Schweiz
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«Unerfreuliche Trendwende»: Bankerinnen verdienen im Schnitt 23,6 % weniger als Banker



bankerin banker geschäftsfrau business woman

Bild: shutterstock

Bankangestellte verdienen heute mehr als noch vor zwei Jahren. Von Lohn- und Boni-Erhöhungen profitierten Männer allerdings stärker als Frauen. Das verstärkt die ohnehin schon hohe Lohnungleichheit bei den Banken weiter.

Im Median erhielten Bankangestellte 2019 eine Jahresvergütung inklusive Boni von 115'000 Franken. Das sind im Schnitt 3250 Franken mehr als bei der letzten Umfrage 2017.

Seit 2009 bis heute sei ein klarer Aufwärtstrend erkennbar - und das über verschiedene Hierarchiestufen, Regionen und Bankengruppen hinweg, stellte der Schweizerische Bankpersonalverband SBPV in seiner Lohnumfrage 2019 unter 4'725 Personen fest, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Allerdings zeigen sich beim Lohn grosse Unterschiede zwischen Frauen und Männern: So verdienen Frauen im Schnitt 23,6 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. «Der Lohnunterschied bei den Banken liegt damit fast 10 Prozentpunkte über dem schweizerischen Durchschnitt», sagte SBPV-Geschäftsführerin Denise Chervet an einer Medienveranstaltung.

Individuelle Lohnerhöhungen

Bei den Fixlöhnen stieg die Differenz auf 22,2 von 20,7 Prozent. Das sei eine unerfreuliche Trendwende, so Chervet weiter. 2017 war die Lohnungleichheit noch zurückgegangen.

Insgesamt kletterten die Fixlöhne zwischen 2017 und 2019 um 2,9 Prozent oder 3'000 Franken. Ob eine Person in den Genuss einer Lohnerhöhung kam, war allerdings sehr individuell. Fast zwei von drei Angestellten gaben an, dass sich ihr Fixlohn nicht verändert habe.

Neben höheren Fixlöhnen wurden 2019 im Schnitt auch höhere Boni bezahlt. Allerdings wurden auch diese sehr individuell verteilt. 31,8 Prozent der Befragten erhielten höhere, 28,2 Prozent tiefere Boni. Die Verteilung sei für viele Mitarbeitende unverständlich, führte Chervet weiter aus.

Unterschiede erklären

Besonders stark geht bei den Boni zudem auch die Schere zwischen Männern und Frauen auseinander. Männer erhalten im Schnitt 36 Prozent mehr als Frauen. 2017 betrug der Unterschied noch 30,8 Prozent.

Die Ergebnisse der Lohnumfrage ermöglichten zwar keinen wissenschaftlichen Nachweis von diskriminierenden Lohnunterschieden, hielt Chervet fest. Dennoch seien klare Tendenzen zu erkennen, die sich mit anderen Untersuchungen deckten, so etwa mit den Befunden des Bundesamts für Statistik (BFS). «Die Vermutung liegt nahe, dass es bei den Banken eben doch geschlechtsspezifische Kriterien bei der Bewertung der Entlöhnung gibt», ergänzte Chervet.

Die Lohndifferenzen bei den Banken entstünden mit zunehmendem Alter und der Dauer der Dienstjahre, hiess es weiter. Männer mit über 20 Jahren beim selben Arbeitgeber erhielten beinahe 40 Prozent mehr Bonus als Frauen mit der gleichen Erfahrung.

Die Banken stünden in der Verantwortung zu erklären, warum es zu solchen Unterschieden komme, so die BSPV-Geschäftsführerin. Die Lohnanalysen, zu welchen die Unternehmen ab dem kommenden Jahr gesetzlich verpflichtet sind, sollten nachvollziehbar und transparent sein.

