Schweiz
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Im Gebäude vis à vis vom Zürcher HB kam es zu zwei Explosionen. bild: watson/sarahserafini

Grossbrand beim HB Zürich:
Verkehr auf Zürcher Bahnhofplatz wieder angerollt

25.08.18, 03:08 26.08.18, 15:07


Grossbrand beim Hauptbahnhof Zürich

Video: srf/SDA SRF

Das Wichtigste in Kürze

Grossbrand Zürich Hauptbahnhof

«Ich spürte die Explosion bei mir Zuhause, 200 Meter vom HB entfernt.»

watson-Leser

Neben dem Zürcher Hauptbahnhof ist am frühen Samstagmorgen ein Geschäftsgebäude in Brand geraten. Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach. Im Gebäude kam es zu zwei heftigen Explosionen. Mindestens ein Trümmerteil wurde rund 200 Meter durch die Luft geschleudert, wie die Polizei mitteilt. Innert kurzer Zeit gingen bei der Polizei über 50 Notrufe ein.

Hier hat es gebrannt:

bild: google maps 

Auf Fotos und Videos der watson-Reporterin vor Ort ist zu sehen, wie meterhohe Flammen aus dem Dach des mehrstöckigen Gebäudes in den Nachthimmel schlagen. Ein Leser schreibt uns: «Ich spürte die Explosion bei mir Zuhause, 200 Meter vom HB entfernt.»

Im Zuge der ersten Abklärungen fanden Polizisten ein zirka zwei Kilogramm schweres Metallstück einer Gasflasche an der Bahnhofstrasse. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei und Staatsanwaltschaft liegen keine konkreten Hinweise für ein Delikt vor. 

Videos der watson-Reporterin vor Ort 

Video: watson

Video: watson

Die Rettungskräfte brachten das Feuer mit einem Grossaufgebot gegen vier Uhr unter Kontrolle. Das Haus ist einsturzgefährdet. Verletzt wurde niemand.

Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, stand der Dachstock des Eckhauses am Bahnhofplatz und am Bahnhofquai in Vollbrand. Offenbar handelt es sich um das Gebäude neben dem Geschäft des Apple-Resellers Data Quest. Das Geschäft teilt inzwischen auf seiner Internetseite mit: «Die Kundengeräte scheinen vom Brand nicht betroffen zu sein. »

Die Rettungskräfte standen laut eigenen Angaben mit einem Grossaufgebot im Einsatz, um das Feuer einzudämmen und ein Übergreifen auf andere Gebäude zu verhindern. Mittels Autodrehleitern und Hubretter bekämpfte die Feuerwehr den Brand von mehreren Seiten aus, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Dank dem schnell eingeleiteten Löschangriff konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Löscharbeiten dauerten am Morgen an. 

Bus- und Tramverkehr gestoppt

Das Haus wurde durch den Brand weitgehend beschädigt. Es bestehe Einsturzgefahr, sagte der Behördensprecher. Die Polizei sperrte das Gebiet grossräumig ab. Der Sachschaden sei immens. Ein Geschäftslokal in einem Nachbargebäude blieb vorerst geschlossen. Zudem wurde der Tram- und Busverkehr am Bahnhofplatz eingestellt. Das könne sich zu mehreren Stunden im besten Fall oder bis über das ganze Wochenende hinziehen, sagt Stapo-Sprecher Peter Sahli zu watson.

bild: watson/sarahserafini

Bei der Explosion erlitt ein in der Nähe des Gebäudes stehender Polizist ein Hörtrauma, welches im Laufe des Tages medizinisch abgeklärt wird. Von weiteren Verletzten haben die Rettungskräfte laut eigenen Angaben keine Kenntnis. In dem betroffenen Gebäude fanden seit einiger Zeit Bauarbeiten statt. Es war unbewohnt.

Gasflasche explodiert

Die Brandursache ist unklar. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Laut Angaben des Behördensprechers ist beim Brand mindestens eine Gasflasche explodiert. Man habe entsprechende Trümmer gefunden.

Aufgrund des grossen Schadenplatzes mitten in der Innenstadt, musste der Bahnhofplatz und umliegende Strassenabschnitte komplett gesperrt werden - erst am Sonntagmorgen um 5.30 Uhr wird das Gebiet wieder freigegeben. Die Angestellten der Coop haben heute unverhofft frei. Die Coop im ehemaligen Globus-Provisorium bleibt geschlossen. 

tel: 0798919077
Die explosion war 200m vom HB bei mir zuhause zu spühren.

