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Das war's, Trump ist weg +++ «Amerika zuerst bedeutet nicht Amerika allein»



Liveticker: WEF-Ticker Tag 4

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Team watson
Timmaahh
20:22
Bündner Regierung zieht Bilanz
Null sicherheitsrelevante Zwischenfälle, fünf abgelehnte Demo-Gesuche, 23 Anfragen für Pavillons und rund 500 Limousinen: Die Bündner Behörden interpretieren die nackten Zahlen zum 48. WEF unterschiedlich. Kritik gibt es vor allem am Drumherum des Jahrestreffens.

«Es gibt immer mehr Trittbrettfahrer», sagte der Davoser Landammann Tarzisius Caviezel am Freitagabend vor Journalisten. Damit gemeint sind Organisationen und Firmen, die mit dem WEF nichts zu tun haben, sich im Dorf aber in viele Ladenlokale einmieten.
Exterior view of the congress centre, venue for the 48th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Sunday, January 21, 2018. The meeting brings together enterpreneurs, scientists, chief executive and political leaders in Davos January 23 to 26. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Bereits WEF-Geschäftsleitungsmitglied Alois Zwinggi hatte am Donnerstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda das «unkontrollierbare Ökosystem» kritisiert. Caviezel pflichtete ihm nun bei und sagte an der Bilanzmedienkonferenz vor Ort: «Das WEF hat die Grenze erreicht. Das Forum muss tendenziell kleiner werden.»
18:41
Das war Trumps Rede im Detail
Keine polarisierenden Worte, nur zwei kleine Seitenhiebe, dafür viele Worte über viel Geld. Donald Trumps Rede am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos war die eines Geschäftsmanns an seine Investoren.

Zwar ging es in Trump wie den Regierungs- und Staatschefs Frankreichs, Deutschland und Englands darum, die wirtschaftliche Früchte der eigenen Politik hervorzuheben: Die brummende Wirtschaft, die tiefe Arbeitslosigkeit und die Börse, die in den Himmel steigt. Aber mit dem Unterschied, dass Trump alles in Superlativen vortrug.

Die USA hätten ausserordentliche Fortschritte gemacht, die Börse boome und schaffe neuen Reichtum, sagte er. Dank der Steuerreform würden die nächsten fünf Jahre 350 Milliarden Dollar in die USA fliessen – wo schon 350 Millionen beeindruckend gewesen wären.

Trump und die Milliarden Dollar aus Davos

«Es gab nie einer bessere Zeit, um Ihr Business in die USA zu bringen», betonte Trump vor über 1500 WEF-Teilnehmern, die sich die Rede mit langem Anstehen verdienen mussten. «Amerika ist der Ort, um Geschäfte zu machen.»

Bereits am Morgen im Kongresszentrum vor dem Treffen mit Bundespräsident Alain Berset rief Trump Hunderten Zuschauern zu, dass er Milliarden nach Hause bringen werde. In seiner Ansprache konkretisierte er die Investitionszusagen der Konzernchefs und Geldgeber, die er am Vorabend in Davos getroffen hat.

«Wir haben extrem viel Geld gefunden (we found great money) – die Leute, die ich getroffen habe, wollen zwei Milliarden Dollar in den USA investieren», sagte Trump sichtlich begeistert. Und dann dankte er gleich allen, die Milliarden in sein Land bringen.

Cheerleader mit Medienschelte


Als WEF-Gründer Klaus Schwab ihn fragte, wieso ihm die Steuerreform so wichtig gewesen sei, richtete sich Trump gleich wieder ans Publikum: «Ich war immer sehr erfolgreich Geld zu machen.» Jetzt sehe er sich als eine Art Cheerleader für sein Land.

Dann kam Trumps kleiner Seitenhieb an die Demokraten. Wenn die Gegenpartei die US-Wahlen gewonnen hätte, dann wäre die Börse um 50 Prozent gefallen, statt gestiegen, hob er hervor.

Der zweite Seitenhieb ging an die Adresse der Medien und wurde mit Buhrufen aus dem Publikum quittiert. «Erst als ich Politiker wurde, habe ich bemerkt, wie fies und gemein, wie bösartig und wie 'fake' die Presse sein kann», sagte Trump.