Der Bankpersonalverband führt die Lohnumfrage alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit dem Umfrageinstitut onlineumfragen.com durch. Die Umfrage wird vor allem von Mitarbeitenden und Kader-Angestellten dominiert. Mitglieder der Direktion oder Geschäftsleitung machen 12 Prozent aus, Lernende 1 Prozent. (awp/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • R. Peter 12.06.2019 09:00
    Highlight Highlight 1) werden Berufspausen berücksichtigt? BSF: nein.

    2) wird der Beruf berücksichtigt? Die Berufsbezeichnung ist offenbar freihändisch, wird aber dann im Isco gruppiert: der 2-Stellige Code Nr. 26 umfasst aber z.B. vom Richter, Sozialarbeiter, Juristen, Seelsorger, Journalist, Musiker, Tänzer, Schauspieler, etc. die unterschiedlichste Berufe. Wird für die Ermittlung des Lohnunterschiedes z.B. Code 26 (aufgezählte Gruppe) oder Code 2635 (Sozialarbeiter) berücksichtigt? BFS: 26.
  • R. Peter 12.06.2019 09:00
    Highlight Highlight 3) werden Weiterbildungen und Zusatzausbildungen berücksichtigt (nicht nur höhere Abschlüsse, sondern auch Massagetechniken, Programmiersprachen, oder Therapieverfahren wie CBASP oder DBT, welche nicht zu höherwertigen Abschlüssen führen)? BFS: nein.
  • R. Peter 12.06.2019 08:59
    Highlight Highlight Ich hatte beim BFS nachgefragt, was im unerklärten Lohnunterschied berücksichtigt wird oder nicht. Ich weiss, andere Studie, auf die bezieht sich die ganze Hysterie aber ja:
  • R. Peter 12.06.2019 08:57
    Highlight Highlight 4) Werden Parameter zu den Arbeitsbedingungen erfasst und ob sich diese unter den Mitarbeitern unterscheiden (z.B. Arbeitszeitmodelle, Homeoffice, Wertschöpfung der Stelle, etc.)? BFS: Ja, nur ob Anstellung im Stunden- oder Monatslohn.

    5) werden Parameter zum Zustandekommen des Lohnes erhoben und berücksichtigt (z.B. Lohnverhandlung die zu Anpassungen führten, freier Lohn, Lohnklassen, Einreihungsreglemente, etc.)? BFS: ja, die Art des Vertrages (frei, GAV, Lehrerpatent) und ob Arbeitsstunden, Jahresarbeitszeit, Akkord oder Lektion zu Grunde liegen.
  • RowRow 12.06.2019 06:42
    Highlight Highlight Ich Arbeite im Lager und Logistik Bereich. Die eine Frau hat sich geweigert eine Staplerprüfung zu machen, da sie Angst hat mit diesen grossen Maschinen zu fahren. Die andere meinte sie wolle die LKWs nicht abladen, weil da ist es ja kalt auf der Rampe. Beide finden es ungerecht das ich mehr Lohn habe. Sind ja alle als Logistiker angestellt.🤦🏼‍♂️
  • Vergugt 11.06.2019 19:13
    Highlight Highlight Ui, da hat aber jemand die konsi-rechts-Troll-Armee mobilisiert. Immer nervig, sowas 😌
  • Ökonometriker 11.06.2019 16:31
    Highlight Highlight Frauen werden nicht systematisch durch die Wirtschaft diskriminiert - sonst gäbe es ja Arbitragemöglichkeiten - sondern durch die Gesellschaft. Warum studieren Mädchen eher weiche Fächer? Warum suchen sie sich eher tiefer bezahlende Arbeitgeber wie NGOs?

    Und wenn Frauen weniger Karrieregeil sind: wäre das überhaupt schlimm oder nicht eher sogar weise?
    • R. Peter 11.06.2019 22:21
      Highlight Highlight Es wäre weder. Schlimm noch weise, es wäre ganz einfach eine freie Entscheidung mit Konsequenzen.
    • Shlomo 12.06.2019 06:39
      Highlight Highlight Naja, mit leichten Fächern wie Ökonomie oder Jus verdient man aber einiges mehr als mit schweren wie Ingenieurs- oder Naturwissenschaften.
    • Ökonometriker 12.06.2019 07:30
      Highlight Highlight @Shlomo: mach mal das Anwaltspatent. Dann verstehst Du, warum die so hoch bezahlt werden.

