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Swiss-Chef Hohmeister geht, Klühr übernimmt



HANDOUT --- Thomas Kluehr, MUC P/VM, Mitglied des Passagevorstands Muenchen & Direct Services, Member of the Lufthansa German Airlines Board, Munic & Direct Services, aufgenommen am 9. Juli 2013. Der Lufthansa-Aufsichtsrat bestimmt am Mittwoch, 16. September 2015, den Nachfolger fuer Swiss-Chef Harry Hohmeister. Im Rennen um seine Nachfolge gilt Thomas Kluehr als Kronfavorit. (Lufthansa/Juergen Mai) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN *** DARF NUR FUER REDAKTIONELLE ZWECKE VERWENDET WERDEN

Thomas Klühr übernimmt die Geschicke bei der Swiss
Bild: LUFTHANSA BILDARCHIV, FRA CI/C

Bei der Fluggesellschaft Swiss kommt es zu einem Chefwechsel. Nach sechs Jahren als Konzernchef verlässt Harry Hohmeister die Airline. Das Steuer übernimmt Thomas Klühr.

Dies gab die Lufthansa am Mittwoch in Frankfurt bekannt. Klühr leitete bislang das zweitwichtigste Drehkreuz der Lufthansa in München und gilt als enger Vertrauter von Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

Der Wechsel erfolgt auf Anfang 2016, wie die Lufthansa mitteilte. Hohmeister übernehme im Rahmen des Konzernumbaus eine Führungsposition in der Zentrale der Muttergesellschaft Lufthansa.

Nach sechs Jahren als Chef übergibt Hohmeister seinem Nachfolger eine gesunde Airline. Die Airline fliegt sehr profitabel. Die Erneuerung der Swiss-Flotte ist auf Kurs und auch den lange schwelenden Streit mit den Piloten hat Hohmeister gelöst.

Swiss Chief Executive Harry Hohmeister addresses a news conference to present the airline's new Bombardier CS100 passenger jet at Zurich airport near the town of Kloten June 18, 2015. REUTERS/Arnd Wiegmann

Harry Hohmeister wird abgelöst.
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Unter Hohmeisters Führung befand sich die Swiss im Steigflug. Von 2009 bis 2014 steigerte die Airline den Umsatz um knapp einen Fünftel auf 5,2 Mrd. Franken. Das operative Ergebnis schoss gar um über das Doppelte von 146 Mio. auf 347 Mio. Fr. nach oben.

Dabei half allerdings die die geänderte Abschreibungspolitik der Lufthansa-Gruppe. Seit Anfang 2014 werden neue Flugzeuge und Reservetriebwerke über 20 Jahre statt bisher über 12 Jahre abgeschrieben, was jährlich geringere Abschreibungen mit sich bringt. Ohne diesen Effekt wäre der Gewinn leicht unter dem Vorjahresergebnis von 264 Mio. Fr. gelegen.

Die Zahl der Passagiere hat die Swiss seit 2009 um 17 Prozent auf den Rekord von 16,17 Millionen gesteigert. In Hohmeisters Ägide wurden über 1000 Stellen geschaffen. Ende 2014 hatte die Swiss knapp 7000 Vollzeitstellen. (sda)

So schön wurde die Fliegerei einst beworben

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