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Zurich's defender Mirlind Kryeziu, left, fights for the ball with Xamax's forward Afimico Pululu, right, during the Super League soccer match of Swiss Championship between Neuchatel Xamax FCS and FC Zuerich, at the Stade de la Maladiere stadium, in Neuchatel, Switzerland, Saturday, May 11, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Unkontrollierbare Fans, bescheidenes Niveau: Szene aus dem Match Xamax – FCZ vom Samstag. Bild: KEYSTONE

Analyse

GC ist nur der krasseste Fall: Die Super League steckt in der Krise

Zum zweiten Mal haben GC-«Fans» einen Spielabbruch provoziert. Es ist kein Problem eines einzelnen Klubs, sondern der gesamten Liga: Hinter Meister YB regieren Chaos, Inkompetenz und permanenter Geldmangel.



Wer gehofft hatte, solche Bilder nicht mehr sehen zu müssen, erlebte am Sonntag die grosse Ernüchterung. Enthemmte «Fans» des Grasshopper Clubs provozierten in Luzern nach dem 4:0 für den Heimklub einen Spielabbruch und besiegelten damit faktisch den Abstieg ihrer Mannschaft in die Challenge League. Selbst Polizisten in Kampfmontur konnten sie nicht abschrecken.

Die hässlichen Szenen in der Swissporarena sind Ausdruck einer handfesten Krise nicht nur des stolzen Rekordmeisters GC, sondern der (fast) gesamten Super League. Denn schon im März hatte der GC-Anhang beim Auswärtsspiel in Sion für ein vorzeitiges Ende der Partie gesorgt und dem Klub eine Forfaitniederlage beschert. Wer solche Fans hat, braucht keine Feinde.

Spielabbruch in Luzern

Zwei Spielabbrüche in einer Saison sind miserable Werbung für den Schweizer Fussball. Es wäre zu simpel, das Problem auf den einen Klub zu reduzieren. Seit mehr als vier Jahrzehnten verfolge ich die Liga, aber in einer derart schlechten Verfassung war sie noch nie. Und das hat nur bedingt damit zu tun, dass sie quasi dazu verdammt ist, Spieler für grössere Aufgaben auszubilden.

YB und die Schwäche der Konkurrenz

Sicher, bei Meister YB wird sehr gute Arbeit geleistet. Der Verein ist professionell geführt, das Kader ist für hiesige Verhältnisse top. Aber die erdrückende Dominanz der Berner in dieser Saison ist eben nicht nur der eigenen Stärke zu verdanken, sondern auch der Schwäche der Konkurrenz.

Das beginnt beim FC Basel, wo die neue Führung es in kurzer Zeit geschafft hat, die exzellente Arbeit des Duos Heusler/Heitz zu demontieren. Die Hinrunde der laufenden Saison war von Chaos und Dilettantismus geprägt. Seit der Winterpause läuft es besser, doch die Ausstrahlung von einst ist weg. Das zeigen auch die teils hilflosen Auftritte gegen die Young Boys.

Mag sein, dass die Basler die Saison mit dem Cupsieg «retten» können. Doch Besserung ist nicht in Sicht. Präsident Bernhard Burgener hat einen Sparkurs angekündigt, denn die lukrativen Verkäufe ins Ausland, die unter Vorgänger Bernhard Heusler fast die Regel waren, dürften zur Ausnahme werden. Die glanzvolle Serie mit acht Meistertiteln in Folge kommt so schnell nicht wieder.

YB feiert den Titel auf dem Sofa

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Video: srf/SDA SRF

Trotz der freudlosen Saison sind die Basler dem Rest der Liga genau so weit voraus, wie sie den Bernern hinterherhinken. In zu vielen Vereinen sind inkompetente Führungskräfte am Ruder, die mit häufigen Trainerwechseln vom eigenen Versagen ablenken. Absteiger GC ist nur das trübste Beispiel. Der Klub wurde durch jahrelange Misswirtschaft regelrecht zugrunde gerichtet.

Egomanische Präsidenten

Der FC Thun ist noch der vernünftigste Verein. Im Berner Oberland erzielt man mit bescheidenen Möglichkeiten einen beachtlichen Ertrag. Dennoch ist es ein Armutszeugnis für die Liga, dass die Thuner nach elf sieglosen Spielen in Folge und dem erknorzten 1:0 vom Samstag gegen Lugano bereits wieder auf Platz 3 und damit auf Kurs Richtung Europa League liegen.

Gleichzeitig ist es kein Wunder. In Lugano, Neuenburg und Sitten herrschen egomanische Präsidenten mit einem Hang zu bizarren Sololäufen. Bei Xamax wird Trainer Stéphane Henchoz trotz klarem Aufwärtstrend schon früh mitgeteilt, dass er in der nächsten Saison nicht mehr erwünscht ist. Über Christian Constantin sollte man ohnehin kein Wort verlieren.

Absturz im UEFA-Ranking

Luzern und St.Gallen besitzen ein grosses (Zuschauer-) Potenzial, machen aber herzlich wenig daraus, und das schon seit Jahren. Und da wäre noch der FC Zürich (Disclaimer: Ich bin ein Fan). Er wollte sich nach oben orientieren und muss nun froh sein, wenn er dem Barrage-Platz entgeht. Vielleicht schafft er es am Ende sogar noch in die Europa League. Es wäre der ultimative Witz dieser Spielzeit.

