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Philip-Michaël Devos ist überglücklich, dass er bei Ajoie bleiben kann. Bild: screenshot mysports

Das bewegende Interview von Ajoie-Topskorer Devos: «Ich wollte unbedingt hier bleiben»



Der HC Ajoie hat es geschafft: Zum dritten Mal nach 1988 und 1992 steigen die Jurassier in die höchste Spielklasse des Schweizer Eishockeys auf. Am Ende war es ein Zittern und Bangen. Nach dem wichtigen Sieg in Kloten in Spiel 5 besiegelte Ajoie den Aufstieg im sechsten Duell der Finalserie mit einem nervenaufreibenden 5:4-Sieg nach Verlängerung. Das goldene Tor erzielte Matthias Joggi in der 72. Minute.

Grossen Anteil an der Wende vom 2:4 zum 5:4 hatte einmal mehr auch Philip-Michaël Devos. Der 31-jährige Kanadier verbuchte zwei Tore und einen Assist und konnte bei der Aufstiegsfeier seine Emotionen kaum zurückhalten. «Ich finde keine Worte, um zu beschreiben, wie ich mich im Moment fühle», so der sichtlich gerührte Assistenz-Captain im Interview beim TV-Sender MySports.

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So machte Ajoie den Aufstieg perfekt. Video: YouTube/MySports

Für Devos war es eine äusserst schwierige Finalserie. Zwei Tage vor dem ersten Duell wurde bekannt, dass er wie sein kongenialer Sturmpartner Jonathan Hazen einen Vertrag in Kloten unterschrieben hat, falls die Zürcher aufsteigen. Gleichzeitig verlängerten die beiden Superstars im Februar mit einer Ausstiegsklausel für die National League auch bei ihrem Herzensklub Ajoie, für den sie schon seit 2015 zusammen spielen.

«Die Situation in den letzten 10 Tagen war für mich sehr kompliziert», erklärte Devos deshalb mit feuchten Augen. «Mit all dem, was in den Zeitungen stand. Kloten hätte mir die Möglichkeit gegeben, in der National League zu spielen. Das respektiere ich enorm. Vor dem Match habe ich gar geweint. Die Gerüchte waren teilweise wahr, ... aber ich wollte unbedingt hier bleiben. Ich wollte nicht weg!»

Dank des Overtime-Siegs darf Devos nun tatsächlich bei Ajoie bleiben und nächste Saison – falls die Klubverantwortlichen denn auch wollen – mit seinem Herzensklub in der National League stürmen. Es ist wahrlich ein Happy End: Denn mit seinem bewegenden Interview hat der Frankokanadier auch den leisen Vorwurf, ein «Verräter» zu sein, endgültig vom Tisch gefegt. (pre)

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So feierte Ajoie 2020 den Cupsieg

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quelle: keystone / laurent gillieron
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