight "Sämtliche Brands aus den ersten 40 Seiten der Vogue anbieten zu können – sprich von Chanel bis Louis Vuitton über Off-White und Supreme."

    Wenn Trash Marken als Luxus bezeichnet werden, weiss man das bullshit peddling angesagt ist.
    • Chääschueche 09.02.2020 09:13
      Highlight Highlight @Skeptischer
      Also unter Trash verstehe ich was anderes. Ich denke da eher an Billigkleider die Herr und Frau nach ein paar mal tragen wegschmeissen weil sie entweder verwaschen, kapput oder nicht mehr "cool" sind. Macht ja nichts das 5 CHF Shirt von Prismark, Chicoree, H&M usw. wegzuschmeissen.

      #Umweltundso
    • Bowerick Wowbagger 09.02.2020 09:48
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf dass Chanel Trash ist?
    • aristocrat 09.02.2020 10:02
      Highlight Highlight 1. Betreibt Supreme nur eigene Stores, wird also sicher nicht im Globus verfügbar sein.
      2. Alle anderen genannten Marken sind definitiv Luxus-Marken. Off-White wird zum Beispiel in der gleichen Fabrik wie Valentino hergestellt. Nur weil irgendwelche 14-Jährigen mit Fake-Sachen rumlaufen, heisst das doch nicht, dass die Marken trash sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sharco77 09.02.2020 05:43
    Highlight Highlight "Länger geht nicht, da laut Plan bereits ab dem zweiten oder dritten Jahr grüne Zahlen geschrieben werden sollen."
    Grüne Zahlen? Wäre doch schön, wenn es schnell als möglich schwarze Zahlen gibt.

    Kenne die Central Plazas aus Thailand sehr gut.
    Mal schauen, was als Verpflegungsangebot in die schweizer Geschäfte kommt.
    • Pisti 09.02.2020 07:57
      Highlight Highlight Thai BBQ, Fuji und McDonalds? 😅😅
    • LuMij 09.02.2020 08:45
      Highlight Highlight Wird definitiv nicht mit einer Central Plaza Mall vergleichbar haha.
      Wenn dann müsste man mit Central Embassy vergleichen in Bangkok.
      Wobei, Fuji würde ich schon schätzen! 😊
  • Bumsfallera 09.02.2020 05:19
    Highlight Highlight Habe mich jetzt mal eingelesen, wer René Benko ist. Beeindruckender Lebenslauf. Aus dem Nichts über 4 Mia. angehäuft. Das können die wenigsten. Zeigt aber auch, von wo der Wind in Zukunft weht.

    Hoffen wir mal, dass bei Globus zumindest die restlichen Arbeitsplätze mit der (Mit-)Übernahme und Neuausrichtung des Milliardärs bzw. seiner Signa-Gruppe erhalten bleiben. Und den von der Schliessung betroffenen Mitarbeitern der mind. 24 Filialen in den Genuss eines grosszügigen Sozialplans kommen. Fair wäre dies den Menschen gegenüber. Wenn auch nicht profitabel für Signa und Central...
    • Neruda 10.02.2020 00:49
      Highlight Highlight Hast du auch den Teil über seine Vorstrafe gelesen? Klar hatte er eine gute Nase, aber wenn einer wegen Bestechung verurteilt wurde, kannst du dir ja vorstellen, wie er sonst so geschäftet. In die grösste österreichische Tageszeitung hat er sich auch nicht ohne Eigennutz eingekauft.
  • bebby 09.02.2020 04:43
    Highlight Highlight Irgendwie erinnert das etwas an Vögele und OVS, wo es letztlich nur um die Immobilien ging.
    • Dominique Freiburghaus 09.02.2020 06:52
      Highlight Highlight Irgendwie schon. Der ösi wirkt trotz seines vielen zasters etwas dubios
    • famu 09.02.2020 10:11
      Highlight Highlight Eine Immobilie ist nichts wert, wenn sie keine Rendite erzielt.
  • Roboter 09.02.2020 04:37
    Highlight Highlight Die Migros wusste natürlich von nix und wollte mit dem Verkauf nur das beste, für sich.
    • Madeso 09.02.2020 08:24
      Highlight Highlight Es wird ja nur weitergeführt was Globus/Migros schon lange gemacht hat. Bereits seit Jahren werden Standorte aufgegeben, das wäre wohl auch unter Migros so weitergegangen.
    • Chääschueche 09.02.2020 09:15
      Highlight Highlight @Roboter
      Ich verstehe nicht wieso sich Menschen darüber aufregen...wieso soll ein Unternehmen etwas behalten/weiterführen, dass seit Jahren Verlust macht?

      Der Schweizer Detailhandel ist schon lange gesätigt. Da hätte auch keine andere Strategie was gebracht ausser vielleicht auf kosten eines anderen Schweizer Detailhändlers.

    • The Emperor 09.02.2020 11:02
      Highlight Highlight @Roboter: Coop hätte hingegen das Beste für mich und dich gemacht.😉
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