Die unendliche GC-Saga

Die Niveauverflachung hinter Meister YB und die Inkompetenz in den Chefetagen haben auch international Folgen für den Schweizer Fussball, wie der Absturz im UEFA-Ranking zeigt. Und Besserung ist nicht in Sicht, denn die Liga hat noch andere Probleme.

Die Fan-Unkultur

Beispiel Fans: Sie sind nicht nur bei GC ein Ärgernis. Immer wieder schlagen «Ultras» über die Stränge und vermiesen «normalen» Fans, vor allem Familien, den Matchbesuch. Das Problem ist seit Jahren bekannt, doch handfeste Massnahmen sind unpopulär (Aussperrung von Gästefans, Fan-IDs), oder sie kosten Geld, das im Schweizer Klubfussball notorisch knapp ist.

Beispiel Schiedsrichter: Seit dem Rücktritt von Massimo Busacca 2011 hat der Schweizer Fussball keinen Referee mehr hervorgebracht, der für höhere Aufgaben tauglich wäre. Angesichts der teils krassen Fehlentscheide an fast jedem Spieltag erstaunt das nicht. Und nächste Saison kommt der VAR, aus Kostengründen allerdings in einer Schmalspur-Version. Gott steh uns bei!

Beispiel Nachwuchs: Die Arbeit mit den Junioren war lange ein Trumpf des Schweizer Fussballs. Nun stellen Kenner der Szene eine abnehmende Qualität fest. «Auch die einst so ehrgeizigen Migranten seien satt geworden», schreibt der Kollege von CH Media. Und zu oft versacken Talente im Fussball-Nirwana. Siehe zum Beispiel der vor kurzem noch hoch gelobte Dimitri Oberlin.

Schiedsrichter testen Videoassistenten VAR in der Praxis

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Video: srf/SDA SRF

Der Schweizer Klubfussball befindet sich in einem Teufelskreis. Bei den Fernsehgeldern sind keine grossen Sprünge mehr möglich. Im europäischen Geschäft ist nach dem Rückfall in der UEFA-Rangliste nicht mit üppigen Einnahmen zu rechnen. Der Dilettantismus auf Führungsebene und Bilder wie jene vom Sonntag in Luzern schrecken ausserdem potenzielle Investoren ab.

Wobei das nicht nur schlecht sein muss, wenn man an die Scharlatane denkt, denen man im Laufe der Jahre in diversen Vereinen den roten Teppich ausgerollt hat. Auch deswegen handelt es sich bei der aktuellen Misere nicht um einen Ausrutscher. Sondern um eine Krise mit Ankündigung.