«Die Explosion war 200m vom HB bei mir Zuhause zu spüren», schreibt ein watson-Leser. Bild:  leser-reporter

Dem entsprechend rät die Stadtpolizei Zürich die Innenstadt insbesondere im Bereich Bahnhofplatz grossräumig zu umfahren. Es ist auch damit zu rechnen, dass der öffentliche Verkehr im Bereich des Hauptbahnhofs tangiert sein wird. Der Coop an der Bahnhofbrücke bleibt wegen den Einsätzen Rettungskräfte bis auf weiteres geschlossen.

Rückbau begonnen

Im Verlaufe des Samstagnachmittags hat dann bereits der Rückbau der Gerüste begonnen. Die beschädigten Fassadenteile wurden gesichert.

Die genaue Brandursache des Grossbrandes ist noch unklar. In diesem Zusammenhang sucht die Stadtpolizei Zürich Personen, die vor dem Brandausbruch am Bahnhofquai um zirka 2.15 Uhr verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben. Sie werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0444 117 117 bei der Stadtpolizei zu melden. 

bild: watson/sarahserafini

Verkehr auf Zürcher Bahnhofplatz wieder angerollt

Ein Tag nach dem Grossbrand neben dem Zürcher Hauptbahnhof ist der Verkehr im Zentrum wieder angerollt. Der Bahnhofplatz und die Bahnhofbrücke im Bereich Central bis Hauptbahnhof wurden in der Nacht auf Sonntag wieder für Autos, Busse und Trams freigegeben.

