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National League: SC Bern gegen HC Davos im Liveticker

Chris Egli (HCD) jubelt nach seinem Tor zum 0-2 im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem HC Davos, am Samstag, 22. November 2025 in der PostFinance Arena in Be ...
Davos gewinnt gegen den SC Bern.Bild: keystone

Bern kommt weiterhin nicht vom Fleck und verliert gegen Davos ++ Servette schlägt den ZSC

22.11.2025, 18:4523.11.2025, 12:34

Bern – Davos 0:3

Der Schlittschuhclub Bern kommt vom Tabellenende nicht weg. Die Berner unterliegen Leader HC Davos mit 0:3. Wieder fehlte in der Offensive jegliche Durchschlagskraft.

Letzten Dienstag führte der SC Bern gegen Brynäs mit 3:1 und schien erstmals diese Saison vier Pflichtspiele de suite zu gewinnen. Daraus wurde nichts: Bern verlor noch gegen Brynäs und seither auch wieder in Kloten (2:4) und nun daheim gegen Davos.

Die Niederlagen gegen Brynäs im Europacup und gegen Davos waren bereits die Heimniederlagen Nummern 7 und 8 seit September. Bei der Hälfte dieser Heimniederlagen in der PostFinance-Arena erzielte der SCB gar kein Tor: 0:1 gegen Kloten, 0:2 gegen Lausanne, 0:3 gegen die ZSC Lions und gegen Davos. Zweimal – gegen Fribourg (1:5) und Lugano (1:4) – gelang bloss ein Treffer. Enzo Corvi (2) und Chris Egli schossen den Leader in Bern im dritten Abschnitt zum Sieg.

PostFinance Top Scorer Matej Stransky (HCD), rechts, Alain Graf (SCB), links, und Nils Rhyn (SCB), hinten, in Aktion im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem H ...
Die Berner haben gegen Davos das Nachsehen.Bild: keystone

Bern - Davos 0:3 (0:0, 0:0, 0:3)
16'002 Zuschauer. - SR Wiegand/Ströbel, Bachelut/Humair.
Tore: 41. (40:19) Corvi (Nussbaumer) 0:1. 51. Egli (Zadina) 0:2. 59. Corvi (Fora) 0:3 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Marchon) plus Spieldauer (Marchon) gegen Bern, 4mal 2 plus 5 Minuten (Dahlbeck) plus Spieldauer (Dahlbeck) gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Häman Aktell; Stransky.
Bern: Reideborn; Loeffel, Lindholm; Untersander, Füllemann; Häman Aktell, Kindschi; Rhyn; Bemström, Aaltonen, Marchon; Ejdsell, Graf, Lehmann; Schild, Alge, Vermin; Levin Moser, Fuss, Ritzmann; Bont.
Davos: Aeschlimann; Fora, Frick; Guebey, Dahlbeck; Gross, Jung; Barandun; Frehner, Ryfors, Tambellini; Kessler, Asplund, Zadina; Stransky, Corvi, Nussbaumer; Gredig, Egli, Parrée; Waidacher.
Bemerkungen: Bern ohne Baumgartner, Kreis, Merelä, Simon Moser, Marco Müller, Scherwey (alle verletzt) und Jakowenko (überzähliger Ausländer), Davos ohne Andersson, Knak, Lemieux (alle verletzt). Bern ab 57:36 ohne Torhüter.

Servette – ZSC Lions 4:1

Bei den ZSC Lions rückt Headcoach Marco Bayer bereits wieder in den Fokus. Nach einer guten Serie mit vielen Siegen verloren die ZSC Lions zuletzt wieder vier Partien hintereinander: daheim gegen Lausanne und Ajoie, ausserdem in Kuopio und am Samstag 1:4 in Genf.

Die beiden Teams, die zuletzt gegen Ajoie verloren hatten, boten kein Spektakel. Servette führte verdientermassen seit der 33. Minute mit 3:1; die (zahnlosen) ZSC Lions wurden im Schlussdrittel noch kaum gefährlich. Mit Denis Malgin und Derek Grant fehlten zwei offensive Stars bei den Zürchern.

La deception des joueurs zuerichois, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre Geneve-Servette HC, GSHC, et ZSC Lions, ZSC, ce samedi 22 novembre 2025 a la patin ...
Lange Gesichter bei den ZSC Lions.Bild: keystone

Genève-Servette - ZSC Lions 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)
6407 Zuschauer. - SR Tscherrig/Piechaczek, Urfer/Gurtner.
Tore: 11. Schneller (Praplan) 1:0. 16. Gruber 1:1. 23. Bozon (Chanton, Jooris) 2:1. 34. Manninen (Saarijärvi/Powerplaytor) 3:1. 60. (59:33) Le Coultre 4:1 (ins leere Tor).
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Granlund; Aberg.
Genève-Servette: Mayer; Saarijärvi, Berni; Rutta, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter, Schneller; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Bozon, Jooris, Vesey; Praplan, Pouliot, Ignatavicius; Miranda, Verboon, Rod.
ZSC Lions: Hrubec; Trutmann, Geering; Weber, Kukan; Lehtonen, Schwendeler; Ustinkov; Rohrer, Baechler, Riedi; Frödén, Andreoff, Andrighetto; Aberg, Bader, Gruber; Baltisberger, Sigrist, Hollenstein; Henry.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Hischier, Richard (beide verletzt), Akeson und Beck (beide überzählige Ausländer), ZSC Lions ohne Balcers, Grant, Malgin und Marti (alle verletzt). ZSC Lions von 56:09 bis 59:33 ohne Torhüter.

