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9 absolut clevere Wege, wie Rechtsradikalen und Neonazis schon die Stirn geboten wurde

Radikalismus darf nirgends auf der Welt Platz haben. Schon gar nicht Rechtsradikalismus. Ein Blick zurück zeigt, wie dieses Geschwür ganz gewaltlos unschädlich gemacht wird.



Leider, leider halten rechtsradikale Tonalitäten in den letzten Jahren wieder Einzug in die politische Landschaft – auch hierzulande. Ob ganz offensichtlich oder unter dem Deckmantel rhetorischer Verbiegungen. Klar ist: Der «Vibe» ist ein wenig ungemütlich.

Neben der Politik schlägt sich die rechtsradikale Ideologie auch in der «Kultur» nieder. Insbesondere in Deutschland, wo immer wieder sogenannte Rechtsrockkonzerte veranstaltet werden. Verbote sind juristisch allgemein schwierig (Grauzonen, freie Meinungsäusserung) und würden vermutlich ohnehin eher reizen als lindern.

Doch anstatt jammernd zu klagen, kann auch Widerstand aufgebaut werden. Friedlich, konstruktiv und manchmal auch einfach nur lustig. Wie kürzlich in Thüringen.

Das Ostritzer Bierembargo

Im Juni dieses Jahres lieferten die Einwohner von Ostritz am östlichen Zipfel der Deutschen Bundesrepublik ein wunderbares Beispiel in passivem Widerstand.

Ein Rechtsrockkonzert gastierte in der Ortschaft. Obwohl der Bierausschank an der Veranstaltung verboten war, war dies den Bewohnern nicht Schikane genug. Im Ostritzer Supermarkt kauften sie den gesamten Biervorrat in einer orchestrierten Aktion leer.

Manche halfen im Grossen ...

22.06.2019, Sachsen, Ostritz: Bierkästen werden in der Nähe eines örtlichen Supermarktes auf einem Anhänger abtransportiert. Mehr als 100 Kästen Bier wurden in einer Aktion von Bürgern und des IBZ (Internationalen Begegnungszentrum des Kloster Sankt Marienthal) in dem Markt aufgekauft. Foto: Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa - ACHTUNG: das Kennzeichen wurde aus rechtlichen Gründen gepixelt +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Daniel Schäfer)

Bild: DPA-Zentralbild

... andere im Kleinen.

22.06.2019, Sachsen, Ostritz: Eine Frau und ein Mann schieben einen Einkaufswagen mit Bierkästen in der Nähe eines örtlichen Supermarktes auf der Straße entlang. Das ganze Bier des Supermarktes wurde in einer Aktion von Bürgern und des IBZ (Internationalen Begegnungszentrum des Kloster Sankt Marienthal) aufgekauft und in einen Hänger verladen. Foto: Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Daniel Schäfer)

Bild: DPA-Zentralbild

Wenn wir es euch nicht verbieten können, dann sollt ihr es aber auch nicht geniessen.

Nazis sammeln gegen Nazis

2014 fand in Wunsiedel, Bayern, der jährlich stattfindende Rudolf-Heß-Gedenkmarsch statt, bei dem Rechtsradikale dem Tod des ehemaligen Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß gedenken.

FILE - The Dec. 30 1938 file photo shows German Chancellor Adolf Hitler and his personal representative Rudolf Hess, right, during a parade in Berlin, Germany, on Dec. 30, 1938. Minister of Propaganda Dr. Joseph Goebbels can be seen on the left side next to Hitler. The skeletal remains of Adolf Hitler's deputy Hess, have been removed from their grave in a small Bavarian town that had become a pilgrimage site for neo-Nazis. The administrator of the cemetery in Wunsiedel told The Associated Press on Thursday, July 21, 2011 that the bones were exhumed early Wednesday morning.  (AP Photo)

Heß neben Hitler. Bild: AP

Doch anstatt sich lästig friedenfordernd in den Weg zu stellen oder Steine im Namen des Pazifismus zu werfen, jubelten die Bewohner dem braunen Tross frenetisch zu. Der Grund?

Die Aktion «Rechts gegen Rechts» organisierte den sogenannten «unfreiwilligsten Spendenlauf Deutschlands», bei dem Geschäftsleute und Privatpersonen der Region für jeden von Nazis zurückgelegten Meter 10€ an die Organisation «EXIT-Deutschland» (Hilfsorganisation zum Ausstieg aus rechtsradikalen Kreisen) spendeten. Die Neonazis erfuhren dies erst vor Ort und mussten sich entscheiden: Nicht marschieren oder gegen Nazis spenden.

Das sah dann so aus:

Auf dem Transparent steht: «Wenn das der Führer wüsste!»

Bananen der Marke «Mein Mampf» zur Stärkung der Marschierenden, damit auch sicher genug Spenden zusammenkommen.

