Schweiz
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Teaserbild Uni ZH Flugreisen

Eine Flugreise von Zürich nach Brisbane verursacht laut Rechner von Myclimate 5.7 Tonnen CO2 (Hin- und Rückflug). Bild: montage: watson/lea / material: wikimedia, google maps

Keine Flugscham: Die Uni Zürich bietet Kurz-Seminare in Australien und Uganda an

Die Universität Zürich will mit veganen Menüs CO2 sparen. Gleichzeitig bietet sie ihren Studenten viertägige Seminare in Australien und Uganda an.



Keine Flugscham: Die rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich schickt im Frühjahr 2020 Studenten für viertägige Seminare nach Australien und Uganda. «Ist das deren ernst?!», regt sich Studentin Marie* auf, die watson auf die Lehrveranstaltungen hinweist.

Im Februar findet in Brisbane ein Seminar zu organisiertem Verbrechen, Glücksspiel und Strafrecht statt. Im April ist in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, ein Seminar zur Schnittstelle von Recht, Politik und Gesellschaft geplant.

Eine Flugreise nach Brisbane von über 20 Stunden, 32'000 Flugkilometern und laut Rechner von Myclimate 5.7 Tonnen CO2 (Hin- und Rückflug) für vier Tage: Das kommt im Klimajahr schlecht an.

Die Zürcher Hochschule hat sich die Umwelt eigentlich auf die Fahne geschrieben. Seit 2014 gibt es dort ein «Nachhaltigkeitsteam». Dies veröffentlichte diesen April erstmals einen Sustainability-Bericht. Das Paper zeigte: Zwar sanken die Treibhausgas-Emissionen der Universität Zürich von 2017 auf 2018 insgesamt um 20 Tonnen (hauptsächlich dank veganen Menüs in der Mensa), schuld an den meisten Emissionen der Hochschule ist jedoch das Fliegen: Die Flugreisen der Mitarbeitenden und Gäste sind für 8299 Tonnen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Man bemerke: Die Flüge der Studenten wurden dabei noch gar nicht mitgezählt.

Es gebe «Zielkonflikte»

Auf Anfrage sagt Prorektor und Strafrechtsprofessor Christian Schwarzenegger, der die Seminare organisiert: «Beim Thema Nachhaltigkeit kann es gewisse Zielkonflikte geben.» Nebst dem Klimaschutz stünden auf der UNO-Liste mit Zielen für eine nachhaltige Entwicklung diverse weitere Anliegen: Unter anderem die Armutsbekämpfung, Beseitigung von Ungleichheit, Frieden und Gerechtigkeit. Um diese Ziele zu erreichen, sei eine gute internationale Zusammenarbeit in Forschung und hochstehender Lehre wichtig.

Sustainable Development Goals

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen.

Die beiden Seminare seien so aufgebaut, dass der grösste Teil der Kontakte via elektronische Plattform stattfindet. Der persönliche Austausch, die Diskussion und Institutionsbesuche vor Ort seien aber immer noch «wesentliche Elemente des Lern- und Forschungsprozesses». Das Seminar in Brisbane dreht sich um Fragen der internationalen organisierten Kriminalität. Schwarzenegger: «Falls Juristen in Zukunft Probleme der internationalen Kriminalität lösen wollen, müssen sie mit internationalen Partnern zusammenarbeiten und die Ausgangssituationen vor Ort verstehen.»

Schwarzenegger betont, es stehe den Studierenden natürlich frei, ihren Aufenthalt in der jeweiligen Region vor und nach dem viertägigen Seminar zu verlängern. Wie viele Studenten im Frühjahr 2020 nach Australien und Uganda reisen, ist stand jetzt noch nicht klar. Der Anmeldeprozess läuft.

