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Wohlhabende Schweizer investieren konservativ und fürs Alter

09.09.2021, 09:12
Sicher ist sicher - sagt sich der wohlahabende Schweizer.
Sicher ist sicher - sagt sich der wohlahabende Schweizer.
Bild: KEYSTONE

Warum legen Menschen ihr Kapital an? Dieser Frage ist Avaloq nachgegangen. Der Hauptgrund ist wenig überraschend - die eigene Altersvorsorge. Dabei verfolgen die Schweizer einen eher konservativen Ansatz.

Einer Umfrage unter wohlhabenden Anlegern, also Kunden mit einem Vermögen von über 250'000 Franken, ergab, dass für 69 Prozent der Schweizer der sorgenfreie Ruhestand der wichtigste Grund ist, ihr Geld überhaupt zu investieren.

Am zweithäufigsten wird gemäss der Studie des Bankensoftware-Herstellers vom Donnerstag mit 33 Prozent Immobilieneigentum genannt. Es folgen Rücklagen für die persönliche medizinische Versorgung (32%) und Finanzierung eigener unternehmerischer Aktivitäten (25%).

Kaum Robo Advisory ...

Dabei nehmen deutlich mehr Schweizer eine professionelle Vermögensberatung in Anspruch als andere Länder. Immerhin 18 Prozent der hiesigen Anleger setzen darauf, in Deutschland sind es beispielsweise nur 9 Prozent.

Derweil werden Online-Angebote mit so genannter «Robo Advisory» noch nicht so stark genutzt wie in anderen Ländern. Mit gerade einmal 8 Prozent der Anlegern bilde die Schweiz das Schlusslicht hinter Japan (13%), so Avaloq. Chinesische Anleger sind mit 52 Prozent hier deutlich vorne.

... oder Kryptowährungen

Weniger beliebt im internationalen Vergleich sind in der Schweiz auch Anlagen in Kryptowährungen. Nur 25 Prozent der Anleger investieren in die Digitalwährungen. Deutsche Anleger liegen hier mit 45 Prozent deutlich weiter vorne; Spitzenreiter ist Indien (49%). Auch Crowdfunding ist weniger interessant - lediglich 6 Prozent der Schweizer investieren über solche Plattformen, die in Asien (Hongkong 42%) deutlich beliebter sind.

Insgesamt zeigen sich Schweizer Anleger ähnlich wie das Gros der Investoren in Europa eher konservativ und setzen auf Portfolios mit ausgewogenem Risiko. Einzig Anleger aus China und Hongkong sind risikofreudiger und investieren häufiger in leicht aggressivere Investments.

Dabei spielt aber auch das eigene Finanzwissen eine Rolle. Ausgesprochene Investment-Experten zeigen die grösste Risikobereitschaft, Investoren mit einem gewissen Anlage-Know-how die tiefste. (aeg/sda/awp)

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