Die Negativreaktion kam vor allem aus der Ecke des Pressekorps des Weissen Hauses – das an Trumps regelmässige Angriffe gewöhnt ist. Etliche andere akkreditierte internationale und Schweizer Medienvertreter wurden von den US-Sicherheitsdiensten gar nicht in den Saal gelassen.

«Macht für Menschen einsetzen»

Zumindest rhetorisch nährte sich Trump ein bisschen der Weltverbesserungssprache des «Davos Man» an. «Es genügt nicht, nur in die Wirtschaft zu investieren», so Trump.

Auch in die Menschen solle investiert werden. «Wenn Menschen vergessen werden, wird die Welt zersplittert», sagte er - das diesjährige Motto des WEF war «Für eine gemeinsame Zukunft in einer zersplitterten Welt».

Grossen Gesten nicht abgeneigt, rief er die WEF-Teilnehmer am Ende dazu auf: «Ihr Mächtigen, lasst uns unsere Macht nicht nur für uns, sondern auch für die Menschen einsetzen.» Statt mit einem «God bless America» (Gott segne Amerika), endete er mit einem «God bless you all» (Gott segne uns alle). (sda)
16:02
Trump verlässt Zürich
Trump hat von seinem Helikopter in die Air Force One gewechselt. Die Präsidentenmaschine ist gestartet.

Das Ereignis lockte wieder dutzende Planespotter nach Kloten.
bild: screenshot blick.ch
15:35
So sah Chappatte Trumps Rede

15:26
Trump schon bald in Zürich
Kurz vor 15 Uhr stieg Trump in seinen Helikopter, in Kürze soll er in Zürich landen und dann mit der Air Force weiterfliegen.
14:36
So das war's
Trump verlässt die Bühne – es war sein letzter Programmpunkt beim diesjährigen WEF.
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14:34
In der Geschichte seines Landes habe man so etwas noch nie erlebt, noch nie seien in einem Jahr mehr Regeln abgebaut worden. «Wir haben mehr reduziert an diesem Gestrüpp, als es es je eine Regierung zuvor getan hat. Ich bin der Cheerleader dieses Landes und ich mache es gerne.»
14:32
Wenn seine Gegner gewonnen hätten, meint Trump, dann wäre die Börse heute nicht auf einem 50 Prozent höheren Stand, sondern 50 Prozent tiefer.
14:31
Klaus Schwab will wissen, was die wichtigste Erfahrung gewesen sei, um heute so erfolgreich zu sein.

Trump meint, seine Erfahrung als Geschäftsmann sei sehr wichtig gewesen. «Ich glaube, es gab noch nie einen Geschäftsmann gegeben, der Präsident wurde.»
14:29
Wir haben ein so grossartiges erstes Jahr erlebt. «Einfach nur als Beispiel, man hat in den USA noch nie so eine tiefe Arbeitslosigkeit unter afroamerikanischen Arbeitern gehabt.»
14:28
Gerade gestern habe auch wieder ein Wirtschaftsführer gesagt, er werde zwei Milliarden in den USA investieren. «Das ist eine noch nie dagewesene Geschichte.»
14:27
Man habe 48 neue Rekorde aufgestellt an der Börse, das bedeute, dass man an der Börse 48 Mal einen Höchststand erreicht habe. Und das sei noch vor der Steuerreform gewesen. «Grossartig.»
14:26
Jeden Tag höre er neue Ankünigungen von Firmen, die wieder in den USA investieren wollen. Und gerade heute stünden die Leute sogar Schlange, um neue Ankündigungen zu machen.
14:25
Nun folgt die Debatte
Trump zeigt sich begeistert über die «grossartige» Gruppe, die hier zusammengetroffen sei. Er habe gestern Abend ein Abendessen mit 15 wichtigen Leuten gehabt. «Und ich glaube ich habe 15 neue Freunde gefunden.»
14:23
Damit beendet Trump bereits seine Rede. Das ging zackig, wenn man bedenkt, dass Emmanuel Macron hier rund 70 Minuten gesprochen hat.
14:23
«Neue Investitionen fluten in unser Land. Deswegen ist die Arbeitslosigkeit so niedrig wie nie. Deshalb ist die Zukunft der Vereinigten Staaten so hell wie noch nie.»
14:22
Vom ersten G7-Gipfel über den G20-Gipfel bis hin zum WEF sei es seine Regierung gewesen, die unterstrichen habe, wie wichtig es sei, dass souveräne Staaten untereinander kooperieren.
14:20
Trump kommt auf die Migration zu sprechen: «Die Vereinigten Staaten ist zwar eines der modernsten Länder, doch das Migrationssystem ist veraltet.»
14:19
Man arbeite auch stark daran, dass Afghanistan nie wieder eine Oase für Terroristen werde. Er danke auch den anderen Länder, die mithelfen, Sicherheit in Afghanistan wieder herzustellen, so Trump.
14:18
Er sei stolz auf seine Regierung, die die Entnuklearisierung auf der koreanischen Halbinsel vorantreibe.
14:17
Erneut appelliert der US-Präsident an die Zuhörer, in die Vereinigten Staaten zu investieren. Man habe die besten Universitäten und Arbeiter in den USA.
14:16