Grüne und Studenten fordern Uni-Flugverbot für Kurzstrecken

Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz, sagt zu den viertägigen Seminaren in Afrika und Australien: «Ich finde, wir müssen uns über die grossen Fragen Gedanken machen. Menschen, die aus akademischen oder zum Beispiel auch aus familiären Gründen reisen, machen nur einen relativ kleinen Teil der Problematik aus. Aber klar müssen Flüge aus wissenschaftlichen Gründen auf ein Minimum reduziert werden.»

Eigentlich gebe es genügend innovative Möglichkeiten, um die geografische Distanz zu überbrücken: «An der Universität Genf hatten wir per Videovorlesung einen Ethikkurs zusammen mit einem Flüchtlingscamp in Afrika. Das hat sehr gut funktioniert, solche Ansätze muss man viel stärker verfolgen.»

Was ist mit Lehrausflügen nach Paris, Berlin oder Rom? Hier ist Franzini kategorischer: «In Europa ist das Reisen ohne Flugzeug sehr gut möglich. Deshalb sollte es für die Universitäten ein Flugverbot für Kurzstecken geben.»

Der Studentenverband der Universität Zürich setzt sich in einem Positionspapier ebenfalls für ein Verbot von Kurztrips per Flugzeug ein. Videokonferenzen seien die bessere Alternative. Diese und andere Massnahmen werden momentan intern diskutiert. Ende November soll entschieden werden.

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79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 15.10.2019 22:34
    Highlight Highlight Wie bei allen Themen um die Politik nur grad scheinheilig. Jeder so, solange es ihn nicht einschränkt.
  • murrayB 15.10.2019 17:26
    Highlight Highlight Falls jemand ein Problem mit dem hat, kann er ja gerne auf das Seminar verzichten...

    oder auf Myclimate kompensieren...
  • anonymer analphabet 15.10.2019 16:23
    Highlight Highlight Darum heisst es ja auch "rechtswissenschaftliche Fakultät", weiss doch jeder echt jetzt...
  • Samzilla 15.10.2019 15:48
    Highlight Highlight Hört doch mal auf mit "Flugscham". Kein Mensch schämt sich fürs Fliegen...

    Entweder man fliegt, und hat dabei kein schlechtes Gewissen, oder lässt es halt sein.
  • Faceoff 15.10.2019 14:14
    Highlight Highlight Ich bin sicher, für die Leute, die diese Seminare besuchen dürfen, sind es fantastische Erfahrungen für ihr Leben und ich gönne es ihnen. Es gibt wesentlich dümmere Gründe für einen Flug.
  • EnnoConda 15.10.2019 13:26
    Highlight Highlight Kam in meinem Studium (ETH, Maschinenbau) gar nie in Frage; da musste man sich aufs Lernen konzentrieren. Auch so Spezialisten sind die ETH Architekten. Ca. 3-4 Seminare pro Studium in aller Welt...
  • Clife 15.10.2019 12:12
    Highlight Highlight Armut, Ungleichbehandlung und sämtliche Weltprobleme in 4 Tagen lösen. Dann müsste die Migrationsfrage doch als einzelnes Thema in nur 1-3 Tagen lösbar sein oder?...ODER? 😂 /ironie
    Macht doch sowas für min. 6 Monate während eines Daueraufenthaltes. Die ZHAW bietet im Rahmen der Bachelorarbeit etwas ähnliches für ein halbes Jahr in Lateinamerika an im Hinblick auf die Anwendung des Kartellrechts in dem Gebiet. 4 Tage reichen nirgends hin
  • walsi 15.10.2019 12:03
    Highlight Highlight Wenn die Studenten an diesen Seminaren nicht teilnehmen werden sie nicht durchgeführt, Problem gelöst. Die Studenten wollen aber nicht verzichten weil es für sie wichtig ist. Ja liebe Studenten für manch einen Arbeitnehmer ist sein Auto auch wichtig und er will darauf nicht verzichten. Es ist einfach bei anderen Verzicht zu fordern, aber etwas ganz anderes selber zu verzichten.
  • papaya 15.10.2019 11:53
    Highlight Highlight Mal abgseh vo de Klimadebatte und de Flugscham... die sind doch nüm ganz putzt?!
  • Toni.Stark 15.10.2019 11:47
    Highlight Highlight Veganer wollen CO2 sparen, dabei surfen sie den ganzen Tag auf ihrem Handy im Internet. (CO2-Fussabdruck des Internets ist gross.)
    • wilbur 15.10.2019 15:56
      Highlight Highlight nicht-veganer surfen auch den ganzen tag im internet, und jetzt?
  • Meyer Andrej 15.10.2019 11:47
    Highlight Highlight Greta und Klima dient einzig und alleine nur dem Eintreiben von neuen Steuern. Die wahren Klimasünder sind Milliardenkonzerne die sich nicht bevormunden lassen. Bei uns in der CH bezahlt der Bürger die Stilllegung der AKW, sowie die Sanierung der verseuchten Böden durch die grossen Chemiekonzerne. Jahrelang Milliardengewinne einstreichen und die Kosten, sprich die Verantwortung, darf der Bürger tragen. Willkommen in der Schweiz.
  • Mutzli 15.10.2019 11:38
    Highlight Highlight Auch wenn sich die Jus-Fakultät naturgemäss relativ wenig mit Naturwissenschaft etc. beschäftigt, sollte man so ein gewisses Minimum an Allgemeinbildung und besonders Feingefühl erwarten können...

