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Zurich's Adrian Winter at the airport in Neapel the day before the UEFA Europa League match between Italian's SSC Neapel and Switzerland's FC Zuerich, in Neapel, Italy, on Wednesday, February 20, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Ankunft des FC Zürich in Neapel: Es dürfte die letzte Europacup-Reise eines Schweizer Klubs in diesr Saison sein. Bild: KEYSTONE

Analyse

Warum der Schweizer Klubfussball auf dem absteigenden Ast ist

Die Schweiz fällt im UEFA-Ranking immer weiter zurück. Holt der FC Zürich heute in Neapel nicht mindestens ein Unentschieden, drohen Konsequenzen. Warum geht es abwärts mit dem Schweizer Klubfussball?

Markus Brütsch / CH Media



Es geht um viel in der Europa-League-Partie des FC Zürich in Neapel. Um sehr viel sogar. Obwohl nach der 1:3-Heimniederlage die Chancen auf ein Weiterkommen gleich null sind, hängt von diesem Spiel eine Menge für den Schweizer Fussball ab. Nur wenn der FC Zürich im Stadion San Paolo zumindest einen Punkt holt, kann die Schweiz im UEFA-Ranking Dänemark noch von Platz 15 verdrängen. Diesen auf sicher hätte man aber nur dann, wenn Dinamo Zagreb aus dem Wettbewerb ausscheidet und das auf Rang 17 klassierte Kroatien nicht mehr punkten kann.

General view Stadium during the Training the day before UEFA Europa League match between Italian's SSC Neapel and Switzerland's FC Zuerich, at the Stadio San Paolo in Neapel, Italy, on Wednesday, February 20, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Der FCZ beim Abschlusstraining in Neapel gestern Abend. Bild: KEYSTONE

Warum das so wichtig ist? Bleibt unser Land auf Rang 16 stehen, bedeutet das für die Saison 2020/21 das Folgende: Es dürfen nur noch vier statt fünf Schweizer Vereine am Europacup teilnehmen und nur noch der Meister an der Qualifikation zur Champions League. Und: Der Cupsieger steht nicht mehr direkt in der Gruppenphase der Europa League. Alle Schweizer Klubs müssen zwei und mehr Ausscheidungsrunden überstehen, um in den jeweiligen Wettbewerb einzuziehen. Das hätte gravierende Auswirkungen auf den Schweizer Fussball. Nicht zuletzt in wirtschaftlicher Hinsicht.

Eine Million Franken verpulvert

Fakt ist: Obwohl die Young Boys eine ansprechende Kampagne in der Champions League abgeliefert und der FC Zürich europäisch überwintert hat, liegt die Schweiz in der laufenden Europacup-Saison in der UEFA-Wertung hinter Ländern wie Zypern, Österreich, Weissrussland und Kasachstan auf Rang 26. Grund: Basel, St.Gallen und Luzern holten zu wenige Punkte. Ist es einfach bloss dumm gelaufen? War vielleicht Lospech schuld? Oder sind die fehlenden finanziellen Mittel die Ursache?

In diesem Umfeld ist die Schweiz klassiert:

Bild

Die hinterste Zahl sind die Gesamtpunkte der letzten fünf Saisons. tabelle: uefa

Weder noch. Länder wie Tschechien, Österreich, Dänemark und Kroatien sind gewiss nicht potenter. Der Hauptgrund für die Misere: Das Niveau der Super League ist schleichend gesunken. Zwar fallen viele Tore, doch der Rhythmus ist tief und die technischen Fehler sind zahlreich. Zu viele Vereine arbeiten ungenügend. Absurd: Die Rückrunde ist noch keine drei Wochen alt und doch sind bereits zwei Trainer entlassen worden.

In keiner Liga sind die Verantwortlichen ungeduldiger, nervöser und hektischer als in der Super League. Nirgendwo sonst werden die Trainer so schnell fortgeschickt. Der vor genau einem Jahr beim FC Zürich zum Cheftrainer aufgestiegene Ludovic Magnin ist bereits der Mann mit der zweitlängsten Amtsdauer.