Lausanne – Zug 5:2

Ohne Goalie Leonardo Genoni, der am Freitag im Heimspiel gegen Lugano (2:3) verletzt ausschied, reiste Zug nach Lausanne. Tim Wolf, der Genoni ersetzte, machte seine Sache lange gut. Bis zur 32. Minute führte Zug in der ausverkauften Arena mit 2:0. Innerhalb von 147 Sekunden glich Lausanne dann aus.

Der Amerikaner Austin Czarnik führte mit zwei Goals und zwei Assists den Lausanne HC zum 5:2-Sieg. Verteidiger David Sklenicka leistete sich in den ersten Sekunden des Schlussabschnitts jenen Fehler im Spielaufbau, der Czarnik nur 20 Sekunden nach der zweiten Pause den «Gamewinner» zum 3:2 ermöglichte.

Joie des joueurs lausannois apres le but du 4:2, marque par Erik Braennstroem (LHC) lors du match de championnat suisse de hockey sur glace de National League, entre Lausanne HC et EV Zug le samedi 22 ...
Lausanne gewinnt gegen den EV Zug.Bild: keystone

Lausanne - Zug 5:2 (0:1, 2:1, 3:0)
9600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Gerber/Ruprecht, Meusy/Bichsel.
Tore: 14. Sklenicka (Vozenilek) 0:1. 28. Wingerli (Kovar, Bengtsson/Powerplaytor) 0:2. 32. Czarnik (Niku, Marti) 1:2. 34. Caggiula (Rochette, Czarnik/Powerplaytor) 2:2. 41. (40:20) Czarnik 3:2. 51. Brännström (Czarnik, Fuchs) 4:2. 58. Oksanen (Fuchs, Marti) 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Czarnik; Hofmann.
Lausanne: Pasche; Baragano, Brännström; Niku, Marti; Vouardoux, Sansonnens; Haas; Czarnik, Fuchs, Oksanen; Riat, Rochette, Caggiula; Hügli, Jäger, Zehnder; Prassl, Bougro, Douay; Holdener.
Zug: Wolf; Balestra, Sklenicka; Graham, Tobias Geisser; Bengtsson, Stadler; Schlumpf; Künzle, Wingerli, Hofmann; Lindemann, Senteler, Antenen; Herzog, Kovar, Vozenilek; Fueter, Leuenberger, Eggenberger.
Bemerkungen: Lausanne ohne Fiedler, Heldner, Kahun und Suomela (alle verletzt), Zug ohne Diaz, Guerra, Martschini, Moret, Riva, Tatar, Wey (alle verletzt) und Kubalik (krank). Zug von 56:17 bis 57:13 ohne Torhüter.

Ambri – Rapperswil-Jona 1:5

Der HC Ambri-Piotta verliert gegen die Rapperswil-Jona Lakers haushoch mit 1:5. Die klare Heimniederlage gegen die Lakers, die vorher acht von neun Partien verloren hatten, kommt in Ambri einer grossen Ernüchterung gleich. Seit dem «Erdbeben», als in der ersten Oktoberhälfte Trainer Luca Cereda und Sportchef Paolo Duca von einem Tag auf den anderen zurücktraten, hatte es keine derartige Ernüchterung mehr gegeben.

Mika Henauer (SCRJ) celebrate his goal, during the regular season National League game between HC Ambri Piotta and SC Rapperswil-Jona Lakers at the ice stadium Gottardo Arena, Switzerland, November 22 ...
Rapperswil gewinnt locker gegen Ambri.Bild: keystone

Ambri hatte unter Trainer Eric Landry in 13 Runden acht Spiele gewonnen. In den ersten 12 Runden unter Cereda hatten die Leventiner bloss zweimal gewonnen. Gegen die Lakers resultierte jetzt erstmals wieder ein Debakel. Schon nach zehn Minuten führten die Gäste mit 3:0. Rapperswils erste Linie um Captain Nico Dünner mit Dominic Lammer (beide Plus-3-Bilanz) und Gian-Marco Wetter (3 Skorerpunkte) führten die Lakers zum klaren Sieg.

