Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08144679 The Swiss delegation with State Secretary Roberto Balzaretti, Swiss Federal Councillor Ignazio Cassis, Swiss President Simonetta Sommaruga, and Federal Councillor Karin Keller-Sutter, back from left, face the European delegation with Ursula von der Leyen, president of the European Commission, front right, and her personal advisor Stefanie Riso to bilateral talks in the house of Switzerland on the sidelines of the 50th annual meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 20 January 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic 'Stakeholders for a Cohesive and Sustainable World' from 21 to 24 January 2020.  EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE / POOL

Zu Dritt verhandelte der Bundesrat mit Ursula von der Leyen. Wirklich näher kam man sich nicht. Bild: EPA

Analyse

Der Bundesrat trifft von der Leyen und Trump und steht mit leeren Händen da

Der Bundesrat nutzte das WEF in Davos für Gespräche auf höchster Ebene. Doch weder beim Rahmenabkommen mit der EU noch beim Freihandel mit den USA sind Fortschritte in Sicht.



Man kann vom Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos halten, was man will. Aber als Treffpunkt gewichtiger Persönlichkeiten ist das Jahrestreffen im Bündner Schnee unschlagbar. Der Bundesrat nutzt dies aus. Er ist in corpore vertreten und lässt seine wöchentliche Sitzung sausen. Dieses Jahr eröffnete sich die Chance für zwei aus Schweizer Sicht sehr wichtige Begegnungen.

Am Montagnachmittag traf sich Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga erstmals mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Um die Wichtigkeit des Treffens zu unterstreichen, wurde sie von Aussenminister Ignazio Cassis und Justizministerin Karin Keller-Sutter begleitet. Rund 24 Stunden später folgte das Gespräch mit US-Präsident Donald Trump.

In diesem Fall war die Landesregierung sogar zu viert vertreten. Neben Sommaruga sassen Cassis sowie Finanzminister Ueli Maurer, der Trump letztes Jahr in Washington getroffen hatte, und Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Das Grossaufgebot hatte in beiden Fällen Methode, denn gegenüber der EU wie den USA hat die Schweiz bedeutende Anliegen.

Das institutionelle Abkommen mit der Europäischen Union ist seit mehr als einem Jahr aus innenpolitischen Gründen blockiert. Die Schweiz hofft auf ein Entgegenkommen Brüssels in drei umstrittenen Punkten. Mit den USA möchte die Schweiz ein Freihandelsabkommen abschliessen. Die Wirtschaft und ihr nahe stehende Kreise weibeln kräftig für einen solchen Vertrag.

Wie sieht das Fazit nach den beiden Davoser Treffen aus? Gelinde gesagt bescheiden.

Schweiz-EU

«Wir haben einander nicht mit Schlüssel- und Reizwörtern provoziert», sagte Simonetta Sommargua nach dem Gespräch mit Ursula von der Leyen vor den Medien. Beide Seiten hätten aber klar ihre unterschiedlichen Positionen dargelegt. «Es gibt Differenzen, da muss ich Ihnen nichts vormachen.» Mit anderen Worten: Eine Einigung ist weit und breit nicht in Sicht.

Sie war bei diesem ersten «Beschnuppern» realistischerweise nicht zu erwarten. Das kurze Statement der EU-Kommission allerdings liess an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: Ursula von der Leyen habe die Bedeutung des institutionellen Rahmenabkommens unterstrichen. Sie wünsche, dass es «so bald wie möglich» unterzeichnet und ratifiziert werde.

Damit schliesst die EU Nachverhandlungen, die gewisse Politiker und Medien hierzulande fast schon als Selbstverständlichkeit betrachten, praktisch aus. Auch Sommaruga vermied dieses Wort an ihrer Medienkonferenz. Im Zentrum stehe derzeit ein Austausch unter Experten, der klar und offen sein müsse. «Was daraus entsteht, kann ich Ihnen noch nicht sagen.»

Ob die EU der Schweiz in den Streitpunkten Lohn- und Arbeitnehmerschutz, staatliche Beihilfen und Unionsbürgerrichtlinie entgegen kommt, ist somit weiterhin unklar. Immerhin scheint sie bereit zu sein, der Schweiz eine «Galgenfrist» bis zur Abstimmung über die Begrenzungsinitiative der SVP am 17. Mai zu gewähren. Bei einem Ja wären die bilateralen Verträge faktisch am Ende.