Auch die Unterführung vom Landesmuseum zur Rudolf-Brun-Brücke konnte wieder in beide Richtungen befahren werden, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte. Gesperrt blieb der kleine, aber für den Fliessverkehr nicht wichtige Strassenabschnitt direkt vor dem Gebäude am Bahnhofquai. (oli/wst/kün/vom/sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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69
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69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AllknowingP 25.08.2018 21:51
    Highlight Endlich Ein würdiger Platz für das neue Hockeystadion vom ZSC ;-)
    4 6 Melden
    • Raembe 26.08.2018 00:23
      Highlight Das kommt doch nach Altstetten? Oder hab ich da was falsch im Kopf?
      1 0 Melden
    • AllknowingP 26.08.2018 18:01
      Highlight Ne das hast du richtig im Kopf.... nur wär die Lage direkt neben den HB viiiiieeel besser :-)
      1 0 Melden
  • hasvergässe 25.08.2018 18:18
    Highlight Ich hoffe das die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung der Newsbar und Rest. Au Gratin bald ihren Betrieb wieder aufnehmen können.
    4 3 Melden
  • Loe 25.08.2018 17:25
    Highlight Sperrung könnte Tage dauern... Eigentlich sehr kurz, in anderen Ländern würden wie von unbestimmten Zeitspannen reden - mit offenem Ende 🙈
    12 1 Melden
  • coronado71 25.08.2018 15:47
    Highlight Wieso sprechen einige vom "Data-Quest-Gebäude"? Mir ist der Gebäudekomplex als "Du Pont-Gebäude" geläufiger. In diesem fanden grad langwierige Renovationsarbeiten für eine Hotelkette statt.
    25 1 Melden
  • eBart is back 25.08.2018 14:46
    Highlight Etwas unverhältnismässig gleich auch die Haupthalle des HB zu sperren. Sorgt unnötig für Verspätungen und so.
    8 43 Melden
    • Middleway 25.08.2018 15:01
      Highlight die haupthalle ist nicht gesperrt. lediglich die ein- / ausgänge richtung central bhfstrasse
      21 0 Melden
  • woezzl 25.08.2018 14:16
    Highlight Hauptsache unsere Apple-Geräte sind unversehrt!
    31 5 Melden
  • Gubbe 25.08.2018 12:22
    Highlight Das Gebäude scheint renovierungsbedürftig gewesen zu sein, jetzt ganz klar. Wieso brennen Gebäude die zu renovieren wären und praktisch leer stehen, immer im Dachstock?
    14 40 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2018 14:37
      Highlight Weil der Dachstock aus Holz ist? 😉
      52 1 Melden
    • Gubbe 25.08.2018 17:08
      Highlight Hierundjetzt: Und Holz sich ja selbst endzündet ? dies besonders nach einer kühlen Nacht.
      5 10 Melden
    • lopeped 26.08.2018 07:58
      Highlight Meistens weil ein Mitarbeiter einer Dachdecker Firma etwas falsches macht. Aber es gab auch schon Dachstock Brände in denn Stockwerken darunter schon brannte. Doch da alle ihre Bildschirme anschauen merken sie es erst wenn die Flammen oben raus schiessen.
      1 1 Melden
    • nödganz.klar 26.08.2018 09:34
      Highlight Gubbe... am Gebäude waren Renovationsarbeiten im gange. Warst du schon mal auf einer Baustelle?
      Weisst du, dass häufig im Dachbereich Bleche gelötet werden? Oder Dachpappe verschweisst wird? Mit einem Gasbrenner? Und dies in einer Umgebung, welche viel Holz und Isolationsmaterial enthält, welches sich durchaus unbemerkt entzünden kann. Oder noch simpler, ein vergessener Halogenscheinwerfer der sich überhitzte. Alles reine Spekulation - aber definitiv kein Grund eine Verschwörung zu wittern.
      6 1 Melden
    • Gubbe 26.08.2018 18:21
      Highlight nödganz.klar: Baustelle? Vor vier Jahren jeden Tag. Habe noch mal gebaut und habe ob den Arbeiten nicht gut geschlafen. Nie hatte ich vorher den Ärger, gemachte Fehler aufzuzeigen und deren Behebung zu verlangen. Deine Aufzählung bestätigt meinen Ärger.
      1 1 Melden
  • Rodolfo 25.08.2018 10:54
    Highlight Jetzt interessieren sich Nicht-Zürcher WO das Haus steht!
    Gibt es keine Bilder von heute morgen, bei Tageslicht?
    6 37 Melden
    • Asmodeus 25.08.2018 12:47
      Highlight Bahnhofsplatz 2
      27 0 Melden
    • #10 25.08.2018 14:41
      Highlight Hier, vom Central aus gesehen.
      10 0 Melden
  • Pbel 25.08.2018 10:51
    Highlight Mist und das Globusprovisorium hat es schon wieder überlebt.
    198 8 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2018 14:38
      Highlight Providurium, Bitte ☝🏼 Dacht ich mir eben auch 😪
      28 1 Melden
    • Fly Baby 25.08.2018 15:06
      Highlight In jedem Gebäude könnten Menschen sein bei einem Brand, also haltet euch zurück mit euren Aussagen. 👎👎👎
      9 30 Melden
    • Ueli der Knecht 25.08.2018 15:53
      Highlight Man könnte jetzt auf dem neu gerodeten Areal endlich ein AJZ bauen.
      13 10 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2018 16:05
      Highlight War früher ja am Carparkplatz. Das heisst bei uns Rote Fabrik und ist am Stadtrand. Nur in Bern ists am Bahnhof, damit die Agglos rascher am Ziel sind🙄
      9 4 Melden
    • uth 25.08.2018 16:47
      Highlight Ja wirklich schade, Chance vertan, das Ding muss endlich weg.
      4 2 Melden
    • Ueli der Knecht 25.08.2018 17:11
      Highlight Eine Schande für Zürich, dass die Berner ein AJZ mitten in der Stadt direkt beim Bahnhof haben.

      Die Rote Fabrik ist doch kein AJZ. Eher so eine Alt-68er-Kiste. Immerhin am See.

      Das Dynamo wäre gut gelegen. Aber das ist auch kein AJZ sondern nur ein Betonklotz unter der städtischer Kontrolle. Ein Sprungbrett für amtlich bewilligte Jugendarbeiter in ihrer Gefängnisdirektoren-Karriere (vgl. zB. die unglaubliche Karriere des Roland Zurkirchen, https://ch.linkedin.com/in/roland-zurkirchen-137b08105).
      10 8 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 25.08.2018 22:10
      Highlight Ueli, die rote Fabrik, entstanden in den 80igern, war mal ein AJZ. Heute hat sie den Fokus auf Kulturanlässe.
      Hier die Chronologie:

      https://www.woz.ch/-3844
      4 3 Melden
    • Ueli der Knecht 25.08.2018 22:57
      Highlight Die WoZ ist desinformiert. Die WoZ ist auch kein Ersatz für den «Eisbrecher».

      Wikipedia:
      "Die SP lancierte im September 1973 eine Volksinitiative für den Erhalt der Roten Fabrik und die Umwandlung in ein Kulturzentrum."
      https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Fabrik

      Die Rote Fabrik war eine Idee von 68er-Hippies. Es waren Ü30er, welche die Rote Fabrik in den 80er übernahmen. Trau keinem über 30! Das ist eine Generation vor den 80er-Wilden.