14:15
«Nur in einem fairen und auf Gegenseitigkeit basierenden Handelssystem können alle Länder profitieren.»
14:14
Man könne keinen freien Handel haben, wenn andere Länder dies ausnützten, so Donald Trump. «Die Vereinigten Staaten werden hier nicht mehr wegsehen, wenn sich jemand nicht daran haltet.»
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von Timmaahh
"Since my election ...." blablabla, der könnte mal Obama danken...
#eigenlobstinkt
14:13
«Amerika ist der Ort, an dem man Geschäfte machen kann. Kommen Sie. Ich glaube an die Vereinigten Staaten. America first bedeutet nicht America alone, wir können zusammen wachsen.»
14:12
Viele ungewählte Bürokraten hätten unnötige Regulationen erschaffen, diese Zeit sei jetzt aber vorbei, meint der US-Präsident. Für jede Regel, die er erschaffe, baue er zwei ab.
14:11
Sogar Apple sei wieder zurück gekommen, so Trump. «Jetzt ist der perfekte Moment wieder in die USA zurückzukehren.»
14:10
«Wir sehen eine Renaissance eines starken und wohlhabenden Amerikas. Es hat noch niemals einen besseren Zeitpunkt gegeben, um in den USA Geschäfte aufzubauen.» Man habe die Steuern massiv gesenkt, damit Familien erleichtert würden und Geschäfte wieder investieren würden.
14:09
Im letzte Jahr seien in den USA grossartige Dinge erreicht worden, so Trump. Die Börse renne von einem Rekord zum anderen. «Seit meiner Wahl haben wir 2,4 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen.»
14:08
Nun schreitet Trump ans Rednerpult
Es sei eine grosse Ehre hier zu sein, meint Trump. An diesem Ort, wo wichtige Entscheidungen getroffen würden.
14:05
Klaus Schwab eröffnet
Der Gründer des WEF Klaus Schwab freut sich, dass er den US-Präsidenten begrüssen darf. Man könne sich gar nicht vorstellen, wie gross die Vorfreude auf seine Rede sei. Zudem lobt Schwab die «grossartige» Steuerreform des US-Präsidenten.
14:02
Die Musik spielt ...
... und Trump steht stramm.
13:58
Musik aus Fribourg
Im Saal, wo Donald Trump in wenigen Minuten seine Rede halten wird, stehen Musiker aus Fribourg bereit, um den US-Präsidenten zu empfangen.
13:55
In wenigen Augenblicken geht's los

13:55
US-Sicherheitsleute lassen viele Medienleute nicht zu Trump-Rede
Exklusiver Zugang: Sicherheitsleute aus den USA haben Vertretern etlicher Schweizer und internationaler Medien am Freitag daran gehindert, der Abschlussrede des US-Präsidenten Donald Trump am WEF live beizuwohnen.

Zahlreichen akkreditierten Journalistinnen und Journalisten, auch der Nachrichtenagentur SDA, wurde der Zugang zum Kongresssaal der Weltwirtschaftsforums in Davos verweigert. Dies obwohl ihnen der Eintritt im Vorfeld erlaubt worden war und sie teils Stunden vor Redebeginn angestanden waren.

Generell herrschte dichtes Gedränge am Eingang zum grossen Saal. Selbst Top-Politiker und Wirtschaftsleute mussten sich ohne Entourrage in den Raum zwängen, in dem Trump die lange erwartete «America first»-Rede am WEF halten sollte. (sda)
13:33
Scaramucci ist auch vor Ort
Kurz bevor Donald Trump seine Abschlussrede am Weltwirtschaftsforum in Davos hält, spricht sein ehemaliger Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci mit einem Journalisten von ABC News über die mit Spannung erwartete Ansprache des US-Präsidenten.