Schon Ende Mai aber ist die Aktualisierung des Abkommens über technische Handelshemmnisse (MRA) im Bereich Medizinaltechnik fällig. Sie ermöglicht dieser für die Schweiz sehr wichtigen Branche weiterhin einen reibungslosen Zugang zum europäischen Mark. Doch die EU-Kommission droht mit einer Blockade, falls die Schweiz sich beim Rahmenabkommen nicht bewegt.

Peter Studer vom Branchenverband Swiss Medtech sprach gegenüber der NZZ von einem «Worst Case»-Szenario, das leider aus heutiger Sicht realistisch sei. Die EU-Juristen würden das MRA rigoros auslegen – zuungunsten der Schweiz. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga warnte am Montag vor Versorgungsengpässen für Patientinnen und Patienten auf beiden Seiten.

Schweiz-USA

Trump am WEF 2020

Erste Anläufe für ein Freihandelsabkommen scheiterten 2006 in einem frühen Stadium am Widerstand der Schweizer Bauern. Seit Amtsantritt von Donald Trump glauben manche jedoch, man könne mit ihm einen «Deal» abschliessen. Wieso ausgerechnet der «America first»-Präsident dazu bereit sein sollte, wirkte immer irgendwie schleierhaft. Am Dienstag folgte die Bestätigung.

Vor Beginn des Treffens mit der Viererdelegation des Bundesrat sagte Trump noch launig, er wolle ein Abkommen mit der Schweiz: «Sehen wir, was möglich ist.» Danach herrschte auf Schweizer Seite Ernüchterung. «Ein Abkommen kommt dann zustande, wenn von beiden Seiten genügend Interesse da ist», sagte Sommaruga vor den Medien. Dazu brauche es noch Überzeugungsarbeit.

Marie Gabrielle Ineichen-Fleisch, die Chefin des Staatssekretariates für Wirtschaft, äusserte sich gegenüber Radio SRF noch deutlicher: «Ich denke, wir müssen noch schauen, was genau wir in einem allfälligen Abkommen abdecken möchten. Das ist noch nicht klar – eigentlich auf beiden Seiten.» Mit anderen Worten: Obwohl angeblich seit einem Jahr «Vorgespräche» mit den USA stattfinden, weiss man noch überhaupt nicht, worüber man reden will.

Martin Naville von der Handelskammer Schweiz-USA zeigte sich im Radio-Interview entsprechend enttäuscht. Der Schweiz sei es noch immer nicht gelungen, das Interesse der USA an einem Freihandelsabkommen in genügendem Masse zu wecken. Womöglich ist sie für Donald Trump einfach zu leichtgewichtig. Sein Interesse scheint sich auf grössere Player zu konzentrieren.

President Donald Trump meets with European Commission President Ursula von Der Leyen at the World Economic Forum, Tuesday, Jan. 21, 2020, in Davos, Switzerland. (AP Photo/ Evan Vucci)
Donald Trump,Ursula von der Leyen

Ursula von der Leyen ist für Trump womöglich wichtiger als Simonetta Sommaruga. Bild: AP

Darauf deutet seine Begegnung mit Ursula von der Leyen am Dienstag in Davos hin. Im Vorfeld hatte er einmal mehr mit Zöllen auf Autoimporte gedroht, was vor allem Deutschland treffen würde. Nun betonte Trump, er wolle sich um ein umfassendes Handelsabkommen mit der Europäischen Union bemühen. Er hoffe, beide Seiten könnten sich auf einen Deal verständigen.

