Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

(Fast) Überall wird gespart, aber nicht bei den Bauern 🤔



Der Nationalrat wehrt sich gegen weitere Einsparungen in der Landwirtschaft. Er hat im Rahmen der Budgetdebatte verschiedene Budgetposten zugunsten der Bauern aufgestockt. Auf dem Spiel stehen 93 Millionen Franken.

Diesen Betrag will der Bundesrat im Entwurf des Voranschlags 2018 in der Landwirtschaft einsparen. Der Ständerat will zusätzlich 18 Millionen Franken beim Kredit für landwirtschaftliche Strukturverbesserungen kürzen.

Dies kommt für die grosse Kammer nicht infrage. «Gnadenlos» habe sich die kleine Kammer mit der Landwirtschaft gezeigt, sagte Kommissionssprecher Daniel Brélaz bereits in der Eintretensdebatte vom Mittwoch. Die bauernnahen Nationalräte kämpften am Donnerstag erfolgreich gegen all diese geplanten Kürzungen.

Sie folgten mehrheitlich den Vorschlägen ihrer Finanzkommission. Der Nationalrat will insgesamt rund 96 Millionen Franken mehr ausgeben als der Bundesrat, allein 84 Millionen Franken bei den Direktzahlungen. Letzterer Entscheid fielt mit 126 zu 63 Stimmen bei einer Enthaltung. Die Differenz zum Ständerat beträgt 114 Millionen Franken.

«Sie sind der Chef, wir führen aus»

Die Linken stellten sich vergeblich gegen die Erhöhung der verschiedenen Budgetposten. Für eine Sonderlösung im Bereich der Landwirtschaft gebe es keine argumentative Grundlage, sagte Balthasar Glättli (Grüne/ZH).

Finanzminister Ueli Maurer gab zu bedenken, dass der Bundesrat lediglich die Entscheide des Parlaments im Rahmen des Finanzrahmens umgesetzt habe. «Sie sind der Chef, wir führen aus.» Politik ändern über einen Budgetantrag sei «einfach nicht möglich».

Widerspruch kam von SVP, FDP und CVP. In den vergangenen Jahren sei in der Landwirtschaft überproportional gespart worden, lautete der Tenor. Die Vorschläge bedeuteten keine Erhöhung, sondern eine konstante Weiterführung des Budgets vom laufenden Jahr. Dies sei nötig, um dem kontinuierlichen Bauernsterben entgegenzutreten.

Weitere Entscheide am Montag

Der Nationalrat hat weiter darauf verzichtet, die Mehrausgaben in der Landwirtschaft mit Einsparungen beim Bundesamt für Umwelt teilweise zu kompensieren, wie dies eine Kommissionsmehrheit vorgeschlagen hatte. Weil der SVP/FDP-Block nicht geschlossen stimmte, setzte sich eine Minderheit im Sinne des Bundesrats durch.

Der Nationalrat hat nach diesen Entscheiden die Beratung zum Budget bis am Montagnachmittag ausgesetzt. Dann wird er die erste Runde abschliessen müssen, bevor sich der Ständerat am Dienstag mit den verschiedenen Differenzen befasst. (sda)

Die Zukunft der Wirtschaft

Neue Zölle, neue Zäune: Warum sich die Ära des freien Handels ihrem Ende zuneigt

Link zum Artikel

Wenn wir Glück haben, behalten uns die Roboter als Haustiere

Link zum Artikel

Bundesrat gibt zu: Das Bedingungslose Grundeinkommen kostet 25, nicht 153 Milliarden Franken

Link zum Artikel

Wohlstand ohne Wachstum ist möglich – oder warum der kapitalistische Velofahrer nicht umfallen muss