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  • Zurichda 14.05.2019 22:45
    Highlight Highlight Und wenn dann GC nicht mehr hochkommt, was wird dann aus dem Hund von Cillo?
  • Der Kritiker 14.05.2019 21:28
    Highlight Highlight Ich erinnere mich noch an ein Spiel, welches der damals neue Meister gegen meinen Club absolvierte. Ich sass auf der Seite des Gegners und schaute dann auf die "Fans" meines Vereins herunter. Und ich war schockiert, wie viel Hass ich in diesen Augen und Gesichtern sehen konnte. Dies war für mich der Anfang des Endes des Fan-Seins. Fussball ist Emotion, klar, aber Fussball muss positive Emotion sein, auch bei Niederlagen.
  • Chloote 14.05.2019 08:02
    Highlight Highlight Die Super League ist schon länger unattraktiv! Denn in der aktuellen Tabelle hat Tabellenführer YB 23 Punkte Vorsprung auf den FC Basel!!! Noch eindeutiger wird es ab Rang 3. Thun's Rückstand beträgt schon satte 42 Punkte!!! Der FC Sion in der Tabelle als 8 klassiert weist schon einen Rückstand von 48 Punkten auf. GC am Ende der Tabelle sogar 61 Punkte auf YB.
    Was soll jetzt daran wirklich Attraktiv sein? Unser Einheimische Liga liegt schon länger auf dem Sterbebett. Jedes Jahr die gleiche Leier... entweder YB oder Basel als Meister.
    Dahinter kämpfen die anderen Teams um den Trostpreis!!😡
  • Rellik 14.05.2019 07:07
    Highlight Highlight "Es wäre zu simpel, das Problem auf den einen Klub zu reduzieren" Da bin ich nicht einverstanden. Der am schlechtesten geführte Klub der Schweiz steigt ab, Servette mit (einer) der besten Nachwuchsabteilungen kommt hoch. YB und Basel sind stärker als der Rest, die anderen alle auf ähnlichem Niveau. Viel spannender kann's nicht werden. Und die Nati ist ja wohl stärker als je zuvor...
  • Gsnosn. 14.05.2019 05:46
    Highlight Highlight "vermiesen «normalen» Fans, vor allem Familien, den Matchbesuch"
    Naja, wie erklärt ihr den steigenden Zuschauerschnitt jedes Jahr? Die Gewalt im Stadion ist kein Problem mehr, mit wirklich kleinen Ausnahme z.B. FCZ/GC. Ich würde problemlos mit meiner Tochter an einen Match gehen. Was ihr hier macht, einfach mal alles schlecht reden. Wenn man sieht wie sich die Liga entwickelt hat z.B. Infrastruktur gibt es definitiv ein Trend nach oben.
  • make_love_not_war 14.05.2019 00:37
    Highlight Highlight naja, yb als vorbild? hat nicht u.a. watson darüber berichtet, dass statistisch gesehen, berner "fäns" am meisten an unruhen und randale in und um fussballspiele herum involviert waren?
    • Gsnosn. 14.05.2019 05:49
      Highlight Highlight Definiere "randale"
  • felixJongleur 13.05.2019 22:31
    Highlight Highlight Wäre Xamax direkt abgestiegen würden wir so einen und ähnliche Artikel kaum zu Gesicht bekommen, vor alkem wenn die SA ison noch läuft. Aber GC isch halt auch in den Medien noch ein bitz ä Institution.
  • ldk 13.05.2019 21:43
    Highlight Highlight Ein Oberlin versandet im Fussball-Nirwana? Wow, das kommt aber überraschend!
  • DerTaran 13.05.2019 21:13
    Highlight Highlight Erst der Clubfussball, dann weil der Nachwuchs ausbleibt, die Nati, bald ist alles wieder wie früher.
  • Lazy Turtle 13.05.2019 20:42
    Highlight Highlight Und was wird jetzt passieren???
    N I C H T S ! ! ! 🤩😎🤩😎 🥵
    • Team Insomnia 13.05.2019 22:56
      Highlight Highlight Es werden Parkbussen verteilt.
  • tomygun66 13.05.2019 20:38
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel! Perfekt au den Punkt gebracht! 100% Word!
  • Staedy 13.05.2019 20:13
    Highlight Highlight Kein Problem wir haben ja nächste Saison den VAR. Der kostet zwar Millionen aber bringt ja nichts, aber das spielt keine Rolle. Der Zug fährt im Fussball auf dem Platz und nicht bei den Schiedsrichter und dazu ist unser Zug kein ICE mehr. Eher bald wieder eine alte Dampfloki.
  • Team Insomnia 13.05.2019 19:51
    Highlight Highlight Wie ich gehört habe, wurden Parkbussen mit vollem Einsatz verhängt. Aber die echten Chaoten und Verbrecher lässt die Polizei dann doch lieber ziehen? Hä?🤔
    • Max Cherry 13.05.2019 22:01
      Highlight Highlight War sicher eine Hundertschaft Interventionpolizisten in Kampfmontur, die Bussen verteilt haben....
  • insomnium 13.05.2019 18:41
    Highlight Highlight Ist zwar ein wenig Off-Topic, aber weiss jemand inwiefern unser VAR eine Schmalspur-Version des bereits bekannten Systems zb. aus der Bundesliga ist?
    • stalker 13.05.2019 22:46
      Highlight Highlight Ganz genau informiert bin ich nicht, aber es werden in der Schweiz nur sechs Kameras zur Verfüng stehen (in der Bundesliga ist es so weit ich weiss +/- 20), die Linientechnologie wird fehlen und es wird viel weniger Personal eingesetzt werden. Wahrscheinlich gibt es noch mehr Unterschiede (könnte mir z.B. vorstellen, dass die Schulung der Schiedsrichter viel knapper ausfallen wird, da dies wohl ein erheblicher Kostenfaktor ist). Wenn man bedenkt, wie gross die Probleme in Deutschland sind, kann man wirklich sehr gespannt sein, wie die Umsetzung in der Schweiz aussehen wird...
    • fandustic 14.05.2019 22:57
      Highlight Highlight Die Abseitslinie wird dann mit einem A4 Papier „nachgezogen“....so wie der VAR in China😂
  • DelliSiech 13.05.2019 18:19
    Highlight Highlight Die Schweizer Klubs sind (nach dem internationalen Höhenflug von Basel) schlicht und einfach wieder dort, wohin man gemäss Potential (Finanzkraft) hingehört!
    Die Schweiz kann sich nicht mit den Ligen von Portugal, Niederlande, Belgien oder der Türkei messen. Realistisch messen wir uns mit Schweden, Dänemark, Tschechien, Slowakei, Polen usw.
    So gesehen sind wir momentan immer noch relativ solide platziert!
    Meiner Meinung nach wird man aber nicht um eine Aufstockung der Liga rumkommen! Mit Lausanne und auch Servette kommen (langfristig) zwei Teams mit grossem Potenzial (finanziellen) zurück.
    • DerTaran 13.05.2019 21:16
      Highlight Highlight Die kleine Liga ist eine Katastrophe, Abstieg und Europaleague-Teilname trennen nur eine Handvoll Punkte. Motivation und Spannung gleich Null.
    • Staedy 13.05.2019 22:25
      Highlight Highlight Ich habe zuerst gelesen mit grossen finanziellen Problemen....
      Was wohl auch eher der Wahrheit entspricht auch wenn heute wieder gekleckert wird. Eher früher als später wird es wieder so sein in Genf und Lausanne. Es war schon immer so.
  • Livia Peperoncini 13.05.2019 18:18
    Highlight Highlight Bis vor ein paar Jahren besuchte ich mit meinen Nichten und Neffen fast jeden FCZ-Match. Neben uns explodierte mal ein Böller... seither wollten sie nicht mehr mitkommen und ich verzichte auch auf dieses grottenschlechte Gekicke. Das gesparte Geld investiere ich jetzt halt in Premier-League und Bundesliga TV-Fussball. Einen echten Bezug zu einer der Stadtmann-schaften habe ich eh nicht mehr... man muss sich ja nur mal das planlose hin und her verschieben der GC Spieler betrachten.
    https://www.transfermarkt.de/grasshopper-club-zurich/startseite/verein/504

