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Die grosse Lockerung – das hat der Bundesrat entschieden



Lockerung der Massnahmen

Der Bundesrat lockert weitere Massnahmen ab dem 11. Mai. Die Übersicht:

Öffnung der Gastronomie

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS AB DEM 11. MAI AUCH RESTAURANTS WIEDER OEFFNEN DUERFEN - Gaeste sitzen an den Tischen des Restaurants Buvette beim Kulturzentrum Kaserne am Unteren Rheinweg auf der Kleinbasler Seite in Basel, Schweiz, am 21. Mai 2007. Das Kaserenareal wird waehrend der UEFA EURO 2008 eine der beiden grossen Public Viewing-Zonen der Fanmeile sein. (KEYSTONE/Gaetan Bally) ..Guests sit at the tables of the restaurant Buvette near the center of culture Kaserne (barracks) at the Unterer Rheinweg (Lower Rhine alley) on the Kleinbasel side (Smaller Basel) in Basel, Switzerland, pictured on May 21, 2007. The Kaserne area will be one of the two big locations for the public viewing zones of the Fan mile during the UEFA EURO 2008. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Ursprünglich hatte der die Schliessung von Bars und Beizen nicht vor dem 8. Juni aufheben wollen. Damit die Lokale wieder öffnen können, müssen sie jedoch strenge Bedingungen erfüllen. In einem ersten Schritt sind an einem Tisch maximal vier Personen oder Eltern mit Kindern erlaubt. Alle Gäste müssen sitzen, zwischen den Gästegruppen sind zwei Meter Abstand oder trennende Elemente nötig. Über die weiteren Schritte entscheidet der Bundesrat am 27. Mai.

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Schulen öffnen

Eine Schuelerin liest Informationsbroschueren zum Coronavirus, aufgenommen am Mittwoch, 4. Maerz 2020, in Stabio. Der Kanton hat Informationsbroschueren zum Umgang mit dem ausgebrochenen Coronavirus verteilt. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Wie geplant wird am 11. Mai auch der Präsenzunterricht an Primar- und Sekundarschulen wieder aufgenommen. Dafür gelten ebenfalls Schutzkonzepte. Die Kantone und Gemeinden werden die Umsetzung regeln. Auch an Gymnasien sowie an Berufs- und Hochschulen dürfen ab dem 11. Mai wieder Veranstaltungen mit bis zu fünf Personen abgehalten werden.

Gymnasiale und Berufsmaturität können auf Erfahrungsnoten setzen

Wegen der Corona-Pandemie können die Kantone dieses Jahr wählen, ob sie die schriftlichen Maturaprüfungen durchführen wollen oder nicht. Das hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen. (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

Die kantonalen Gymnasien können dieses Jahr auch auf die schriftlichen Maturitätsprüfungen verzichten, nachdem die Erziehungsdirektorenkonferenz EDK bereits beschlossen hatte, die mündlichen Prüfungen nicht durchzuführen. Der Bundesrat entspricht damit dem Antrag der EDK. Weiter wurde beschlossen, dass die Berufsmaturität 2020 ganz auf Erfahrungsnoten basierend erworben wird. Hier ist der Bund allein zuständig.

Museen, Bibliotheken und Archive werden früher geöffnet

ARCHIVBILD ZUR AUSRUFUNG DES NOTSTANDS DES KANTON TESSIN AUFGRUND DES CORONAVIRUS BIS AM 29. MAERZ 2020 - A student studying in the library of the faculty of architecture in Mendrisio in the canton of Ticino, Switzerland, pictured on April 15, 2010. The

Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat hat entschieden, dass neben den Läden und Märkten am 11. Mai auch Museen, Bibliotheken und Archive wieder geöffnet werden sollen. In diesen Einrichtungen können die Abstands- und Hygieneregeln einfach umgesetzt und die Personenströme gut kanalisiert werden. Botanische Gärten und Zoos bleiben bis am 8. Juni 2020 geschlossen.

Bundesrat erlaubt Sport-Trainings ab 11. Mai / Geisterspiel ab 8. Juni möglich

Neuverpflichtung Rangelo Janga bei seinem ersten Training mit dem FC Lugano, am Dienstag, 18. Februar 2020, in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Auch Sport ist wieder erlaubt: Ab dem 11. Mai können im Breitensport wieder Trainings in Kleingruppen mit maximal fünf Personen, ohne Körperkontakt und unter Einhaltung der Hygiene- und Distanzregeln stattfinden. In den Profiligen sollen Geisterspiele ab 8. Juni wieder erlaubt werden.

