SCB holt Legende Simon Moser in Führung – und entlässt «Untersportchef» Piceci
Der SC Bern stellt sich im Zuge des CEO-Wechsels per Anfang Mai organisatorisch neu auf. Wenn Marc Lüthi als CEO abtritt und durch Jörg Fuhrer ersetzt, kommt es zu weiteren Änderungen, wie der Klub mitteilt. Martin Plüss bleibt zwar Sportdirektor, doch stösst Klublegende Simon Moser, der seine Karriere im Dezember verletzungsbedingt beendete, zur Vereinsführung. Der 36-jährige wird Team Manager der ersten Mannschaft. Im selben Zuge wird Diego Piceci, der Leiter National League war und von watson-Eismeister Klaus Zaugg als «Untersportchef» bezeichnet wurde, per sofort freigestellt.
Mit den Anpassungen will der SCB «klare Verantwortlichkeiten schaffen, die sportliche Entwicklung nachhaltig stärken und den steigenden Anforderungen in Infrastruktur, im Nachwuchs und im Leistungssport gerecht werden».
Die abschliessende Entscheidungskompetenz in sämtlichen Belangen der ersten Mannschaft bleibe nach wie vor bei Sportdirektor Martin Plüss. Mit Simon Moser wird ihm eine weitere Klublegende zur Seite gestellt. Der ehemalige Stürmer, der 614 Spiele für die Berner absolviert hat, solle so «schrittweise an die organisatorische Verantwortung des National-League-Spielbetriebs herangeführt werden».
Weiterhin übernimmt Pascal Signer, der bisher Chief Operations Officer (COO) und stellvertretender CEO war, die neu geschaffene Funktion des Chief Hockey Officer (CHO). In dieser Rolle verantworte er «die organisatorische, personelle und strukturelle Führung des Sportbereichs». Als COO wird Signer von Alain Kappeler beerbt. Der war unter anderem Head of Marketing beim Schweizer Eishockeyverband und arbeitete in selber Funktion wie jetzt beim SCB auch schon bei den Young Boys.
Mit den Verpflichtungen von Kappeler und auch Patrice Hitz, der Chief Sales Officer wird, werde der kommerzielle Bereich mit Blick auf die Umsetzung des geplanten Stadionprojekts gezielt gestärkt. «Gemeinsam und mit Berner Herzblut arbeiten wir daran, den SCB zukunftsfähig zu machen und die hohen Erwartungen unserer Fans, Partner und Sponsoren zu erfüllen», betont der neue CEO Jürg Fuhrer. (nih)
