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HANDOUT - Visualisierung des Buergenstock Hotels auf dem Buergenstock am Vierwaldstaettersee. Auf dem Buergenstock haben am Mittwoch, 26. Maerz 2014, die Arbeiten am neuen Waldhotel begonnen. Das neue Waldhotel, der groesste Komplex auf dem Buergenstock, wird gemaess einer Mitteilung ueber 160 Zimmer und Suiten verfuegen. Drei Baubewilligungen stehen noch aus. (BUERGENSTOCK RESSORT LAKE LUCERNE) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Seit März 2014 wird gebaut: Das neue Waldhotel auf dem Bürgenstock soll mal so aussehen.
Bild: BUERGENSTOCK RESSORT LAKE LUCERN

Nidwaldner Regierung will zu Investoren des Bürgenstock-Hotels nach Katar reisen – für 30'000 Franken



160 Suiten, Spa und Restaurants, Aussicht und Preise, die einem den Atem rauben: Das soll der Bürgenstock-Resort werden, der sich seit März 2014 im Bau befindet. Geklotzt wird mit Geld vom persischen Golf – der katarische Staatsfonds steckt eine halbe Milliarde Franken ins Hoteldorf auf dem Nidwaldner Berg.

HANDOUT - Felsaushub fuer das Hotel Buergenstock auf dem Buergerstock am Mittwoch, 26. Maerz 2014. Im Hintergrund im Bau Hotel Palace. Mit der heutigen Grundsteinlegung nimmt ein ambitioeses Tourismus-Projekt auf dem Nidwalder Buergenstock Form an. Fuer eine halbe Milliarde Franken entstehen in den naechsten drei Jahren ueber 30 neue Gebaeude, darunter drei Hotels, zwoelf Restaurants, Eigentumswohnungen und eine grosse Wellness- und Sportanlage. (KEYSTONE/Buergenstock Resort/Emanuel Ammon, Aura) EDS NOTE - BILD MIT DROHNE AUFGENOMMEN

Resort für Superreiche: Waldhotel auf dem Bürgenstock.
Bild: BUERGENSTOCK RESORT

Jetzt wollen zwei Regierungsräte die Investoren des Resorts in Katar besuchen – auf Staatskosten, zu einem Budget von 30'000 Franken. Das schreibt die «Zentralschweiz am Sonntag». 

Das stösst einem Teil der Nidwaldner Bevölkerung sauer auf. Sie haben die IG «Katar-Reise Nein!» ins Leben gerufen und eine Petition lanciert, für die im Internet und auf Papier Unterschriften gesammelt werden. Eine Reise in ein Land, das es mit den Menschenrechten nicht so genau nehme, sei deplatziert. Andere würden sich zudem darüber aufregen, dass der Kanton in Zeiten des Spardrucks Geld dafür lockermache, heisst es in dem Bericht weiter. 

Noch im Januar will der Regierungsrat die Planung für die Reise an die Hand nehmen. Heute lasse sich noch nicht sagen, ob der Budgetrahmen ganz beansprucht werde, sagt Finanzdirektor Alfred Bossard. (dwi)

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