Letzte Woche traf sich EU-Handelskommissar Phil Hogan in Washington erstmals mit seinem US-Kollegen Robert Lighthizer. Mit ihm versucht die Schweiz bislang vergeblich ins Gespräch zu kommen. Ein Scheitern des Rahmenabkommens und ein Handelsvertrag zwischen EU und USA wäre für den Bundesrat ein doppeltes Worst-Case-Szenario. Auszuschliessen ist es nicht.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Klimawandel: WEF-Kritiker marschieren nach Davos

Trump kritisiert die «Weltuntergangspropheten»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

44
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JamSam 23.01.2020 16:52
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht wie man darauf kommt dass in Davos Handelsabkommmen mit der USA oder der Rahmenvertrag mit der EU abgeschlossen oder allgemein vorwärts gebracht werden.
    Abgesehen von Journalisten ist es für alle offensichtlich das die Probleme von Abkommen die Jahrelang verhandelt werden nicht einfach von heute auf mornen in einem Wirtschaftsforum gelöst werden.
  • Turicum04 23.01.2020 13:17
    Highlight Highlight Die Schweiz muss Forderungen der EU zuerst akzeptieren, sonst werden wir nicht einmal angehört. Bei diesen Forderungen darf nur die EU profitieren! Sollte unser BR einknicken, werden die Folgeforderungen der EU ausgeweitet! Ein Zurück gibt es dann nicht mehr. So weit ich weiss, nennt man dies auch Erpressung.
  • Jerry Cad 23.01.2020 08:07
    Highlight Highlight Wieso wir ein Freihandelsabkommen mit der USA brauchen ist mir schon eher schleierhaft.
    Klar für die Wirtschaft ists toll, aber für den normal Bürger und Konsumenten ist es wohl besser, wenn nicht alles von der USA einfach in die Schweiz importiert werden darf.
  • rodolofo 23.01.2020 07:40
    Highlight Highlight Der Schweiz benötigt jetzt CHARAKTERSTÄRKE!
    Ich weiss, dass das schwierig wird für "Freisinnige" und Wischiwaschi-Wendehälse der "ausgewogenen Mitte".
    Für einmal finde ich es gut, dass wir auf die Sturheit des SVP-Ziegenbocks bauen können!
    Die "Unheilige Allianz" von Gewerkschaften, Bauern und Gewerbe kann dem "Big Business" von USA, EU und CH die Suppe tüchtig versalzen!
    An meinem PC erscheint ständig ein Kästchen, das mich auffordert, die Verbindung zur I-Cloude richtig zu konfigurieren. Dabei habe ich nur die Wahl zwischen "Jetzt" und "Später".
    Also drücke ich jedes Mal auf "Später"... ;)
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.01.2020 03:50
    Highlight Highlight «Wir haben einander nicht mit Schlüssel- und Reizwörtern provoziert»

    Das ist dann also die sogenannte Kuschelpolitik.
  • Reto32 22.01.2020 22:06
    Highlight Highlight > Ob die EU der Schweiz in den Streitpunkten Lohn- und Arbeitnehmerschutz, staatliche Beihilfen und Unionsbürgerrichtlinie entgegen kommt, ist somit weiterhin unklar.

    Wie bitte? Wie könnte die EU ihre Position überhaupt klarer ausdrücken?

    Unsere Wirtschaft und unsere Politiker sollte doch endlich gestehen, dass der bilaterale Weg gedient hat und es dort von nun an nichts mehr zu holen gibt. Diese bizarre Art, das Offensichtliche zu leugnen und was die EU sagt nie wirklich Ernst zu nehmen, irritiert nur noch unser Verhandlungspartner. Klug ist das nicht.

    Es ist vorbei. Gebt es einfach zu.
    • ingmarbergman 23.01.2020 07:11
      Highlight Highlight Jap, danke SVP..wegen eurem Unsinn in den 1990ern sind wir nicht im EWR.