12:27
Trump twittert über Treffen mit Berset
Es sei eine grosse Ehre in der Schweiz zu sein, so der US-Präsident.
12:22
Das Handshake
Im Handshake schlug sich Alain Berset beachtlich. Er gab dem US-Präsidenten gar keine Zeit, um zur legendären Holzsäger-Bewegung anzusetzen.
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11:48
Hier spricht Alain Berset mit Donald Trump



Berset lobt das Gespräch mit Trump. Es sei ausgezeichnet gewesen, twittert der Bundespräsident. Man wolle die ausgezeichneten Beziehungen stärken.




Trump sagte beim Treffen mit Berset am Weltwirtschaftsforum in Davos, dass er die Schweiz reicher gemacht habe.

Die Schweizer seien so stark in den US-Markt investiert, dass die Schweiz vom Anstieg des US-Börsenmarkt um 50 Prozent stark profitiert habe, sagte Trump. «Ich habe die Schweiz noch reicher gemacht.»
11:24
«Great Leadership!»
Gestern Abend traf sich Donald Trump zum Dinner mit Wirtschaftsführern aus ganz Europa. Mit dabei auch drei Vertreter aus der Schweiz. Ulrich Spiesshofer von ABB, Mark Schneider von Nestlé und Vas Narasimhan von Novartis. Hier gehts zum Artikel.
10:35
Einmarsch Donald Trump: Er spricht mit Schweizer Journalisten ...
... und unterschreibt die heutige Ausgabe des Blicks. Kritische Fragen werden dem US-Präsidenten keine gestellt.
8:31
Nachricht im Schnee
Auf viel Gegenwind ist Donald Trump bei seinem Davos-Besuch noch nicht gestossen. Doch ganz alle sind ob der Visite des US-Präsidenten dann aber auch nicht glücklich. Ein Schweizer Zivi hat gestern gleich neben dem Flugplatz, wo Trump landete, eine klare Botschaft in den Schnee gestapft: «Climate change is real».

Ob der US-Präsident die Message gesehen hat?
(bild: srf)
8:15
US-Präsident Donald Trump hat sich zu einem starken Dollar bekannt und damit Spekulationen um einen währungspolitischen Kurswechsel in Washington zurückgewiesen. Er wünsche sich einen «starken Dollar», da der Wert der Währung auf der Stärke der US-Wirtschaft zu basieren habe, sagte Trump am Donnerstag in einem Fernsehinterview.
President Donald Trump speaks during a dinner with European business leaders at the World Economic Forum, Thursday, Jan. 25, 2018, in Davos. (AP Photo/Evan Vucci)
Trump rückte damit Äusserungen seines Finanzministers Steven Mnuchin zurecht. Dieser hatte einen schwachen Dollar als positiv für die US-Wirtschaft bezeichnet.

Trump sagte in dem am Rande des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos geführten Interview mit dem US-Sender CNBC, da sich die US-Wirtschaft gut entwickele, werde der Dollar «stärker und stärker werden, und letztlich möchte ich einen starken Dollar sehen». Seinen Finanzminister verteidigte er mit der Bemerkung, dessen Worte seien aus dem Kontext gerissen worden.

Mnuchin hatte bei dem Treffen von Staaten- und Wirtschaftslenkern in Davos am Mittwoch gesagt: «Offensichtlich ist ein schwächerer Dollar gut für uns.» Ein schwächerer Dollar sei «gut, weil dies mit Handel und Chancen zu tun hat». Mnuchin bezog sich damit darauf, dass bei einem sinkenden Dollarkurs die US-Produkte auf dem Weltmarkt billiger werden, was den US-Unternehmen im Wettbewerb mit Konkurrenten aus anderen Ländern hilft.

Mnuchins Äusserungen wurden als mögliche Abkehr von der traditionellen US-Regierungspraxis gedeutet, die eigene Währung nicht schlechtzureden. Die Worte des US-Finanzministers sorgten bei dem Treffen von Staaten- und Wirtschaftslenkern aus aller Welt für erheblichen Wirbel und liessen den Dollarkurs, der sich bereits seit geraumer Zeit nach unten bewegt, noch weiter absacken. Nach Trumps Bekenntnis legte der Dollar aber wieder zu.

