«Gab schwierige Wochen»: Andrighetto ist zurück und spricht über seine Gehirnerschütterung
Fünf Tage vor der Eishockey-WM im eigenen Land kann man sagen, dass die Schweizer bereit sind. Mit 6:1 gewinnt das Team von Nati-Trainer Jan Cadieux gegen Tschechien, und das mit nur einem NHL-Spieler im Kader. Dafür kehrte Sven Andrighetto in das Line-up zurück.
Der Offensivspieler der ZSC Lions verletzte sich in den Playoff-Viertelfinals, nachdem er mit seinem Mitspieler Rudolfs Balcers kollidiert war. Sechs Wochen fiel Andrighetto wegen einer Hirnerschütterung aus und es stellte sich die Frage, ob der 33-Jährige rechtzeitig fit wird. Am heutigen Sonntag kehrte Andrighetto zurück und traf beim Kantersieg der Schweizer auch noch im letzten Drittel.
Die Regeneration war nicht immer ganz einfach für den dreifachen WM-Silbermedaillengewinner, der zum ersten Mal eine Gehirnerschütterung erlitt. «Es gab schwierigere Wochen, aber in den letzten zwei bis drei Wochen ging es immer weiter bergauf. Heute war der finale Test und das ging sehr gut», sagte der Zürcher nach der Partie im SRF-Interview.
Andrighetto freut sich, dass ihm gleich ein Tor gelang. Es ist aber nicht das Wichtigste für ihn, wie er erklärte: «Es ist schön, wenn man ein Tor schiessen kann, aber in erster Linie bin ich froh, dass ich mitspielen konnte. Natürlich ist es auch toll, dass ich der Mannschaft helfen konnte.»
Noch geht es fünf Tage, bis die Weltmeisterschaft im eigenen Land starten wird. Für Andrighetto ist es ein richtiges Heimspiel, denn alle Spiele der Schweizer finden im Heimstadion seiner ZSC Lions statt. Zum Auftakt trifft die Schweiz auf Titelverteidiger USA. (riz)