Einreisebeschränkungen werden ab 11. Mai gelockert

Grenzgaenger passieren den Zoll von Italien in die Schweiz, am Montag, 9. Maerz 2020, in Chiasso. Inmitten der Coronavirus-Krise bleibt die Grenze zwischen Italien und der Schweiz fuer Grenzgaenger vorerst offen. Die italienische Regierung hatte ein grundsaetzliches Ein- und Ausreiseverbot fuer die mehr als 15 Millionen Einwohner der Regionen im Norden des Landes erlassen. (KEYSTONE/Ti-Press/Elia Bianchi)

Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Schrittweise aufheben will der Bundesrat auch die coronabedingten Einreisebeschränkungen. Ab dem 11. Mai sollen zunächst die vor dem 25. März eingereichten Gesuche von Erwerbstätigen aus dem EU/EFTA-Raum und aus Drittstaaten bearbeitet werden. Für Schweizer und EU-Bürger soll ab diesem Datum zudem der Familiennachzug in die Schweiz wieder möglich sein. Die Grenzkontrollen bleiben hingegen bestehen.

Grossveranstaltungen bis Ende August verboten

Findet das Openair Frauenfeld statt? Coronavirus

Bild: keystone

Der Festivalsommer dürfte ins Wasser fallen: Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen will der Bundesrat nicht vor September wieder erlauben. An Grossveranstaltungen sei das Übertragungsrisiko stark erhöht und die Rückverfolgung einer Ansteckung nicht möglich, lautet die Begründung.

Alle Neuansteckungen rückverfolgen

Ein Pflegefachmann untersucht in einer gestellten Praesentation den Rachen eines Patienten, die Daten der Untersuchung werden dank des Diagnosekoffers, der die vernetzten medizinischen Geraete enthaelt, an einen Arzt, der sich im neueingerichteten Zentrum fuer Telemedizin im Freiburger Spital (HFR) befindet und per iPad, Mitte, zugeschaltet ist, uebermittelt, am Mittwoch, 22. April 2020 in Freiburg. Gefaehrdete Personen und Risikogruppen sind haeufig auf punktuelle ambulante Sprechstunden angewiesen, duerfen jedoch aufgrund der Covid-19 Coronavirus Pandemie ihr Zuhause nicht verlassen. Mit Unterstuetzung des Kantons bietet das HFR neu telemedizinische Dienstleistungen, mit denen Patienten von einer aerztlichen Betreuung aus der Distanz profitieren koennen. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

Sobald die Zahl der Neuansteckungen genügend gesunken ist, sollen alle Kantone mittels Befragungen die Übertragungsketten wieder flächendeckend rückverfolgen (Contact Tracing). Sie sollen infizierte Personen frühzeitig entdecken und dafür sorgen, dass alle Personen mit Symptomen sich testen lassen können und nicht nur wie bisher die besonders gefährdeten oder hospitalisierten Personen. Positiv getestete Personen werden isoliert, wer mit ihnen Kontakt hatte, wird informiert und unter Quarantäne gestellt. Diese muss eingehalten werden, um die Infektionsketten zu unterbrechen.

Das Testen von Personen mit leichten Symptomen, die keiner Risikogruppe angehören, ist Teil der epidemiologischen Kontrolle. Diese Kosten gehen deshalb zu Lasten der Kantone. Das Testen von Personen mit schweren Symptomen oder erhöhtem Komplikationsrisiko wird wie bis anhin von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen. Das EDI hat zudem aufgrund der raschen technischen Entwicklung entschieden, den Tarif für die Analyse zu Lasten der OKP auf den 30. April 2020 auf 95 Franken zu senken.

Freiwillige App unterstützt die Eindämmung der Epidemie

FILE - In this April 15, 2020, file photo, a smartphone belonging to Drew Grande, of Cranston, R.I., shows notes he made for contact tracing. Grande began keeping a log on his phone at the beginning of April, after he heard Rhode Island Gov. Gina Raimondo urge residents to start out of concern about the spread of the coronavirus. (AP Photo/Steven Senne, File)

Bild: AP

Der Bevölkerung soll zudem eine digitale Applikation zur Verfügung gestellt werden, die Bluetooth-Funktechnik verwendet und ihre Nutzer informiert, wenn sie zu lange in der Nähe zu Infizierten gestanden sind. Diese App wird derzeit durch die Eidgenössisch Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne zusammen mit dem Bund und der Science Taskforce entwickelt. Die Betroffenen können sich anschliessend über die Infoline des BAG beraten lassen. Der Gebrauch der App ist freiwillig, die eigenen Daten sind allein für die Benutzer einsehbar und es werden keine Personendaten oder Ortsangaben genutzt. Ausserdem wird die App nur während der Dauer der Krise eingesetzt. Diese Grundprinzipien müssen aus Sicht des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) und der nationalen Ethikkommission NEK garantiert sein.

(aeg)

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Simonetta Sommarugas Rendezvous mit der Realität

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