    Ziemlich schwache Leistung von Seiten der Leitung her. Die Entschuldigung des Prorektors untergräbt ja auch gleich die Begründung, wieso überhaupt jemand runterreisen sollte. Gibt ja Livestream etc. & gerade im Blick auf die Zukunft sollte man das & den Umgang damit mehr fördern.

    Die Empfehlungen der Uni Bern (https://bit.ly/2VJJQNy) als Kontrast sind gut, aber leider (noch) nicht verbindlich.
    • Abu Nid As Saasi 15.10.2019 13:20
      Highlight Highlight "Runterreisen"? Im Fall von Uganda wohl eher "Hinaufreisen", Zürich liegt auf ca 430 MüM, Kampala 1200. Um diesen Höhenunterschied zu bewältigen, braucht's CO2. Ach, Gelbfieberimpfung und Malariatabletten nicht vergessen
  • StudiUZH 15.10.2019 11:37
    Highlight Highlight Ich gehöre zu den Studenten, die sich für eines der beiden Seminare anmelden wird. Ich freue mich sehr darauf und bin dankbar, dass wir an einer Universität studieren, die uns so ein Erlebnis ermöglichen kann. Sowas werde ich später nicht mehr erleben können. Nach dem Seminar werde ich noch ein wenig Zeit vor Ort verbringen.
    Ich gehe mal davon aus, dass ein Grossteil der Kritiker hier auch schon zu Ferienzwecken geflogen ist...Also, immer mit der Ruhe.
    • Magnum44 15.10.2019 12:13
      Highlight Highlight Ich würde mir das gut durch den Kopf gehen lassen, schlussendlich sprechen wir von sehr viel Geld für ein paar Credits, Ferien hin oder her.