  • Curly Turkey 13.05.2019 18:11
    Highlight Highlight In Wettingen gingen sie auf den Schiedsrichter los. GC hatte Eckel (nicht), Xamax hatte Bulat. CC lieferte sich einen juristischen Schlagabtausch wegen einer Transfersperre und einen körperlichen mit Rolf Fringer. Gefühlt jeder Klub aus der Romandie ist schon mal zwangsabgestiegen. Der FC Wil ist nicht in der Romandie, aber gehört irgendwie auch in die Kategorie. Nach dem Titelgewinn des FCZ drehten die Basler Fans durch. YB stand Ende der 90er der 1. Liga näher als der NLA. Der Lugano-Präsi beging im Auto bzw. im Lago di Lugano Suizid.

    Nein, früher war nicht alles besser. Wirklich nicht.
    • stalker 13.05.2019 22:54
      Highlight Highlight Aber kann es sein, dass sich solche Vorfälle schon mehren in den letzten ca. 10-12 Jahren? Ich meine die Konkursfälle durch dubiose Investoren (zwei mal Servette, Lausanne, Xamax, zwei mal Wil, Biel, GC (fast).... wahrscheinlich sinds noch mehr) passierten alle in der jüngegen Vergangenheit...

      Grundsätzlich geb ich dir aber recht, so rosa wie man gerne meint war die Vergangenheit definitiv nicht...
    • Curly Turkey 14.05.2019 06:47
      Highlight Highlight Auf 10 Jahre gesehen hast du wohl recht, vielleicht sogar auf 20 Jahre. Seit den späten 90er-Jahren wird der Fussball kommerzialisiert. Super League statt NLA, Champions League statt Meistercup. Erfolg kostet mehr, die Klubs nehmen mehr Risiko. Früher waren auch Spitzenteam einfach ein Clübbli, so ähnlich aufgebaut wie heute ein Promotion-Ligist.

      Dieser Strukturwandel hat m.M. viele Clubs, aber auch Verband und Liga, überfordert. GC ist ein tolles Beispiel für einen Club, der den Umbruch nicht gecheckt hat. In Deutschland ist es z.B. Lautern.
  • Cpt_so_mal_so 13.05.2019 18:03
    Highlight Highlight Man muss es einsehen, ein normaler Liga-Modus ist nicht mehr möglich/erträglich.
    Evtl. wie Belgien Playoffs einführen. Klar für den Liga ersten ist es unfair, aber wenn YB zwei Mal hintereinander Meister wird, sagt das schon zu viel über die Qualität der Liga.
  • Neemoo 13.05.2019 17:16
    Highlight Highlight Ich bin früher gerne einen Fussballmatch schauen gegangen.
    Heute gehe ich lieber an ein Schwingfest.
    • make_love_not_war 14.05.2019 00:18
      Highlight Highlight ok, cool.. und nun? whats the point?
  • YvesM 13.05.2019 17:07
    Highlight Highlight Und warum nicht einfach mal ein paar Spezialisten der Premier League einladen? Da scheint es zu funktionieren.