Wie soll etwas Gesundes heranwachsen, wenn die Kontinuität fehlt? Wenn die Klubs sich von Umbruch zu Umbruch hangeln oder sogar nur von Spiel zu Spiel denken? Pflästerlipolitik betreiben, statt sich an Konzepte halten?

Luzern hat innert 14 Monaten drei Trainerwechsel vorgenommen. Damit werden grosse finanzielle Mittel verschleudert. Die Entlassung René Weilers kostet über eine Million Franken. Was dazu führt, dass für die Spielertransfers das nötige Geld fehlt und das Jammern gross ist. Es ist erstaunlich, dass die Luzerner Weiler mit einem Dreijahresvertrag ausstatten und ein gutes halbes Jahr später zugeben, die Verpflichtung sei ein Fehler gewesen. Es zeugt von mangelnder Sorgfalt bei der Evaluation und Einstellung des Trainers.

Wie Kunden am Ausverkaufswühltisch

Wer einen Weiler holt, muss wissen, dass er einen ehrgeizigen, fordernden Fachmann bekommt. Die Transfers sind mit Ausnahme von Blessing Eleke nicht überzeugend. Mangelnde Fachkompetenz ist aber längst nicht nur in Luzern auszumachen. Zu viele Klubs verpflichten anderswo gescheiterte, abgehalfterte oder eben verletzte Profis.

Die Vereine verhalten sich wie Kunden an Wühltischen im Ausverkauf. Immer in der Hoffnung auf ein Schnäppchen. Auf einen Spieler, der dann mit möglichst viel Gewinn weiterverkauft werden kann. Die Folge: durch «Ramsch» aufgeblähte Kader. Es kann wie bei den Grasshoppers passieren, dass in einer Saison 18 Spieler kommen und ebenso viele gehen. Die Profis verkommen zur Ware, zu Spekulationsobjekten. Von Empathie keine Spur. Dabei ist das die Grundlage für gute Leistungen. Viele Klubverantwortliche erwecken den Eindruck, als seien die Spieler ihre Spielzeuge. Als spielten sie eine Art Fussball-Monopoly oder das Online-Managerspiel des «Kicker». Und manchmal klingelt es – Volltreffer! – und Sion kann ein Juwel wie Matheus Cunha für fast 20 Millionen Franken nach Leipzig verkaufen. Unter dem Strich aber sind zu viele Transfers Flops. Weil zu viele Klubs das seriöse Scouting vernachlässigen. Und am falschen Ort sparen.

Die Super League gibt Anfang 2019 kein gutes Bild ab. Wie weit Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen, hat das Europa-League-Spiel des ernüchternd chancenlosen FC Zürich gegen Napoli gezeigt. Und auch, was für «Ich-AG» mittlerweile unterwegs sind. Gut abzulesen am überschwänglichen Torjubel von Benjamin Kololli beim Ehrentreffer gegen die Italiener.

Zurich's Benjamin Kololli celebrates his 1:3 goal during the UEFA Europa League group stage soccer match between Switzerland's FC Zurich and Italian's SSC Neapel at the Letzigrund stadium in Zurich, Switzerland, on Thursday, February 14, 2019. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Kololli: Kein typischer 1:3-Jubel in der 83. Minute. Bild: KEYSTONE

Kenner der Szene, die seit Jahrzehnten Wochenende für Wochenende den Schweizer Spitzennachwuchs beobachten, sagen, die Qualität habe auch hier nachgelassen. Sie sehen viele kleine, verwöhnte Ronaldos, stellen aber fest, dass Bequemlichkeit Einzug gehalten hat, Biss und Hunger fehlen. Auch die einst so ehrgeizigen Migranten seien satt geworden.