      Mit juristischen Grüssen ein Kommilitone, der auch schon ein Seminar im Ausland erleben durfte ;)
    • Tiptopf 15.10.2019 12:28
      Highlight Highlight Und wie ist deine Haltung zum Klimawandel? Das problem dabei ist doch, dass die Akademiker (nach den Schülern) am lautesten auf die Gefahren des Klimawandels hinweisen. Den verzicht aber von allen anderen fordern, selber aber sehr fleissig auf Konferenzen fliegen. Hatten kürzlich ein Prof der ist mirgens nach Berlin geflogen und abends zurück. Diese Wasser predigen und Wein trinken Mentalität ist das Problem. Wenn du dir sagts Klimawandel interresiert mich nicht, ist das dein gutes Recht. Verlangst du aber ein Verzicht aufs Auto oder so ist dieses Seminar sehr schwierig zu rechtfertigen. Oder?
    • Konstruktöhr 15.10.2019 14:24
      Highlight Highlight Ein wenig Zeit?
  • Albi Gabriel 15.10.2019 11:20
    Highlight Highlight Wer sich da wieder künstlich aufregt, sollte eigentlich konsequenterweise seine persönliche CO2-Produktion während 10 Minuten auf Null setzen...
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 15.10.2019 11:13
    Highlight Highlight Also ernsthafte Kontakte und Netzwerke auf Augenhöhe mit Profis entstehen nicht als Student mit Jetlag während ein paar Stunden am anderen Ende der Welt.

    Ich finde es nachvollziehbar, wenn man Doktoranden an Fachtagungen teilnehmen lässt, die allenfalls einen Flug erfordern. Aber dass Studenten sich ihre Seminararbeiten down under präsentieren, bringt doch keinen merklichen Nutzen.
    • Dostoi 15.10.2019 17:05
      Highlight Highlight Das Seminar ist eine Zusammenarbeit mir der lokalen Universität. Präsentationen werden im Rahmen eines Rechtsvergleichs mit Studenten aus Uganda gehalten. Der Ort wurde nicht gewählt weil jemand gerade Lust hatte nach Uganda zu reisen.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 16.10.2019 00:09
      Highlight Highlight @Dostoi

      Ich hatte mich tatsächlich auch auf Australien bezogen. Ich kenne das Programm dort aber auch nicht im Detail.

      Trotz Sympathie dafür, dass man bereits als Student mit anderen Rechtssystemen unmittelbarer in Kontakt treten kann, finde ich einen so kurz angelegten Trip doch schwierig in Anbetracht des erwartbaren Nutzens. Ich gönne den Studenten aber natürlich das Erlebnis.
  • joevanbeeck 15.10.2019 10:34
    Highlight Highlight Man muss es halt so machen wie mein grüner Nachbar und Kantonsrat der letzten Winter auf den Malediven Ferien machte. Er suchte sich über's Internet in der Nähe seines Ferienortes ein Umweltschutzprojekt, ich glaube es war etwas mit Schildkröten und Mantas, er stellte sich dann vor die Infotafel und machte ein Foto von sich. Fertig war das gute grüne Gewissen auf Facebbok. Das grüne Politiker und ihre Wähler Heuchler sind sollte inzwischen bekannt sein, bei uns ist es ja nicht viel anders als in D.

    https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-21-03-2019/gruene-vielflieger.html
    • ich ich ich 15.10.2019 11:40
      Highlight Highlight nur damit die infobeschaffung nicht zu einseitig wird:

      https://www.beobachter.ch/umwelt/umfrage-fdp-wahler-fliegen-am-haufigsten
    • Uranos 15.10.2019 12:40
      Highlight Highlight Warum verlinkst du auf eine Deutsche Nachrichtenseite, wenn es um einen Kantonsrat und Nachbar gehen soll??
    • Pafeld 15.10.2019 12:50
      Highlight Highlight Auch wenn es den (plötzlich) umweltbewussten Anti-Klimaschützern nicht in den Kram passt: der Flugverkehr ist für gerade mal 2% der Treibhausgase verantwortlich. Wir retten das Klima nicht, indem wir das Flugzeug für uns am Kreuz sterben lassen.
      Und nein. Weil irgend ein Grüner in die Karibik geflogen ist, ist es nicht ok, wenn du deine 2.5 Tonnen-600Ps-Kutsche täglich die 500 Meter zum Metzger fährst, um auch ja deine obligatorischen 3 Fleischmahlzeiten pro Tag zu kriegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 15.10.2019 10:30
    Highlight Highlight Warum macht man nicht ein Block-Seminar à 2-3 Wochen. Wenn man schon weite Strecken fliegt, dann soll auch mehr herauskommen. Bei der Reise nach Brisbane verliert man so oder so den ersten Tag aufgrund der Zeitverschiebung/Jetlag.
  • Clank 15.10.2019 10:25
    Highlight Highlight Jetzt hört schon auf mit diesem populistischen "Flugshamming".
    • ConcernedCitizen 15.10.2019 10:47
      Highlight Highlight Ich bin stattdessen für Fast-fashion-shaming. Schadet viel mehr und betrifft praktisch alle.
  • Mutbürgerin 15.10.2019 10:21
    Highlight Highlight Haha Zielkonflikte für ein wenig Forschung und Bildung. Greta meint dazu: How dare you..
    • Ticasuk 15.10.2019 17:31
      Highlight Highlight Bei Ihnen ist es mit der Bildung ja nicht allzu weit her, wie Ihre Trollkommentare regelmässig beweisen. Von daher: ruhig bleiben.
  • Diavolino666 15.10.2019 10:20
    Highlight Highlight "Flugscham" ist auch ein bescheuertes Wort. Wofür soll ich mich sonst noch schämen? Mit jedem Atemzug stosse ich CO2 aus. Was rund um das Thema aber an heisse Luft produziert wird, kann man immer mehr nur noch mit Wahn beschreiben.

    Ja, UMWELTschutz ist wichtig! Aber das Label "Klimaschutz" ist dermassen instrumentalisiert und ausgelutscht, dass es am Ende in eine Öko-Diktatur führt.
    • Ritiker K. 15.10.2019 12:10
      Highlight Highlight In diesem Kommentar, wird das von einem Mensch ausgeatmete CO2 als gleich problematisch bezeichnet wie der CO2 Ausstoss eines Flugzeug, welches aus fossilen Quellen stammt. (Kerosin wird aus Rohöl raffiniert)

      Ich empfehle die grundlegenden Mechanismen der Problematik der Nutzung fossiler Brennstoffe zu recherchieren, bevor anderen 'Öko-Diktatur', 'Wahn' und 'Instrumentalisierung' vorgeworfen wird.

      Grundlegende Kenntnisse der zugrundeliegenden Prozesse machen sich immer gut, wenn etwas kritisiert wird.
    • Diavolino666 15.10.2019 12:59
      Highlight Highlight Wenn das alles ist, was dich daran stört, kannst du gerne nur den zweiten Abschnitt beachten...
    • Ritiker K. 15.10.2019 17:03
      Highlight Highlight Teil des zweiten Abschnittes ist, dass 'Klimaschutz' derart instrumentalisiert wird, dass es Leute gibt die es einen 'Klimahype!' nennen und nicht merken, dass es kein Hype ist, sondern eine knallharte Realität.

      Teil dieser Instrumentalisierung ist, sich (bewusst oder unbewusst) dumm zu stellen und dann z.b. zu sagen: "CO2 ist BÖSE - man will uns am Ende noch das Atmen verbieten, weil wir CO2 ausatmen!"

      Umweltschutz ist wichtig und wer nicht begreift, dass es dringend ist und radikal gehandelt werden muss, also Leute die sagen "das ist doch reiner Öko-Diktatur" der/die ist Teil des Problems.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 15.10.2019 10:15
    Highlight Highlight Eine Videokonferenz mit einem Flüchtlingscamp stelle ich mir sonderbar vor. Wie will man das Elend überhaupt so fassen und spüren? Geht es da um Berührungsängste?
  • Ricardo Tubbs 15.10.2019 10:08
    Highlight Highlight hat man als student geld für solche kürsli im ausland?
    • grumpygirl 15.10.2019 10:36
      Highlight Highlight Die meisten studenten arbeiten neben 100% studium am wochenende zusätzlich. Es gibt studenten und studenten.
  • Scaros_2 15.10.2019 10:04
    Highlight Highlight Ein wenig ein Apfel/Birnen vergleich das Vegane CO2 Freie Mittagsmenü und das wissenschaftliche Kollaborieren.
  • The Destiny // Team Telegram 15.10.2019 10:02
    Highlight Highlight Flugscham: Unwort des Jahres 2019