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Football_hooliganism_in_the_United_Kingdom
    • reactor 13.05.2019 18:10
      Highlight Highlight Was funktioniert dort? Ausser, dass sie die Ultras und hools in die 2. Liga runtergedrückt haben. Ist leicht zu googeln und doch fallen alle drauf rein.
    • stalker 13.05.2019 22:59
      Highlight Highlight @reactor wobei wohl eher noch tiefer runter.... Die Championship ist wohl um einiges professioneller, als die Super League. Allerdings haben auch die mittlerweile Budgets, da kann mancher Bundesligist nur davon träumen. Aber ja, die Premier League hat derart unterschiedliche Voraussetzungen zu unserer Liga, ich glaube da bringen dir auch PL-Experten nicht mehr viel...
  • Bert der Geologe 13.05.2019 17:05
    Highlight Highlight Man hätte ja auch schreiben können, dass es mit Thun und YB zwei überdurschnittlich gut geführte Vereine gibt, dass Servette endlich wieder aus der Versenkung auftaucht und dass Basel aus seinen Fehlern (die im Uebrigen schon weit in der Aera Heussler Heitz begannen) gelernt hat. Nächste Saison wird attraktiver, wetten?
    • stalker 13.05.2019 23:01
      Highlight Highlight Und wenn dann plötzlich auch noch Aarau statt Sion dabei ist, wirds eine tolle Saison, da bin ich bei dir😁
  • kuhrix 13.05.2019 16:55
    Highlight Highlight Meine Güte konzentriert euch doch auf wirklich wichtige Themen. Ja der GC-Kindergarten hat sich gestern daneben benommen. Deswegen jetzt harte Sanktion für ALLE Fans zu fordern und gleich auch noch die ganze Liga schlecht zu reden ist unangebracht.
  • NumeIch 13.05.2019 16:35
    Highlight Highlight Herr Blunschi einfach etwas oder was? Lass uns einen Artikel schreiben der den Schweizer Fussball schlecht macht, haben sie gesagt. Das bringt Klicks haben sie gesagt. Oje!
    • Pisti 13.05.2019 17:15
      Highlight Highlight Na dann sag mal was gut ist an unserer Gurkenliga? Uefa-Ranking auf Platz 17 abgerutscht, weil man in der Euro League nicht mal gegen absolute No-Names besteht und das obwohl man früher in die Saison startet. Massenhaft Trainerentlassungen, Zuschauerrückgänge, Probleme mit Ultras wo nicht durchgegriffen wird. Kann dem Artikel von Herr Blunschi nur zustimmen.
    • AntiCapitalism 13.05.2019 20:02
      Highlight Highlight Probleme mit ultras... Das ist ein witz.. Nur weil es in den medien steht heisst es noch lange nicht das da was dran ist....
    • make_love_not_war 14.05.2019 00:21
      Highlight Highlight @antikapitulatist..
      dochdoch.. die medien lügen nie.. waren da nicht massenvernichtungswaffen im irak? ooch..stimmt ja, bis heute nix gefunden, ja sogar gestanden dies erfunden zu haben..
  • RescueHammer 13.05.2019 16:31
    Highlight Highlight Was dem Fussball fehlt? Visionen und Mut! Es braucht Menschen an der Spitze, die inspirieren und junge Talente entwickeln. Für Präsidenten der Vereine, mit Ausnahme von YB vielleicht, ist es bloss nich Selbstzweck.
  • Rolf Meyer 13.05.2019 16:30
    Highlight Highlight Warum hat man die Situation nicht eskalieren lassen? Weil dann hätte man sie festnehmen können. Unglaublich wegen solchen Typen ein Spiel abzubrechen.
    • NathanBiel 13.05.2019 18:19
      Highlight Highlight 1 x Fanprobleme = 1 Geisterspiel
      2 x Fanprobleme = 5 Geisterspiele
      3 x Fanprobleme = Restsaison Geisterspiele und wenn es in den letzten 5 Spielen der Saison passiert = nächste ganze Saison Geisterspiele...
      Wetten das hört sofort auf?
    • Elephant Soup slow cooker recipes 13.05.2019 20:44
      Highlight Highlight Eskalation ist meist nicht die richtige Antwort, egal wie die Frage lautet.
    • make_love_not_war 14.05.2019 00:22
      Highlight Highlight @nathan... wetten dass nicht?
  • sputniqq 13.05.2019 16:14
    Highlight Highlight Wen interessiert denn die Super League überhaupt noch? Seit Jahren keine Spannung mehr, der Fussball ist grottenschlecht und solche Aktionen findet man sonst auch nirgends. Bin schon lange in die Premier League / Bundesliga / La Liga ausgewichen.
    • Platonismo 13.05.2019 17:10
      Highlight Highlight Warst Du schon mal an einem Buli-Spiel? Nur weil die Medien nicht berichten, heisst das nicht, dass nichts passiert.
    • rburri68 13.05.2019 17:38
      Highlight Highlight Ja mol, cool und spannend diese Ligen, zum glück gewinnt dort nicht jedes Jahr der gleiche Verein den Titel.....
    • reactor 13.05.2019 18:11
      Highlight Highlight Er schaut doch bloß die Sportschauen, geht nicht ins Stadion.
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  • Hans der Dampfer 13.05.2019 16:14
    Highlight Highlight IMO ist halt auch das Problem das die restlichen 8 Mannschaften jeweils ihre besten Leute im Wintertransfer Fenster ziehen lassen müssen. Entweder zu den 2 anderen Mannschaften die alles dominieren oder sie gehen ins Ausland. Und wenn sogar die 3 BuLi der SL vorgezogen wird, dann ist die Sache relativ klar wie es um den CH Clubfussball steht. Der FCZ hat in der EL gezeigt was theoretisch möglich wäre. Mich verwundert vor allem Sion. Mit diesem Kader müsste eigentlich mehr drin liegen.
  • Randy Orton 13.05.2019 16:06
    Highlight Highlight Traurig, dass man immer noch Ultras mit Hooligans und Chaoten gleichsetzt.
    • Pisti 13.05.2019 17:17
      Highlight Highlight Das ist heute nun mal heute alles vermischt.
    • Pisti 13.05.2019 18:18
      Highlight Highlight - 1x heute! 😅
    • Randy Orton 13.05.2019 19:34
      Highlight Highlight @Pisti: Ehm, nein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gbzh 13.05.2019 16:05
    Highlight Highlight Im Bericht ging dieser Präsident vergessen, welcher während des Cup-Halbfinals aufs Spielfeld rannte. Das war der peinlichste Auftritt, noch lange vor allem, was CC diese Saison geboten hatte.
  • Philomaniac 13.05.2019 15:58
    Highlight Highlight Die Super League ist seines Namens nicht würdig! Solange Kriminelle in den Stadien machen können was sie wollen, ohne dass die Polizei einschreitet und die Kriminellen festnimmt wird sich das auch nicht ändern! Bis auf weiteres sollte in Zürich kein Fussballspiel mehr vor Publikum ausgetragen werden, bis die Gesetzte entsprechend geändert wurden!
  • MikeT 13.05.2019 15:56
    Highlight Highlight Genau so ist es, die Super League hat mit super Fussball sehr wenig zu tun. Allerdings bezüglich einsamer Dominanz von 1 bis 2 Clubs ist es fast in allen Ligen so. Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal. England ist die Ausnahme. Das fette Champions League Geld hat dafür gesorgt.
  • Sauäschnörrli 13.05.2019 15:50
    Highlight Highlight In meinen Augen gibt es einfach eine riesen Diskrepanz was denn eigentlich "üse/min Verein" bedeutet. Bei den GC Hools bedeutet es wohl "der Verein den wir uns zu eigen gemacht haben", bei CC "der Verein den ich mir leiste", bei zu vielen Fusballern "der Verein der mir den besten Vertrag bot" und bei der "Zivilbevölkerung" "der Vereien dem wir das Stadion finanzieren sollen".
  • PostFinance-Arena 13.05.2019 15:46
    Highlight Highlight Anscheinend ist es in Mode, den CH-Fussball schlecht zu machen.