      Die Rote Fabrik ist genossenschaftlich organisiert. Die 80er-Jugend wollte das AJZ anarchisch organisieren. Und sie wollte Gurkensalat. Und zwar subito!
      0 1 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2018 23:44
      Highlight Ueli: Das Dynamo ist ein Jugendzentrum und Arbeits- und Ausbildungsort für jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen, betrieben von den Sozialen Diensten „Sozialhilfe“ der Stadt Zürich.

      Auch das Restaurant am Wasser gehört der Stadt😉

      Das ist jetzt seeeehr weit von einem AJZ entfernt 😂😂😂

      Wir geben enorm viel Geld für die integration junger Menschen aus. Das finde ich sehr gut.

      Wohingegen Bern einfach mal einen sich „selbstverwaltenden“ Betrieb ohne Ziel finanziert. Kann man machen. Aber am Ende des Tages geht so die Rechnung nicht auf.
      2 1 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 26.08.2018 16:01
      Highlight Hierundjetzt, deine Infos sind nicht mehr aktuell ;-) Das Dynamo ist seit 18 Jahren ein reines Jugendkulturhaus.
      Das Arbeitsintegrationsprojekt endete im Jahr 2000, ab da waren die Werkstätten offen für alle.

      https://www.stadt-zuerich.ch/sd/de/index/familien_kinder_jugendliche/jugendliche/jugendtreffs/dynamo.html


      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jugendkulturhaus_Dynamo
      3 0 Melden
    • Ueli der Knecht 26.08.2018 16:57
      Highlight Hierundjetzt: Ich möchte nicht das eine gegen das andere ausspielen. Man könnte staatlich organisierte und kontrollierte Jugendarbeit machen, und gleichzeitig von Jugendlichen selbstverwaltete, autonome Räume zulassen.

      Die Stadt setzt Jugendarbeiter ein, welche die Mentalität von Gefängnisdirektoren haben. Daher zweifle ich am Erfolg der städtischen Jugendarbeit. Da wird nicht Jugendlichen geholfen, sich zu frei zu entfalten. Vielmehr versucht die Stadt, die Jugendlichen in Form zu pressen.

      Das Dynamo war die Beton-Antwort der Stadt auf das farbige AJZ. Schade! Ein Schandfleck in Zürich.
      2 0 Melden
    • Hierundjetzt 26.08.2018 17:09
      Highlight Du hast natürlich recht. Aber eine Beratungsstelle gibts immer noch, die Betreiber sind Angestellte der Stadt und das Restaurant (chuchi) am Wasser wird glaubs immer noch von den Sozialen Betrieben geführt wird (ähnich der Schipfe). Der Unterscheid zur "selbstverwalteten" Reithalle ist aber nach wie vor augenfällig. Wir bieten einen Rahmen. Keinen Zirkus ohne Ziel. Aber sonst hast Du natürlich absolut recht.
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 26.08.2018 20:03
      Highlight Hierundjetzt: Kulturell haben aber die Berner die Nase vorn, obwohl Zürich mit Opernhaus, Schauspielhaus, Tonhalle, Rote Fabrik, Dynamo extrem viel mehr in Kultur investiert als Bern.

      Lo & Leduc, Nemo, Sophie Hunger, Gölä, Züri West, Patent Ochsner, Steff la Cheffe, Baze, Wurzel5, Chlyklass, Knackeboul uvm... alles Berner. ^^
      1 1 Melden
  • Asmodeus 25.08.2018 10:46
    Highlight Sieht aus als wurde gerade Bauland an bester Lage frei.
    97 5 Melden
  • w'ever 25.08.2018 10:40
    Highlight schade hat es nicht das provisorium erwischt
    66 6 Melden
  • HundBasil 25.08.2018 10:28
    Highlight Im Vorsergrund das hässliche Globusprovisorium. Traurig, dass nicht dieser Schandbau abgebrannt ist.
    63 8 Melden
    • Fly Baby 25.08.2018 14:29
      Highlight Ob das Globusgebäude schön oder hässlich ist tut nichts zur Sache, einzig dein Kommentar ist zutiefst wiederwärtig.. Sem Globus eine Brand wünschen, da könnte ich 🤮
      9 30 Melden
    • Bündn0r 25.08.2018 16:02
      Highlight @Fly Baby Da kennt einer das Globusprovidurium wohl nicht. Es ist ein Coop, kein Globus. Plottwist!
      Als besonders schön würde ich es auch nicht bezeichnen. Jegliche Versuche eines Abrisses oder Neubaus wurden leider zerschlagen.
      8 0 Melden
    • Ueli der Knecht 25.08.2018 16:09
      Highlight Das gehört jetzt dem Coop, also der Konkurrenz der Migros-Tochter Globus.

