Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Er wäre fast Profigolfer geworden: Das ist der Lebenslauf des neuen CS-Chefs Gottstein



Der neue Chef der Credit Suisse, Thomas Gottstein, ist seit rund 30 Jahren im Schweizer Bankgeschäft tätig – erst bei er UBS und seit 1999 bei der Credit Suisse. Nun schafft er den Sprung vom Chef der Credit Suisse Schweiz auf den Chefposten der Gruppe.

Bild

bild: watson

Verwaltungsratspräsident Urs Rohner lobte am Freitag Gottsteins grossen Erfahrungsschatz und beeindruckenden Leistungsausweis als Leiter der Schweizer Einheit. Zudem sei Gottstein bei Kundinnen und Kunden sowie den Mitarbeitenden beliebt. Damit sei er «bestens positioniert, die Credit Suisse erfolgreich in die Zukunft zu führen», wird Rohner in der Mitteilung zitiert. «Wir sind froh, dass wir mit seiner Ernennung eine starke bankinterne Nachfolge ankündigen können.»

Der neu ernannte Konzernchef dankte dem Verwaltungsrat für das entgegengebrachte Vertrauen. «Ich freue mich darauf, mich mit voller Energie zum Wohle dieser traditionsreichen Bank, ihrer Kunden und Aktionäre einzusetzen», sagte er. Zudem dankt Gottstein seinem Vorgänger Thiam für seine Unterstützung und Partnerschaft.

Zwei Jahrzehnte bei CS

Der 56-jährige Gottstein ist seit 1999 bei der CS und leitet seit fünf Jahren die Schweizer Bank. Ende 2015 wurde er zum Chef der Schweizer Universalbank bestimmt. Davor war er lange Zeit in führenden Positionen im Investment Banking in London und Zürich tätig.

Vor seinem Wechsel zur CS war er neun Jahre lang bei der UBS. Gottstein hat 1989 sein Studium der Betriebs- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich abgeschlossen und 1995 dort auch den Doktortitel in Finanz- und Rechnungswesen erlangt. Er gilt als guter Golfspieler und Skifahrer.

Auch neuer Schweiz-Chef viele Jahre dabei

Auch André Helfenstein, Gottsteins Nachfolger auf dem Schweiz-Chefposten, blickt bereits auf eine langjährige Karriere bei der CS zurück. Zu seinen Stationen seit 2007 zählen leitende Positionen im Privat- und Unternehmenskundengeschäft. Seit 2017 war er Leiter institutionelle Kunden bei der CS-Schweiz.

Vor seinem Wechsel zur Credit Suisse hat er bei der Boston Consulting Group gearbeitet. Helfenstein hat 1992 an der Universität St. Gallen den Master in Business Administration erlangt und zuvor Psychologie und Soziologie in Paris studiert. (ohe/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Die CS-Chefs

Klimaproteste Credit Suisse

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen

So viel verdienen die Chefs der Krankenkassen – ein Salär wirft Fragen auf

Die Versicherung Helsana zahlt sowohl dem Chef als auch dem Präsidenten die höchsten Löhne. Eine Auswertung der Saläre zeigt grosse Unterschiede, wobei vor allem ein Salär Fragen aufwirft.

Die meisten Chefs der grössten Krankenkassen in der Schweiz dürfen sich über eine Lohnerhöhung freuen. Spitzenverdiener ist wie bereits im Vorjahr Helsana-Chef Daniel Schmutz. Er erhielt im vergangenen Jahr rund 820000 Franken, was einem Anstieg von 1 Prozent entspricht. Hinter Schmutz folgt Assura-Chef Ruedi Bodenmann. Die beiden Kassen gehören zusammen mit der CSS zu den drei grössten in der Schweiz.

Helsana schwingt jedoch nicht nur bei den Cheflöhnen oben aus. Auch bei den Vergütungen der …

Artikel lesen
Link zum Artikel