      Ökonomie ist widerum sehr breit. Man kann das sehr zahlenlastig studieren und in Banken Finanzmodelle bauen (wobei bei mir im Team auch Physiker sind, das Fach ist hier sekundär). Dann verdient man auch entsprechend.
      Oder man kann sich qualitativ auf Unternehmenskultur spezialisieren. Dort ist die Marktnachfrage dann für gewöhnlich etwas schwächer und damit die Kompensation tiefer.

      Vermutlich ist in diesen akademischen Bereichen der Durchschnitt zwar höher, die Varianz aber ebenfalls.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BeatB_ 11.06.2019 15:14
    Highlight Highlight Bin nicht wirklich überrascht (leider). Es erklärt auch, wieso vor einigen Jahren eine Studie zu diesem Thema bei einer Schweizer Grossbank plötzlich nicht mehr auffindbar war... Ich gehe davon aus, dass bereits damals (ca. 8 bis 10 Jahre her) grosse unerklärliche Lohnunterschiede bestanden, die Bank war allerdings der Meinung, dass da keine relevanten Differenzen bestehen würden...
    • R. Peter 12.06.2019 11:22
      Highlight Highlight Und was ist mit der Studie von im Auftrag von BR Sommaruga, welche ergeben hat, dass niemand wisse, ob es überhaupt eine Lohndiskriminierung gebe, weil so viele relevante Faktoren im unerklärten Unterschied unberücksichtigt bleiben? Jep, ist auf der Website versteckt und wird öffentlich totgeschwiegen. Om Quiz auf der Seite des Bundes(!) behaupten sie sogar weiter frech, dass Lohngleichheit nirgends verwirklicht sei...
  • Winzig 11.06.2019 13:00
    Highlight Highlight wie ist das überhaupt möglich? gerade bei banken wo doch regulatory affairs mittlerweile mehr zu sagen haben als der ceo würde man doch meinen die gesetzlich verbotene diskriminierung aufgrund des geschlechtes würde mit der selben sorgfalt verhindert wie alle anderen gesetzesbrüche?
    • R. Peter 11.06.2019 22:22
      Highlight Highlight Ob der Unterschied auf Diskriminierung beruht ist eben unbekannt...
    • Shlomo 12.06.2019 06:51
      Highlight Highlight Hahaha, regulatory was zu sagen 🤣🤣🤣
      Darum sind die Schweizer Banken andauernd in Geldwäscherei- und Korruptionsskandale verwickelt.
  • Th. Dörnbach 11.06.2019 12:49
    Highlight Highlight Diese Studie lässt so ziemlich jeden relevanten Faktor aussen vor.
    • Knety 11.06.2019 13:11
      Highlight Highlight Es geht auch darum das Narrativ der unterdrückten Frauen aufrecht zu erhalten.
  • Basti Spiesser 11.06.2019 12:43
    Highlight Highlight Einklagen, steht im Gesetz.
    • R. Peter 11.06.2019 22:23
      Highlight Highlight Was denn, das der Durchschnittslohn aller weiblichen Bankangestellten tiefer ist als jener aller männlichen?! Wtf, die Studie sagt nichts aus.
  • p4trick 11.06.2019 12:08
    Highlight Highlight Ich verdiene in der IT etwa 5 mal mehr als meine Freundin im Service. Ich habe ihr gesagt sie soll da reklamieren das ist doch unter aller SAU!
    • c-bra 11.06.2019 17:12
      Highlight Highlight ich hoffe sie reklamiert bei ihrem Chef und nicht bei deinem. ;-)
  • chicadeltren 11.06.2019 11:41
    Highlight Highlight Ohne die Branche genau zu kenne stellen sich hier einige Fragen: Wurden Unterschiede bei den Stellenprozenten beachtet bei den Mitarbeitern mit gleicher Erfahrung? Das wirkt sich nämlich krass auf den Lohn aus, da für viele Positionen Vollzeit oder wengistens 80% Bedingung sind - wer Teilzeit arbeitet, steigt dann eben nicht mehr auf. Wie sieht die Geschlechterverteilung in den Geschäftsfeldern aus? Intuitiv würde ich sagen, dass z.B. im Boni-intensiven IB mehr Männer arbeiten und die Frauen eher in der Kundenbetreuung tätig sind.
  • wolge 11.06.2019 11:21
    Highlight Highlight Ein gutes und angemessenes Gehalt ist wichtig. Extrinsische Motivation wie Boni führt jedoch weder zu nachhaltig zufriedenen Mitarbeitenden noch zu nachhaltig guten Ergebnissen. Das Menschenbild welches einer solchen Kultur zu Grunde liegt ist nicht nur veraltet sondern, wissenschaftlich erwiesen, komplett falsch.

