Schweiz
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Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband SGV, sortiert seine Unterlagen kurz vor Beginn einer Medienkonferenz, am Mittwoch, 8. Januar 2014 in Bern. Der Schweizerische Gewerbeverband praesentierte in einer Analyse die Chancen und den Korrekturbedarf bei der Energiestrategie.(KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Hat Gewerbeverband-Direktor Hans-Ulrich Bigler bürgerliche Politiker erpresst? Bild: KEYSTONE

Billag-Abstimmung: Hat der Gewerbeverband bürgerliche Politiker erpresst?



Im Abstimmungskampf um die Billag-Abstimmung im Juni lässt der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) alle Hemmungen fallen. Unterstützung im Wahlkampf 2015 erhält nur, wer dem SGV-Referendumskomitee beitritt. 

Konkret bietet der SGV den National- und Ständeratskandidaten eine kostenlose Plakatkampagne für den Wahlkampf an. Voraussetzung ist der «Beitritt ins Abstimmungskomitee ‹Nein zur neuen Billag-Mediensteuer›», wie aus einem Brief hervorgeht, der der «Zentralschweiz am Sonntag» vorliegt. Angeschriebene Parlamentarier sind alles andere als erfreut über dieses unmoralische Angebot. 

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«Das ist ein übler Erpressungsversuch!», empört sich der Schwyzer CVP-Nationalrat Alois Gmür. Auch der Waadtländer FDP-Nationalrat Olivier Feller stellt klar: «Ich lasse mich nicht kaufen.» Für SGV-Direktor Hans-Ulrich Bigler hat alles seine Ordnung: «Wer das Referendum nicht mitträgt, trägt unsere Strategie nicht mit und muss auf Unterstützung im Wahlkampf verzichten», sagt er. (pma/zas)

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    Alle Leser-Kommentare
  • kiawase 19.04.2015 16:15
    Highlight Highlight bananenrepublik vorne und hinten sowieso....
  • sebjseb 19.04.2015 16:03
    Highlight Highlight Die Art und Weise, wie die Revision den einflussreichen Kreisen schmackhaft gemacht wird, ist bedenklicher. Das eigentliche Ziel der Revision jedoch ist, dass die Diskussion "was ist service public?" verunmöglicht wird!
  • Hans Jürg 19.04.2015 14:01
    Highlight Highlight Der Bigler lebt seine Profilneurose wieder einmal ungehemmt aus. Sein Problem ist es, dass er aber kein Profil und keinerlei Ausstrahlung hat.
  • Lowend 19.04.2015 11:21
    Highlight Highlight Seit Dr. jur. Ch. W. Blocher die SvP gekauft hat, gehört Erpressung zum ganz normalen politischen Geschäft. Da niemand etwas dagegen unternahm, dass seine Partei kompromisslos und mit viel Geld und versuchter Erpressung ihren Willen durchsetzen will, ist es nicht verwunderlich, dass SVP nahe Politiker wie Bigler es denen nachmachen. Ein schönes Beispiel, dass man den Anfängen wehren muss.
    • Lumpirr01 19.04.2015 11:44
      Highlight Highlight @Lowend: Gewerbeverband-Direktor Hans-Ulrich Bigler ist Mitglied der FDP und nicht der der SVP!!!!
      siehe bitte:
      http://www.hansulrich-bigler.ch/person.aspx
    • Lowend 19.04.2015 12:07
      Highlight Highlight Dass weiss ich doch liebste(r) Lumpirr01, aber leider sind die Grenzen zwischen der fdP und den Populisten inzwischen fliessend und darum schreibe ich ja auch "SvP nahe Politiker"! Vor dem Motzen bitte lesen.
    • Lumpirr01 19.04.2015 13:36
      Highlight Highlight @Lowend: Lieber Lowend, ich war sicher, das Du es wusstest!! Aber bei jeder Angelegenheit einer nicht linken Partei immer gleich auch lückenlos Deiner Lieblingspartei eins auszuwischen kannst Du jederzeit machen, wenn es zum Frustabbau beiträgt!! Dass das Gewerbe keine Billaggebühren gemäss Firmengrösse bezahlen will, finde ich persönlich daneben! Nun, da muss jetzt halt jetzt der FDP Bigler die Verantwortung übernehmen, wenn sich die Rechten mit dieser Aktion aufspalten!
  • Jörg Mäder 19.04.2015 11:15
    Highlight Highlight Herr Bigler: Wer also in einem Thema zu ihnen abweicht, dem entsagen sie alle Unterstützung! Eine solche Haltung finde ich sehr bedenklich und für einen Verband, der Interessen bündeln sollte unwürdig.
    • Gantii 19.04.2015 12:47
      Highlight Highlight Wieso soll ein Verband jemand unterstützen der gegen den Verband arbeitet?
    • Gantii 19.04.2015 23:13
      Highlight Highlight @lalasama, ich weiss nicht in was für einer Schweiz Sie leben aber die die ich kenne ist weder Unabhängig noch Neutral. Ausserdem geht es in der Wirtschaft immer nur um die eigenen Interessen, egal ob Kantonal, National oder Global

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