      Irgendwann wird es dann vermutlich auch mal ersetzt werden (aktuell gemäss Plan ca. 2022/23):
      https://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/departement/medien/medienmitteilungen/2018/februar/180201b.html
      3 0 Melden
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 25.08.2018 09:15
    Highlight Zum Glück war das Gebäude unbewohnt.
    68 3 Melden
  • Midnight 25.08.2018 08:43
    Highlight Oh nein, das schöne Haus... 😱
    82 8 Melden
    • wasabitom 25.08.2018 11:42
      Highlight Habe ich auch gedacht. Da steht bald ein typischer viereckiger Standard-Züri-Block.
      45 4 Melden
    • Chili 25.08.2018 12:59
      Highlight @wasabitom, Nein glaube ich nicht, da wird die Denkmalpflege der Stadt Zürich Einfluss nehmen! Das Gebäude wird wider so erstellt wie ursprünglich, einzig innen wir es auf heutigen Standard erneuert!
      44 3 Melden
    • B-Arche 25.08.2018 17:19
      Highlight Chili: Da glaube ich nicht daran.
      Nicht nur in Zürich, überall in der Schweiz scheint Architektur heutzutage nur noch kubistische Betonklötze zu sein mit Fenster/Glasflächen bitte bis zum Fussboden.
      Jeder Neubau ist ein kubischer Betonklotz. So wie man in Deutschland in den 1970er gebaut hat (und diese Gebäude verhasst sind sonst nichts).

      Wenn man durch die Schweiz fährt sieht man überall diese hässlichen Betonklötze. Und wenn man mal ein "Hochhaus" baut dann immer ein Turm mit einer Unsymmetrie die hervorschaut.
      Es ist _immer dasselbe_ in CH.
      7 11 Melden
  • My Senf 25.08.2018 08:25
    Highlight „In dem betroffenen Gebäude fanden seit einiger Zeit Bauarbeiten statt. Es war unbewohnt.“

    Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass an diesem Gebäude die letzten 20 Jahre mal nicht gebaut/umgebaut wurde. Seit Pizza Hut ständig.
    Jetzt wohl definitiv!
    148 4 Melden
  • AnnaBanana 25.08.2018 08:21
    Highlight Weiss jemand, warum das Feuer nicht auf die Gebäude übersprang, die direkt angebaut sind? Gibt es irgendwelche Sicherheitswände, die hitzestabil sind?
    17 34 Melden
    • VAVAV 25.08.2018 10:17
      Highlight Ja, man baut in der Regel dicke Brandmauern zwischen die Häuser. Nachdem im Mittelalter regelmässig ganze Innenstädte abgebrannt sind, hat man av der Gründerzeit konsequent dicke Mauern zwischen die Häuser gebaut.
      67 0 Melden
    • Chili 25.08.2018 10:29
      Highlight Ja Brandabschnittsbildende Wände gibt es schon einige Jahrzehnte in den Brandschutznormen.

      https://gesetzessammlungen.ag.ch/frontend/annex_document_dictionaries/16281
      21 0 Melden
    • Kong 25.08.2018 10:46
      Highlight Hitze geht zuerst mal nach oben. Die Seitenwände sind so genormt, das ein kurzfristiges Übergreifen schwierig ist. Die Feuerwehr kühlt seitlich um Übergreifen zu verhindern. Soweit meine bescheidene Einschätzung. Sieht bei Altbauten in Innenstädten aber nicht so gut aus (Holzwände, gemeinsame Konstruktion, altes Isoliermat. etc). Das Wetter (zB Wind) ist auch Faktor.
      23 1 Melden
    • The oder ich 25.08.2018 10:47
      Highlight Grundsätzlich werden zwischen angebauten Häusern Brandmauern vorgeschrieben. Dieses Brandverhalten sollte also Standard sein.