    Ich empfehle das Buch "Drive: Was Sie wirklich motiviert" von Daniel H. Pink
    • Pius Lischer 11.06.2019 12:38
      Highlight Highlight Darum brauchts Grundeinkommen.
    • wolge 11.06.2019 17:17
      Highlight Highlight @Pius Lischer: In der Theorie gebe ich dir Recht. In der Praxis benötigt es für ein solches Modell eine Stufe der Ich-Entwicklung die wohl ein grosser Teil der Bevölkerung noch nicht erreicht hat. Andernfalls würde kaum noch jemand extrinsische Motivatoren anbieten, geschweige denn hinterher hecheln...

      https://www.kmu-magazin.ch/mensch-arbeit/die-reife-der-persoenlichen-handlungslogik
  • Dong 11.06.2019 10:52
    Highlight Highlight Je länger ich mich mit diesem Thema auseinandersetze desto weniger glaube ich an eine "gläserne Decke" durch Diskriminierung. Es ist m.E: eher so, dass diejenigen mehr Geld machen, die ihr Leben schlicht exakt darauf ausrichten, die verzichten dann dafür auf anderes, z.B. Familie.
    Der Unterschied hat dann natürlich Konsequenzen was die Lösungsvorschläge betrifft, und deshalb mag ich die "gläserne Decke"-Fraktion nicht sonderlich, weil ich nicht an einen Trickle-Down-Effekt durch Management-Quoten glaube.
    "Banker alle mal in den Hintern treten" würde ich higegen unterstützen...
    • Menel 11.06.2019 12:28
      Highlight Highlight Dh. Männer die Karriere machen verzichten auf Familie?
    • Pius Lischer 11.06.2019 12:36
      Highlight Highlight Warum finanzieren sich Banken nicht durch Transaktionsabgaben und Negativzinsen. 50% Stellen würden bei einem Grundeinkommen auch genügen und die Stellen müssen von 50% Frauen und 50% Männern geteilt werden.
    • Pius Lischer 11.06.2019 12:41
      Highlight Highlight Die "verdienen" ja genug Geld für Familien auf kosten der Konsumenten weil sich Geld nicht wirklich vermehrt und Kaufkraft volatil ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bad robot 11.06.2019 10:50
    Highlight Highlight Könnte daran liegen, dass die Kunden mit dem grösseren Vermögen tendenziell Männer sind und sich eher von Männer beraten lassen und entsprechend der Boni anhand vom Umsatz verteilt wird?
    • ingmarbergman 11.06.2019 11:01
      Highlight Highlight Kann sein, wird aber dazu führen dass einige Banken böse auf die Nase fallen werden. Es wächst gerade eine gutausgebildete Schicht Frauen heran. Wenn diese dann Vermögen haben, werden sie sich merken, wie sie früher behandelt wurden.