    Sollange es einem nicht selbst betrifft, spielen alle gerne mit der Verbots/Moralkeule.
  • ubu 15.10.2019 10:01
    Highlight Highlight Kann man natürlich machen. Die Konsequenz ist dann einfach, dass man der SVP recht geben muss, wenn sie sagt, die "Gschtudierten" sollten besser mal bei sich selbst anfangen mit dem Klimaschutz. Und wir sind uns hier wohl recht einig, wie ungern wir der SVP recht geben.
  • Magnum44 15.10.2019 10:00
    Highlight Highlight Man sollte noch erwähnen, dass es sich bei diesen Seminaren um irrelevante Arbeiten à 6 - 12 ects handelt. Vortrag (10-20 min) und Diskussion am anderen Ende der Welt werden mit etwa 30% gewichtet. Auch zahlt die Uni 0 Fr. an die Studenten, Personen aus normalen Verhältnissen sind somit bereits faktisch ausgeschlossen.
  • Peter S. 15.10.2019 09:58
    Highlight Highlight Den persönlichen Kontakt wird man nie durch technische Hilfsmittel ersetzten können.
  • Triumvir 15.10.2019 09:56
    Highlight Highlight Geht gar nicht! Sofort stoppen liebe Uni! Wir leben im Zeitalter des Internets!!!
  • soulcalibur 15.10.2019 09:56
    Highlight Highlight Und immer, wenn man jemanden auf sein Verhalten aufmerksam macht, heisst es: "Es gibt Schlimmeres!", so argumentiert auch der Herr Franzini. Verzicht predigen macht sich halt immer gut, aber selber möchte man halt den Lifestyle beibehalten....aus Gründen....aber he, freitags stehen wir wieder auf der Strasse!
  • RichiZueri 15.10.2019 09:50
    Highlight Highlight Hauptsache sie sind am Freitag wieder zurück :)
    • ich ich ich 15.10.2019 17:56
      Highlight Highlight als ob jus-studenten die treibende kraft an klima-demos wären😂
  • Le French 15.10.2019 09:46
    Highlight Highlight Begreift es doch endlich: ob man jetzt einmal pro Woche für einen Tag nach Deutschland fliegt oder nicht, man keinen wesentlichen Unterschied aus für das Klima. Der Flugverkehr ist bei weitem nicht der schlimmste Umweltverschmutzer. Die amerikanische und chinesische Industrie sind die grössten Verschmutzer. Dort muss angesetzt werden. Aber halt! Die produzieren ja für unseren Konsum.....
    • Ophelia 15.10.2019 11:28
      Highlight Highlight Von oben betrachtet macht das Sinn was du sagst, würde man nur den Parameter CO2 Ausstoss optimieren müsste man so vorgehen.

      Der gesunde Menschenverstand gebietet jedoch dieses Problem ganzheitlichet anzugehen. Daher 2 Anmerkungen:

      - Die chinesische Industrie emittiert zwar vor Ort, konsumiert wird aber hier. Angesetzt werden muss also bei unserem Konsum.

      - Tatsächlich ist der Flugverkehr «nur» für gut 2% der CO2(eq) emissionen verantwortlich, es fliegen jedoch nur etwa 3% der Weltbevölkerung pro Jahr. Angesetzt werden muss also beim CO2 Verbrauch pro Kopf.
    • Ophelia 15.10.2019 11:29
      Highlight Highlight Mit dem Klima ists wie mit dem Wählen: Eine Person macht keinen Unterschied, eine Masse kann alles ändern.