Hoffen auf gutes Ende

Der FC Zürich hat nur minimale Chancen, den Sechzehntelfinal der Europa League gegen Napoli zu überstehen. Nach dem 1:3 im Heimspiel will der Schweizer-Cup-Sieger heute ab 18.55 Uhr (SRF 2) vor allem ein anderes Gesicht zeigen als vor einer Woche. Von einer möglichen Qualifikation redet Trainer Ludovic Magnin nur am Rande. Der Trainer verlangt von seiner Mannschaft in erster Linie, dass sie sich besser präsentiert als im Hinspiel und ein positives Resultat erreicht. (sda)

Freude herrscht nur in Bern

Richtig Freude im Schweizer Klubfussball machen auf Stufe Super League nur die Young Boys und der FC Thun. Die Sportchefs Christoph Spycher und Andres Gerber ziehen die kontinuierliche Arbeit dem Monopolyspiel vor. Dass ihre Trainer Gerado Seoane und Marc Schneider auch noch nicht so lange im Amt sind, ist dem Erfolg ihrer Vorgänger geschuldet, die weggelockt wurden.

Die Thuner verpflichten fast keine Spieler aus dem Ausland. Ein letzter solcher Transfer wurde vor vier Jahren mit demNeuseeländer Marco Rojas getätigt. Sie bedienen sich vor der eigenen Haustür und wissen, was sie bekommen. Sie holen Marvin Spielmann und Basil Stillhart von Wil, Dennis Salanovic und Dominik Schwizer von Rapperswil, Chris Kablan und Dejan Sorgic von Kriens, Miguel Rodrigues von Servette, Nicola Sutter und Christian Fassnacht von Winterthur, Matteo Tosetti von Lugano – und sie sind Dritte. Noch Fragen?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Best of 7 22.02.2019 19:29
    Highlight Highlight Extrem schwaches Niveau in unserer Liga. Aber statt Junge nachzunehmen, spielen fast nur noch 3. Klassische Ausländer in den Vereinen.
  • LiquidIce 22.02.2019 09:32
    Highlight Highlight Dem kann man nur zustimmen. Ich verfolge die Super League seit Jahren und habe das Gefühl, dass das Spielniveau von Jahr zu Jahr schlechter wird. Entweder passiere die Tore einfach zufällig, weil eine Kombination irgendwie aufgegangen ist oder der Gegner macht einen groben Schnitzer und der Ball rollt dann auf irgendeine Weise ins Tor. Ich meine früher war das Niveau auch nicht 100x besser, aber es war eine gewisse Taktik zu sehen. (mehr oder weniger) Aber das jetzige Spielniveau macht die Liga auch spannend, weil jeder gegen jeder mit ein bisschen Glück gewinnen kann. (ausser Yb natürlich)
  • Fab_@ 22.02.2019 07:29
    Highlight Highlight Zuerst mal ein sehr guter bericht spricht mit aus der seele!

    Was ich unteranderem auch bemämgle ist wie immer alle teams nach diesen europa plätzen heuchlen und wen sie es dan geschaft haben kommt man dan mit einer null bock einstellung und mit einer b-elf ans werk und sagt dan der fokus liege eh auf der meisterschaft.... das kann es doch nicht sein... finde da müsste man mal den hebel ansetzen und den klubs die schon europäisch spielen können mehr dampf machen den sonst könnten sie es auch direkt sein lassen!
    • Ketchum 22.02.2019 08:48
      Highlight Highlight Genau. St.Gallen scheidet dann gegen irgendwelche Norweger aus, die sie im Hinspiel trotz 85 Minuten Unterzahl dominiert haben. Von Luzern gar nicht zu reden ... 5 Teams europäisch sind doch eh zu viele für die 10er-Liga
  • Zebraa 21.02.2019 22:32
    Highlight Highlight Ja Markus - ein paar Fragen hätt ich tatsächlich noch.
    Wie war denn das mit Seoane umd YB letzten Sommer? YB hat Luzern den Trainier weggekauft...
    Wie hoch ist das Budget von SSC Napoli zum vergleich zum FC Zürich? 520 zu 20 Mio. 🤦🏻‍♂️
    Wer als Fan zu hohe Ansprüche an den CH Fussball stellt, sollte es lieber lassen.
    Und nur so; Luzern war letzte Saison auch auf dem 3. Platz
    • pascalsee 22.02.2019 09:19
      Highlight Highlight gemeint ist zB St Gallen das mit ca 15 mio budget gegen eine noname Amateur Truppe aus Norwegen ausscheidet
  • Burkis 21.02.2019 21:07
    Highlight Highlight Muss den ein 5. platzierter, der nur ein paar wenige Punkte vom Barrage Platz entfernt liegt unbedingt europäisch spielen? Wohl kaum...
  • emptynetter 21.02.2019 20:01
    Highlight Highlight Also das Krawallanten– und Chaotentum hat absolut internationalen Charakter. Wenigstens in dieser Sparte ist der schweizer Fussball international an der Spitze mit dabei.
  • Pisti 21.02.2019 19:49
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach müsste man auch wieder über einen Modus-Wechsel nachdenken. Abstiegsrunde, Finalrunde etc.. in Belgien und Holland macht man das ganz gut. Die 10ner Liga ist einfach ziemlich unattraktiv.
    Was auch bedenklich ist, wieviele Trainer bei uns während der Saison entlassen werden, gefühlt entlassen 8 von 10 Teams jede Saison ihren Trainer, manche davon mehrmals.
  • Tooto 21.02.2019 19:05
    Highlight Highlight Die Seifenopern in den jeweiligen Führungsetagen helfen auch nicht unbedingt dem sportlichen Erfolg.
  • weah 21.02.2019 18:41
    Highlight Highlight Kompliment für das passende Symbolbild, Valentin Stocker und absteigender Ast passen bestens zusammen
  • DelliSiech 21.02.2019 18:40
    Highlight Highlight Jahrelang war man halt über den eigentlichen (finanziellen) Möglichkeiten platziert, vor allem Dank dem FCB.