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

67
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jürg Baumgartner 02.12.2017 11:03
    Highlight Highlight Wiso Regen sich alle so auf was die bauern bekommen.Die bekommen ein kleinen teil von dem Geld und überhaupt das war eine Volks abstimmung das man die Bauern unterstüzen.das man die protukte preise senken kan.
  • Gender Bender 01.12.2017 08:28
    Highlight Highlight Fürs Wasserverseuchen und Tiere quälen Geld absahnen. Kein einziger Bauer (Verursacher) hat was zur Gewässersituationsverbesserung beigetragen. Im Gegenteil, die wehren sich noch. Die Allgemeinheit hat das in den 80ern-90ern bezahlt. Aber sauberes Trinkwasser und ein anständiger Umgang mit Lebewesen wird als kostentreibender Firlefanz abgetan. Scheusslich.
  • jtk 01.12.2017 07:27
    Highlight Highlight Ich möchte mal ein paar Milliönli gegen das Postfilialensterben...
    • Hugo Wottaupott 01.12.2017 12:16
      Highlight Highlight Ich sage da hat sich die Post fatal verkalkuliert! Immer mehr Pakete und die weiter rumchauffieren? Kann nicht billiger sein!
  • Firefly 30.11.2017 23:02
    Highlight Highlight Jedes Volk hat seine heiligen Kühe... leider ist unsere von Vorgestern.
  • Spiessvogel 30.11.2017 21:37
    Highlight Highlight Bäckereiensterben, Lädelisterben, Käsereiensterben, Metzgereiensterben werden als ganz normale Kolateralschäden des sich in ständiger Bewegung befindlichen Markts mit Schulterzucken hingenommen. Warum das für Kleinbauernbetriebe, die aus dem Ertrag nicht die Kosten für die Bauerfamilie und den Hof decken können anders sein soll, leuchtet niemandem ein. Was mit immer neuen Zahlungen aus dem Topf des Staates erhalten wird, ergibt im Endeffekt staatliche Beamtenbauern. Schön für die Begünstigten, schlecht für alle andern, die die Ineffizienz berappen müssen.
    • Troxi 30.11.2017 22:39
      Highlight Highlight Wenn man Reiche im Dorf hat, die von ihrer Grauen Masse nutzen nehmen und für ein Dorf denken, dann ist das kein Problem. In Andeer GR, wurde die Dorfmetzg gekauft und vermietet an einen jetzt 2 Filialenbesitzer aus Thusis. Für ein solches Dorf, liegt an der San Beradino Route, ist eine Dorfmetzg extrem wichtig. Ich würde meine Hand ins Feuer legen, dass die Reichen dasselbe tun werden beim Dorfladen, der Käsi oder sogar bei der Postfiliale, welche es nur wegen des Postautoticket verkaufes noch gibt. Zusätzlich wird auch Politisch hervoragend auf das Gemeinwohl geschaut. Andeer macht es vor!
  • TheMan 30.11.2017 19:15
    Highlight Highlight Hat Watson eigentlich Angst, das die Heile Linke Welt kaputt geht, wen man eine Offizielle Statistik über die Ausgeben der letzten 16Jahren zeigt?
    • Tagedieb 30.11.2017 21:23
      Highlight Highlight Willst du ernsthaft Sozialausgaben mit Landwirtschaftssubventionen vergleichen? Oder auf was spielst du an?
    • Skip Bo 30.11.2017 21:35
      Highlight Highlight Man, watson ist nicht für faire Artikel im Bereich "Bauern" bekannt. Das anzusprechende Publikumn ist urban, jung, links der Mitte, ökokompetent und keinesfalls traditionell. Da passen wohlwollende Artikel über Bauern nicht ins Konzept. Bergbauern, da grundsätzlich arm, werden etwas besser gehalten.
      An den Negativkommentaren und den Herzlis sieht man wie die Kerncommunity tickt. Ausnahmen bestätigen die Regel.

      Die 16 jährige Statistik über die Veränderung der Ausgaben sind dem/der Durchschnittswatsonleser/in wegen platzenden Bubbels nicht zuzumuten.
    • Troxi 30.11.2017 22:45
      Highlight Highlight Skip Bo,

      Ich verstehe nicht, dass man Bauern, welche durch Landschaftsverkauf Reich geworden sind subventionieren soll. Zusätzlich ist die Zahl der Nehmer, bei gleichbleibenden Subventionen, gesunken. Zudem bekommen die grösseren Betriebe laufend mehr, während kleine immer weniger bekommen und Dicht machen müssen. Bin 16, machte kürzlich eine Unternehmensbeschreibung der wohl grössten schweizerischen Bäuerlichen Genossenschaft fenaco und habe überhaupt nichts gegen Subventionen, aber es stinkt gewaltig und zwar nicht nach Landwirtschaftsparfüm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 30.11.2017 18:54
    Highlight Highlight Unglaublich, was da in gewissen Kommentaren gefaselt wird. Von Sachverstand keine Spur. Und einen Weitblick bis an die nächste Hausfassade heran.
    Lasst die Bauern ihre Felder düngen bis zum Gehtnichtmehr, und lasst sie ihre Tiere zusammen pferchen, bis sich diese nicht mehr bewegen können. Dann werden die Fleisch-, Getreide- und Gemüsepreise konkurrenzfähig. Garantiert! Nicht rentable Bergregionen lassen wir vergammeln, ohne Rücksicht auf den Tourismus. Die Arbeitslosengelder zahlen wir dann gerne. Wir sparen ja dafür bei der Landwirtschaft.
    • dan2016 30.11.2017 20:47
      Highlight Highlight warum genau gibt es Teile der Wirtschaft, die rentabel und konkurrenzfähig sind? Weil diese Teile wie in Bangladesh produzieren? Oder doch allenfalls, weil die gemerkt haben, dass man weltweit überlegene Produkte zu höheren Preisen anbieten kann? Allerdings sollte man weniger jammern und mehr nachdenken.
    • Tagedieb 30.11.2017 21:19
      Highlight Highlight Sorry Bruno Wüthrich ich staune auch ab deiner Argumetation. ich hab mal im Landwirtschaftsamt (Bern) als Aushilfe gearbeitet. Und da hat ich Einblick in die Auszahlungen. und wenn du die Zahlen gesehen hättest die ich sah (insbesondere der Grossbauern) wärst (hoffentlich) auch nicht mehr dermassen blauäugig!