Ambri-Piotta - Rapperswil-Jona Lakers 1:5 (0:3, 0:2, 1:0)
6590 Zuschauer. - SR Borga/Arpagaus, Bürgy/Nater.
Tore: 3. Dünner (Wetter) 0:1. 7. Henauer (Wetter) 0:2. 11. Strömwall 0:3. 35. Wetter 0:4. 37. Zangger (Moy) 0:5. 50. Müller (Zgraggen, De Luca) 1:5.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Joly; Strömwall.
Ambri-Piotta: Senn (11. Philip Wüthrich); Zgraggen, Bachmann; Heed, Zaccheo Dotti; Dario Wüthrich, Cajkovsky; Terraneo; DiDomenico, De Luca, Zwerger; Grassi, Kostner, Müller; Joly, Manix Landry, Formenton; Bürgler, Tierney, Pestoni; Lukas Landry.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Capaul, Maier; Henauer, Larsson; Kellenberger, Dufner; Quinn, Jelovac; Lammer, Dünner, Wetter; Moy, Rask, Zangger; Strömwall, Fritz, Graf; Hofer, Lindemann, Embacher.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti, Heim (beide verletzt) und Virtanen (krank), Rapperswil-Jona Lakers ohne Albrecht, Honka, Hornecker, Jensen, Pilut, Taibel (alle verletzt). (riz/sda)

SCL Tigers – Kloten 6:1

Nicht nur den Rapperswil-Jona Lakers gelang ein Blitzstart. Die SCL Tigers führten gegen Kloten nach zwölf Minuten sogar schon 4:0 - und gewannen am Ende mit 6:1. Erst ein einziges Mal, vor fast drei Jahren gegen Freiburg, führte Langnau noch schneller mit 4:0.

Die Emmentaler hoffen, dass mit dem klaren Sieg über Kloten, das 24 Stunden vorher den SC Bern bezwang, ein Befreiungsschlag gelungen ist. Die Langnauer holten zuletzt aus den letzten neun Partien bloss zwei Siege und verloren drei Partien hintereinander.

EHC Kloten Torhueter Davide Fadani waehrend dem Qualifikationsspiel der Eishockey-Meisterschaft der National League zwischen den Teams EHC Kloten und Geneve-Servette HC am Dienstag, 21. Oktober 2025,  ...
Davide Fadani wurde nach zehn Minuten ausgewechselt.Bild: keystone

SCL Tigers - Kloten 6:1 (4:1, 1:0, 1:0)
6000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Hungerbühler/Sjöqvist, Stalder/Allenspach.
Tore: 1. (0:33) Björninen (Noah Meier, Petersson) 1:0. 8. Bachofner (Salzgeber, Julian Schmutz) 2:0. 10. Petersson (Mäenalanen) 3:0. 13. Julian Schmutz (Felcman/Powerplaytor) 4:0. 19. Simic (Lindroth/bei 5 gegen 3) 4:1. 39. Flavio Schmutz (Noah Meier) 5:1. 55. Bachofner (Julian Schmutz) 6:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 1mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Rohrbach; Leino.
SCL Tigers: Robin Meyer; Noah Meier, Riikola; Kinnunen, Erni; Lehmann, Baltisberger; Paschoud; Petersson, Björninen, Mäenalanen; Rohrbach, Flavio Schmutz, Allenspach; Julian Schmutz, Salzgeber, Bachofner; Jenni, Felcman, Lapinskis; Fahrni.
Kloten: Fadani (10. Waeber); Delémont, Lindroth; Wolf, Klok; Profico, Kellenberger; Hausheer; Schreiber, Leino, Puhakka; Simic, Gignac, Dario Meyer; Derungs, Morley, Smirnovs; Weibel, Schäppi, Rafael Meier; Diem.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Pesonen und Petrini (beide verletzt), Kloten ohne Simon Meier, Ramel, Steiner (alle verletzt) und Palve (überzähliger Ausländer).

Hockey haut dich um!
Auch in dieser Saison können die Schweizer Eishockeyfans ausgewählte Spiele im Free-TV mitverfolgen.

Das ganze Programm von TV24, 3+ und oneplus findest du hier.
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    10 Kommentare
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    Äuäscho
    22.11.2025 22:58registriert August 2025
    Ungebremst ins Verderben....die Philosophie und Entscheidungen eines ehemaligen Topvereins.....jammern über das Geld aber 4 oder fünf Sportchefs,4 Torhüter verpflichten und 4 Trainer auszahlen in 6 Jahren.....vor was haben die Entscheidungsträger eigentlich Angst? Vor der Veränderung? Vor kompetenten Leuten,die auch mal widersprechen? Vor der Realität? Mit offenen Augen in das Verderben.....von Leuten,die von Wirtschaft und Sport eigentlich eine Ahnung haben sollten aber anscheinend lieber von etwas träumen was nicht mehr da ist.....
    363
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    Jacques #23
    22.11.2025 21:50registriert Oktober 2018
    Davos hat auch gegen Ajoie zu Beginn etwas Mühe. Ist heute gegen Bern ähnlich.

    Aber man sieht schon, dass Bern will oder gerne möchte, aber nicht kann.
    292
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    Nitaray
    22.11.2025 23:17registriert August 2022
    Hallo Watson, könnt ihr abklären ob Malgin und Grant tatsächlich verletzt sind. Es scheint mir eigenartig, dass gestern beide bis zum Ende gespielt und heute überraschend gefehlt haben. Ist da bei den Lions vielleicht etwas vorgefallen nach dem Match gegen Ajoie?
    Und wie lange mag die Sportlicheleitung beim ZSC noch diesem überforderten Trainer und den extrem schwachen Ausländer zuschauen?
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