    Das Holland und Griechenland uns wieder überholen werden, war abzusehen. In Zukunft werden auch die Schotten vorbeiziehen. Diese Länder haben Klubs mit ganz anderen finanziellen Möglichkeiten.
    Bei Österreich dasselbe, Salzburg hat praktisch unbegrenzte Möglichkeiten!
    Realistisch gesehen werden wir uns mit Dänemark, Kroatien, Tschechien, Schweden, Rumänien usw. duellieren.

    In der Liga wird nicht so schlecht gearbeitet, aber man muss endlich die Liga aufstocken (14 Teams)!

  • crik 21.02.2019 18:30
    Highlight Highlight Nicht direkt Thema des Artikels, aber m.E. ist es ein Problem, dass es überhaupt so viel ausmacht ob man auf Platz 15 oder 16 ist.

    Bei 48 Teilnehmers in der EL sähe ich gerne, dass von den ersten 24 Nationen mindestens ein Verein fix dabei ist. Natürlich ist der Meisten aus Kasachstan (zZ nr. 24) schwächer als der 6. aus Spanien oder Deutschland, aber es geht doch darum, einen möglichst breiten Vergleich des europäischen Fussballs zu sehen. Beim geringen Budget der EL dürfte das auch finanziell nicht so eine Rolle speilen.

    Ob der 5. der Schweiz in die Quali darf ist dagegen weniger wichtig.
  • Bläsnkufo 21.02.2019 18:27
    Highlight Highlight Und Adi Winter denkt er sei der Erlöser
  • Cpt. Blocher vom herrlichen Berg 21.02.2019 18:26
    Highlight Highlight Fairerweise muss man auch einsehen, dass Schweizer Investoren nicht so viel Geld bezahlen wollen wie im Ausland. Beispiel PSG welcher den Staatsfond anzapfen kann. Oder ManCity, Chelsea etc. Da sind ganz andere Summen und Interessen dahinter. Ich persönlich verabscheue diese Vereine.