      ich bin auch für ein Grundeinkommen. Aber für alle!
    • Skip Bo 01.12.2017 05:34
      Highlight Highlight Tagedieb, die DZ wurden als Kompensation zu massiv tieferen Preisen eingeführt.
      Später wurden die DZ an ökologische Leistungen gebunden. Es liegt in der Natur der Sache, dass flächenstarke Betriebe mehr davon machen können und mehr davon profitieren können. Die Abschaffung der Tierbeiträge per 2014 hat im Tal den Effekt, dass kleinere tierhaltende Betriebe überproportional DZ verlieren.
  • atomschlaf 30.11.2017 18:33
    Highlight Highlight Ich bin gewiss kein Freund der hiesigen Landwirtschafts-(Klientel-)Politik.
    Aber es ist doch ein wenig peinlich, wie ausgerechnet die Linken und Grünen am lautesten über das Landwirtschaftsbudget meckern, die sonst nicht genug Ökologie, Tierschutz und ähnlichen kostentreibenden Firlefanz haben können...
    • Skip Bo 30.11.2017 20:42
      Highlight Highlight Astrogator, die DZ sind seit der AP 14-17 massiv angestiegen. Im Tal sind kleine Betriebe mit Tieren dafür gerupft worden.
      Die Grafik war sogar auf watson, oder war's im Blick?
    • atomschlaf 30.11.2017 20:44
      Highlight Highlight Astrogator, auch für den "industriellen" Teil, wie Du es nennst, gelten z.B. die strengen und teuren Tierschutzvorschriften.
    • reaper54 30.11.2017 22:05
      Highlight Highlight In der Schweiz Industrielle Landwirtschaft betreiben 😂 Mit dieser Aussage Disqualifizieren Sie sich selbst, das ist rein mit Unserer Geographie gar nicht möglich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theophilus Carter 30.11.2017 17:26
    Highlight Highlight Ganz einfach. Geht Wählen! Dann wird der Kuchen künftig anders verteilt. (Die Schweizer Bauern wählen fast geschlossen die SVP und die Partei gibt es ihnen so zurück.)
    • Richu 30.11.2017 18:44
      Highlight Highlight @hcb78: Ein guter Vorschlag, wählen zu gehen. Ich gehe davon aus, dass du empfiehlst, FDP oder CVP zu wählen, denn auch die Parlementarier von FDP und CVP (Bauernpräsident Nationalrat Ritter ist bei der CVP) unterstützten die Bauern! Total "nur" 63 Nationalrätinnen/ Nationalräte (nur ca. 1/3) wollten die Bauern nicht mit zusätzlichen Beiträgen unterstützen.
    • atomschlaf 30.11.2017 20:45
      Highlight Highlight Ach, Richu, hör doch auf, das SVP-Bashing mit Fakten zu stören! 😁
    • Mutzli 30.11.2017 22:52
      Highlight Highlight @Richu Zum Glück sind wir nicht in den USA und es gibt noch beträchtlich mehr als drei Parteien in der Schweiz. Wie gerade die FDP die massenhafte Subvention mit ihrem Neoliberalismus vereinbart verstehe ich wirklich bei bestem Willen nicht...
  • Bruno Wüthrich 30.11.2017 17:22
    Highlight Highlight Wir stellen Ansprüche an unsere Landwirtschaft, die sonst weltweit niemand stellt. Aber wir möchten trotzdem nichts dafür bezahlen. Weder an die notwendigen Investitionen noch an die höheren Preise. Das kann irgendwie nicht aufgehen.
    Wir müssen einen Weg finden, wie die Produkte unserer Bauern so günstig zu den Konsumenten finden, dass sich der Einkauf ennet die Grenze nicht lohnt. Dies geht nur über mehr Direktzahlungen. Daran müssten dann alle bezahlen, auch diejenigen, die bisher für den günstigen Einkauf über die Grenze gingen. Wir würden die Grenzgänger so zur Solidarität zwingen.
    • Saul_Goodman 30.11.2017 19:11
      Highlight Highlight Von wegen wir bezahlen nichts dafür! Wir zahlen bereits ein vielfaches im vergleich zu nachbarländern für die produkte. Hinzu kommen noch die subventionen und jetzt noch mehr subventionen.
      Wär ja noch schöner wenn die bauern nicht mal was dafür tun müssten 🙄
    • TheMan 30.11.2017 20:05
      Highlight Highlight Confused Dingo falsch das geht nicht. Die Bilateralen verbietet dies alles. Man darf keine Steuern auf Ausländische Guter, welches aus dem EU-Raum kommen, erheben. Die EU und die SP würden dan sofort Motzen. Und die EU mit Kündigung usw der Vertraue drohen.
    • Bruno Wüthrich 30.11.2017 21:59
      Highlight Highlight @ Saul_Goodman

