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epa08006945 Italys Alessio Romagnoli (2-L) celebrates with teammates after scoring the 6-0 goal during the UEFA Euro 2020 group J qualifying soccer match between Italy and Armenia at the Renzo Barbera stadium in Palermo, Italy, 18 November 2019.  EPA/CARMELO IMBESI

Italien konnte in der EM-Qualifikation 37 Mal jubeln. Bild: EPA

Analyse

5 Gründe, weshalb es Italien geschafft hat, 2 Jahre nach der Mega-Blamage top zu sein

Die italienische Fussball-Nationalmannschaft hat sich mit einer makellosen Bilanz für die EM 2020 qualifiziert. Aus zehn Spielen resultierten zehn Siege mit 37:4 Toren. Der Erfolg Italiens hat System.



Am 13. November 2017 war Italiens Fussball am Tiefpunkt. Nach einem 0:0 im Rückspiel der WM-Barrage gegen Schweden verpassten die «Azzurri» die WM 2018.

Nun, etwas mehr als zwei Jahre später, hat Italien eine bravouröse EM-Qualifikation ohne Verlustpunkt absolviert. Gestern glänzte man gegen Armenien gar mit einem 9:1-Kantersieg. Höher gewann Italien in der Länderspielgeschichte nur ein einziges Mal: 1948 beim 9:0 gegen die USA.

Dank den 30 Punkten aus den 10 Qualispielen ist Italien die einzige Mannschaft neben Belgien (das heute noch gegen Zypern spielt), die ohne einen Punkt abzugeben durchgekommen ist. Besonders beeindruckend ist dabei auch das für Italien untypische Torverhältnis von 37:4 Treffern und die Tatsache, dass keines der Spiele mit dem «Lieblingsresultat» von 1:0 geendet hat.

Italiens Verwandlung vom Gespött Europas zum Quali-Monster hat mehrere Ursachen.

Der richtige Mann auf der Bank

Die wichtigste Änderung hat Italien auf dem Trainerposten vorgenommen. Auf den völlig überforderten und uninspirierten Gian Piero Ventura folgte mit Roberto Mancini ein Coach von Weltklasse-Format.

Mancini begann sofort, die Nationalmannschaft umzubauen, ältere Spieler auszusortieren und ihr einen offensiveren Spielstil einzuimpfen. Zu Beginn noch mit Mühe – in seinen ersten sechs Partien gab es nur zwei Siege –, haben die Spieler seine Philosophie verstanden. In 14 Pflichtspielen unter Mancini gab es bloss eine Niederlage (im September 2018 beim 0:1 in der Nations League gegen Portugal), seither blieb Italien ungeschlagen. Zum ersten Mal in Italiens Fussballgeschichte hat die Nationalmannschaft nun elf Spiele in Serie gewonnen.

Mancini spielt mit den Azzurri ein konsequentes, offensiv ausgelegtes 4-3-3. Bei seinem einzigen Versuch im 4-4-2 gab es prompt die Niederlage gegen Portugal.

epa08006944 Italy's head coach Roberto Mancini (R) and player Ciro Immobile during the UEFA Euro 2020 group J qualifying soccer match between Italy and Armenia at the Renzo Barbera stadium in Palermo, Italy, 18 November 2019.  EPA/CARMELO IMBESI

Roberto Mancini findet offenbar die richtigen Worte. Bild: EPA

Angriff ist die beste Verteidigung

3,7 Tore hat Italien in der EM-Quali im Schnitt pro Partie erzielt. Das ist ungewöhnlich, der Grund dafür aber simpel: Italien hat unter Mancini damit begonnen, in Führung liegend weiter Druck zu machen, anstatt zu mauern. Diese neue Philosophie scheint die Spieler zu beflügeln.

«Vielleicht ist das ein kleiner brasilianischer Einfluss in unserem Team. Wir haben einen offensiven und positiven Ansatz. Wir haben es nach der Führung weiterhin genossen, Fussball zu spielen und unsere Fans zu unterhalten.»

Mittelfeldspieler Jorginho

Trotz der deutlich offensiveren Spielanlage steht Italien hinten sicher. Auch weil die Gegner selbst mit Verteidigen beschäftigt sind und so Italiens Defensive nur selten unter Druck setzen können. In den 14 Pflichtspielen unter Mancini hat Italien gerade mal sechs Gegentore erhalten, in keinem Spiel mehr als eines.

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Italiens Tore bei der Gala gegen Armenien. Video: YouTube/Jorge Beoos

Auf den Spuren von Xavi und Iniesta

Dass Italien das Spiel dermassen kontrollieren und dominieren kann, liegt zu grossen Teilen am starken Mittelfeld. Neben den genialen Spielmachern Jorginho und Marco Verratti, den einzigen beiden im Ausland engagierten Spielern, hat sich mit Nicolò Barella ein technisch beschlagener Beisser festgesetzt.

Das Dreiermittelfeld ist zwar körperlich den meisten Gegnern krass unterlegen (Barella 1,72 m, Verratti 1,65 m, Jorginho 1,80 m), kompensiert dies jedoch mit Technik, Passsicherheit und purer Spielfreude. Das zentrale Mittelfeld funktioniert so gut, dass es stark an die kongenialen spanischen Strategen Andres Iniesta und Xavi erinnert, die ihre Körpergrösse ebenfalls spielerisch mehr als nur kompensieren konnten.

Sollte ein Mitglied des Trios ausfallen, stehen mit Stefano Sensi, Lorenzo Pellegrini und Sandro Tonali starke Alternativen bereit. Gerade Tonali, der gestern gegen Armenien zum Zug kam, bringt eine pirleske Note ins italienische Spiel. Der 19-Jährige mit dem ausdruckslosen, scheinbar uninteressierten Gesicht und der langen Mähne erinnert nicht nur optisch an Andrea Pirlo. Auch sein Spielverständnis und seine Ruhe als «Regista» erinnern an den zurückgetretenen Altmeister.

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Highlights von Sandro Tonali. Video: YouTube/SportVideosMM

Jugend forscht

Nach jahrelanger Überalterung – einen richtigen Umbruch hat Italien seit dem WM-Titel 2006 bis vor kurzem nicht geschafft – kommen die vielen Nachwuchs-Talente endlich zu Spielpraxis. Sowohl in ihren Klubs wie der AS Roma (Zaniolo, Pellegrini) oder Inter (Barella) als auch in der Nationalmannschaft dürfen die jungen Spieler ran. Gegen Armenien waren bei Italien bloss Captain Bonucci (32) und der eigentliche Ersatz-Torhüter Sirigu (32) älter als 30 Jahre.

Italien hat nicht nur gute Jungspieler, sondern auch eine breite Masse. Unter Mancini debütierten acht Spieler in der Nationalmannschaft, die noch keine 23 Jahre alt sind.

Der Druck an der EM 2020 wird etwas kleiner, weil es für viele der Spieler nicht ihr letztes, sondern eines der ersten grossen Turniere sein wird. Sie können dadurch frei aufspielen und haben die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln. Chancen für Titelgewinne kommen noch genügend.

Die wertvollsten U23-Spieler Italiens

1. Federico Chiesa (22, Flügel, MW: 60 Mio.)
2. Gianluigi Donnarumma (20, Tor, 55 Mio.)
3. Lorenzo Pellegrini (23, Mittelfeld, 40 Mio.)
4. Moise Kean (19, Sturm, 40 Mio.)
5. Nicolò Zaniolo (20, Mittelfeld, 40 Mio.)
6. Nicolò Barella (22, Mittelfeld, 36 Mio.)
7. Alex Meret (22, Tor, 30 Mio.)
8. Sandro Tonali (19, Mittelfeld, 30 Mio.)
9. Patrick Cutrone (21, Sturm, 25 Mio.)
10. Gianluca Mancini (23, Verteidigung, 22 Mio.)
11. Riccardo Orsolini (22, Flügel, 20 Mio.)

quelle: transfermarkt.ch

Leichte Gruppe

So dominant Italien in der Gruppe auch aufgetreten ist, muss festgehalten werden, dass es ein Stück weit auch an den Gegnern gelegen hat. Die vermeintlich stärksten Herausforderer in der Quali-Gruppe waren Griechenland und Bosnien-Herzegowina, die beide massiv enttäuschten. Bei allem Respekt: Dass Finnland den zweiten Platz geholt hat, spricht nicht für die Stärke der Gruppe, haben die Nordeuropäer die Quali doch ihrem einzigen richtig guten Spieler Teemu Pukki (zehn Tore in zehn Spielen) zu verdanken.

Die Top-Torschützen der EM-Quali

1. Harry Kane, 12
2. Cristiano Ronaldo, Eran Zahavy, 11
4. Aleksandar Mitrovic, Teemu Pukki, 10.​

Italien war definitiv stark, stiess jedoch auf wenig Gegenwehr. Das wird an der EM im Sommer anders aussehen. Dann muss Italien aufpassen, dass es gegen plötzlich stärkere Gegner kein böses Erwachen gibt.

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ivo Zen 21.11.2019 11:28
    Highlight Highlight Es gab ja eh fast nur leichte Gruppen in der Quali. Kein Wunder, wenn sich halb Europa für die Endrunde qualifizieren kann. und für jene, die es dann doch nicht geschafft haben, bleibt die Barrage. Das Aufblähen der Turniere, wie es Uefa und Fifa betreiben, ist desolat.
  • Mia_san_mia 20.11.2019 06:38
    Highlight Highlight Das hört sich doch nicht schlecht an für die Zukunft. Ich war zwar nie grosser Italien-Fan, aber es ist schön, dass sie wieder dabei sind. Es ist immer schade, wenn eine der grossen Fussballnationen an einem Turnier fehlt.
  • Don Alejandro 19.11.2019 19:08
    Highlight Highlight Es ist schön die Azzuri wieder so spielen zu sehen. Endlich wieder eine Spitzenmannschaft? Ich würde es ihnen gönnen.
  • Walser 19.11.2019 18:14
    Highlight Highlight Auf dem Boden bleiben. Ob Italien top ist, werden wir an der EM sehen. In der Quali hatten sie jedenfalls die deutlich einfachere Aufgabe als die CH!
  • Dong 19.11.2019 17:57
    Highlight Highlight Italien war 2018 sicher nicht unwiderstehlich, aber lockerst Gruppenzweiter hinter Spanien, und in der Barrage gegen starke Schweden über 180 Minuten eher die bessere Mannschaft. Umso schöner, sind sie wieder oben!
  • Schlange12 19.11.2019 17:53
    Highlight Highlight Hier muss man ganz klar gesagt werde, dass Schweden 2016 bei der Quali aus der stärksten Gruppe kam. Italien und Schweden sehr viel Pech bei der Auslosung hatte. Italien hatte den dazumals amtierenden Weltmeister in der Gruppe und die Schweden haben die Niederländer rausgekickt und einmal den jetzigen Weltmeister in der Gruppe besiegt. Also beide Teams waren sehr stark. Wenn wir die Schweizer- oder die Deutschegruppe nehmen, war es bei der Schweiz nur Portugal und bei den Deutschen nur Nordirland. Ich behaupte mal die Schweiz wäre nicht dabei gewesen, wenn sie jemanden starkes gehabt hätten.
    • Kak Attack 19.11.2019 20:21
      Highlight Highlight Die Schweizer und ihr Losglück halt ;-) Hatten nur den amtierenden Europameister in der Gruppe während die Italiener gegen den amtierenden Weltmeister ran mussten.... Und den Deutschen wiederum kam das alles sehr spanisch vor.
      Und dann hatte die Uefa noch die doofe Idee, für die Barrage anhand der Weltrangliste 4 Teams zu setzen.
      Aber egal, am Ende haben es die Italiener eben doch selbst verbockt, denn schliesslich MUSS man Schweden einfach schlagen ;-)
    • Schlange12 19.11.2019 21:51
      Highlight Highlight Genau Schweden muss man schlagen. Eben nein, Schweden ist ehemaliger fitze Weltmeister. Dritter 1994. 1992 EM Halbfinal. Aber an der EM Viertelfinal hat das Losglück dann nicht gegen eben die Schweden geholfen und dies zurecht.
      Die deutschen haben in Extremnis gegen Schweden sehr glücklich gewöhnen und sind trotzdem ausgeschieden. P.S.. Die Schweiz hatte im ersten Spiel gegen Portugal gewöhnen, das war nach der EM. Da war das halbe Team nicht da. Im Rückspiel hat die Schweiz klar verloren.
      Also Italien hat 2016 nie solch Glück.
  • Snooks 19.11.2019 17:09
    Highlight Highlight Ich denke man sollte erst einmal das Turnier abwarten, bevor man sie als top bezeichnen kann.
    • Leonessa 20.11.2019 06:55
      Highlight Highlight In der Quali waren sie top und das Spiel und die Einstellung dieser Mannschaft ist es auch. Darum geht es in diesem Beitrag.
      Aber ja, die EM ist noch zu spielen. Trotzdem braucht man eine gute Leistung nicht immer zu relativieren. Es hat Spass gemacht Italien so zu sehen. Punkt.
  • Luca Regnipuzz 19.11.2019 16:02
    Highlight Highlight Qualifikationen für grosse Turniere waren in Europa nie ein Selbstläufer. Wenn man in 8-10 Spielen zwei bis drei Aussetzer (eventuell wegen Verletzungspech, unglückliche Aluminumtreffer) hat, dann wird es sehr schwer, wenn die Resultate der Gegner nicht für einen spielen. Das mussten auch schon Frankreich, Belgien (mehrmals) und Holland erfahren. Im Nachhinein Erfolg und Misserfolg zu interpretieren ist im Fussball schwierig, weil zu viel von der Tagesform und von Glück abhängt.
  • juventorus 19.11.2019 15:51
    Highlight Highlight ...bringt eine "pirleske" Note ins italienische Spiel...

    Sprachliches Highlight des Tages. :-D
    • KasparS 19.11.2019 20:45
      Highlight Highlight Dachte ich auch grad 😂🕺🏼
  • Baron Swagham IV 19.11.2019 15:50
    Highlight Highlight Zum Glück wurde das mit der Gruppe noch erwähnt. Aber leichte Gruppe hin oder her- sie spielen frisch und schön, das macht Spass🙌
  • mrgoku 19.11.2019 15:24
    Highlight Highlight bei so einer gruppe ist man nicht gleich top. aber zumindest viele junge spieler die einiges versprechen..

    vermisse trotzdem italien von früher, omg auf jeder position ein weltstar bambam
    • Pisti 19.11.2019 18:29
      Highlight Highlight Noch 4 Jahre warten, dann sind dort alle Weltstars. Einige sind es ja bereits. Mich freuts sind die Italiener wieder dabei, die gehören einfach an die grossen Turniere.
  • Pana 19.11.2019 15:20
    Highlight Highlight "Dass Finnland den zweiten Platz geholt hat, spricht nicht für die Stärke der Gruppe, haben sie die Quali doch ihrem einzigen richtig guten Spieler Teemu Pukki (10 Tore in 10 Spielen) zu verdanken."

    Das ist schon richtig. No Pukki no Party. Aber im Tor steht auch noch einer der besten BuLi Goalies, Hradecky, und der hatte in der Quali gar nicht so viel zu tun, dank einer sehr soliden Defensive. Und in der Kreativabteilung wird ein gewisser Kamara schon von Premier League Teams gejagt. Solange wir von Verletzungen verschont bleiben, liegen Island-mässige Überraschungen an der EM durchaus drin.
  • Philipp L 19.11.2019 15:08
    Highlight Highlight Ich denke man sollte mal abwarten. Mit Ausnahme von Verrati und vielleicht Jorginho haben die Italiener nach wie keine absoulten Topspieler. Viele (Bonucci, Insige) sind zudem auch schon über 30 oder füt ihre Probleme gegen starke Gegner bekannt.
    • Adam Smith 19.11.2019 17:33
      Highlight Highlight Deutschland zum Beispiel ist nicht gerade besser dran. Gibt nicht viele Teams mit klar stärkeren Kadern.
  • Chumitze 19.11.2019 15:03
    Highlight Highlight forza azzurri 🇮🇹, campioni 💪

Ein Drei- oder gar Vierkampf um den Titel? Endlich ist die Super League wieder spannend

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