Sport
Eishockey

EV Zug findet auch in der Meisterschaft nicht aus der Krise

Die Spieler von Zug mit Tomas Tatar, mitte, reagieren nach der Niederlage beim Eishockey Qualifikationsspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem HC Lugano am Mttwoch, 14. Januar 2026 in Zu ...
Der EV Zug findet nicht aus der Krise.Bild: keystone

EV Zug findet auch in der Meisterschaft nicht aus der Krise

Der EV Zug findet auch in der Schweizer Meisterschaft nicht aus der Krise raus. 24 Stunden nach der Heimniederlage gegen die Schweden aus Lulea unterliegen sie daheim auch dem HC Lugano mit 2:3.
14.01.2026, 22:2514.01.2026, 22:43

Zug – Lugano 2:3

Die Innerschweizer verlieren die direkte Playoff-Qualifikation immer mehr aus den Augen. Zuletzt kassierte Zug sieben Niederlagen hintereinander, vier davon im eigenen Stadion. Bei den Heimniederlagen gegen Kloten (1:2 n.V.), die ZSC Lions (2:3 n.V.), Lulea (2:3) und Lugano schossen die Zuger nie mehr drei Goals in einem Spiel.

Noch schlechter erging es dem EVZ vor zwei Jahren im Februar. Damals gingen sogar acht Pflichtspiele hintereinander verloren - einen Monat lang gab es damals überhaupt keinen Sieg. In den Playoffs resultierte daraufhin in den Viertelfinals ein Weiterkommen gegen Bern (mit 4:3 Siegen) und ein ruhmloses Ausscheiden in den Halbfinals gegen die ZSC Lions (mit 0:4).

Playoffs? Die sind für Zug in dieser Saison noch alles andere als gesichert. Der Rückstand auf Platz 6 - den letzten Platz, der die direkte Qualifikation garantiert - beträgt bereits acht Punkte. Und von hinten schleichen sich die SCL Tigers an. Und auch dem Schlittschuhclub Bern ist ein Steigerungslauf durchaus noch zuzutrauen.

Die Spieler von Zug mit Loris Wey, mitte links, reagieren nach der Niederlage beim Eishockey Qualifikationsspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem HC Lugano am Mttwoch, 14. Januar 2026 i ...
Enttäuschung bei den Spielern des EV Zug.Bild: keystone

Zug - Lugano 2:3 (0:1, 1:2, 1:0)
6930 Zuschauer. - SR Piechaczek/Hungerbühler, Bachelut/Meusy. - Tore: 19. Fazzini (Sanford, Aebischer) 0:1. 33. Sanford 0:2. 37. (36:30) Canonica (Fazzini) 0:3. 38. (37:37) Hofmann (Kubalik, Tobias Geisser) 1:3. 60. (59:38) Hofmann (Tatar, Riva) 2:3 (ohne Torhüter). - Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Sklenicka) plus Spieldauer (Sklenicka) gegen Zug, 1mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Kubalik; Fazzini.
Zug: Wolf; Sklenicka, Riva; Schlumpf, Tobias Geisser; Stadler, Mischa Geisser; Moret; Wingerli, Kovar, Kubalik; Künzle, Tatar, Hofmann; Vozenilek, Senteler, Eggenberger; Antenen, Leuenberger, Herzog; Wey.
Lugano: Schlegel; Alatalo, Müller; Aebischer, Dahlström; Carrick, Jesper Peltonen; Brian Zanetti; Simion, Thürkauf, Emanuelsson; Fazzini, Sanford, Canonica; Perlini, Tanner, Sekac; Marco Zanetti, Morini, Bertaggia; Aleksi Peltonen.
Bemerkungen: Zug ohne Balestra, Bengtsson, Diaz, Fueter, Guerra und Martschini (alle verletzt), Lugano ohne Kupari (verletzt). Zug ab 58:23 ohne Torhüter.

Ajoie – Langnau 2:1 n.P.

Ein spektakuläres Torhüter-Duell gab es bei Ajoie gegen die SCL Tigers (2:1 n.P.). Damiano Ciaccio, der vor zehn Jahren Langnau zurück in die National League «hexte», sicherte dem HC Ajoie mit 41 Paraden und vier parierten Penaltys die ersten Punkte im neuen Jahr. Bei den SCL Tigers hütete erstmals der erst 20-jährige Franzose Martin Neckar in der National League das Tor. Neckar kam zu 18 Paraden plus drei gehaltenen Penaltys, was aber nicht zum Sieg ausreichte.

Neckar kam bislang in dieser Saison zu 18 Einsätzen (und 8 Siegen) mit Chur in der Swiss League. Er debütierte mit den Tigers, weil Luca Boltshauser und Robin Meyer beide krank flachliegen.