      Jede solche Ungleichbehandlung ist auf lange Frist geschäftschädigend. Als Aktionär schaue ich genau, welche Firmen veraltete Rollenmuster propagieren. Denn diese Investments werden in einigen Jahren massiv underperformen.
  • DerGrosseSee 11.06.2019 10:25
    Highlight Highlight Hach die Armen Banker und Bankerinnen.

    Ich komme im Jahr auf 54'000.- und bin Kundenberater mit Ausbildung.

    Haha... nein klar es ist eine Sauerei, dass es dort einen solchen extremen Unterschied gibt, oder überhaupt einen.

    Jeder Mensch sollte und (in meinen Augen Muss) für die Selbe Arbeit das selbe Geld erhalten. Aber da sind wir in der Schweiz leider noch so ewig lange davon Weg...
    • Mira Bond 11.06.2019 11:54
      Highlight Highlight Und wieso gibt es dazu soviele Blitze..??!!
    • DerGrosseSee 11.06.2019 13:04
      Highlight Highlight Hab ich mich Auch gefragt. aber wenn ich ander eKommentare durchlese, scheint es fair zu sein, dass Männer mehr verdienen als Frauen. Ich zitiere:

      "Mit diesen gründen rechtfertig der chef die ungleichheit und ich finde das korrekt, weniger leistung weniger lohn "

      Wenn man das so salopp behaupten kann und dafür upvotes bekommt.. sieht man ja wie "wichtig" die gleichstellung plötzlich ist.
    • R. Peter 11.06.2019 22:30
      Highlight Highlight See, die Idee dass Männer mehr verdienen ist schon falsch. Es verdienen mehr Männer gut als Frauen, nicht weil sie Männer sind, sondern weil sie mehr Vollzeit arbeiten, besser ausgebildet sind, in margenstarken Branchen arbeiten, etc. Das gilt auch für die Frauen, die mehr verdienen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Pepedente 11.06.2019 10:20
    Highlight Highlight Ich verdiene gut 1,5k mehr als meine weibliche mitarbeiterinn und wir haben die gleiche ausbildung aber sie hat mit eiem 4,2 abgeschlossen ich mit einer 5,7. Sie hat im schnitt 20% länger an der gleichen arbeit. Zu dem arbeitet sie nie am server da sie angst hat was falsch zu machen oO ah ich han noch vergessen dss sie alle 2-3 wochen noch krank ist wegen der mens oder sonstigen kleinigkeiten, ich bin etwa 1krank pro jahr. Mit diesen gründen rechtfertig der chef die ungleichheit und ich finde das korrekt, weniger leistung weniger lohn
    • N. Y. P. 11.06.2019 10:39
      Highlight Highlight Der Chef begründet öffentlich, wieso die Mitarbeiterin soviel weniger verdient ?

      Oder hat er es dir begründet, wieso du soviel mehr verdienst ?

      Oder hat die Mitarbeiterin dir erzählt, wieso sie soviel weniger verdient ?

      Das nimmt mich jetzt echt
      Wunder..
    • MacB 11.06.2019 10:43
      Highlight Highlight 1. sagt eine Abschlussnote rein gar nichts aus über die Fähigkeit im Job.
      2. Mens oder "sonstige Kleinigkeiten"...dein Weltbild ist auch klar hiermit :D

      ansonsten geb ich dir vollkommen recht_ weniger Leistung, weniger Lohn. Aber hier im Artikel geht's ja um eine sich öffnende Schere. Da werden kaum Mens oder andere Kleinigkeiten plötzlich die Ursache sein.
    • Herr Ole 11.06.2019 10:46
      Highlight Highlight Alles Sachen, die keinen Einfluss haben auf den Durchschnittslohn und den Unterschied, da Frauen im Schnitt weder öfter krank sind als Männer noch schlechtere Schulnoten haben (im Gegenteil).
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