Mit dabei: Eine «Siegerurkunde» mit dem gesammelten Betrag und dessen Verwendungszweck darauf, die an die Rechtsradikalen verteilt wurde.

Und noch eine öffentliche Danksagung (Bild aus dem Jahr 2015).

Wenn schon laufen, dann für einen guten Zweck.

C'est la musique qui fait le ton

Der Meier hat keine Ahnung von französischen Sinnsprüchen? Absolut korrekt. Trotzdem passt dieses Sprichwort hier «falsch» einfach besser.

Bei einem Marsch des Ku-Klux-Klans (KKK) in Charlottesville im Jahre 2015 gab einer der Gegner der Veranstaltung seine ganz eigene, durchaus kreative Form des Widerstands wieder.

Unbedingt Lautsprecher an, es lohnt sich 🔊💯🔥!

abspielen

Video: YouTube/Diana Martin

Geschenke annehmen

Die Rechtsradikalen sind aufgrund ihrer Cleverness, ihrer Weitsicht und ihres Witzes in der Regel dazu veranlasst, ihrem Hass auf enorm geistreiche Art und Weise Ausdruck zu verleihen. Das klassische Beispiel ist dabei das Bananen-Werfen auf Andersfarbige.

Diese Nährstoffe wollen ja nicht für die Katz' gewesen sein!

Animiertes GIF GIF abspielen

Bravo, Dani Alves. Gif: imgur

Der Riss in der Bubble

Meinungs- und Redefreiheit ist DAS Argument unter Rechtsradikalen.

Im Zeitalter von Whataboutism und alternativen Realitäten fühlt sich plötzlich die ganze Welt dazu verdammt, ständig und möglichst kontrovers die eigene Wahrnehmung in klebrig-objektive Bubble-Fakten-Essenz zu tunken, anschliessend in einen Schafspelz einzuwickeln und auf dem Bazar der subjektiven Wahrheit stolz zu präsentieren.

Bild

Thanks, Obama. Bild: watson / imgflip

Katalysator der konstanten Selbsternennungsneurose und Ich-Kultur ist zweifelsohne das Internet – mit all seinen Blogs, Foren und Bubbles. Alles ungefiltert, dafür mit massenhaft Bullshit gestreckt. Und weil es so einfach ist, ist es auch so einfach zu infiltrieren.

Beispiel bei Reddit (selbsternannte «Frontpage of the internet»): Sind dort Moderatoren von Subreddits (quasi geschlossene Foren auf Reddit) mehr als 60 Tage inaktiv, können diese Subreddits von neuen Usern übernommen werden.

So wurde aus dem vormals rassistischen Subreddit «/r/WhitePolitics» ein Forum über die Farbe Weiss mit Threads wie ...

Bild

«Bevorzugt ihr Oxy Clean oder Bleichmittel für weisse Wäsche?» Bild: reddit

... oder ...

Bild

«Weshalb diese gänzlich weissen Gemälde in Museen hängen und meine nicht.» Bild: reddit

... oder ...

Bild

«Würdet ihr eine weisse Regenjacke tragen? Bin nur neugierig.» Bild: reddit

... oder aber:

Bild

«Die beste Farbe für einen schnellen Hausverkauf? Weiss.» Bild: reddit

So auch beim ehemaligen White-Supremacist-Subreddit «/r/stormfront», der sich nun um Sturmfronten der natürlicheren Art dreht:

Bild

S«türme über Milwaukee von letzter Woche.» Bild: reddit

Bild

«Ein starker Typhoon trifft demnächst auf japanisches Festland.» Bild: reddit

Ähnlich auch auf Facebook, wo aus einer «White Pride»-Gruppe (Name der Gruppe: «confederate pride, heritage not hate.») plötzlich eine «LGBT Southerners for Michelle Obama»-Gruppe wurde:

Von anfänglich solchen Posts ...

Bild

Bild: cheezburger

... über einen dezenten neuen Banner ...

Bild

Bild: cheezburger

... bis hin zum kompletten Work-Over:

Bild

Post unten: «Ich habe viel ‹confederate pride› in dieser Gruppe bemerkt, die klar und deutlich der Feier aller Queer-Unterstützer von Michelle Obama, Judaismus und gemischtrassigen Ehen gewidmet ist. Offensichtlich haben einige von euch die Bedeutung dieser Gruppe nicht verstanden, als ihr beigetreten seid. Bei Fragen, wendet euch an den Admin.» Bild: cheezburger

(Die detaillierte Geschichte dieser Facebook-Gruppe findest du hier.)

Ein bisschen Gaslighting für den guten Zweck? Wieso auch nicht? So schwer scheint es ja nicht zu sein ...

Spiegel vorhalten

Klar, das Rad wurde hier nicht neu erfunden. Vielleicht hat es aber eine andere Wirkung, wenn im Twitter-Dickicht der Selbstherrlichkeit Menschen in höheren Positionen dies tun.