      Achtung: Bei Altgebäuden fehlt das teilweise noch (ich habe schon Estriche gesehen, die über zehn Hausnummern gingen).
      36 0 Melden
    • Binnennomade 25.08.2018 10:50
      Highlight Es gibt in der Schweiz prinzipiell zwischen zwei aneinandergebauten Häusern immer eine Brandmauer.
      19 0 Melden
    • Grain2 25.08.2018 10:50
      Highlight Brandschutzwände sind gesetzlich vorgeschrieben auch im Bereich des Daches muss eine gewisse Breite nichtbrennbar ausgeführt werden. Dies wird von den zuständigen Behörden streng kontrolliert.
      18 0 Melden
    • Brummbaer76 25.08.2018 10:54
      Highlight Ja die gibt es. Zudem ist die primäre Aufgabe der Feuerwehr das zu verhindern.
      16 0 Melden
    • Gianni48 25.08.2018 10:59
      Highlight Dank den feuerpolizeilichen Auflagen gibt es zwischen zusammengebauten Häusern Brandschutzmauern. Wie wichtig diese Vorschriften, sind sieht man in diesem Fall deutlich!
      17 0 Melden
    • Garp 25.08.2018 11:20
      Highlight Wahrscheinlich gibt es Brandschutzmauern.
      9 0 Melden
    • Fox1Charlie 25.08.2018 11:30
      Highlight Vor allem vermutlich wegen der Grossartigen Arbeit der Rettungskräfte vor Ort ;)
      23 0 Melden
    • Olmabrotwurst 25.08.2018 11:51
      Highlight Schnelle reaktion der Feuerwehr.
      13 0 Melden
    • lilie 25.08.2018 12:06
      Highlight Ich glaube, es brannte hauptsächlich im Dachstock. Deshalb hat das Feuer wojl nicht auf das Haus nebenan übergegriffen.
      2 3 Melden
    • farbarch1 25.08.2018 12:22
      Highlight Es heisst: Brandmauer. Sie geht bei alten Gebäuden oft über die Dachziegel hinaus.
      10 0 Melden
    • derEchteElch 25.08.2018 12:32
      Highlight Natürlich. Brandschutzwände gibt es seit eh und je. Schliesslich hat man aus den grossen Städtebränden im Mittelalter grlernt.. 🙄
      7 21 Melden
    • DartVaidder 25.08.2018 12:34
      Highlight Mit grösster Wahrscheinlichkeit weisen die Gebäude Brandmauern auf, welches ein Überspringen hemmt/verzögert. Der andere Grund ist die sehr gute Arbeit der Feuerwehr, welche das Überspringen verhindert hat
      19 1 Melden
  • Raembe 25.08.2018 08:06
    Highlight Zum Glück wurde niemand verletzt
    39 1 Melden
    • Butschina 25.08.2018 13:25
      Highlight Leider hat mindestens ein Polizist ein Hörtrauma erlitten. Das kann sich erholen, es können aber auch Langzeitschäden wie ein Tinitus oder Hörminderungen zurückbleiben. Ich hoffe er erholt sich wieder ganz.
      10 0 Melden
    • Raembe 25.08.2018 14:47
      Highlight Oha, das wusst ich nicht. Gute Besserung.
      7 1 Melden
  • murmel1 25.08.2018 03:51
    Highlight
    18 18 Melden
    • EMkaEL 25.08.2018 14:14
      Highlight gut: horizontales video
      schlecht: 480p
      gut: zoom
      schlecht: gewackel
      gut: langes video
      gut: kein gelaber
      ;-)
      12 6 Melden
  • le vin 25.08.2018 03:47
    Highlight Voila
    21 17 Melden
  • le vin 25.08.2018 03:47
    Highlight Die Explosionen, die man hören konnte gab es aber erst, als das erste Gebäude bereits brannte. Ausserdem war vor dem Data-Quest-Gebäude ein Baugerüst aufgestellt.
    133 10 Melden
    • Fulehung1950 25.08.2018 12:11
      Highlight Also, das Baugerüst war nicht VOR, sondern AM Gebäude aufgestellt. Was bei Gebäuderenovationen im übrigen nicht soooo selten und schon gar nicht neu ist: Der Kölner Dom war über Jahrhunderte eingerüstet, das Berner Münster mehr oder weniger immer😂
      28 2 Melden
    • road¦runner 25.08.2018 15:32
      Highlight "war"? Das Gerüst steht auch jetzt noch.
      4 0 Melden

Wildhüter oder Milizjagd? So zoffen sich die Tierschützerin und der Jäger

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