      Im EWR hätten wir nun den gleichen Status wie Norwegen und müssten nicht weiterverhandeln.
      Nun aber wird über kurz oder lang nichts am EU Beitritt vorbeigehen.
    • misohelveticos 23.01.2020 12:49
      Highlight Highlight @ingmarbergman, was hindert Euch es nochmal mit dem EWR zu versuchen?
      Soweit ich weiss, steht in der Bundesverfassung (noch) nichts, was verbietet, dem EWR beizutreten. Nachteil: Man zahlt, übernimmt viel EU-Recht, hat aber wenig zu sagen.
      Beim EU-Beitritt zahlt man mehr, trägt Verantwortung und kann, je nach vorgeschriebener Mehrheitsfindung, die EU blockieren.
      (Ich frage mich, ob wir in der EU uns das antun wollen, wo doch die SVP im 4-5 Jahresrhythmus Anti-EU-Initiativen lnaciert? Und nein, die halbdirekte Demokratie kann u. will auch die EU nicht abschafffen - innere Angelegenheit d. CH)
  • Richu 22.01.2020 21:43
    Highlight Highlight Der watson Journalist scheint nicht zu wissen, dass über das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und den USA nur gerade während 11 Minuten diskutiert wurde! Frau Sommaruga hat bei dieser Besprechung mit Trump viel zu lange über die Klimaprobleme gesprochen, sodass die notwendige Zeit fehlte, eingehender über das erwähnte Klimaabkommen zu diskutieren.
    • rodolofo 23.01.2020 07:47
      Highlight Highlight Ja klar, Sommaruga macht ja alles falsch, was?
      Seitdem ich die Schweizer Politik mitverfolge, hatten wir noch nie eine so exzellente Bundesrätin!
      Sie stellt auch jeden bisherigen Bundesrat in den Schatten und steht sogar Eveline Widmer-Schlumpf im Süneli!
      Aber Trump ist eine (grosskotzig daher plappernde) Niete.
      Da ändert auch die beeindruckende Anzahl seiner Anhänger nichts daran...
    • Platon 23.01.2020 12:11
      Highlight Highlight @Richu
      Kannst du nicht lesen?! Die CH und die USA sind schon seit über einem Jahr in Kontakt wegen eines potenziellen Handelsabkommens, aber es wissen beide nicht, was sie wollen, die USA erst recht nicht. Wie jetzt unsere Umweltministerin mit Donnie, der sowieso keinen Plan vom Handel hat und den Welthandel gerade komplett torpediert, ein Handelsabkommen in Davos abschliessen soll, ist mir wirklich schleierhaft. Sowas machen Handelsdiplomaten und nicht Politiker. Sommaruga hat die Zeit bestmöglich eingesetzt. Ausserdem bestimmt nicht sie den Zeitplan sondern der Gesamtbundesrat!
    • JamSam 23.01.2020 16:45
      Highlight Highlight Auch der beste Bundesrat macht nicht alles perfekt. Man darf doch wohl noch Politiker kritisieren.
      Wesshalb spricht sie mit Trump übers Klima, das ist doch völlig sinnlos. Oder kannst du mir vielleicht erklären was sie damit bezwecken wollte?
    Weitere Antworten anzeigen
  • R. Schmid 22.01.2020 21:07
    Highlight Highlight Vielleicht sollten wir endlich aufhören uns so maßlos zu überschätzten und anfangen die Schweiz realistisch zu sehen!! Niemand hat auf uns gewartet... Überheblichkeit ablegen und hart verhandeln, aber am Schluss sind wir halt nur die kleinen
    EU Beitritt so schnell es geht, dann sind wir auch dabei!!
  • K1aerer 22.01.2020 18:59
    Highlight Highlight Die EU will, dass die Schweiz vorwärts macht, weil ja die Schweiz gar keine Probleme hat!? 🤦‍♂️Unser BR haben ja die Probleme genannt, die geklärt werden müssen. Aber offensichtlich will die EU einfach den Vertrag unterschreiben und die Brennpunkte per Schiedsgericht noch hinterher durchboxen. Auch wenn wir ein kleines Land sind, die Schweiz kann da sicher mal auch der EU Stirn bieten.
    • misohelveticos 23.01.2020 13:12
      Highlight Highlight @K1aerer, natürlich könnt Ihr als souveräner Staat die Stirn bieten. Es kann nur sein, dass Ihr dann von der EU was auf die Stirn draufbekommt, des es gibt in den Bilateralen Verträgen I keine Bestimmung, dass die EU diese Verträge immer wieder aufwändig aktualisieren muss. Eure Medizintechnikfirmen sind die ersten, die es ausbaden müssen, aber sie werden wohl nicht die letzten sein.
    • K1aerer 23.01.2020 15:07
      Highlight Highlight Auch wenn die Schweiz durch die Kündigung der Bilateralen Probleme bekommen könnte, sie kann mit der EFTA noch einige Sachen handeln.
  • Zeit_Genosse 22.01.2020 18:32
    Highlight Highlight Wo ist der Mut der Schweiz (geblieben). Da hat man im eigenen Land Chancen und nützt diese nicht. Die Politik, keine „Reizwörter“ dafür über Bienen zu sprechen, hilft der Schweiz nicht. Hier gilt Switzerland first, liebe BRs! Sich zu viert vor einen Staatsführer zu setzen und nichts zu geben um etwas zu erhalten ist sehr naiv. Wann ist die Chance diesen Entscheider, der bereit ist für Deals wieder zu treffen? Verpasst, wie auch mit der EU-Kommissarin. Da trifft man sie im eigenen Land und gibt ihr keine positiven Signale die man nach Brüssel (oder USA) mitnehmen kann. Politik geht anders.
  • De-Saint-Ex 22.01.2020 18:16
    Highlight Highlight Nur weil die Schweiz mit dem Austragungsort Davos ein „Heimspiel“ hat davon auszugehen, dass es vorwärts geht...? Wie naiv! Überhaupt ist es doch die Schweiz, die Brüssel gegenüber verlauten liess, man wolle die Abstimmung zur Begrenzungsinitiative abwarten und erst dann weiter schauen... und dass es mit den USA stockt ist very good news, v.a. für die Landwirtschaft... solange die Schweiz ein Überschuss zu verzeichnen hat, brauchen wir in Washington gar nicht erst anzuklopfen. Also, ausser Spesen (für den Steuerzahler) nichts gewesen. Hätte man schon im Vorfeld wissen sollen.
  • Das dritte Auge 22.01.2020 17:47
    Highlight Highlight Mein Vater pflegte schon zu sagen, gut Ding will Weile haben.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.01.2020 06:06
      Highlight Highlight Und der hat's sicher schon von seinem Vater. Und jener wiederum von seinem. Ein echtes Familienerbe!
  • Scaros_2 22.01.2020 17:31
    Highlight Highlight Was hat man den Erwartet? Das man fixfertige Verträge unterschreibt?

