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40 beteiligte Fahrzeuge bei Massenkollision auf der A3 bei Bilten GL ++ Mehrere Verletzte 

40 beteiligte Fahrzeuge bei Massenkollision auf der A3 bei Bilten GL ++ Mehrere Verletzte 

06.01.2017, 10:3406.01.2017, 14:52
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Bild: Kapo GL

Auf der A3 im glarnerischen Bilten in Richtung Chur sind am Freitagmorgen bei dichtem Nebel etwa 40 Fahrzeuge ineinander geprallt. Nach Angaben der Glarner Kantonspolizei wurden bei der Auffahrkollision 17 Personen verletzt, wovon drei Kinder sind. Ein Kind und eine erwachsene Person erlitten mittelschwere Verletzungen.

Die Autobahn zwischen der Verzweigung Reichenburg und Bilten in Richtung Chur bleibe die nächsten Stunden gesperrt, meldete die Polizei. Der Verkehrsdienst Viasuisse gab an, dass die A3 wegen Rettungs- und Aufräumarbeiten ebenfalls in Richtung Zürich gesperrt wurde.

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bild: kapo gl

Daniel Menzi, Sprecher der Glarner Kantonspolizei, sagte, es seien sechs Ambulanzen und zwei Helikopter der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) im Einsatz.

Dichter Nebel dürfte der Grund gewesen sein, weshalb Fahrzeuglenker auf dem A3-Abschnitt in Schwierigkeiten gerieten. «Es herrschte ganz schlechte Sicht», sagte Menzi. Die Fahrzeuge kollidierten um etwa 09.30 Uhr.

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bild: kapo gl

Die Kantonspolizei rief dazu auf, das Gebiet grossräumig zu umfahren. Der Verkehr in Fahrtrichtung Zürich wird voraussichtlich ab 15 Uhr einspurig geführt. Verkehrsumleitungen würden signalisiert.

Rund um den Unfall kommt es zu Staus.
Rund um den Unfall kommt es zu Staus.bild: tcs

Unfall auch auf A1

Auch auf der A1 bei Dietikon ist es zu einem Unfall gekommen. Aufgrund des Selbstunfalls beim Ausgang Gubristtunnel zwischen Dietikon und dem Rastplatz Büsisee ist der linke Fahrstreifen blockiert. Die Unfallstelle wurde geräumt, trotzdem muss aufgrund eines Rückstaus mit einem Zeitverlust von bis zu 30 Minuten gerechnet werden. 

Mehr Informationen in Kürze ...

(sda/aeg/gin)

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29 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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spiox123
06.01.2017 11:53registriert Februar 2014
Das sind genau die Leute welche permanent zu nah auffahren und sich kein Risiko bewusst sind da man ja immer alles sieht und eine Reaktionszeit von 0.000000000000000001 Milisekunden hat...
Zum Glück gibt es vermehrt Polizeikontrollen die genau auf diese gefährlichen Autofahrer aus sind, kostet gleich mal 2-3 Monate Ausweisentzug. Hoffentlich lernen es diese dann und produzieren dann keine so schlimmen Unfälle mehr.
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Steven86
06.01.2017 15:31registriert März 2016
Ich kenne die Strecke auswendig und dort hat es im Winter fast immer Nebel, aber die Leute lernen das nie mir Abstand fahren. Wenn man genug Abstand hat geht es nicht lange und es quetsch sich wider eine rein. Darum verwundert mich dieser Unfall nicht.
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atomschlaf
06.01.2017 14:53registriert Juli 2015
Ich bin ab und zu auf dieser Strecke unterwegs und im Winter ist es dort oft neblig. Ich wundere mich immer wieder, wie viele Idioten dort auch bei dichtem Nebel ungerührt mit weit über 100 fahren.
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