      Heute ist übrigens der letzte Tag, an welchem man brieflich abstimmen kann!
    • Ritiker K. 15.10.2019 12:12
      Highlight Highlight Da zitiere ich mich selber mit meinem liebsten Zitat:

      "Schlimmeres macht Schlimmes nicht besser"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sam12 15.10.2019 09:41
    Highlight Highlight Heutzutage gibt es genügend Möglichkeiten, diese Tagungen digital und mit Interaktionsmöglichkeiten zu übertragen. Und Networking fällt bei einer solchen Veranstaltung wohl nicht unbedingt ins Gewicht...
  • Cosmopolitikus 15.10.2019 09:39
    Highlight Highlight Abgesehen vom katastrophalen Fussabdruck, lohnt sich ein Trip für viel Tage nach Australien nie und nimmer. Nur schon die Reisezeit ist ja gleich lange, wie die Verweildauer. Wenn man schon in down under ist, sollte man sich die Zeit nehmen können, dieses tolle Land zu bereisen.
  • chnobli1896 15.10.2019 09:34
    Highlight Highlight [...] Um diese Ziele zu erreichen, sei eine gute internationale Zusammenarbeit in Forschung und hochstehender Lehre wichtig. [...]

    Sollte im Jahr 2019 doch auch via Videokonferenz machbar sein?
    • Donald 15.10.2019 09:52
      Highlight Highlight Videokonferenz ist ganz anders. Meistens kommt keine gute Zusammenarbeit und Bindung zu stande. Es ist dann mehr eine hierarchische Aufgabenverteilung. Zusammen an einem Ort, ist das schon ganz etwas anderes.
    • Scaros_2 15.10.2019 10:03
      Highlight Highlight Hallo Chnobli

      Ich arbeite in einem International tätigen Unternehmen und stimme dir im Grundsatz zu, dass man für vieles auch Videokonferenzen nutzen soll. Nur - Es gibt Themen und Tätigkeiten die nicht gleich effizient sind. Auch gibt es andere beschränkunen wie wenn alle physisch im gleichen Raum sind.

      Auch erlebe ich oft, dass wenn ich vor Ort bin auch noch weitere Themen und Punkte besprechen kann als wenn ich nur über Videokonferenz arbeite.

      Ja, man sollte vermehrt nutzen - aber zu 100% ist ineffizient
    • Neruda 15.10.2019 10:04
      Highlight Highlight Die vielen Konferenzen sind eh für nichts. Da gehen Dozenten von mir hin, die jetzt wirklich gar nichts Wichtiges zur Forschung beitragen. Da machtes auch keinen Unterschied, ob sie jetzt nur eine Telefonkonferenz machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Finöggeli 15.10.2019 09:32
    Highlight Highlight Und stellt euch vor, dass es berufstätige Menschen gibt, die das öfter machen als einmalig zu Weiterbildungszwecken... Mimimi
  • MarGo 15.10.2019 09:31
    Highlight Highlight Aso wüki...!

Für Weihnachten: So begegnest du den «Fakten» deines Onkels, dem Klimawandel-Skeptiker

An Weihnachten gibt's Geschenke, Völlerei und Besinnlichkeit. Womit sich aber einige ebenfalls jedes Jahr wieder konfrontiert sehen, ist die Skepsis einiger älterer Familienmitglieder gegenüber dem Klimawandel.

Gerade als das Fondue Chinoise angeworfen wird, platzt deinem Onkel der Kragen: «Das ist doch alles nur ein Hype!» Doch im Gegensatz zu Oliver Baroni meint er nicht das Fondue Chinoise, sondern die Angst vor dem Klimawandel. Damit du deinem Onkel etwas entgegen kannst, hier die neun häufigsten Aussagen von Klima-Skeptikern im Faktencheck:

«Manchmal ist es halt kalt und manchmal warm!» Mit dieser einfachen Aussage versuchen Klimaskeptiker immer wieder, den Klimawandel zu widerlegen. Doch: Das …

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