    Super League mag nicht mehr so attraktiv sein woe früher aber ich empfinde sie wenigstens eon bisschen ehrlicher.
  • Pius C. Bünzli 21.02.2019 18:17
    Highlight Highlight Besser der Fussball ist schlecht und die Preise bezahlbar als das Gegenteil...
  • Faethor 21.02.2019 17:56
    Highlight Highlight Macht nichts. Konzentrieren wir uns auf das Eishockey. Ist sowieso viel interessanter als dieses lustlose Rumgekicke.
    • Best of 7 22.02.2019 19:32
      Highlight Highlight Wo du recht hast, hast du recht. Freuen wir uns auf die kommenden POs.
  • Delay Lama 21.02.2019 17:44
    Highlight Highlight Treffende Analyse.
    Die ich-AG Spieler sind im modernen Fussball leider zur Gewohnheit geworden und längst kein CH einzelfall.
    Viele CH-Vereine könnten sich ein Vorbild am SC Freiburg nehmen. Die sind Jahr für Jahr mit bescheidenen Mitteln in der Bundesliga und stehen für Kontinuität. Vergleichbar mit Thun.
  • ostpol76 21.02.2019 17:43
    Highlight Highlight Noch zu erwähnen, dass die Leistungen der Schiedsrichter genau so auf dem absteigendem Ast sind wie die Mannschaften.
  • Lümmel 21.02.2019 17:43
    Highlight Highlight Schaut lieber Eishockey, dort hat die Schweiz die Chance etwas zu reissen, im Gegensatz zum Fussball.
  • bokl 21.02.2019 17:42
    Highlight Highlight Wie sieht es denn mit den Ligagrössen "unserer" aus? Wenn es nur Spitzen- oder Abstiegskampf gibt, kann man keine Geduld erwarten. Vor allem nach dem FCZ-Abstieg. Da hatte die Vereinsführung wohl zu lange gewartet.
    • dave1771 21.02.2019 18:27
      Highlight Highlight Ja bei 10 Klubs sind meistens 6 im Abstiegskampf... 18er Liga sollte es sein, aber dazu ist die Schweiz zu klein
  • nJuice 21.02.2019 17:38
    Highlight Highlight Ich sehe da an vielen Orten das Management als die Hauptursache der Probleme:
    1. Erfolg kommt entweder durch gute Spieler (Qualität) oder Erfahrung (Kontinuität). Da gute Spieler die Liga aber bald wieder verlassen, muss man auf Kontinuität setzen; eine Einsicht, zu der viele offensichtlich noch nicht gekommen sind.
    2. Da die guten Spieler nur kurz in der Liga sind, ist es von höchster Bedeutung, eine gute Scouting-Abteilung zu haben, um Abgänge kompensieren zu können. Auch hier gibt es Defizite.
    Solange in der Führung der Clubs nichts geschieht, ändert sich in der Liga wenig.
  • Ratchet 21.02.2019 17:30
    Highlight Highlight Leider wahr! Aber was solls, aus den vielen europäischen Plätze wird sowieso nichts gemacht. Jedes Mal früh in der Saison wird man FCL und Co. in der EL Quali einfach nur enttäuscht.
    Die Liga hat diese Plätze schlicht und einfach nicht verdient. Lieber Qualität statt Quantität.
  • sarajvox 21.02.2019 17:16
    Highlight Highlight Messerscharf analysiert. Ohne Blatt vor dem Mund, Chapeau!
  • Nelson Muntz 21.02.2019 17:12
    Highlight Highlight Das Niveau ist grösstenteils bescheiden und die Eintrittspreise zu hoch. Lieber runter mit den Preisen und mehr Fans und Familien ins Stadion locken. Würde unterm Strich höhere Einnahmen generieren und Kinder sind die Fans von morgen.

    Zudem sind die Stadionanforderungen vom Verband einfach zu hoch und reisst jedem Verein ein Loch in die Kasse.

    Hätten die Vereine mehr Geld könnten anständige Ausländer geholt werden und das Niveau würde steigen.
  • maylander 21.02.2019 17:09
    Highlight Highlight Sobald ein Spieler überdurchschnittlich ist wird er doch sofort von Clubs aus besseren Ligen abgeworben. Als Topspieler einer Schweizer Mannschaft hat man auch kaum eine Chance in der Nationalmannschaft zu spielen.

