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Switzerland's Tristan Scherwey celebrate after scoring during the game between Czech Republic and Switzerland, at the IIHF 2019 World Ice Hockey Championships, at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, on Thusday, May 21, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Die Schweiz hat in Riga Titelchancen – wenn auch kleine. Bild: KEYSTONE

Analyse

Wer hat die besten Chancen auf den Titel an der Hockey-WM? Diese Simulation weiss es

Wer wird in Riga Eishockey-Weltmeister 2021? watson hat sich mit Schweizer Datenspezialisten zusammengetan, um diese Frage zu beantworten.

sandro zappella, adrian bürgler, datahouse



Wie soll man voraussagen, welche Mannschaft oder Spieler bei einem Sportanlass Erfolg haben wird? Einerseits gibt es das gute, alte Bauchgefühl – nicht immer verlässlich, aber durchaus mal für einen Glücksgriff gut. Es gibt Statistiken, die man interpretieren kann. Doch die zuverlässigste Methode, um Wahrscheinlichkeiten herauszufinden, sind Simulationen.

Deshalb hat sich watson vor der Eishockey-WM mit den Spezialisten von Datahouse zusammengetan, einem Schweizer Expertenteam von Data-Science-Spezialisten. Das Spin-off der ETH Zürich hat eine Simulation kreiert, um den wahrscheinlichsten Weltmeister des kommenden Turniers in Riga vorauszusagen.

So funktioniert die Simulation:

Das sind die Ergebnisse:

Die Simulation von Datahouse sagt Russland als wahrscheinlichsten Weltmeister voraus. Die «Sbornaja» gewinnt den Titel in 34 Prozent der 10'000 Durchläufe. Als zweit wahrscheinlichster Weltmeister wird Kanada genannt, das eine 26-prozentige Chance auf Gold hat.

Der Schweiz wird immerhin eine 2-prozentige Chance auf Gold attestiert – bei 10'000 Simulationen wurde die Nati also 200 Mal Weltmeister. Das Modell sieht die Chancen auf eine Medaille aber grundsätzlich als intakt an: In 24 Prozent der Durchläufe kommt die Schweiz bis in den Halbfinal.

Und wie genau treffen diese Vorhersagen zu? «Die Simulation gibt Wahrscheinlichkeiten anhand tausender Realisierungen an. Im Einzelfall kann aber auch ein sehr unwahrscheinliches Ereignis eintreffen», sagt Severin Trösch von Datahouse.

Das Modell des Datahouse-Teams lässt sich aber nicht nur auf den gesamten Ausgang des Turniers anwenden, sondern auch auf die einzelnen Spiele der Schweizer Nati.

Wenig überraschend legt das Modell Russland als stärksten Schweizer Gruppengegner fest. Gegen die «Sbornaja» gewinnt die Schweiz nur in 23 Prozent der Fälle, wobei eine 1:4-Niederlage das Resultat ist, das in der Simulation am häufigsten vorkommt.

Wer wird Weltmeister?

Dafür ist die Nati gegen die kleinen Gegner in der Gruppe klarer Favorit. Gerade gegen Grossbritannien gewinnt die Truppe von Patrick Fischer von 10'000 Simulationen 8500 Mal.

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