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DORTMUND, GERMANY - JANUARY 25:  A general view of Signal Iduna Park prior to the Bundesliga match between Borussia Dortmund and FC Augsburg at Signal Iduna Park on January 25, 2014 in Dortmund, Germany.  (Photo by Sascha Steinbach/Bongarts/Getty Images)

BAyern, Dortmund und Co.

8 Gründe, warum die Bundesliga mehr rockt als jede andere Liga der Welt

Der deutsche Fussball boomt. Die Stadien sind voll, der Euro rollt. Mit 2,17 Milliarden kann sie zum neunten Mal in Serie einen Rekordumsatz vermelden. Was macht die oberste deutsche Spielklasse so attraktiv?



Bundesliga, Premier League, Primera División, Serie A oder doch die Ligue 1? Die Diskussion, welche der fünf europäischen Topligen die beste ist, wurde sicher auch in Ihrem Kollegenkreis schon intensiv geführt.

Ein objektives Ranking zu erstellen ist schwierig, schliesslich spielen persönliche Vorlieben eine grosse Rolle. Trotzdem haben wir acht Gründe gefunden, warum die Bundesliga die attraktivste Liga der Welt ist.

1. Die meisten Tore 

In keiner anderen Topliga fallen mehr Tore als in der Bundesliga. Rund 3,2 Mal pro Spiel dürfen die Zuschauer jubeln oder sich ärgern. Am meisten knallt's übrigens bei Spielen von 1899 Hoffenheim, am wenigsten, wenn Augsburg spielt. Die Schweizer Super League steht im Vergleich mit den fünf grossen Ligen mit 2,71 Toren pro Spiel auch nicht schlecht da.

Toreschnitt in der Saison 2013/14

2. Grosse und moderne Stadien

In der Bundesliga findet man die grössten Stadien auf der Welt. Ohne nachzurüsten könnte Deutschland die WM 2014 von Brasilien kurzfristig übernehmen. Die Arenen sind per Auto oder ÖV gut zu erreichen und haben eine tolle Infrastruktur. Ob im VIP-Bereich für die Promis oder auf den Stehplätzen für die Fans.

Stadion Frankfurt

Wie so viele Stadien wurde auch die Commerzbank-Arena von Frankfurt für die WM 2006 fast komplett umgebaut. Bild: AP

3. Der höchste Zuschauerschnitt

Ob in Dortmund, Gladbach oder Frankfurt: In der Bundesliga spielen die Fussball-Profis fast immer vor ausverkauftem Haus. In keinem anderen Land der Welt strömen so viele Leute zu den Spielen. Und der Zuschauerschnitt könnte in Zukunft noch weiter steigen. Bayern München hat angekündigt, dass die Kapazität der momentan stets ausverkauften Allianz Arena von 71'000 auf 75'000 erhöht werden soll.

Zuschauerschnitt in der Saison 2013/14

4. Keine undurchsichtigen Investoren

In Frankreich oder England wird von arabischen Scheichs oder russischen Milliardären Unsummen in Klubs wie Paris St-Germain, Manchester City oder den FC Chelsea gepumpt. In Deutschland sind solche Geldgeber nicht erwünscht. Auch wenn sie mittlerweile etwas aufgeweicht wurde: Die 50+1 Regel soll verhindern, dass mögliche Investoren die Stimmenmehrheit in einem Klub erkaufen können.

epa03789972 Paris Saint-Germain's chairman Nasser Al-Khelaifi of Qatar speaks during a press conference in Paris, France, 16 July 2013. French Ligue 1 soccer club PSG concluded Uruguayan striker Edinson Cavani's transfer from Naples, in a deal worth 64 million euros.  EPA/IAN LANGSDON

Bei Paris St-Germain diktiert Scheich Nasser Al-Khelaifi das Geschehen im Alleingang. Bild: EPA

5.  Gesunde Vereine ohne Schulden

In der Bundesliga liegt kein Team in gefährlicher wirtschaftlicher Schieflage. Ganz anders ist es in anderen europäischen Topligen, wo beispielsweise der spanische Verein Valencia CF sein Stadion wegen Schulden nicht fertig bauen kann. Sogar die Topklubs Real Madrid und der FC Barcelona sind hochverschuldet. Auch in der Schweiz gab es bereits mehrere Pleiteklubs: Xamax, Lausanne, Lugano und Servette gingen bereits bankrott.

6. Die meisten einheimischen Talente

Mario Götze, Marco Reus, Ilkay Gündogan, Julian Draxler und wie sie alle heissen: Die Liste deutscher Talente, die einen Stammplatz haben, lässt sich fast beliebig weiterführen. In keiner anderen Topliga spielen so viele Einheimische unter 23 Jahren. Das sorgt dafür, dass die Nationalmannschaft ein riesiges Reservoir an Mega-Talenten hat und gibt der Liga ein Gesicht. Dafür sorgen aber auch treue ausländische Stars wie Franck Ribéry, Arjen Robben, Thiago Alcantara oder Robert Lewandowski.

epa04040212 Gladbach's Martin Stranzl (R) and Bayern's Mario Goetze during the Bundesliga soccer match bewtween Borussia Moenchengladbach and Bayern Munich at the Borussia-Park stadium in Moenchengladbach, Germany, 24 January 2014.  EPA/MARIUS BECKER (ATTENTION: Due to the accreditation guidelines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.)

Mario Götze sorgt in der Bundesliga für Spektakel. Bild: EPA/DPA

7. Umfassende TV-Abdeckung

In der Schweiz kriegt man von keiner anderen Topliga so viel mit, wie von der Bundesliga. Wer sich Pay-TV leisten kann, schaut die Konferenz auf Sky, geniesst dann in der ARD-Sportschau nochmals die ausführlichen Zusammenfassungen und kriegt anschliessend im ZDF-Sportstudio weitere Hintergründe serviert. Perfekt macht eine Bundesliga-Runde dann der Doppelpass am Sonntagmorgen auf Sport1.

8. Die meisten Schweizer Legionäre

16 Schweizer spielen in der Bundesliga, so viele wie in keiner anderen Liga der Welt. Die Schweizer Fans können dadurch in fast jedem Spiel ihr Augenmerk auf einen Einheimischen richten und so ein bisschen mitfiebern. Wenn Eintracht Frankfurt mit Tranquillo Barnetta und Pirmin Schwegler gegen den VfL Wolfsburg mit Diego Benaglio, Ricardo Rodriguez und manchmal sogar Timm Klose spielt, ist das einfach spannender als die Ligue-1-Partie zwischen Guingamp und Évian Thonon Gaillard.

Schweizer Legionäre in den 5 Topligen Europas

Und falls Sie noch nicht wissen sollten, für welchen Bundesliga-Klub Ihr Herz schlagen soll, hier eine kleine Anleitung:

How to find your ideal Bundesliga-Klub.

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