    Zu den Fans: Gemäss Entwicklung der Zuschauerzahlen lassen sich anscheinend nicht sooo viele Fans den Matchbesuch durch die "Kriegsähnlichen Zustände" vermiesen...

    Zu den Investoren: Vielleicht gar nicht so schlecht werden diese abgeschreckt...oder soll Bulat zurückkommen statt Binggeli bei Xamax?
    • Chrigi-B 13.05.2019 16:56
      Highlight Highlight Die Kriegsähnlichen Zustände sehen nur die Medien. Aber die leben ja auch von den Klicks, welche reisserische Artikel generieren. Meide den Fansektor und du kanst ohne Probleme Fussball schauen, überall in der Schweiz.
    • PostFinance-Arena 13.05.2019 18:18
      Highlight Highlight @chrigi-b

      Du kannst auch im Fansektor ohne Problem Fussball schauen...!😅
    • Saasi 14.05.2019 07:50
      Highlight Highlight Schlecht macht ihn auch der Verband. Sogar die österreichischen Spitzenteams spielen attraktiveren schnelleren Fussball, als in unserer schlechten pflegmatischen Liga. Ist Fakt, da gibt es nichts zu beschönigen, ausser man ist blind oder ist realitätsfremd. Man sollte wie in Österreich 12 Teams in der Super League haben und die Final- bez. Abstiegsrunde zwischen Platz 6 und 7 einführen. Das Niveau würde steigen, weil alle in denn ersten 6 sein möchten. Die Liga würde besser das Niveau steigen. Man kann auch wie in SCO. 12 Teams 3x gegeneinander, dann Final-Abstiegsrunde 6/7 je 5 Spiele.
  • emptynetter 13.05.2019 15:45
    Highlight Highlight Das einzige was super ist an dieser liga, ist der name.
  • zeusli 13.05.2019 15:41
    Highlight Highlight Über die Dominanz von Basel oder YB motzen und jammern hat keinen der Konkurrenz besser gemacht...
  • Army Neilstrong 13.05.2019 15:40
    Highlight Highlight Nur wegen einem Spielabbruch jetzt von einer Krise zu sprechen finde ich übertrieben. Das Niveau in der Schweizer Liga war schon seit jeher halt tief. Und nur weil jetzt YB dieses Jahr mit grossem Vorsprung gewonnen hat, heisst es nicht, dass es auch nächstes Jahr so sein muss. Die Berner müssen sich diesen Sommer erstmal dem Abgang wichtiger Spieler stellen.
    Ich finde mehr die Organisation der Liga einfach langweilig. Jedes Jahr vier Mal gegen jeden Gegner zu spielen anstatt die Liga zu erweitern verstehe ich nicht.

    • Hoppla! 13.05.2019 19:35
      Highlight Highlight Auf 18 Teams damit es 34 Runden gibt?

      Ich bin mir nicht sicher ob es spannender ist gegen den SC Kriens, mit einer Mannschaft bestehend aus Halbprofis, im Sportzentrum Kleinfeld vor maximal 3200 Zuschauer zu spielen.

      Da gibt sich eine erste Liga der Lächerlichkeit preis. Noch mehr als heute schon.
    • Army Neilstrong 13.05.2019 21:16
      Highlight Highlight Sind ziemlich die gleichen Bedingungen wie bei einem FCZ oder GC Match...

