Schweiz
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Unilever streicht 100 Stellen in Schaffhausen



ZUR MELDUNG, DASS DER KONSUMGUETERKONZERN UNILEVER IN SCHAFFHAUSEN RUND 100 STELLEN ABBAUT, STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, DEM 16. SEPTEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - epa01082745 (FILE) An undated file photograph showing the Unilever logo of the Dutch-British food company Unilever announced on 02 August 2007 that it will cut 20,000 jobs over the next four years.  EPA/LEX VAN LIESHOUT

Bild: EPA

Der niederländische Konsumgüterkonzern Unilever greift in der Schweiz erneut zum Rotstift. In Schaffhausen werden 100 Arbeitsplätze abgebaut.

Das wäre jede dritte Stelle dort, wie Unilever-Sprecher Konstantin Bark am Freitagnachmittag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda zu einer entsprechenden Meldung des Lokalradios Munot sagte. Betroffen sei die Logistikabteilung, die nach Rotterdam verlegt werde.

Die betroffenen Mitarbeiter seien am Vortag informiert worden. Der Abbau werde bis zum nächsten Sommer umgesetzt. Man gehe jetzt in die Einzelgespräche mit den Mitarbeitern, unter denen viele Expats seien, die internationale Arbeitsverträge hätten.

Es würden sozialverträgliche Lösungen gesucht. «Wir gehen davon aus, dass ein Teil der betroffenen Angestellten nach Rotterdam wechselt», sagte Bark.

Der Standort Schaffhausen bleibe trotz der Stellenverlagerung mit erhalten, erklärte Bark. Dort würden künftig 200 Personen beschäftigt. Nicht betroffen ist der Standort in Thayngen SH, von dem aus das Schweizer Geschäft gesteuert wird. Für das Schweizer Geschäft arbeiten 1100 Personen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Unilever am Standort Schaffhausen 70 Stellen abgebaut. Diese wurden ins Ausland verlagert, unter anderem nach Asien und Amerika.

Weltweit beschäftigt das Unternehmen 169'000 Mitarbeiter. Davon arbeiten 5600 in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Zu den bekanntesten Produkten des Konzerns zählen Marken wie Magnum-Glace, Lusso, Knorr, Lipton, Dove oder auch das Waschmittel Omo. (sda)

Politik Wirtschaft Sharing Economy

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hypnos 16.09.2016 19:32
    Highlight Highlight Wusste nicht das unilever hauptsächlich europäisch ist. Es tut mir zwar leid für die angestellten, jedoch freut es mich dass dieser mega mutterkonzern ein wenig zurückschrauben muss, denn wer sich mal nach dem blauen U umschaut merkt, dass wir hier kaum um ihre produkte herum kommen, es ist quasi nestle in noch grösser

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