Schweiz
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Axenstrasse ab Samstag für Autos wieder geöffnet



ARCHIV - Portal des Mositunnel bei Brunnen, aufgenommen am Freitag, 26. September 2014. Die Nordsuedverbindung der Axenstrasse auf der A4 zwischen Brunnen im Kanton Schwyz und Flueelen im Kanton Uri bei Burnnen soll in den naechsten Jahren saniert werden. - Eine kantonale Volksinitiative gegen den Neubau der Axenstrasse wurde unter dem Titel

Bild: KEYSTONE

Die Axenstrasse, die nach einem Murgang am 2. Oktober gesperrt wurde, ist ab Samstag 9 Uhr für Autos wieder befahrbar. Aus Sicherheitsgründen dürfen langsame Verkehrsteilnehmer die Gefahrenstelle weiterhin nicht befahren.

Der Murgang, bei dem tausend Kubikmeter Material aus dem Gumpischtal südlich von Sisikon UR Richtung Urner See verfrachtet worden waren, war von einem Überwachungs- und Alarmsystem erkannt worden. Das A4-Teilstück zwischen Brunnen SZ und Flüelen UR wurde umgehend mittels Ampeln gesperrt.

Allerdings beschädigte der Murgang Teile des Überwachungs- und Alarmsystems, so dass die wichtige Zufahrtsstrasse zum Gotthard aus Sicherheitsgründen gesperrt blieb. In den letzten Tagen sei das Überwachungs- und Alarmsystem instandgesetzt worden, teilte das Bundesamt für Strassen (Astra) am Freitag mit. Das System werde noch getestet. Ab Samstag 12. Oktober 9 Uhr sei die Strasse wieder offen.

Die Strssensperrung der Axenstrasse in Flueelen, aufgenommen am Donnerstag, 3. Oktober 2019. Die Axenstrasse bleibt nach dem Steinschlag vom Mittwoch vorderhand gesperrt. Mehrere Steinbloecke sind in der Nacht auf Donnerstag in die Netze ueber der Axenstrasse zwischen Flueelen und Sisikon UR gestuerzt. Seither ist der Abschnitt der A4 zwischen dem Kreisel Flueelen und der Abzweigung Wolfsprung suedlich von Brunnen SZ aus Sicherheitsgruenden gesperrt, denn es koennten weitere Steine Richtung Axenstrasse fallen. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Nicht alle dürfen aber die Axenstrasse beim Felssturzgebiet benutzen. Weil es nur 20 Sekunden dauert, bis im Gumpischtal abstürzende Gesteinsmassen die Strasse erreichen, muss die Strasse innert kurzer Zeit geräumt sein, wenn das Überwachungssystem Alarm schlägt. Landwirtschaftliche Fahrzeuge, Mofa- und Velofahrer sowie Fussgänger dürften den Bereich deswegen nicht queren, schreibt das Astra.

Heli-Aufnahmen vom Felssturz bei der Axenstrasse

Das Überwachungs- und Alarmsystem war nach einem Felssturz von Ende Juli installiert worden. Die Strasse blieb nach diesem ersten Ereignis bis Mitte September gesperrt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Strasse bei einem neuen Felssturz erneut für längere Zeit geschlossen bleiben müsse, schreibt das Astra.

Das Astra will aber mit weiteren Massnahmen den Schutz der Strasse verbessern. Vorgesehen sind Sprengungen von grossen Blöcken und die Montage weiterer Steinschlagschutznetze. Zudem soll im unteren Gumpischtal ein Ablenkdamm gebaut, der verhindern soll, dass weitere Murgänge unkontrolliert über die Axenstrasse fliessen. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • w'ever 11.10.2019 18:37
    Highlight Highlight hoffentlich wird die axenstrasse endlich mal für den schwerverkehr und anhänger gesperrt.
    • cyrill.kuechler 11.10.2019 22:48
      Highlight Highlight Ähm ja? Und dann fahren die Lastwagen aus Uri oder dem Tessin einmal um den See wenn sie nach Schwyz müssen? Und all die Durchreisenden mit ihren Wohnwagen fahren dann schön bei uns durch den Kanton NW, obwohl sie Richtung Zürich müssten? 🙈
    • Amboss 11.10.2019 22:59
      Highlight Highlight Und wieso das?
      Wir alle benötigen LKWs , da kann man sie doch nicht willkürlich von irgendwelchen Strecken ausschliessen...

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