      Aber ernsthaft: Aarau, Lausanne, Servette, Winti, Wil und Vaduz sehe ich vom Niveau her nicht weit entfernt von unserer ersten Liga. Einen Versuch wäre es doch sicher mal wert.
    • satyros 13.05.2019 21:42
      Highlight Highlight Vaduz? Ich kann mich noch gut daran erinnern, als die oben waren. Waren ein richtiger Zuschauermagnet. Es ist nunmal so, dass die Leute lieber zwei Heimspiele gegen Basel oder YB haben, als gegen Vaduz oder Kriens. Und man kann nicht gleichzeitig das tiefe Niveau der Schweizer Liga betrauern und fordern, dass die Liga aufgestockt wird. Woher sollen denn all die Spieler kommen, die bei den zusätzlichen Vereinen spielen? Wir haben - ganz im Gegensatz zu früher - eine einigermassen gesunde Liga ohne dauernde Pleiten und Zwangsabstiege. Ich denke nicht, dass man das aufs Spiel setzen sollte.
  • Heinz Schmid 13.05.2019 15:37
    Highlight Highlight Diese erfolgs- und geldverwöhnten Vereine können sich ein Stück beim FC Thun abschneiden, der sich seit X Jahren mit rein sportlichen Mitteln über Wasser hält.
    Dies erfordert konstante Arbeit an der Mannschaft und eben keinen Trainerwechsel, wenn die Resultate kurzfristig nicht stimmen. Ein Hoch auf Andres Gerber und seine Truppe.
    • Elpampa 13.05.2019 17:07
      Highlight Highlight Ich erinnere mich an diverse Geldsammelaktionen beim FC Thun in den vergangenen Jahren. So Gold ist auch nicht alles beim FC Thun.
    • Einloz 13.05.2019 18:34
      Highlight Highlight 5% der Votes Blitzer. Sind das die Fehler beim Abstimmen? Es gibt doch wirklich nur Zustimmung zu diesem Statement. .. 🤔
    • Heinz Schmid 13.05.2019 19:15
      Highlight Highlight Der FC Thun ist konstant in finanzieller Schieflage. Dies ist aber (soviel ich weiss) kein Managementproblem sondern politischer und demographischer Natur.
      Dies wird seit Jahren ziemlich erfolgreich durch Ausbildung junger Spieler kompensiert. Dass trotzdem Erfolge wie jetzt der Einzug in den Cupfinal gefeiert werden können ist das Resultat guter Arbeit. Und so sollte Fussball doch sein.
      Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege.
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  • Manuel Schild 13.05.2019 15:34
    Highlight Highlight Man baut halt im Fussball die Teams rund um Talente. Beispielsweise in der Nati wurde die Mannschaft rund um Granit Xhaka aufgebaut. In der Super League ist dies halt schwierig weil die Talente sofort umworben werden und nur 2 Jahre in der Super League spielen. Bastien Toma beispielsweise ist ein gutes Beispiel. Sion’s erstes wirkliches Eigengewächs der Talent hat wird wahrscheinlich diesen Sommer zu Sevilla (Gerücht) wechseln. Wer soll dann kommen? Kauft CC halt einen Spieler von irgendwo der nicht funktioniert im Wallis.
  • Max Dick 13.05.2019 15:33
    Highlight Highlight Kann das Gejammer wegen den ach so schlimmen Hooligans langsam nicht mehr hören. Sicher, die GC Fans haben zuletzt nicht gerade Werbung für fairen Sport gemacht, aber ansonsten geht es wirklich ruhig zu und her. Schlägereien finden meist abseits der Stadien statt - und dies meist nur unter Ultras oder Hooligans. Familien und Kinder sind somit nicht betroffen. Pyros werden meist kontrolliert gezündet, es landet kaum mal etwas auf dem Feld oder wird auf andere Fans geworfen. Selbst Spiele von hoher Rivalität können problemlos mit Kind und Grossmutter im Schlepptau besucht werden.
    • bored 13.05.2019 16:02
      Highlight Highlight Du sprichst mir aus der Seele. Ich besuche zwar mittlerweile seit ca 5 Jahren kaum noch Spiele, aber das liegt eher daran dass mir 25 Franken für das Grümpelturnierniveau einfach zuviel sind. Bin früher an jedem Heim und Auswärtsspiel gewesen (achtung GCZ "Fan") und man musste nie Angst haben. Mit etwas gesundem Menschenverstand merkte man rasch wenn etwas im Busch ist und man sich besser etwas entfernt (ausserhalb des Stadions).
    • tonitoetap 13.05.2019 16:23
      Highlight Highlight Ich kann langsam solche Ausreden wie diese von Ihnen nicht mehr hören. Pyros kontrolliert gezündet, Schlägereien abseits des Geschehens... diese Dinge sind illegal und erfordern ein Polizeiaufgebot das an jedem fussballmatch gestellt werden muss. Ich kenne in der Schweiz nur die Super League die solche Polizeiaufgebote benötigt um ein stinknormales Ligaspiel durchführen zu können. Also verharmlosen Sie die Dinge nicht auch wenn sie nicht mitten im Familiensektor stattfinden.
    • Elpampa 13.05.2019 17:06
      Highlight Highlight @toni
      Grundsätzlich ist der Verein für die Sicherheit im Stadion verantwortlich, dementsprechend wird die Polizei ins Stadion nur bei speziellen „Anlässen“ herbeigerufen. Rund ums Stadion ist die Polizei verantwortlich da Öffentlichkeit. Bitte hier differenzieren.