Trump will am Freitag in einer Rede in Davos seinen unter dem Motto «Amerika zuerst» stehenden Kurs verteidigen. Seine Regierung hatte in dieser Woche hohe Zölle auf Solarmodule und Waschmaschinen verhängt, was sich gegen Importeure aus China und Südkorea richtete, sowie auch auf spanische Oliven.
7:55
US-Investor Soros sieht Trump als «zwischenzeitliches Phänomen»
Der milliardenschwere US-Investor George Soros ist scharfzüngiger Kritiker vieler Regierungen – allen voran der US-Führung von Donald Trump. «In den USA würde Präsident Trump gerne einen Mafia-Staat errichten, aber er schafft es nicht. Die Verfassung, andere Institutionen und die lebendige Zivilgesellschaft stehen dem entgegen», sagte Soros.

«Doch nicht nur das Überleben der offenen Gesellschaft steht auf dem Spiel, sondern der Zivilisation insgesamt.» Der Grund sei der Aufstieg von Herrschern wie Kim Jong Un in Nordkorea und eben Trump in den USA. «Beide scheinen einen Atomkrieg in Kauf zu nehmen, um an der Macht zu bleiben.» Allerdings betrachte er die Trump-Regierung als «zwischenzeitliches Phänomen», das spätestens 2020 ende. «Oder sogar früher.» (sda/dpa)
6:51
Was Nobelpreisträger, Politiker und Weltmeister heute von US-Präsident Trump erwarten
Karin Keller-Sutter (FDP/SG), Ständeratspräsidentin
ZUM SDA-VORAUSBERICHT ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN IM KANTON ST. GALLEN STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 25. JUNI 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Die Staenderaete Karin Keller Sutter, FDP-SG, rechts, und Paul Rechsteiner, SP-SG, unterhalten sich an der Debatte an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 11. Maerz 2015, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
«Die Schweiz ist wichtig für die USA. Wir sind der sechstgrösste Investor und haben dort 500 000 Arbeitsplätze. Ich erwarte von Trump, dass er seine Politik erklärt – und ich habe von jemandem, der seine Rede las, gehört, dass er für Freihandel einstehen wird.»​

Robert Shiller, US-Ökonom der Yale University, Wirtschafts-Nobelpreisträger
FILE - In this Oct. 14, 2013 file photo, Nobel prize-winning Yale University economist Robert Shiller smiles at a news conference in New Haven, Conn. In his new book with George Akerlof, another Nobel-prize winning economist, Shiller examines the many ways credit-card companies, financial firms and other businesses lure people into buying things that might harm them. (AP Photo/Jessica Hill, File)
«Ich sehe Trump nicht mehr ganz so pessimistisch wie vor einem Jahr. Er hat sich gebessert. Bildlich gesprochen, befindet er sich immer noch im Keller, vor einem Jahr allerdings noch eine Etage tiefer.»

Urs Rohner, Verwaltungsratspräsident Credit Suisse
Philipp Hildebrand, Vice Chairman of US investment company Blackrock, Urs Rohner, Chairman of Swiss Bank Credit Suisse, and Axel Weber, Chairman of Swiss Bank UBS, from left, prepare to talk during a panel session during the Swiss International Finance Forum, in Bern, Switzerland, Tuesday, May 20, 2014. Politicians, supervisory authorities and scientists engage in an active dialogue on the future of the Swiss financial centre during the forum. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
«Mich interessiert, wie Trump seine America-First-Politik erklärt. Ich hoffe, dass er damit nicht America Only meint, sondern für wirtschaftliche Offenheit plädiert.»

Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt
epa06428783 EU Commissioner for budget Guenther Oettinger gives a press conference on the future Multiannual Financial Framework in Brussels, Belgium, 10 January 2018, as Commission held a first orientation debate on the next long-term budget for the EU – the Multiannual Financial Framework or 'MFF' - after 2020 and Brexit.  EPA/OLIVIER HOSLET
«Allein dass Trump hierherkommt, ist eine Botschaft. Denn Davos steht für Globalisierung und Offenheit. Ich erwarte von ihm, dass er darlegt, was für ihn fairer Freihandel bedeutet und dass er auf die Kritik aus Europa eingeht.»

Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin (CVP/BL)
Elisabeth Schneider-Schneiter, NR/CVP, waehrend der Pressekonferenz zum "Gegenentwurf RASA-Initiative", am Montag 25. April 2016 in Bern. Das Forum Aussenpolitik (foraus) schlaegt vor, den Zuwanderungsartikel anzupassen, statt ihn zu streichen. Die Autoren des Think-Tanks haben den direkten Gegenvorschlag zur RASA-Initiative am Montag der Oeffentlichkeit vorgestellt. Dieser sieht vor, dass die Schweiz die Zuwanderung eigenstaendig steuert. So haben es Volk und Staende 2014 mit Annahme der Masseneinwanderungsinitiative beschlossen. (KEYSTONE/Marcel Bieri)
«Es ist ein starkes Signal, dass Trump die Einladung überhaupt angenommen hat und nach Davos kommt. Ich hoffe, er ist gewillt, sich mit der Kritik an seiner America-First-Politik auseinanderzusetzen, die unüberhörbar ist.»

Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew und ehemaliger Boxweltmeister
epa06316364 Ukrainian Wladimir Klitschko CEO and Boxing Legend, Klitschko Ventures speaks on the third day the 7th Web Summit in Lisbon, Portugal, 08 November 2017. The annual technology and internet conference attracts over 60,000 attendees from more than 100 countries, according to the organizers.  EPA/MIGUEL A. LOPES
«Amerika und die Ukraine verfolgen dieselben Ziele: Beide Länder wollen eine Gesellschaft mit modernen, demokratischen Werten. Ich bin sicher, Donald Trump wird sich dafür starkmachen.»
23:30
Berset bereitet sich auf das Treffen mit Trump vor
Alain Berset bereitet sich bei Kaffee auf das bilaterale Treffen mit Donald Trump vor. Das lässt uns der Bundespräsident via Instagram wissen.


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23:01
Trumps Gästeliste

22:18
Trump bekennt sich zu starkem Dollar
Gerade jetzt ist der Präsident am WEF-Dinner, zuvor hat sich Trump in einem TV-Interview zu einem starken Dollar bekannt und damit Spekulationen um einen währungspolitischen Kurswechsel in Washington zurückgewiesen. Er wünsche sich einen «starken Dollar», da der Wert der Währung auf der Stärke der US-Wirtschaft zu basieren habe, sagte der Präsident.
President Donald Trump waves as he walks to a dinner with European business leaders at the World Economic Forum, Thursday, Jan. 25, 2018, in Davos. (AP Photo/Evan Vucci)
Trump rückte damit Äusserungen seines Finanzministers Steven Mnuchin zurecht. Dieser hatte einen schwachen Dollar als positiv für die US-Wirtschaft bezeichnet.

Trump sagte in dem am Rande des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos geführten Interview mit dem US-Sender CNBC, da sich die US-Wirtschaft gut entwickle, werde der Dollar «stärker und stärker werden, und letztlich möchte ich einen starken Dollar sehen». Seinen Finanzminister verteidigte er mit der Bemerkung, dessen Worte seien aus dem Kontext gerissen worden. (sda)
21:32
Fünf vor zwölf war gestern
Apropos Trump: Wissenschaftler haben den Präsidenten (bzw. dessen US-Politik) als Grund angegeben, die «Weltuntergangsuhr» von fünf vor zweölf auf zwei vor zwölf zu stellen.

Gründe seien, neben Trump, nordkoreanische Raketentests und fehlende Abrüstungsverhandlungen, teilte das «Bulletin of Atomic Scientists» mit. Damit drücken die Wissenschaftler die gesunkenen Chancen aus, einem Atomkrieg oder der Klimakatastrophe zu entgehen.

«Wenn man die nukleare Lage der Welt nur als düster bezeichnet, ist das eine Unterbewertung der Gefahr und der Unmittelbarkeit», sagte Rachel Bronson, die Präsidentin der Gruppe von Wissenschaftlern.

Die Uhr erscheint seit 1947 und soll symbolisieren, wie nah die Menschheit an der Vernichtung durch Atomwaffen und Umweltgefahren ist. Bei ihrer Einführung stand sie auf sieben vor zwölf. Nach dem Fall der Berliner Mauer hatten die Forscher ihre Uhr deutlich - und zwar auf 17 Minuten vor Mitternacht - zurückgestellt. (sda)
21:07
Meanwhile in Davos ...

