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Sex and Vans and Rock'n'Roll

VANNIN' – das ist Siebzigerjahre-Dekadenz auf Rädern. Mit Vokuhila-Frisuren, versteht sich.
06.10.2019, 16:0009.10.2019, 09:36

Leute, zieht euch diese Bild hier rein:

Es ist mein erklärtes Lebensziel, irgendwann einmal jenes Bild nachzustellen. (Ich denke, ich fang mal mit dem Schnauz an.)

OH YEAH BABY, wir befinden uns in den tiefsten Siebzigerjahren! Damals, nämlich, gab es den vielleicht rock'n'rolligsten Auto-Trend aller Zeiten: VANNIN', Baby!

Bild: avasis.us

Die grossen US-Autokonzerne Chevrolet, Dodge und Ford boten alle Lieferwagen an: Vans, die alle ziemlich ähnlich in Sachen Preis, Grösse und Leistung waren. Und für alle gab es einen riesigen Aftermarket, der Sonderausstattungsmöglichkeiten à gogo anbot: Chromfelgen, Spoiler, achteckige Lenkräder, captain chairs (drehbare Frontsitze), CB-Funk, eine fette Stereoanlage und selbstverständlich am Heck die Aufschrift «If this van's rockin', don't bother knockin'!» Denn, naja, mit ihren üppigen Sofaecken und flauschigen Teppichen waren diese Gefährte eindeutig für gewisse Freizeitbetätigungen ausgelegt. Stichworte «shaggin' wagon» und so ...

Der Boom war derart ausgeprägt, dass die Autohersteller selbst ab Werk Custom-Versionen anboten – «factory-customized»!

«Willst etwas Aussicht? Wie wär's mit einem Bullauge oder zwei?» Amerikanischer geht's kaum: Du bist der Kunde, du darfst haben, wonach es dir gelüstet.

Bild: pinterest

Doch der Krönung jedes Custom-Vans war zweifellos die Airbrush-Kunst, für die sich die grossen Seitenflächen geradezu anboten für Ritter, Hexenmeister, Wildwest-Panoramen und dergleichen.

Bild: pinterest
Bild: twitter
Bild: pinterest

Tja. Die Siebzigerjahre. So wie damals wird's nimmer.

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George Barris – King of Kustom!

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George Barris – King of Kustom!
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