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  • mumpitz 13.05.2019 15:33
    Highlight Highlight Ich bin froh, dass in der Berichterstattung von Fussball und nicht von Sport berichtet wird.
    Das Fussballbusisness ist schon lange zu einem geldwaschenden Ersatzkriegsschauplatz verkommen. Ich frage mich auf welchem Nährboden hier die negativen Emotionen wachsen.
  • Elpampa 13.05.2019 15:31
    Highlight Highlight Ich halte dagegen. Die Super League ist sicherlich nicht schlechter als in den Jahren 03-06/07.

    Was erwarten Sie denn vom FCL und SG? Eine Fanbasis resp. Potential ergibt nicht automatisch kurzfristigen Erfolg. Gerade wenn ich SG ansehe, denke ich in den nächsten 2-3 Jahren könnte unter dieser Führung was tolles entstehen. Binggelis Entscheid finde ich lobenswert, wenn man mal die Mannschaft von Xamax im Detail analysiert.

    Man könnte auch mal loben, wenn ich z.b. die Infrastrukturen mit unseren Nachbarn Österreich vergleiche, haben wir rund 16 Stadien, welche der Nati A gerecht würden.
    • Helios 13.05.2019 16:15
      Highlight Highlight Sehe den FCSG auch im Aufwärtstrend, loyale Fans, toller Trainer, interessante Mannschaft (welche punktuell verstärkt werden muss) die phasenweise ansehlichen Fussball spielt, eine soweit gut geglückte Professionalisierung der Strukturen und Wegkommen vom Mäzenetum.

      Längerfristig werden sich professionelle Strukturen durchsetzten und sportlichen Erfolg begünstigen, siehe BSCYB, FC Thun oder in Ansätzen der FCSG. Der FCB wird sich bestimmt auch bald stabilisieren.

      Bleibt zu hoffen weitere Klubs schaffen den Schritt hin zu professionelleren Strukturen, insbesondere der FCZ und der FC Luzern.
  • pandasarebears 13.05.2019 15:28
    Highlight Highlight 1.) Fussball ohne Fans geht nunmal nicht.
    2.) Über CC darf man durchaus ein Wort verlieren.

    Eine äusserst schwache Analyse, 4.Liga maximal.
    • Hoppla! 13.05.2019 19:37
      Highlight Highlight Definiere "Fans"
  • TanookiStormtrooper 13.05.2019 15:25
    Highlight Highlight Huch! Ich bin ja plötzlich mit Peter Blunschi einer Meinung.
    Eine sehr gute Zusammenfassung der Lage.
    • Peter 13.05.2019 15:51
      Highlight Highlight Kann ja mal passieren ;)
    • yeahmann 13.05.2019 16:36
      Highlight Highlight Ebenfalls ein huch meinerseits.
    • duke70 13.05.2019 19:36
      Highlight Highlight auf den Punkt. Chapeau!
  • Ich_bin_ich 13.05.2019 15:21
    Highlight Highlight Alles halb so schlimm.
    Basel hat jahrelang dominiert und die ganze Schweiz hat sich darüber echauffiert. Um den Klubfussball stand es, wie auch im Text geschrieben, schon damals nicht zum besten und man hat keine Zukunftsvisionen gehabt oder umgesetzt im Schweizer Fussball.
    Die Schweiz soll doch froh sein wird YB jetzt 10 Jahre Meister und gut ist. Mehr hat man nicht verdient.
    • John_Doe 13.05.2019 15:36
      Highlight Highlight Schick mir deine Adresse. Sollte YB tatsächlich 10 mal Meister werden, gibt’s einen Jahresvorrat Bier auf meine Kosten!
    • Ich_bin_ich 13.05.2019 15:55
      Highlight Highlight Mit Adressen bin ich heikel, aber was spricht dagegen Deiner Meinung nach?
    • John_Doe 13.05.2019 18:06
      Highlight Highlight Das es auch Basel nur acht mal geschafft hat...
      Ich glaube, das war schon eine spezielle Konstellation. Und einfacher wird‘s nicht.
  • Oh Dae-su 13.05.2019 15:19
    Highlight Highlight Spannend irgendwie, dass zugleich das Schweizer Ice Hokey auf einem Höhenflug zu sein scheint.
    Eventuell kann man ein paar Rezepte von dort auch auf den Fussball anwenden?
    • feuseltier 13.05.2019 17:07
      Highlight Highlight Ja die Schiris respektieren & keine Rudeltruppe vor ihnen bilden, gut und vernünftig wirtschaften und keine Schwalben hervorzaubern etc..
    • TodosSomosSecondos 13.05.2019 17:19
      Highlight Highlight Welcher Höhenflug? Der einzige Eishockeyverein, der kostendeckend wirtschaftet ist der SCB. Der Rest ist von Mäzenentum abhängig.

      Das Schweizer Eishockey hat im kleinen das gleiche Problem, das der europäische Clubfussball im Grossen hat.

      Einzelne Vereine werfen mit unverhältnismässigen Geldmengen um sich, was das Lohngefüge so durcheinanderwirft, dass konkurrenzfähige Kader für die kleinen nicht mehr finanzierbar sind. Die Folge ist, dass mittelfristig alle Wettbewerbe langweiliger werden. Ist so gewollt..
    • zeitgeist 13.05.2019 19:19
      Highlight Highlight zum Beispiel Authentizität...
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