Schweiz
Gesellschaft & Politik

Regierung reicht Standesinitiative wegen Wahlrecht ein

Wahlsystem im Kanton Uri

Regierung reicht Standesinitiative wegen Wahlrecht ein

21.05.2014, 16:5821.05.2014, 16:58

Das Urner Kantonsparlament will, dass die Kantone ihr Wahlrecht selber ausgestalten können. Es hat am Mittwoch eine SVP-Motion erheblich erklärt - gegen den Willen der Regierung. Diese muss nun in Bern eine entsprechende Standesinitiative einreichen.

Mit der Standesinitiative soll die Bundesverfassung dahingehend geändert werden, dass die Kantone frei sind in der Ausgestaltung ihres Wahlrechts. Die Motion wurde mit 35 zu 23 Stimmen erheblich erklärt. Die Bürgerlichen bildeten die Mehrheit.

Heute gilt in Uri bei den Kantonsratswahlen ein gemischtes Wahlsystem. Acht von 20 Gemeinden wählen im Proporz-, die übrigen im Majorzsystem. (tvr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Wartezeiten und Verspätungen am Flughafen Zürich: Das rät der Betriebschef
In der Sommersaison flogen so viele Menschen ab dem Flughafen Zürich wie noch nie. Doch fast jeder zweite Flug hob unpünktlich ab, und teils sind die Warteschlangen lang.
Wer Mühe mit Menschenmengen hat, sollte den Flughafen Zürich meiden. Seit Ende Juni knackte er bereits fünfmal die Marke von 120'000 Passagieren pro Tag. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl der Stadt Winterthur. Fürs ganze Jahr 2026 rechnet der Flughafen mit 33 Millionen Passagieren, noch einmal mehr als im bisherigen Rekordjahr 2025 und 5 Prozent mehr als 2019.
Zur Story