20:54
Bundesräte unterzeichnen bilaterale Erklärungen
Die anwesenden Bundesräte haben am dritten WEF-Tag zahlreiche Minister und Firmenchefs aus aller Welt getroffen. Neben dem diplomatischen Austausch wurden auch Abkommen unterzeichnet. In jenem mit Kanada geht es um eine verstärkte wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann unterschrieb wie der kanadische Minister für Innovation, Wissenschaft und wirtschaftliche Entwicklung, Navdeep Bains, am Donnerstagabend eine Erklärung. Mit dieser soll ein Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation gefördert werden.

«Wir beginnen nicht am Anfang», erklärte Schneider-Ammann an einem Point de Presse im Davoser Rathaus. Bereits heute funktioniere die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten beider Länder gut. Es gehe um eine langfristige Vertiefung der guten Beziehungen, sagte Bains.

Trump mal live erleben

Vor dem (morgigen) Treffen mit dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump kam Schneider-Ammann mit US-Arbeitsminister Alexander Acosta zusammen. Beim Treffen sei es um das Schweizer Berufsbildungssystem gegangen, sagte er.

Ob dieses auch morgen beim Treffen mit Trump ein Thema sein wird, ist unklar. Er freue sich, den US-Präsidenten einmal aus der Nähe erleben zu können, sagte Schneider-Ammann. «Ich habe viel gehört und viel gelesen, jetzt werde ich mir von ihm ein paar Informationen bestätigen lassen.»

Dass Trump in seiner Rede auf die Abschottung der US-Wirtschaft fokussieren werde, glaubt Schneider-Ammann nicht. «Ich denke, Trump wird sich auch zu offenen Märkten bekennen.» (sda)
19:18
Trump twittert vom WEF
Trumps erste Tweets aus Davos: Nicht viel Überraschendes. Everything is great.







Auf diese 11 Tweets warten wir noch ...
19:11
Und nun, ein kleines Ratespiel!
Wem gehören diese Socken?
Justin Trudeau, Prime Minister of Canada, sports duck socks are pictured during a plenary session in the Congress Hall during the 48th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Thursday, January 25, 2018. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos, January 23 to 26. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Und diese?
Justin Trudeau, Prime Minister of Canada, wears light blue socks with black dots prior to his special address on corporate responsibility and the role of women in a changing world during the annual meeting of the World Economic Forum in Davos, Switzerland, Tuesday, Jan. 23, 2018. (AP Photo/Markus Schreiber)
Und diese Schuhe?
The shoes of British Prime Minister Theresa May as she delivers a speech during the annual meeting of the World Economic Forum in Davos, Switzerland, Thursday, Jan. 25, 2018. (AP Photo/Markus Schreiber)
18:07
Sie mögen sich
Es war das erste offizielle Treffen des US-Präsidenten am WEF gewesen: Trump sagte, die Spannungen zwischen Grossbritannien und den USA seien ein falsches Gericht. Es könne nichts geschehen, bei dem die USA nicht an Grossbritanniens Seite seien (nur Tage nachdem Trump die Einweihung der neuen US-Botschaft in London abgesagt hatte). Sie seien so gut wie in jeder Beziehung auf Wellenlänge. «Wir lieben ihr Land», sagte Trump.
President Donald Trump meets with British Prime Minister Theresa May at the World Economic Forum, Thursday, Jan. 25, 2018, in Davos, Switzerland. (AP Photo/Evan Vucci)
17:13
Der blanke Trump-Wahnsinn
Und so sieht es aus, wenn Trump das Kongresszentrum Davos betritt:




Findest du den Präsidenten?









17:04
Netanjahu lobt Trump
Der israelische Premierminister Netanjahu lobt Präsident Trumps Entscheidung, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen und die Botschaft zu verlegen: «Die Leute sagen, dass dies den Frieden zurückdrängt. Ich sage, dass es den Frieden vorantreibt. Sie haben Geschichte geschrieben.»



16:28
Treffen mit Netanjahu
Nach dem Gespräch mit Theresa May tauscht sich Donald Trump in diesen Minuten mit Benjamin Netanjahu aus Israel aus.
Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu looks on as President Donald Trump speaks during a meeting at the World Economic Forum, Thursday, Jan. 25, 2018, in Davos. (AP Photo/Evan Vucci)

WEF 2018

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