Schweiz
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«Great Leadership!» – so schmieren Schweizer CEOs Donald Trump Honig um den Mund



Gestern Abend traf sich Donald Trump zum Dinner mit Wirtschaftsführern aus ganz Europa. Mit dabei auch drei Vertreter aus der Schweiz. Ulrich Spiesshofer von ABB, Mark Schneider von Nestlé und Vas Narasimhan von Novartis.

Die drei Wirtschaftskapitäne hielten sich nicht zurück mit Lob für den US-Präsidenten. Dies zeigen folgende Gesprächsausschnitte, die das Weisse Haus veröffentlicht hat.

Ulrich Spiesshofer, CEO ABB

Ulrich Spiesshofer, Chief Executive Officer ABB, pictured during the 48th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Thursday, January 25, 2018. The meeting brings together enterpreneurs, scientists, chief executive and political leaders in Davos January 23 to 26. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

«Wir haben heute über 26'000 Personen in den USA, an mehr als 60 Orten, schön verteilt über die ganze USA. Wir haben klassische Kupfer- und Eisen-Aktivitäten, die Motoren. Und gerade letzte Woche war das gesamte Exekutivkomitee im Silicon Valley, weil wir da ein AI- und Roboter-Center haben, welches wir unbedingt ausbauen wollen. Wir wollen bedeutende Investitionen tätigen, um die USA im nächsten Level der Industrialisierung zu unterstützen.» 

Vas Narasimhan, CEO Novartis

Vas Narasimhan, new CEO of Swiss pharmaceutical group Novartis, speaks during the annual results media conference at the Novartis Campus in Basel, Switzerland, on Wednesday, January 24, 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

«Wir sind sehr erfreut über die Steuerreform und freuen uns auch sehr über die Fortschritte, die gemacht werden bei der FDA.  Wir glauben, Sie haben ein grossartiges Führungunsteam hier und sie machen alle die richtigen Dinge, um Innovationen voranzutreiben.»

Mark Schneider, Nestlé

ARCHIVBILD - NESTLESKIN HEALTH SCHLIESST IN EGERKINGEN, SOLOTHURN EINE FABRIK. 190 STELLEN SIND BEDROHT - Nestle's CEO Ulf Mark Schneider speaks during the 2016 full-year results press conference of the food and drinks giant Nestle, in Vevey, Switzerland, on Thursday, February 16, 2017. Nestle's fiscal profit declined to 8.53 billion Swiss francs in 2016. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

«Herr Präsident, danke für die Einladung. Mark Schneider, CEO von Nestlé. Nestlé wurde mitgegründet – das ist etwas, das nur wenige Leute wissen – durch zwei amerikanische Brüder, die nach dem Bürgerkrieg in die Schweiz kamen. Heute beschäftigen wir 50'000 Personen in den Vereinigten Staatsen. Wir betreiben 77 Fabriken. Fast alles, das wir verkaufen, wurde lokal produziert. Wir bieten zehn Research- und Development-Center an und wir sind erfreut, was im US-Markt gerade abgeht.»

Und dann geschah soeben noch dies: Der Chefredaktor des «Blick» liess sich von Donald Trump die heutige Ausgabe seiner Zeitung signieren. Die Schlagzeile auf der Front lautet: «Trump first!»

Auf viel Gegenwind stiess der US-Präsident bisher in Davos noch nicht. Vielleicht ändert sich das heute Nachmittag. Gerüchte kursieren, dass verschiedene afrikanische Staaten für Trumps Rede eine Protestaktion geplant haben. Der US-Präsident bezeichnete sie vor wenigen Tagen als «Dreckslöcher». (cma)

Schleimen wie bei Trump? Bei unserem Chef doch nicht ...

Video: watson/Emily Engkent, Maurice Thiriet

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