    Bei Donald Trump muss man eh 2 nächte Warten und darüber schlafen weil er könnte ja seine Meinung wieder ändern und mit der EU wissen wir ja wo wir stehen und was man machen müsste. Im Westen nichts neues also.
  • Wiesler 22.01.2020 17:26
    Highlight Highlight #Leerlauf
    Zusammenfassung abgeschlossen🤷‍♀️🙇‍♀️
  • Zahlenheini 22.01.2020 17:08
    Highlight Highlight Es war schon immer sehr naiv, bei diesem Handelsbilanzüberschuss und unserer Chinafreundlichen Haltung wirklich an ein FTA mit den USA unter Trump zu glauben. Das betrifft nicht nur den Bundesrat, sondern auch die Herren von Avenir Suisse.
    • Esmeralda Christen 22.01.2020 19:25
      Highlight Highlight Also Sie hätten es gar nicht erst versucht? Korrekt?
    • Reto32 22.01.2020 22:10
      Highlight Highlight Das FTA mit China ist schon in kraft, verhindern kann das Lighthizer nicht mehr.
    • chicadeltren 22.01.2020 22:15
      Highlight Highlight Das Problem liegt vor allem bei den Bauern. Wenn die USA ihre Agrarprodukte nicht importieren darf, wirds nie was werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Name_nicht_relevant 22.01.2020 16:38
    Highlight Highlight Ich frage mich die ganze Zeit, woher hat Greta die 10000Fr. Teilnahmegebühr fürs WEF her? Das Klima hätte das Geld ebenso gut brauchen können. Ihr Besuch hat meiner Meinung nach nichts gebracht.
    • So oder so 23.01.2020 09:13
      Highlight Highlight Greta wurde wohl eingeladen und hat nichts Bezahlt - Trump wahrscheinlich auch nicht. Nur hat wohl Greta weniger Kosten verursacht wie die Orangene Flasche - und sie hat wohl auch mehr Gesagt zu denn Themen die am Wef zur Diskussion standen als Herr Trump.

      10000Fr - Great hat mit ihrer Aktion einiges fürs Klima getan, da wären die 10000 Marginal.