      Für diese saudumme Aussage sollte man Sie eigentlich verurteilen zu zwei Jahren Arbeit auf einem Bauernhof. Glauben Sie mir, die Jahre wären nicht verloren. Sie würden eine Menge dazu lernen. Es ist wie bei vielen Themen: Die Ahnungslosesten motzen am lautesten.

      @ Confused Dingo

      TheMan hat recht. Aber das mit den Direktzahlungen würde gehen. Das verstösst gegen gar nichts. Und das Geld würde erst noch in der Schweiz bleiben, dem Schweizer Handel und Gewerbe zugute kommen und nicht dem ausländischen. Mit andern Worten: Es würde uns allen besser gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mietzekatze 30.11.2017 17:19
    Highlight Highlight Überall wird gespart, die Bauern und Militär kommen aber wieder ohne Kürzungen davon. Ich bin sicher, irgendwann wird sich das Blatt wenden.. Es kann nicht angehen, dass bei Bildung, Sozialem, ÖV, Personal, AHV etc pp gespart wird, aber die Bauern und das Militär bekommen jedes Jahr etwas mehr... Wir werden sehen wie lange es noch dauert, bis der Bürger merkt, dass die Bürgerlichen nicht für das Volk sondern einfach für ihr Portemonnaie schauen.. Dass sie jaaa nirgends einsparen müssen. Schade!
    • Telomerase 30.11.2017 17:32
      Highlight Highlight Beim Militär wurde fälschlicherweise jahrzehntelang eingespart und gekürzt, eine Budgeterhöhung wäre überfällig.
    • reaper54 30.11.2017 22:03
      Highlight Highlight Bildung wird Kantonal gespart nich auf Bundesebene. Der ÖV hat mit FABI sehr viel Geld bekommen wird extrem Subventioniert und einige wollen jetzt die halbe Milliarde für die AHV noch da rein Buttern. Personalsparungen wurden abgelehnt, AHV ist jeder Stimmbürger der die Vorlage abgelehnt hat schuld nicht die Politiker. Militär haben wir in europa doch ehr eine Günstigvariante.
      Praktisch alles was sie behaupten ist also gelogen.
  • Ugliman44 30.11.2017 16:02
    Highlight Highlight Es ist reiner Struckturerhalt was das Parlament mi
    Bei den Bauern macht. Da träumen einige von Ueli der Pächter. ( jener von Jetemias Gotthelf)
  • Thurgauo 30.11.2017 15:53
    Highlight Highlight Sorry, aber für mich ist mittlerweile eine Grenze überschritten. Die Landwirtschaft trägt 0,3% zum BIP bei, aber steht mit 3,5 Mia im Budget. Das ist gut 5% des gesamten Budgets. Während man bei der Bildung in den letzten Jahren kaum etwas gemacht hat. Ich war selbst an der Kantonsschule und finde es traurig, was alles wegen Sparmassnahmen gestrichen wurde. Für mich ist klar, Bildung ist die einzige Chance für die Schweiz zu bestehen. Ausser gut ausgebildeten Leuten hat die Schweiz nicht viel zu bieten. (Natürlich nur aus wirtschaftlicher Sicht)
    • Telomerase 30.11.2017 17:40
      Highlight Highlight Man beachte das Wort "Kanton" in Kantonsschule und das Wort "Bund" in Bundesbudget.
      Sind mangelnde Staatskundekenntnisse erste Folgen der Sparmassnahmen?
    • Truth Bot 30.11.2017 18:33
      Highlight Highlight Ja klar, der Bund bezahlt natürlich nur die Bundesschulen.
    • RETO1 30.11.2017 19:35
      Highlight Highlight Reicht es noch nicht ,dass jährlich mehr als 1000 Bauern schliessen müssen??
      Und dann immer diese Lüge, bei der Bildung werde gespart, das Gegenteil ist der Fall, die Bildungsausgaben steigen Jahr für Jahr
    Weitere Antworten anzeigen
  • phreko 30.11.2017 15:06
    Highlight Highlight Bauernsterben?

