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Les joueurs genevois laissent eclater leur joie, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le HC Fribourg-Gotteron, ce mercredi 23 decembre 2015 a la patinoire des Vernets a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Die Fribourger glaubten wohl, die Zeitlupe zu sehen. Doch Servette schoss tatsächlich drei Tore in 17 Sekunden.
Bild: KEYSTONE

Geh NIE Bier holen, wenn das Spiel läuft: Servette schiesst drei Tore in 17 Sekunden und knackt Rekorde

Päng, päng, päng! Ehe es Fribourg-Gottéron realisiert, zeigt die Anzeigetafel in Genf plötzlich den Spielstand von 3:1 an. Innerhalb von bloss 17 Sekunden hat Servette tatsächlich drei Treffer erzielt.



Servette liegt im Heimspiel gegen Fribourg-Gottéron 0:1 zurück, die letzte Spielminute des ersten Drittels hat soeben angefangen. Da gelingt Roland Gerber der Ausgleich. Und es kommt noch besser: Nur zehn Sekunden später bucht Jim Slater gar das 2:1 für die Genfer. Und um noch einen drauf zu setzen, schiesst Tom Pyatt weitere sieben Sekunden danach sogar das 3:1.

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Die drei Servette-Tore im Video.
srf

Der alte Rekord hielt fast 30 Jahre

Drei Tore in 17 Sekunden – das ist ein neuer NLA-Rekord seit Einführung der Playoffs. Die alte Bestmarke hielt Ambri-Piotta: Die Tessiner erzielen am 14. Januar 1986 bei einem 10:7-Schützenfest gegen den EHC Kloten drei Tore innert 22 Sekunden.

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telegramm: archiv nzz

Michael Horisberger, der Metzger aus Langnau, und zwei Mal der unvergessene Goalgetter Peter Jaks treffen für Ambri. Von «haarsträubenden Abwehr- oder Goaliefehlern» berichtet die NZZ nach diesem «Abend der offenen Tore» in der Valascia.

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Die Valascia verabschiedet sich 2011 von Peter Jaks.
YouTube/MichNCS

Drei Tore in der letzten Minute

29 Sekunden benötigt der EV Zug, um am 15. November 1994 in Rapperswil drei Tore zu erzielen. Das Besondere: Sie fallen zwischen 59:29 und 59:58 und zwar zum 4:6, 5:6 und 6:6.

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telegramm: archiv nzz

Unfassbar, dass der SCRJ seine Führung nicht ins Ziel bringt! Der NHL-Star Doug Gilmour, während des Lockouts bei Rappi, schüttelt nach seinem ersten Spiel in der Schweiz nur den Kopf: «So etwas Verrücktes habe ich schon lange nicht mehr erlebt.»

TORONTO, ON - NOVEMBER 14:  2011 Hall of Fame inductee Doug Gilmour poses for a photo opportunity at the Hockey Hall Of Fame on November 14, 2011 in Toronto, Ontario, Canada.  (Photo by Bruce Bennett/Getty Images)

15 Punkte in 9 Spielen für Rapperswil-Jona: Doug Gilmour. In die Hall of Fame schaffte er es trotz dieser eindrücklichen Bilanz wohl eher wegen der 1414 Punkten in 1474 NHL-Partien und dem Stanley-Cup-Gewinn 1989 mit Calgary.
Bild: Getty Images North America

Schneller als die Deutschen …

Die drei Servette-Tore in 17 Sekunden sind nicht nur besser als der alte Schweizer Rekord. Die Genfer knacken damit auch den deutschen Rekord, aufgestellt von den Kölner Haien. Sie benötigen am 18. Januar 1998 gegen die Adler Mannheim 21 Sekunden für drei Treffer.

The Kolener Haie win 6:2 against Metallurg Magnitogorsk. The picture shows the Koelner Haie, jubilating with the Cup,  Friday, December 31, 1999, at the Spengler Cup in Davos, Switzerland.  (KEYSTONE/EDI ENGELER)  == ELECTRONIC IMAGE ==

Die Kölner Haie feiern den Sieg am Spengler Cup 1999.
Bild: KEYSTONE

… und schneller als die NHL-Stars

In der NHL steht der Drei-Tore-Rekord seit dem 25. Februar 1971 bei 20 Sekunden. Die Boston Bruins schiessen sie bei einem 8:3 gegen die Vancouver Canucks.

In der NHL wird zwar einmal sogar innerhalb von 15 Sekunden drei Mal gejubelt – allerdings sind die Tore da auf beide Teams verteilt. Die New York Rangers schiessen am 10. Februar 1983 zwei Treffer, die Minnesota North Stars steuern ein Tor bei.

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Sie schossen nicht nur Tore: Rangers und North Stars geben sich ordentlich auf die Mütze.
YouTube/Wolfesota

Da wird's heiss im kalten Eisstadion: 25 sexy NHL-WAGs

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