      Ist schon Hart wenn man von einem Öko Teeny so Getriggert wird. http://ö
    • Name_nicht_relevant 23.01.2020 12:38
      Highlight Highlight Wo siehst du da einen Trigger? Ich denke, dass jeder selber fürs Klima was tun muss und für alles andere Hilft die Greta nicht. Alle müssen an einem Strick ziehen. Der Typ der die Erfindung fürs Plastiksammeln am Meer erfunden hat, hat in meinen Augen viel mehr ereicht als Greta.
    • So oder so 23.01.2020 17:11
      Highlight Highlight @Name_nicht_relevant: Der Typ hat einen Namen. Der Vergleich: Hat der Typ oder Greta mehr fürs Klima getan ist Dämlich - würde der Typ und Greta zusammen sagen. Greta ist Werbe und Sympathie Trägerin für eine Klimabewegung von Jugendlichen, da kommts weniger darauf an was sie macht sondern eher was sie sagt. Daher ist es nicht schlecht für sie ans Wef zu Reisen und ne Rede zu halten. Zumal sie an Qualität der Rede die Orangene Flasche aussticht und so Punktet beim denn Zuhörern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 22.01.2020 16:37
    Highlight Highlight Kunststück steht der BR mit leeren Händen da wenn Frau Sommaruga nur übers Klima redet - was ja eh schon alle tun.
    Eine solche Plattform im eigenen Land und die Bundesräte machen keine Anstalten die Probleme der Schweiz mit der Welt zu analysieren und Lösungen zu suchen - völlig daneben!!
    • So oder so 22.01.2020 16:58
      Highlight Highlight Sry - das ist Blödsinn. Diese Plattform hat der Welt noch Nie was gebracht. Das überhaupt Bundesräte dort hin gehen - unverständlich.
    • dä dingsbums 22.01.2020 19:20
      Highlight Highlight Alle offenen Fragen sind geklärt, Parteien, Volk und Stände sind sich alle einig, aber das Institutionelle Rahmenabkommen ist nicht unterzeichnet, weil Sommaruga nur über das Klima redet.

      So wird es wohl sein.
    • RicoH 22.01.2020 20:11
      Highlight Highlight Welche Probleme der Schweiz mit der Welt meinst du?

      Fakt ist: das Klima ist ein weltweites Phänomen. Das betrifft – man will es fast nicht glauben – auch die Schweiz.

      Kurz: Wenn sich das Klima weiterhin so rasant verändert, wird es in naher Zukunft grössere Probleme als irgendwelche Freihandelsabkommen geben.

      Von da her: ja, das Klima hat wohl oder übel oberste Priorität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 22.01.2020 16:25
    Highlight Highlight Freihandelsabkommen à la Trump bedeutet nur "Wir bekommen alles von Euch aber Ihr bekommt fast nichts und ich will meine Rechte behalten" inklusive täglichem Twitter-Sturm "wenn ihr das nicht unterschreibt dann ZÖLLE ZÖLLE ZÖLLE!!!!!"
    • bebby 22.01.2020 18:48
      Highlight Highlight Robert Lightizer war übrigens der Mann der Reaganregierung, welche Japan das Plazaabkommen diktiert hat. Das war damals auch reine Einwegkommunikation.
    • Auric 22.01.2020 20:22
      Highlight Highlight Was das erheben von Zöllen angeht sind die Amis Waisenknaben gegen die Bürokraten der EU.

      Passt dir vermutlich nicht, ist aber so
    • BigDaddy 22.01.2020 20:43
      Highlight Highlight Erstaunlich gut zusammengefasst

Analyse

Warum Veganer so nerven

Wir lieben es, Veganer zu hassen. Wohl auch, weil wir spüren, dass sie recht haben.

Veganer. Die moralinsauren Spassbremsen, die nichts lieber tun, als in die Welt zu schreien, wie viel besser als alle anderen Menschen sie sind. Die sektenartigen Extremisten, die anderen Menschen vorschreiben wollen, was sie zu essen haben. Die wohlstandsverwahrlosten Wichtigtuer, die mit ihrem teuren Konsum-Lifestyle exhibitionistisch herumstolzieren.

Mit negativen Stereotypen über Veganerinnen und Veganer lassen sich Bücher füllen. Darum rollen die meisten von uns einfach mit den Augen …

Artikel lesen
Link zum Artikel