Sport
Dominique Aegerter

Tom Lüthi und Dominique Aegerter verpassen das Podest nur knapp und werden Vierter und Fünfter

Showman Esteve Rabat ist Sieger in Brünn.
Showman Esteve Rabat ist Sieger in Brünn.Bild: AFP
Moto2-GP in Brünn

Tom Lüthi und Dominique Aegerter verpassen das Podest nur knapp und werden Vierter und Fünfter

Tom Lüthi und Dominique Aegerter haben sich im Moto2-Rennen in Brünn ein spannendes Duell um Platz 4 geliefert. Dieses entschied Lüthi mit 0,062 Sekunden Vorsprung für sich. Der Sieg im GP von Tschechien ging an den Spanier Esteve Rabat.
17.08.2014, 12:5917.08.2014, 13:35
Mehr «Sport»

In den Kampf um den Sieg konnten Lüthi und Aegerter zu keinem Zeitpunkt eingreifen. Am Ende lag das Schweizer Duo um mehr als acht Sekunden hinter Start-Ziel-Sieger Esteve Rabat zurück.

Der Spanier triumphierte mit gut drei Sekunden Vorsprung vor seinem Kalex-Teamkollegen Mika Kallio (Fi), dessen Rückstand im WM-Klassement gegenüber Rabat um fünf auf zwölf Punkte anwuchs (208:196). Aegerter ist in dieser Wertung mit 123 Punkten nach wie vor Vierter, Lüthi (81) Sechster. 

Rabat alleine auf weiter Flur.
Rabat alleine auf weiter Flur.Bild: AFP

Schweizer Duell

Die Suter-Markenkollegen Lüthi und Aegerter duellierten sich auf faire Weise während der gesamten 20 Runden auf dem Traditions-Circuit in Tschechien. Mit einem seiner gewohnten Blitzstarts war Aegerter noch vor der ersten Kurve an Lüthi vorbeigeschossen. In der vierten Runde jedoch setzte sich Lüthi wieder vor seinen Kantonskollegen.

Lüthi verteidigt am Schluss Rang 4 vor Aegerter.
Lüthi verteidigt am Schluss Rang 4 vor Aegerter.Bild: Waldemar Da Rin/freshfocus

In der Folge führte der routiniertere der zwei Berner die Verfolgung auf das Spitzentrio an, ohne jedoch den Kontakt an den letztlich drittklassierten Deutschen Sandro Cortese wieder herstellen zu können. Aegerter seinerseits kam nicht mehr an Lüthi vorbei. 

Aufregung beim Warm-up

Die unmittelbare Rennvorbereitung auf den GP in Brünn war für Lüthi gar nicht nach Plan verlaufen. Im Warm-up am Morgen stürzte der routinierte Berner. Selber blieb er zum Glück unverletzt, doch sein Motorrad nahm grossen Schaden und musste für das drei Stunden später stattfindende Rennen komplett neu zusammengebaut werden.

Die Mechaniker hatten am Morgen einiges zu tun.
Die Mechaniker hatten am Morgen einiges zu tun.Bild: Waldemar Da Rin/freshfocus

Aegerter seinerseits konnte in den Stunden vor dem elften von 18 Saisonrennen auch nicht ganz seine gewohnte Vorbereitung absolvieren. Der Berner unterschrieb zwischen Warm-up und Rennen bei seinem bisherigen Team Technomag-Carxpert einen Vertrag für die kommende Moto2-Saison.

Randy Krummenacher (24.) und Robin Mulhauser (30.) - der zu Rennmitte stürzte, aber weiterfahren konnte -, besassen in Brünn nie die Aussicht auf WM-Punkte. (si/syl)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Ein Jahr nach Krebsdiagnose – so geht es Ex-Biel-Trainer Antti Törmänen
Vor fast genau einem Jahr hat Antti Törmänen den EHC Biel beinahe zum Meistertitel gecoacht, ehe er wegen seines Krebsleidens zurücktreten musste. In einem Interview mit dem Journal du Jura gewährt der Finne nun Einblicke, wie es um ihn steht.

Törmänen offenbarte, dass er in letzter Zeit gute und schlechte Nachrichten erhalten habe. «Die Analysen zeigen, dass mein Krebs unter Kontrolle zu sein scheint. Allerdings haben die Ärzte in meinem Blut Spuren eines noch vorhandenen Tumors gefunden, was nicht sehr gut ist.» Er sei immer noch positiv gestimmt, so der 53-Jährige. «Derzeit unterziehe ich mich einer Immuntherapie in Lausanne, bei der ich alle vier Wochen eine Behandlung erhalte.» Diese folge auf die Chemotherapie, die er im März 2023 begonnen habe.

Zur Story