Zum Beispiel Kevin Sieff, Korrespondent für Lateinamerika bei der Washington Post:

Tomi: «Wenn sie keine Dreckskaff-Länder sind, wieso bleiben die Bewohner dann nicht in ihren Ländern? Seien wir ehrlich. Sagen wir, wie es ist.» – Kevin Sieff: «Hey Tomi, der Dreckskaff-Bürochef hier. Liebe deine Berichte über auswärtige Angelegenheiten. Wusstest du, dass 8,7 Mio. Amerikaner im Ausland leben? Kann mir nicht vorstellen, wieso die gegangen sind.»

Der graphische Widerstand

Jedes Kaff mit «Kifferbrüggli» (oder «Kifferbänkli») kennt es: Irgendwo hat irgendein Vollidiot irgendwann mal irgendeine Interpretation eines Hakenkreuzes hingeschmiert. Saulääss. Anstatt diese schlicht durchzustreichen oder wegzumachen, kann man sie auch einfach zu smarten Kunstwerken machen. Ironie inklusive!

Wie diese Beispiele vorbildlich illustrieren:

Das trojanische Shirt

Im August 2011 fand in Gera, Ostdeutschland (wo sonst?) ein Rechtsrockkonzert (was sonst?) statt. Besonders erwähnenswert dabei: Es wurden Gratis-Shirts (oder im Neonazi-Slang: «Gratis-T-Hemden», kein Witz) mit nationalsozialistischem Sujet verteilt.

Wer das Shirt aber gewaschen hat, um es ein zweites Mal zu tragen, der wurde womöglich relativ schnell überrascht:

Klicke aufs Bild, um das Motiv vor und nach dem ersten Waschgang zu sehen:

Bild: exit-deutschland

Dahinter steckte erneut die Berliner Neonazi-Aussteiger-Initiative «EXIT-Deutschland». Beneidenswerte Ideen, die dort schlummern.

Mitmachen

Also ja, nicht ganz. Aber wenn jemand schon viel heisse Luft möglichst laut los wird, kannst du das auch. Gilt ja schliesslich die Redefreiheit.

So wie dieser Herr hier 🔊💯🔥!

«Dieser Idiot wollte eine rassistische Ansage machen und dieser Typ hörte nicht auf, ‹NEIIIIIN› in sein Gesicht zu schreien lmao.»

Bonus Denken, machen, geniessen

Wie Lee Richards in seinem Buch «The Black Art: British Clandestine Psychological Warfare against the Third Reich» beschreibt, gelang einer Sondereinsatztruppe für die psychologische Sabotage hinter feindlichen Linien 1944 in Schweden ein unterhaltsamer Coup.

In der Nazi-Zeitschrift «Der Deutsche in Schweden» bekamen zwei Mitglieder des Kommandos Wind davon, dass die Deutschen in Schweden eine Gala planten, in die man nur auf offizielle Einladung des Deutschen Konsulats gelangte.

Hier, im «Borgarskola» in Stockholm, sollte sie stattfinden:

Bild

Bild: wikipedia

Die britischen Agenten bastelten daraufhin 3'000 Fake-Einladungen nach bestem Wissen und Gewissen (Vorlage hatten sie keine) – gefälschte Unterschrift des deutschen Presse-Attachés inklusive – und sendeten diese dank erstellter Geheimdienst-Listen an schwedische Nazi-Sympathisanten.

Das Resultat waren 3'000 aufgebrezelte Nazi-Fanboys aus allen Ecken Schwedens vor dem Auditorium der Stockholmer Stadtschule, die erbost um ihren Eintritt stritten. Verärgerte Deutsche, überforderte Türsteher, verwirrte Politiker. Ewan Butler, einer der beiden Strippenzieher, beschrieb die Szene als «erfreulich chaotisch».

Nazi-Eventmanagers be like:

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gif: gyfcat

Dieser Artikel zeigt: Kaum etwas ängstigt Diktatoren mehr als Humor ...

Sieg Fail: So doof sind Nazis

«Wenn noch einer ‹Schlitzauge› zu mir sagt ...»

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126Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Things will be different when I take over the worl 05.07.2019 22:12
    Highlight Highlight Wie ich diese unkultivierten Tiefflieger verachte. Die labern ständig etwas vom arischen Menschen. Selber haben sie aber keine Ahnung von der europäischen Forschung, von der klassischen Musik, sie haben keine Ahnung von der europäischen Kunst und Architektur. Sie kennen unser europäisches Erbe nicht.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 06.07.2019 10:37
      Highlight Highlight Das Gedankengut ist bei Islamisten und Rechtsextremisten eigentlich sogar fast identisch. Der einzige Unterschied ist, dass sie verschiedene Ausreden für ihren Hass haben.
  • Beggride 05.07.2019 19:59
    Highlight Highlight An alle, die die verurteilen, welche Rechtsextreme zu extrem verurteilen: Rechtsextreme sind genau die, bei denen ihr auch nicht nur im Ansatz eine andere Meinung vertreten dürft. Deshalb ist es auch nicht paradox, deren Meinung nicht unter Meinungsfreiheit gelten zu lassen.
  • lincoln_rhyme 05.07.2019 16:54
    Highlight Highlight Extremismus ist nicht gut, egal welche Richtung.
    • Samuel Defurnier 06.07.2019 07:33
      Highlight Highlight Die Mitte lässt Grenzzäune ziehen, Flüchtlingsboote versinken, Menschen in Kriegsgebiete ausschaffen und führt Kriege. Die ist nicht weniger gewalttätig als die Linke. Im Gegenteil.
  • DLOU 05.07.2019 16:05
    Highlight Highlight 2 ist die Beste Aktion Ever!
  • Tigger622 05.07.2019 14:48
    Highlight Highlight Ich finde es super :) die Welt braucht noch viel mehr solche Aktionen. Sich mit einem zwinkernden Augen und friedlich,gegen etwas stellen. Und für alle ABER Sager, hier ein Zitat frei nach Ferris bueller: Nicht, dass ich Faschismus billigen will, oder sonst irgendeinen Ismus. Ismen sind meiner Meinung nach nicht gut. Ein Mensch sollte nicht an einen Ismus glauben, er sollte an sich selbst glauben.
    Kein extrem ist gut!
    Beispiele gibt es dafür genug.
    Und die Vergangenheit sollte es uns gelehrt haben.
    In diesem Sinne passt aufeinander auf und demonstriert friedlich gegen das was euch nicht passt
  • das Geflüster 05.07.2019 14:40
    Highlight Highlight Jodok

    Die Diskussion wurde hier von einigen Usern erstaunlich gehässig und zT. unter der Gürtellinie geführt.
    Es wäre gut für alle, wenn Du trotzdem noch die korrekten Zahlen des NDB (CH) von 2018 aufschalten würdest:

    Ereignisse von Rechtsextrem:

    53

    Gewalttaten von Rechtsextrem:

    0

    Ereignisse von Linksextrem:

    226

    Gewalttaten von Linksextrem:

    78

    Dazu darf sich ja jeder selbst so sein Gedanken machen.

    Danke und Gruss.
    • Cubbie 05.07.2019 23:35
      Highlight Highlight Geflüster, du kannst wohl nicht anders, oder? Was ist daran gehässig, wenn man dich dabei erwischt, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen und anderen hier irgendwelche Sachen zu unterstellen?

      Nimm endlich zu deinen Aussagen Stellung: „Rechtsextreme Gewalt ist in der CH praktisch verschwunden.
      Während linksextreme Gewalt am explodieren ist.“

      Zum letzten Mal: Links +13%, Rechts +300%.
    • Schlafwandler 06.07.2019 01:47
      Highlight Highlight 1/2: So langsam wird mir das Geflüster auch zu bunt! Also nochmals um die Zahlen zu kontextualisieren: Der Artikel stellt in der Einleitung fest, dass Rechtsextremismus im Aufschwung ist und immer salonfähiger wird. Ich zitiere also aus dem Lagebericht des NDB vom 24.05.2019 (https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/57073.pdf), S. 55:
    • Schlafwandler 06.07.2019 01:49
      Highlight Highlight 2/2: "2018 wurden dem NDB 53 Ereignisse im Bereich des gewalttätigen Rechts- und 226 Ereignisse im Bereich des gewalttätigen Linksextremismus bekannt. Für den Rechtsextremismus bedeutet dies mehr als eine Verdreifachung, für den Linksextremismus eine Steigerung um 13 Prozent. Rechtsextrem motivierte Gewalttaten wurden keine bekannt, im Bereich Linksextremismus ging der Anteil der Gewalttaten an diesen Ereignissen von der Hälfte auf gut ein Drittel zurück."

      Und übrigens muss man Linksextremismus nicht gutheissen, um einen Rudolf-Hess-Gedenkmarsch unter aller Kanone zu finden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AnnaFänger 05.07.2019 12:56
    Highlight Highlight 😝 Kann man bei solchen Veranstaltungen nicht laut Justin Bieber abspielen? Oder Britney Spears? Oder geht das wegen Billag/Serafe nicht?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 05.07.2019 18:54
      Highlight Highlight Ich weiß ja nicht ob Justin Bieber nicht schon zu hart wäre.
      Obwohl...............
      Nope. Ich denke Justin Bieber wäre die optimale Antwort.
    • Brett-vorm-Kopf 06.07.2019 07:36
      Highlight Highlight Ich denke Amnesty International würde das als Folter einstufen 😁
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 06.07.2019 10:35
      Highlight Highlight @Brett vorm Kopf
      🤣ich habs mir auch kurz überlegt, doch dann dachte ich, wenn diese Typen hasserfülltes Gegrunze aushalten, mussten sie Justin Bieber zumindest noch so knapp überleben. 😜
  • Tooto 05.07.2019 09:35
    Highlight Highlight Irgendwie bin ich wegen vielen Kommentaren hier etwas schockiert...
    Es geht hier nicht um "eher rechts" sein (aber nicht einmal das verstehe ich) sondern um Dinge wie einen "Rudolf Hess Gedenkmarsch".

    Ich könnte im grossen Bogen kotzen echt.

    Wie kann man seine Rasse oder Nationalität so vertreten? Was hat man selber dafür gemacht?
    Liebe Leute! Seid stolz auf etwas, das ihr erreicht und dafür gearbeitet habt. Nicht auf etwas, das nur purer Zufall und in unserem (Schweizer) Fall auch Glück war...
    • Smörebröd 05.07.2019 21:54
      Highlight Highlight Könnte von mir sein. Genau so begründe ich, weshalb "Nationalstolz" für mich das Unwort der letzten 1000 Jahre ist.
  • Al Paka 05.07.2019 09:29
    Highlight Highlight
    Play Icon
    • maljian 05.07.2019 14:19
      Highlight Highlight Danke für den Link.
      Hab das Lied schon ne Weile nicht mehr gehört.
  • Nguruh 05.07.2019 09:17
    Highlight Highlight Bei der Nr. 9 hats eine Weile gedauert, bis ich bemerkt habe, dass der Anzugträger Parolen raushauen will und der Rocker dies verhindert.
    Hat wohl auch mit Klischeedenken zu tun, dass ich erstmal das Gegenteil dachte...
    Finds krass wie stark man durch Klischees beeinflusst wird, ob man es will oder nicht.
  • das Geflüster 05.07.2019 08:44
    Highlight Highlight Jodok

    Haben Sie sich mal die Zahlen des BND reingezogen?
    Rechtsextreme Gewalt ist in der CH praktisch verschwunden.
    Während linksextreme Gewalt am explodieren ist.

    Zumindest in der Schweiz, ist der linke Extremismus, somit die Bedrohung der Zukunft.

    Dieser Umstand, wird von Medien aber nicht wahrgenommen oder Thematisiert.


    Schade.
    • Quinn 05.07.2019 09:27
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Seuli 05.07.2019 09:33
      Highlight Highlight BND -> Deutschland ...

      Vermutlich meinst du unseren NDB und hier ist der letzte Bericht zur Lage der Sicherheit:
      file:///Z:/downloads/NDB-Lagebericht-2019-d.pdf

      Absolut gesehen: viel mehr Faelle von Linksextremismus

      Relativ gesehen:
      " Für den Rechtsextremismus bedeutet dies mehr als eine Verdreifachung, für den Linksextremismus eine Steigerung um 13 Prozent"
      "Der NDB hat 2018 eine deutlich erhöhte Anzahl von Ereignissen im Bereich
      Rechtsextremismus festgestellt. Die Schweizer rechtsextreme Szene ist im Aufbruch. "

      Soviel zu deinem Quatsch von 'praktisch verschwunden' und 'am Explodieren'
    Weitere Antworten anzeigen
  • vamosT 05.07.2019 08:38
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • pun 05.07.2019 10:04
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • das Geflüster 05.07.2019 12:46
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • flausch 05.07.2019 13:08
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Pepedente 05.07.2019 08:26
    Highlight Highlight Meinungen sind meinungen und das muss akzepriert werden^^ lernt bittte die unterschiede von politisch rechts, zu pöppelnden faschos^^ ist wie bei links^^ links bedeutet nicht antifa stein werfer. Aber ja leute wie ich die in der mitte stehen habens hart xD was bin ich jetzt komunist, nazi oder dich antifa xD die normies können da mit einfach nicht umgehen xD und das nur weilsie nur schwarz weiss sehen
    • pun 05.07.2019 10:07
      Highlight Highlight Oh, jetzt kommt der grosse Meme-Lord und verteidigt Hakenkreuzmalereien und Neonazi-Aufmärsche als freie Meinungsäusserungen. Darauf haben wir Normies gewartet, dass du ums Eck kommst und uns aufklärst, dass wir tolerant gegenüber industriellem Massenmord-Bejublern sein sollen. Endlich sehe ich die Grautöne in der Asche der wegen ihrer Herkunft, sexuellen Orientierung, Religion oder ihrem Lebensstil ermordeten Unschuldigen.
    • Vergugt 05.07.2019 20:27
      Highlight Highlight Starke Antwort pun, danke!
  • Toni.Stark 05.07.2019 07:07
    Highlight Highlight Sehr gut! ❤️ Gibt es auch ähnliche Aktionen gegen Linksradikale?
    • Toni.Stark 05.07.2019 10:09
      Highlight Highlight Was bitte soll an linksradikale Gewalt legitim sein? Woher die Blitze? Rechtsextrem pfui, linksextrem dito!
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 05.07.2019 10:47
      Highlight Highlight Weniger interpretieren, weniger heulen.
      Laut Statistiken des NDB gabs bei linksextremen Gewalttaten nur eine Steigerung um 13%. Rechtsextreme Gewalttaten haben sichcjedoch verdreifacht.
      Und jetzt noch mal scharf darüber nachdenken.
    • Toni.Stark 05.07.2019 11:23
      Highlight Highlight @P: ah und deswegen ist die linksextreme Gewalt zu tolerieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Out of Order 05.07.2019 07:03
    Highlight Highlight Vielleicht würde da exit Schweiz auch mitmachen?
  • Die_andere_Perspektive 05.07.2019 06:12
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Herr Noergler 05.07.2019 08:23
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • B. Scheuert 05.07.2019 11:20
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Hier Name einfügen 05.07.2019 04:50
    Highlight Highlight "Radikalismus darf nirgends auf der Welt Platz haben"
    Ausser bei Klimaradikalismus, da haben die Journis plötzlich Beisshemmung.
    Auch bei Linksradikalismus und radikalem Islam bleiben sie plötzlich auffällig still.
    Aber hey, gegen Rechts ist ja gerade in Mode, da kann man sich so wunderbar radikal und moralisch überlegen fühlen, ohne Karriere oder gar Leib und Leben riskieren zu müssen.
    • Bruuslii 05.07.2019 08:51
      Highlight Highlight whataboutism
    • Fly Baby 05.07.2019 09:06
      Highlight Highlight Gegenüber einem Rassisten und Neonazi fühle ich mich moralisch überlegen. Du etwa nicht? Das wäre höchst bedenklich.
      Ich wurde schon deswegen angegriffen, zum Glück ist nichts schlimmeres passiert.
      Nicht gegen rechts, sondern gegen verblödete Neonazis, Hetzer und Rassisten aller Herren Länder.
    • das Geflüster 05.07.2019 09:14
      Highlight Highlight Bruusli

      Nein eben nicht. Sonder eine wichtige Beobachtung.
      Es verstörend zu sehen, dass heute die extreme Linke, mit den extremen Moslems zusammenspannen.
      Ein gefährlicher Mix. Der aber die Medien nicht weiter zu interessieren scheint.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MazZee 05.07.2019 01:22
    Highlight Highlight Seeehr grenzwertiger Artikel meiner Meinung nach.

    Viele sind aus Liebe zu ihrem Land und den Traditionen eher politisch rechts orientiert. Die andern aus Liebe zu ärmeren Menschen eher links. Man sollte jedoch verschiedene Meinungen akzeptieren. Ich versuche das ganze aus neutraler Sicht zu betrachten.👍

    Theoretisch müsste es also noch einen Artikel geben der heisst "9 Wege wie man extrem Linken die Stirn bietet"🤷‍♂️

    Die Aussage "Radikalismus darf nirgens auf der Welt Platz haben" finde ich sehr unangebracht. Das steht nirgens geschrieben. Das ist Ihre eigene Meinung Herr Jadok Meier.🤔
    • jodokmeier 05.07.2019 08:37
      Highlight Highlight *Herr Jodok Meier.

      1. Nazis sind nicht "eher rechts orientiert". Sie marschieren, um einem verurteilten Kriegsverbrecher zu huldigen (als eines der harmloseren Beispiele). "Radikal" und "eher" haben nichts gemein. Gar nichts. Das muss nicht weiter diskutiert werden.

      2. Ist absolut meine Meinung. Hoffentlich nicht als einziger.
    • das Geflüster 05.07.2019 08:49
      Highlight Highlight Stimmt schon. „ Radikalismus darf nirgends auf der Welt Platz haben„ ist eigentlich schon selbst ein radikaler Satz.
      Was machen wir bloss mit den radikalen Leuten, wenn sie nirgends auf der Welt Platz haben?

      Ähöm...
      🤔
    • Fly Baby 05.07.2019 09:08
      Highlight Highlight Rassismus ist keine Meinung. Begreif das endlich, verdammt nochmal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derWolf 05.07.2019 00:05
    Highlight Highlight "Meinungs- und Redefreiheit ist DAS Argument unter Rechtsradikalen.

    Im Zeitalter von Whataboutism und alternativen Realitäten fühlt sich plötzlich die ganze Welt dazu verdammt, ständig und möglichst kontrovers die eigene Wahrnehmung in klebrig-objektive Bubble-Fakten-Essenz zu tunken, anschliessend in einen Schafspelz einzuwickeln und auf dem Bazar der subjektiven Wahrheit stolz zu präsentieren."

    Ich bin schockiert, was passiert hier? Nazis müssen weg, keine Fingerbreit, aber dieses Statement ist Orwell, wer das nicht erkennt lebt in solch einer Blase. Und das ist kein whataboutism!
    • ChillDaHood 05.07.2019 11:35
      Highlight Highlight Ich bin ja grosser Fan der Meinungsfreiheit. Ich finde es legitim, wenn einer sagt: Es hat mir zuviele Ostgoten in der Schweiz, ich finde deren Einstellung bedenklich und es macht mir Angst um die Zukunft der Schweiz. Dann haben wir eine Basis darüber zu reden, dass es rassistisch ist, alle Menschen einer Religion, Hautpigmentierung oder Herkunft über einen Kamm zu scheren und wie man den Sorgen begegnen kann, respektive, was wirklich anzugehen ist. Wer aber zu Gewalt und Hass aufruft, begeht eine Straftat - Punkt fertig. Es gibt dafür Gesetzesartikel.
    • derWolf 05.07.2019 12:07
      Highlight Highlight Wer Meinungs- und Redefreiheit anderen abspricht und nur sein Weltbild proklammiert ist kein Stück besser. Gerade ein Journalist hat da auch eine gewisse Verantwortung. Ich finde diese gezeigten Aktionen gegen Nazis top, aber der Artikel selbst, besonders diese Passage, hat denselben radikalen Touch. Wer dies auf die leichte Schulter nimmt hat nichts aus der Geschichte gelernt, es wird gefeiert weil es halt "nur" Nazis sind. Ich kann die Bilder selber deuten, da brauche ich keinen Stimmungsmacher. Das ist Meinungsdiktatur und einer Demokratie unwürdig.
  • Cédric Wermutstropfen 04.07.2019 23:38
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Käpt'n Hinkebein 05.07.2019 11:26
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    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 05.07.2019 11:32
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    • Luzifer Morgenstern 05.07.2019 12:27
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  • Cédric Wermutstropfen 04.07.2019 23:34
    Highlight Highlight Das sind Anleitungen, wie man diese Leute provoziert, nicht wie man sie deradikalisiert... somit wird also auch nichts „unschädlich“ gemacht.
    • Lamino 420 05.07.2019 10:26
      Highlight Highlight Bei dir hat man auch noch keinen Weg gefunden.
  • Micha Steinauer 04.07.2019 23:19
    Highlight Highlight Bin ich der einzige der den einleitenden Satz "Radikalismus darf nirgends auf der Welt Platz haben. Schon gar nicht Rechtsradikalismus." etwas deplaziert findet. Den zweiten Satz hätte man auch weglassen können. Der erste ist nämlich zu 100% richtig, da schon von beiden Lagern schreckliche Taten verübt worden sind. Das aktuell die rechte radikale Seite Aufschwung in in Europa hat, bedeutet nicht, dass man so dagegen ankommt.
  • Samuel Defurnier 04.07.2019 22:31
    Highlight Highlight Das sind nice Aktionen, aber es gibt Dörfer, in denen man sich lieber nicht mit Gesicht den Nazis entgegenstellt. In der Schweiz selten, aber in DE durchaus. Ich weiss aus Erfahrung, dass man so Gefahr läuft, dass diese Einfaltspinsel dann zu einem nach Hause kommen, einem angreifen und wenns ganz schlimm kommt gar töten oder in den Rollstuhl prügeln. Bei solchen Leuten reichen lustige Aktionen eben nicht. Da verlasse ich mich dann lieber auf die Antifa, welche in DE übrigens nicht so einen schlechten Ruf hat wie hierzulande.
    • weachauimmo 04.07.2019 23:44
      Highlight Highlight Du unterstützt also den Einsatz nichtstaatlicher Gewalt gegen rechte Gewalt? Quasi antifaschistische Bürgerwehren gegen völkische Bürgerwehren? Och, nöö.. überlassen wir bitte ganz zivilisiert dem Staat die Justiz, danke. Irgendeinen Zweck darf und soll der Staat doch wohl haben.
    • MazZee 05.07.2019 01:33
      Highlight Highlight Ein interessanter Fakt der mir zu Ohren kam:

      Die Linken tendieren eher dazu Kampfsport zu betreiben als die Rechten. Ein Bekannter der bei der Polizei arbeitet meinte: Im Falle von Randalieren sind mehr die Linken involviert.

      Dies ist zwischendurch auch wider wichtig zu wissen. Nur weil die Nazis gewalttätig waren heisst das nicht, dass "Politisch Rechts = Böse" ist.