    Kein Wunder werden da die CH-Teams zu Durchlauferhitzern.
    • eljeroelia18 21.02.2019 17:37
      Highlight Highlight Was ist mit Mbabu, Benito und Sow in der Nati, alle vom Meister YB und auch Lang war schon als er noch bei Basel spielte in der Nati also ist es sehrwohl möglich!
      Und Mbabu Sow und Benito sind immer noch bei YB obwohl sie überdurchschnittlich gut sind. Mbabu hat sogar das Zeug dazu sicher eine Karriere wie Lichtsteiner oder Rodriguez hinzulegen!
  • dillinger 21.02.2019 17:00
    Highlight Highlight Ein Problem das ich sehe ist halt dass es kein Mittelfeld gibt. Entweder man befindet sich im Abstiegskampf oder im Kampf um Europa. Das animiert die Vereinsverantwortlichen natürlich zu Kurzschlussreaktionen. Aber für eine Aufstockung der Liga fehlt das Geld. Ein Teufelskreis.
  • espe 21.02.2019 16:41
    Highlight Highlight Meines Erachtens ein etwas einseitiger Artikel. YB und Thun arbeiten sicher gut, Basel mittlerweile etwas weniger. Es wird sich zeigen, ob Basel sich wieder fangen kann. Xamax, St. Gallen (seit dem Führubgswechsel) und der FCZ arbeiten besser als auch schon. Von Sion und GC muss mann nicht gross reden. Luzern und Lugano arbeiten mässig, mit Ausreissern in beide Richtungen.
    Über den Nachwuchs kann ich nicht viel sagen. Die professionellen Strukturen kommen aber erst langsam bei allen an.
    Die schlechte internationale Punkteausbeute kommt auch daher, dass wir mehr Teams stellen als andere Länder.
  • Patrick74 21.02.2019 16:28
    Highlight Highlight Super Bericht👍👍👍
  • Rock'n'Rohrbi 21.02.2019 16:23
    Highlight Highlight Was wollen den Länder wie die Schweiz auf absehbare Zeit noch international reissen in diesem Business... Spieler die es braucht um einigermassen dazu zu gehören, kann man in der Schweiz weder bezahlen noch es denen attraktiv machen.
    Wenns gut und hoch kommt, können wir uns was abschauen von den Holländer und versuchen eine Ausbildungsstätte zu sein. Haut Junioren in die höchste Spielklasse, seit mutig und statt in ausgedient B Stars zu investieren, steckt das Geld in den Nachwuchs. Nur dort hat der schweizerische Fussball Potenzial um was zu bewirken was wenigstens der Nati dient.
  • Le_Urmel 21.02.2019 16:12
    Highlight Highlight Beste Beispiel ist Caiuby von Augsburg nach GC. Er wird in Augsburg freigestellt wegen Unzuverlässigkeit und in Zürich angestellt.

    Jööööö
    • Hercules Rockefeller 22.02.2019 13:49
      Highlight Highlight Ist im Bankengeschäft nicht anders...
  • Leowind Pilz 21.02.2019 16:02
    Highlight Highlight Solche Witzvereine wie Luzern sollten gar keine EL-Quali bestreiten dürfen, die nehmen den Wettbewerb gar nicht ernst. Auch ein heute vorbildliches YB schnitt vor einigen Saisons meist lächerlich schlecht ab. Da werden oft Spieler geschohnt, eine Frechheit so etwas.
  • Amboss 21.02.2019 15:58
    Highlight Highlight Guter, und leider wohl zutreffender Bericht.

    Andererseits: Ich sehe das Problem nicht.
    Die CL, so wie sie jetzt aufgestellt ist, ist sowieso nichts mehr für CH-Clubs. Zu gross das ganze.
    Und EL und EL2 sind ja sowieso Verlustgeschäfte. Verständlich, dass Freude über die EL-Teilnahme nirgendwo richtig zu spüren war.

    Dass jetzt halt weniger CH-Klubs am Europacup teilnehmen, ist insofern also nicht weiter tragisch.


    Kommt dazu: Europäisch gepunktet hat in den letzten Jahren ja sowieso fast nur Basel. Die Schweiz war im Ranking deshalb eigentlich sowieso viel zu weit vorne.


    • Shabaqa 21.02.2019 16:13
      Highlight Highlight "Kommt dazu: Europäisch gepunktet hat in den letzten Jahren ja sowieso fast nur Basel."