    Da darf jegliche unnötige Struktur erhalten bleiben. Jeder noch so schlecht geführte Hof erhält eine Besitzstandsgarantie.

    Unglaubliche Hardcore-Klientelpolitik!
    • karl_e 30.11.2017 19:28
      Highlight Highlight Klientelpolitik stimmt. Aber trotzdem gehen Jahr für Jahr x Betriebe ein. Werden vielleicht vor allem die Grossen gefördert und die Kleinen platt gemacht?
    • Skip Bo 30.11.2017 20:45
      Highlight Highlight Es soll sogar vorkommen, dass Gewerkschafter für Gewerkschaftsmitglieder politisieren. Hardcore-Klientelpolitik!!!
  • Posersalami 30.11.2017 14:52
    Highlight Highlight Ah da ist er wieder, der bürgerliche Fetisch für die Bauern. Erst das 400 Millionen Steuergeschenk und jetzt also noch 84 Millionen mehr im Jahr für Direktzahlungen. Dabei haben wir doch bei der Debatte um die Energiestrategie 2050 von der SVP gelernt, das Subventionen schädlich sind!

    • Richu 30.11.2017 19:03
      Highlight Highlight @Posersalami: Übrigens wird aus dem von dir erwähnten Steuergeschenk von 400 Mio Fr. an die Bauern wohl "nichts" (das ist meiner Meinung nach gut so), weil sich der Ständerat in der Wintersession 2016 dagegen ausgesprochen hat!
    • Skip Bo 30.11.2017 19:16
      Highlight Highlight Die Revision der Bauland Besteuerung wurde abgelehnt. Es gab kein 400 Mio. Geschenk.
      Die 84 Mio.sollten gekürzt werden. Das bedeutet das nicht ,dass nun mehr gezahlt wird, sondern dass weniger gespart wird.
      Beim Thema LW schalten einige das Gehirn aus und mutieren zum Wutbürger.
    • Skip Bo 30.11.2017 19:25
      Highlight Highlight R. Peter, danke für deine Richtigstellung. Dank dem hetzerischen Titels werden die meisten hier faktenresistent. Salami ist ein Paradebeispiel. Er legt ansonsten grossen Wert auf belastbare Aussagen. Aber auch er folgt hiet reisserischen Thesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Richu 30.11.2017 14:45
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht sind "beschränkte" Mehrausgaben bei der Landwirtschaft nur bei Bergbauern und Bio-Kleinbauern gerechtfertigt.
    • Gustav.s 30.11.2017 18:01
      Highlight Highlight Jaja immer diese Bergbauernromantik und wenn Kritik kommt stellen sich die Bauern daoben unsichtbar hinter die paar Wildheuer.
      In Wahrheit bekommen Bergbauern jetzt schon wesentlich mehr als die anderen.
      Es braucht keine Mehrausgaben sondern eine Deckelung der Beiträge. Als erstes wie die Kleinbauern fordern max 150 000 pro Betrieb. Später mindestens auf 100 000 runter. So wie jetz fördert man nicht Familinbetriebe sonder grösser werdende Grossbauern.
    • Hugo Wottaupott 01.12.2017 12:23
      Highlight Highlight Haha! Witz des Tages CH-Landschaftsbetreuer =/= Grossbauer.

Zürich hatte «vielfältige und relevante» Verbindungen zur Sklaverei

Die Stadt Zürich war an der Sklaverei und dem Sklavenhandel finanziell beteiligt und so mitverantwortlich für die Versklavung tausender Afrikanerinnen und Afrikaner. Die Unterstützung erfolgte durch Staatsanleihen, den Handel und Plantagen.

Die Verbindungen Zürichs zur Sklavenwirtschaft waren «vorhanden, vielfältig und relevant», wie Frank Schubert, Mitautor einer Studie der Universität Zürich, am Dienstag vor den Medien sagte.

Diese Verbindungen waren Ausdruck einer Tradition einer langen …

Artikel lesen
Link zum Artikel