Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Lukas Gaehwiler, CEO UBS Schweiz, aufgenommen anlaesslich eines Medienfruehstuecks am Donnerstag, 18. April 2013, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Lukas Gähwiler, Chef von UBS Schweiz.
Bild: KEYSTONE

Nach sieben Jahren fliesst wieder Steuergeld: UBS zahlt 500 Millionen Franken im nächsten Jahr



Sieben Jahre nach der Finanzkrise und ihrer Rettung durch den Bund zahlt die UBS wieder Steuern. «Wenn sich unsere Pläne verwirklichen, dann werden wir 2016 auf Bundes-, Kantons-, und Gemeindeebene gegen eine halbe Milliarde Franken Steuern zahlen», sagt Lukas Gähwiler, Chef von UBS Schweiz, im Interview mit dem «SonntagsBlick».

«Für das laufende Jahr wird es ein Betrag im dreistelligen Millionenbereich sein.» Grund dafür ist die Ausgliederung des Schweizer Geschäfts aus dem UBS-Konzern im vergangenen Juni.

Die UBS Switzerland AG sei profitabel und zahle deshalb von Anfang an Steuern, sagt Gähwiler: «2015 haben wir in der Schweiz in den ersten drei Quartalen das ­beste Ergebnis der letzten fünf Jahre erzielt. Wir haben ein Drittel mehr Neukunden als im Vorjahr.»

Gähwiler strebt in Zukunft weiteres Wachstum an. Dies sei notwendig, um das heutige Filialnetz zu erhalten: «Wenn wir die Geschäftsstellen langfristig erfolgreich betreiben wollen, müssen wir in den nächsten zehn Jahren die Kundenbasis um 50 Prozent steigern.» Er sei überzeugt, dass die UBS ihren Marktanteil in der Schweiz noch deutlich steigern könne. (dwi)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

3 Hauptargumente der KVI-Gegner auf dem Prüfstand

Der Kampf um die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) tobt unerbittlich. Dabei argumentieren die Gegner auch mit Vorwürfen, die sich bei genauerer Betrachtung als falsch herausstellen. Drei Argumente im Prüfstand.

Im Abstimmungskampf zur KVI gehen die Wogen hoch. Ja-Fahnen zieren jeden zweiten innerstädtischen Balkon, die Initianten machten diese Abstimmung zur teuersten aller Zeiten. Auf der anderen Seite werden die Initianten auf Facebook in einer Verleumdungskampagne als «linke Krawallanten» verunglimpft und Ueli Maurer wird «bei der Arroganz, die hinter dieser Initiative steckt, fast schlecht».

So hart die Bandagen in diesem Kampf sind, so knapp wird wohl auch das Ergebnis werden. Momentan liegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel