So stehen die Playoff-Chancen der National-League-Teams
Die Qualifikation der National League neigt sich dem Ende zu. Bis am 5. April stehen noch 43 Partien an. Sicher sind zwei Dinge: Der EV Zug wird als Qualifikationssieger in den Playoffs dabei und für die SCL Tigers die Saison vorzeitig zu Ende sein. Die Langnauer werden die Quali aller Voraussicht nach auf dem letzten Platz beenden.
Besonders spannend ist hingegen der Kampf um Rang 6, der zur direkten Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Die ZSC Lions auf Rang 2 haben nur vier Punkte mehr auf dem Konto als der siebtplatzierte EHC Biel, der jedoch ein Spiel mehr ausgetragen hat.
Die Tabelle:
Biel kann sich noch berechtigte Hoffnungen auf ebendiesen sechsten Rang machen, Davos wird die Pre-Playoffs bestreiten. Um die letzten beiden Plätze in den Pre-Playoffs geht es für das Trio Rapperswil, Bern und Ambri-Piotta.
In der Übersicht von «nlicedata.com» sind die Chancen der Klubs, die Playoffs zu erreichen, vorhergesagt:
Wir werfen zusätzlich einen genaueren Blick auf das bevorstehende Programm für die letzten zwei Wochen der NL-Qualifikation.
ZSC Lions
Die Lions haben auf Rang 2 liegend die beste Ausgangslage für die restlichen Partien. Dazu kommen Spiele unter anderem gegen Bern, Ambri, Davos und Langnau – da sollten genügend Punkte zusammenkommen für die Playoffs. Nach einer kurzen Baisse (drei Niederlagen in Serie) zeigten die Zürcher mit dem Sieg am Samstag gegen Ligaprimus Zug die passende Reaktion.
Verbleibende Spiele: Lugano (h), Bern (a), Zug (h), Ambri (h), Davos (a), Lausanne (h), Langnau (a)
Fribourg-Gottéron
Die nächsten drei Partien gegen Zug, Lausanne und Genf sind happig, gegen Ende der Qualifikation wird das Programm aber nochmals einfacher. Holt der «HCFG» die budgetierten Punkte, wird das für die direkte Playoff-Qualifikation reichen. In ein länger anhaltendes Formtief sind die Freiburger in diesem Jahr nämlich noch nicht gefallen – mehr als zwei Niederlagen en suite gab es nie.
Verbleibende Spiele: Zug (h), Lausanne (h), Genf (a),
Langnau (h), Zug (a), Bern (h), Ambri (a)
Lausanne
Lausanne liegt nach Verlustpunkten auf Rang 2, nun steht allerdings ein Mammut-Programm mit 9 Spielen in 14 Tagen an. Kann Lausanne der Belastung standhalten, haben sie rechnerisch sogar die besten Chancen auf Rang 2.
Verbleibende Spiele: Genf (a), Langnau (a), Fribourg (a), Biel (h), Davos (a), Lugano (a), Genf (h), ZSC (a), Rapperswil (a)
Lugano
Lugano ist das Team der Stunde, gewann zuletzt fünf Spiele in Serie und schielt nun sogar nach oben. Das Schlussprogramm ist auf dem Papier eines der leichtesten, in den letzten sieben Spielen stehen noch Partien gegen Ambri (11.), Davos (8.), Langnau (12.) und Rapperswil (9.) an
Verbleibende Spiele: ZSC (a), Ambri (h), Davos (a),
Lausanne (h), Langnau (h), Rapperswil (a), Genf (a)
Genf
Genf hat zwar noch acht Spiele, aber auch das schwierigste Schlussprogramm. Servette trifft – ausser dem Gastspiel in Bern – nur noch auf direkte Konkurrenten um die Playoffs. Entscheidend könnten vor allem die beiden Partien gegen das siebtklassierte Biel werden.
Verbleibende Spiele: Lausanne (h), Zug (a), Biel (a), Fribourg (h), Bern (a), Lausanne (a), Biel (h), Lugano (h)
Biel
Nach zuletzt sechs Siegen in Serie gab es am Samstag gegen Lausanne mal wieder eine Niederlage. An der guten Form der Seeländer ändert das nichts. Sie haben es selbst in der Hand, sich direkt für die Playoffs zu qualifizieren, auch wenn es mit vier Auswärtsspielen nicht einfach wird.
Verbleibende Spiele: Genf (h), Lausanne (a), Rapperswil (a), Ambri (h), Genf (a), Zug (a)
Bern
Der SC Bern hat noch immer die Chance, eine verkorkste National-League-Saison zu retten. Mit einem Spiel weniger und zwei Punkten Vorsprung auf Ambri ist die Verteidigung des 10. Ranges absolute Pflicht. Der Spielplan meint es mit zwei Partien gegen Schlusslicht Langnau und einem Heimspiel gegen Rapperswil ebenfalls gut.
Verbleibende Spiele: Langnau (h), ZSC (h), Langnau (a), Genf (h), Rapperswil (h), Fribourg (a), Davos (a)
Rapperswil
Die Lakers haben gleich zwei 6-Punkte-Spiele anstehen. Erst auswärts gegen Ambri (27. März) und am 1. April beim SC Bern. Nach fünf Niederlagen in Serie im Februar zeigte das Formbarometer im März (zwei Siege aus drei Spielen) wieder nach oben.
Verbleibende Spiele: Davos (h), Ambri (a), Biel (h), Bern (a), Lugano (h), Lausanne (h)
Ambri
Sechs Niederlagen in Serie gab es für Ambri, ehe am Freitag mit dem 3:2-Sieg gegen Tabellenführer Zug der grosse Befreiungsschlag gelang. Die Tessiner brauchen weitere grosse Siege, um das vorzeitige Saisonende abzuwenden. Pflicht ist ein Sieg im Direktduell mit Rappi.
Verbleibende Spiele: Lugano (a), Rapperswil (h), ZSC (a), Biel (a), Davos (h), Fribourg (h).
2. Bessere Tordifferenz aus allen Spielen
3. Höhere Anzahl der geschossenen Tore aus allen Spielen
4. Bessere Tordifferenz aus den direkten Begegnungen der beteiligten Mannschaften
-> Das ausführliche Reglement der National League
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