GC kann sich schonen: Darum profitieren die Hoppers von der Barrage-Verschiebung
Nach einem dramatischen 3:2-Heimsieg gegen den FC Winterthur steht GC sicher in der Barrage und wird in dieser entweder auf Vaduz oder Aarau treffen. Erst am Freitagabend wird sich entscheiden, wer direkt in die Super League aufsteigt und wer auf die Hoppers treffen wird.
Anders als ursprünglich geplant wird das Barrage-Hinspiel nicht am kommenden Mittwoch, sondern bereits zwei Tage zuvor am Montag entweder in Vaduz oder Aarau stattfinden und drei Tage später fällt im Stadion Letzigrund die Entscheidung. Der Grund für die Verschiebung ist die Heimspielstätte der Hoppers.
Da der «Letzi» wegen eines Metallica-Konzertes beim ursprünglichen Rückspieltermin (23. Mai) bereits besetzt ist und GC nicht wie im letzten Jahr ein Ersatzstadion gefunden hat, entschied sich die Liga, die Spiele vorzuziehen.
Zwar steht das Team von Trainer Peter Zeidler am Samstag noch auf dem Platz, aber weil es im abschliessenden Spiel gegen Lausanne-Sport um nichts mehr geht, werden wohl einige Spieler der Startformation geschont. Wie der Blick berichtet, besuchten Peter Zeidler und sein Sportchef Alain Sutter am Sonntag die Partie zwischen dem U21-Team der Hoppers und Delémont. Gegenüber der Zeitung sagte Zeidler nun auch: «Ich habe die U21 gesehen am Sonntag. Von daher können wir ein paar holen von dort.» Somit haben die wichtigsten GC-Spieler fast eine Woche Zeit, um sich zu erholen, während Aarau oder Vaduz nur zwei Tage spielfrei haben nach dem letzten Spieltag, bevor es in der Barrage wieder ernst gilt.
Zeidler selbst war nach dem Sieg gegen Winterthur erleichtert, dass es nun sicher ist, dass GC in der Barrage dabei ist und nicht zwei überlebenswichtige Spiele innerhalb von zwei Tagen hat. «Das wäre schon ein Novum gewesen, dass man in der Super League nur 48 Stunden Pause hat. Das wäre nicht gut gewesen», sagte der Deutsche.
Am Freitagabend könnte sich Aarau mit einem Sieg gegen Yverdon den direkten Aufstieg sichern. Sollten die Aargauer mal wieder in der entscheidenden Partie Nerven zeigen, könnte Vaduz mit einem Dreier gegen Wil noch am FCA vorbeiziehen. (riz)