      Ich bin gegenüberdem dem Ganzen ziemlich neutral. Trotzdem kann ich beide Seiten sehr gut verstehen.
    • Ökonometriker 05.07.2019 03:49
      Highlight Highlight Ich verlasse mich da lieber auf die Polizei und den Rechtsstaat. Die sind mir lieber als Extremisten jedweder Couleur.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 04.07.2019 22:29
    Highlight Highlight Nazis trollen - das sollte definitiv zum Nationalsport werden und man sollte Preise dafür erhalten. Für Aktionen wie Nr. 2!
  • kupus@kombajn 04.07.2019 21:57
    Highlight Highlight Alle geil, aber Nr. 2 ...🤣😂🤣😂
  • saros_ 04.07.2019 21:41
    Highlight Highlight Ich glaubs das ist mein neuer Lieblingsartikel ^^
  • Olmabrotwurst 04.07.2019 21:31
    Highlight Highlight Wie war das Konzert in Ostritz jetzt?^^
  • Alphabetagammaomega 04.07.2019 21:25
    Highlight Highlight Nummer zwei ist der Hammer und Nummer drei ist einfach Family Guy Style 🤣
  • Flunkie 04.07.2019 21:15
    Highlight Highlight Alles top, aber no. 4... Ahahahahaha! Ein Looney Tunes Cartoon - mit echten Loonies! Blesses be the tuba 🤣
  • iFaasi 04.07.2019 21:15
    Highlight Highlight Nummer 2 einfach nur zu gut😂
  • ARoq 04.07.2019 21:00
    Highlight Highlight Am 13. April 1985 hat sich Danuta Danielsson, eine Jüdisch-Polnische Frau, deren Mutter im Konzentrationslager gefangen gehalten wurde, gegen Neonazis aufgelehnt, die sich auf einer Demonstration durch Växjö (Schweden) befanden.
    Es wurde eine Statue zu ihrer Ehren errichtet.
    Benutzer Bild
  • E7#9 04.07.2019 20:44
    Highlight Highlight Dani Alves isst die Banane und macht somit den Rassisten zu seinem ungewollten Gehilfen 😂😂😂

    Geile Siech!

    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 04.07.2019 21:53
      Highlight Highlight Ich hab an einem Match, Kriens gegen Luzern, etwas ähnliches erlebt.
      Einer der Krienser wurde auch so angegangen und zusätzlich mit dümmlichen Sprüchen von wegen Deutsch lernen eingedeckt.
      Und was macht dieser geniale Mann?
      Nimmt die Banane, schnappt sich ein Megafon und bedankt sich in breitestem Luzernerdeutsch bei den Bananenwerfern, dass er jetzt genug Energie habe um den Sieg heim zu bringen.
      Und das hat er, in dem er noch zwei Tore geschossen hat. 🤣😁
  • I don't give a fuck 04.07.2019 20:37
    Highlight Highlight Provokation hilft 👍
    • Pedro Salami 04.07.2019 23:50
      Highlight Highlight Kuschen und wegschauen ist besser? Nein!
    • I don't give a fuck 05.07.2019 06:35
      Highlight Highlight Doch 🤗
  • dmark 04.07.2019 20:32
    Highlight Highlight Äh, Wunsiedel liegt in Bayern, in der "Ecke" von Bayreuth. Das nennt sich "Oberfranken" und ist (noch) nicht in Ost-Deutschland.
    Als Tip - dort gibt es u.a. zig Kleinbrauereien und auch mit die besten Biere ;)
    • Joe Smith 04.07.2019 21:50
      Highlight Highlight Der Fabrikbesitzer in Heinrich Bölls Erzählung «Es wird etwas geschehen» hiess übrigens auch Wunsiedel. (Total zusammenhangfrei, ich weiss, passt aber insofern auch wieder zum Thema.)
  • lilie 04.07.2019 20:29
    Highlight Highlight Bin echt beeindruckt von den Aktionen der EXIT-Deutschland! Welche Kreativität!

    Vermutlich lässt sich das Neonazitum langfristig nur auflösen, wenn man sie wie eine Sekte behandelt. Ausstiegswillige müssen eng begleitet und faktisch resozialisiert werden.

    Da ist eine solche Organisation aus Ex-Nazis natürlich Gold wert, weil sie wissen, wie man die Leute erreichen könnte. 👍
  • McStem 04.07.2019 20:25
    Highlight Highlight Der letzte Satz im Video von Nummer 3: "When the family tree has no brenches". Perfekte zusammenfassung.
    • Pakart 05.07.2019 08:09
      Highlight Highlight branches

«Walk of Shame» – so wurden Neonazis am Rechtsrock-Konzert begrüsst 😂

Im südthüringischen Themar werden über das gesamte Wochenende Hunderte Neonazis erwartet. Grund ist ein dort stattfindendes Rechtsrock-Konzert.

Zur Begrüssung haben sich Aktivisten der «Mobilen Beratung in Thüringen – Für Demokratie – Gegen Rechtsextremismus» etwas Besonderes ausgedacht: Einen sogenannten «Walk of Shame». Besucher des Festivals werden auf dem Weg zum Gelände mit schallendem Gelächter begrüsst.

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