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Ärger im heiligen Land

Israel nimmt UBS-Berater und mutmassliche Steuerhinterzieher fest



Die Schweizer Grossbank UBS ist nun auch in Israel mit Vorwürfen im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung konfrontiert. Die israelischen Behörden nahmen einen leitenden UBS-Berater sowie 13 israelische Bürger mit Konten bei der UBS für kurze Zeit fest.

Alle 14 wurden gegen Kaution wieder auf freien Fuss gesetzt, wie die israelische Steuerbehörde am Mittwoch mitteilte. Der UBS-Mitarbeiter war bereits am 26. Juni festgenommen worden. Ein israelisches Gericht erlaubte aber erst jetzt die Veröffentlichung der entsprechenden Informationen.

Umfangreiche Untersuchungen hätten ergeben, dass Tausende von Israelis Konten bei Schweizer Banken unterhielten, auf denen sich Hunderte von Millionen Euro befänden, erklärte die Steuerbehörde weiter.

Ermittlungen laufen

Es bestehe der Verdacht, dass der weitaus grösste Teil des Geldes nicht versteuert worden sei. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen und es sei mit weiteren Festnahmen zu rechnen.

Im Juni war der Chef von UBS Belgien wegen mutmasslicher Beihilfe zur Steuerhinterziehung vor einen Richter vorgeladen worden. Zuvor hatte die Polizei seine Wohnung, die eines Kunden sowie die Bank selbst durchsucht.

In Frankreich ermitteln die Behörden gegen die UBS wegen Beihilfe zu Steuerbetrug und Geldwäsche. Der Bank, die alle Vorwürfe zurückweist, droht eine Milliardenstrafe. Ende September musste die Bank eine Kaution von 1,1 Milliarden Euro hinterlegen. (aeg/sda/reu)

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