Schweiz
Strasse

Axenstrasse wieder gesperrt – technischer Defekt an der Warnanlage

Axenstrasse nach technischem Defekt wieder geöffnet

22.12.2019, 09:4722.12.2019, 11:38
Die Axenstrasse ist nach Steinschlag und Murgang nun auch für den Langsamverkehr wieder geöffnet. (Archivbild)
Nix geht mehr an der Axenstrasse.Bild: KEYSTONE

Die Axenstrasse zwischen Flüelen und Sisikon UR ist am Sonntag um 11 Uhr wieder geöffnet worden. Sie war zuvor drei Stunden lang gesperrt, weil es einen Defekt an der dort installierten Steinschlagwarnanlage gab.

Der Verkehr wurde während der Sperrung grossräumig umgeleitet. Im Einsatz standen das Amt für Betrieb Nationalstrassen, die Kantonspolizeien Schwyz und Uri sowie ein privater Sicherheitsdienst, wie die Kantonspolizei Uri am Sonntag mitteilte.

Im Steinschlaggebiet Gumpisch zwischen Flüelen und Sisikon UR ist eine Alarmanlage installiert, die bei Steinschlag zur sofortigen Sperrung des A4-Strassenabschnitts führt. Kurz vor 8 Uhr sei ein technischer Defekt der Alarmanlage gemeldet worden, hatte die Kantonspolizei Uri am Morgen mitgeteilt. Die festgelegten Sperrungsabläufe wurden aufgrund des Defektes sofort aktiviert.

Die Axenstrasse ist Teil der A4 und verbindet am rechten Ufer des Vierwaldstättersees Brunnen mit Flüelen. Sie war im Sommer und Herbst bereits wegen Murgängen im Gumpischtal gesperrt worden. Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, wurde eine Alarmanlage installiert. Zudem wurde ein Damm erstellt, der Gesteinsmaterial umleiten soll. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Vier Verletzte bei Unfall mit Armeetransporter auf der Axenstrasse
1 / 5
Vier Verletzte bei Unfall mit Armeetransporter auf der Axenstrasse
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Axenstrasse im Kanton Schwyz sind am Abend des 11. März 2015 zwei Personen schwer verletzt und zwei weitere Personen leicht verletzt worden.
quelle: polizei sz
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Heli-Aufnahmen vom Felssturz bei der Axenstrasse
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Ab Mittwoch kannst du per Post Digitale Briefe verschicken
Der digitale Brief gehört ab Mittwoch zur Grundversorgung der Post. Privatkundinnen und -kunden der Post können digitale Briefe verschicken und empfangen. Wer das nicht möchte, kann den Brief auch weiterhin vom Pöstler erhalten. Die Nutzung des neuen Angebots ist freiwillig und der Empfang kostenlos.
Erstmals seit 177 Jahren werde ein digitales Produkt Teil der Grundversorgung, sagte Nicole Burth, Leiterin Digital Services Post, am Dienstag im Mediengespräch in Bern. «Das ist ein historischer Moment». Diese Art der formellen Kommunikation sei eine einheitliche, sichere Dienstleistung für alle, denn der E-Mail-Versand sei kein guter Weg, um sensible Daten auszutauschen. Zudem entspreche dies einem Bedürfnis der Schweizer Bevölkerung.
Zur Story