Ajoies Spieler freuen sich nach dem gewonnenen Shootout im Qualifiaktionsspiel der Eishockey National League zwischen dem HC Ajoie und den SCL Tigers in der Raiffeisen Arena in Porrentruy, am Mittwoch ...
Ajoies Spieler freuen sich nach dem gewonnenen Shootout.Bild: keystone

Ajoie - SCL Tigers 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0) n.P.
Pruntrut. - 3496 Zuschauer. - SR Dipietro/Fonselius, Allenspach/Humair. - Tore: 3. Salzgeber (Lapinskis) 0:1. 28. Devos (Powerplaytor) 1:1. - Penaltyschiessen: Sopa -, Rohrbach -; Nättinen -, Felcman -; Friman 1:0, Paschoud -; Devos -, Petrini -; Mottet 2:0. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ajoie, 2mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Honka; Rohrbach.
Ajoie: Ciaccio; Christe, Honka; Pilet, Friman; Fischer, Berthoud; Nussbaumer; Hazen, Devos, Nättinen; Sopa, Wick, Mottet; Pedretti, Romanenghi, Bozon; Cormier, Cavalleri, Veckaktins; Pouilly.
SCL Tigers: Neckar; Meier, Riikola; Kinnunen, Mathys; Paschoud, Baltisberger; Lehmann; Allenspach, Malone, Pesonen; Rohrbach, Felcman, Mäenalanen; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Bachofner; Petrini, Salzgeber, Lapinskis; Aeschlimann.
Bemerkungen: Ajoie ohne Bellemare, Conz, Fey, Garessus, Gauthier, Keller, Patenaude, Robin und Turkulainen (alle verletzt), SCL Tigers ohne Erni (krank), Björninen und Petersson (beide verletzt).

Lausanne – Genf 0:3

Am letzten Wochenende überholte Servette erstmals seit dem 23. September Lausanne in der Tabelle der National League. Die Genfer bleiben nach dem 3:0-Auswärtssieg in Lausanne die Nummer 1 am Genfersee. Das sind die Fakten der drei Spiele vom Mittwoch.

Zuletzt war die Hierarchie in der Romandie eine andere: Lausanne fegte im Herbst Servette mit 11:0 aus der Malley-Halle. Bis vor einer Woche hielten die Waadtländer hinter dem souveränen Leader HC Davos den 2. Platz. Mittlerweile sind die Lausanner hinter Fribourg-Gottéron (2.), Genf-Servette (3.) und Lugano (4.) auf Platz 5 zurückgefallen. Die letzten fünf und sieben der letzten acht Spiele gingen für Lausanne alle verloren.

Gegen Servette gelang Lausanne zum zweiten Mal nacheinander (nach dem 0:4 gegen Gottéron) auf heimischem Eis nicht einmal ein Tor. Aus den letzten drei Partien resultierte bloss ein Goal (beim 1:5 in Davos). Markus Granlund (2 Tore) und Junior Simas Ignatavicius (18-jährig) erzielten die drei Treffer für Servette, das seit dem 0:11 im Herbst alle drei weiteren Partien gegen Lausanne gewonnen hat (5:3, 7:3, 3:0).

Markus Granlund (GSHC), centre, celebre son but du 0 a 1 avec PostFinance Top Scorer Jesse Puljujaervi (GSHC), gauche, et Jimmy Vesey (GSHC), droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur  ...
Markus Granlund (GSHC) feiert sein erstes Tor.Bild: keystone

Lausanne - Genève-Servette 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)
9600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kaukokari/Wiegand, Urfer/Duc. - Tore: 26. Granlund (Puljujärvi, Vesey) 0:1. 35. Ignatavicius (Pouliot, Praplan) 0:2. 59. Granlund 0:3 (ins leere Tor). - Strafen: je 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Czarnik; Puljujärvi.
Lausanne: Hughes; Brännström, Sansonnens; Niku, Marti; Vouardoux, Fiedler; Haas; Fuchs, Czarnik, Caggiula; Riat, Rochette, Oksanen; Hügli, Spooner, Zehnder; Prassl, Bougro, Douay; Holdener.
Genève-Servette: Charlin; Rutta, Berni; Saarijärvi, Chanton; Karrer, Le Coultre; Schneller, Sutter; Puljujärvi, Granlund, Vesey; Bozon, Pouliot, Ignatavicius; Praplan, Jooris, Akeson; Miranda, Verboon, Rod.
Bemerkungen: Lausanne ohne Baragano, Heldner, Jäger, Kahun, Suomela (alle verletzt), Genève-Servette ohne Brassard, Hischier, Richard (alle verletzt) und Manninen (krank). Lausanne von 56:45 bis 58:25 ohne Torhüter. (hkl/sda)

Hockey haut dich um!
Auch in dieser Saison können die Schweizer Eishockeyfans ausgewählte Spiele im Free-TV mitverfolgen.

Das ganze Programm von TV24, 3+ und oneplus findest du hier.
TV24 Logo 3plus Logo

Tabelle

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister
1 / 13
HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister
HC Davos: 31 Titel, 6 seit 1986; zuletzt Meister: 2015.
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Du bist ein echter Eishockey-Fan? So kriegst du das Stadion-Feeling zuhause hin.
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Kont2550
14.01.2026 22:59registriert Juni 2021
Das sieht für Trainer Liniger nicht gut aus. Die Sanduhr läuft, seine Stunden/Tage dürften gezählt sein.
320
Melden
Zum Kommentar
2
Geballte Kompetenz: Donadoni und Di Matteo sollen den FCZ wieder erfolgreich machen
Der FC Zürich stellt sich neu auf. Mit an Bord sind in einem Beirat auch Roberto Donadoni, der frühere italienische Nationaltrainer und Roberto Di Matteo. Der Schaffhauser hatte Chelsea als Trainer zum Gewinn in der Champions League geführt.
Am Donnerstag wurde Claudio Cisullo beim FC Zürich in den Verwaltungsrat gewählt. Der 61-Jährige Unternehmer, den die «Bilanz» zu den 300 reichsten Schweizern zählt, übernimmt die Funktion des «Lead Independent Director».
Zur Story