      Was auch heisst, dass nicht das Niveau der Liga gesunken ist, sondern einfach Basel ausgefallen ist. Und zwar seit dem Besitzerwechsel.

      Vor ein paar Jahren wäre aber Platz 10 oder mehr drin gelegen, wenn neben Basel auch mal die andern Teams richtig gepunktet hätte.
    • Amboss 21.02.2019 16:25
      Highlight Highlight @Shabaqa: Doch, ich denke, das Niveau der Liga ist schon tiefer geworden.

      Beim FBC hängt es nicht nur vom Besitzerwechsel ab.
      Solche Erfolge wie es der FCB hatte, wären jetzt, "dank" dem neuen Qualimodus der CL nicht mehr möglich, da muss man einfach realisitsich sein.


      Und ja, es ist wirklich schade, dass es nie ein Team (ausser dem FCB) geschafft hat, in der EL mal für Furore zu sorgen. Das Potenzial wäre eigentlich da gewesen.
    • Shabaqa 21.02.2019 16:52
      Highlight Highlight @Amboss: Was ich sagen wollte: Es kann schon sein, dass das Niveau der LIga gesunken ist. Das wage ich nicht zu beurteilen. Aber ich bezweifle, dass man das am Absturz in der 5-Jahres-Wertung ablesen kann. Eben darum, weil Basel für so viele Punkte verantwortlich war.
      Wieso mit dem neuen Qualimodus gleiche Erfolge nicht mehr möglich sein sollen, sehe ich nicht ein. Warum meinst du?
    Weitere Antworten anzeigen
  • bored 21.02.2019 15:53
    Highlight Highlight Sehr treffender Artikel, wie ich finde. Das Niveau der Super League ist kaum ansehbar und ich kann mir auch nicht vorstellen dass das besser wird. Schade.
  • Toni.Stark 21.02.2019 15:42
    Highlight Highlight La ligue des cornichons. Schade, eigentlich könnten wir drei Spitzenclubs haben, aber es reicht leider nur jeweils für ein mittelmässig gutes Team, dass deswegen jeweils Meister wird, weil die restliche Liga sich selbst im weg steht. Lange der FCB, nun YB. Wer kommt als nächstes?
    • make_love_not_war 21.02.2019 20:05
      Highlight Highlight servette
  • Hein Doof 21.02.2019 15:41
    Highlight Highlight Eine schlechtere Platzierung ist nicht mal so schlecht. Dann teilen sich weniger Fasnachtsmannschaften die Punkte. Nehmen wir an YB, FCB, FCZ und noch jemand spielt international, dann ist das nicht so schlecht. Die 3 punkten (im Normalfall) relativ zuverlässig und in der Quali sind die Gegner nicht so gut. Da gibts auch Punkte für den Sieg.
    Aber ja, das Niveau ist in den letzten 10 Jahren definitiv nicht gestiegen in der Schweiz, ein Grossteil der Spiele ist kaum anzusehen.
    • feuseltier 21.02.2019 18:05
      Highlight Highlight Naja spielt international und hat die Chance dazu international zu spielen ist ein Unterschied. ..

      Leider verpassen es die Schweizer Clubs immer, oder sehr oft, vermeintlich kleinere Gegner zu schlagen und so in die Gruppenphase einzuziehen. .

      Die anderen Ländern haben aufgeholt und das merkt man jetzt auch!

      Die Spieler wollen auch immer zu schnell zu viel und verlassen die Schweiz dann, anstatt mit dem Verein such weiterzuentwickeln und Erfolg zu haben..
  • COLD AS ICE 21.02.2019 15:24
    Highlight Highlight fussball verliert immer mehr an beachtung weil das preis leistungsverhätnis nicht stimmt. man bezahlt viel geld für schwachen fussball. sogar die zweite deutsche bundesliga ist viel attraktiver als unser grümpelturnier fussball. dazu kommt das fast alle unsere natispieler im ausland spielen. jeder der in der schweiz überdurchscnittlich gut spiel, verlässt die schweiz so schnell wie möglich......

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