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Zum Start in die neue Eishockey-Saison: Wir wissen schon, wer Meister wird

Eine sehr lose Prognose!

Zum Start in die neue Eishockey-Saison: Wir wissen schon, wer Meister wird

Endlich geht es wieder los, heute startet die Schweizer Eishockey-Meisterschaft. Wie werden sich die zwölf Mannschaften schlagen? Unser Eishockey-Experte wagt eine Prognose.
10.09.2014, 13:5811.09.2014, 06:38
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Reto Fehr
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Noch bevor die Saison beginnt, sagen wir, wie sie endet. Kurze Erklärungen zu dieser Grafik gibt es unterhalb. Einverstanden mit unserer Prognose?

Wir spielen Orakel: So endet die National-League-A-Saison.
Wir spielen Orakel: So endet die National-League-A-Saison.Bild: watson

1. ZSC Lions
Noch nie hatte ein NLA-Team im 21. Jahrhundert diese Qualität, diese Ausgeglichenheit und diese ideale Altersstruktur. Marc Crawford wird als erster Trainer seit Alpo Suhonen (Kloten 1996) seinen Titel verteidigen. 

Feiern die ZSC Lions auch im Frühling 2015?
Feiern die ZSC Lions auch im Frühling 2015?Bild: KEYSTONE

2. HC Lugano
Trainer Patrick Fischer ist so mächtig wie John Slettvoll in den 1980er Jahren. Er lässt Spektakelhockey zelebrieren. Das reicht für Schönwetterhockey in der Qualifikation und ruhmreichen Untergang in den Playoffs. 

3. EV Zug
Der Unterschied zwischen dem wilden alten (Shedden) und dem puritanischen neuen Trainer (Kreis) ist grösser als zwischen Mike Jagger und Jesus – das beruhigt. Erstmals seit 2008 kein ausländischer Goalie. Auch das beruhigt. 

Kann auch mal ruhig sein. Neo-Trainer Harold Kreis kann mit Zug viel erreichen. 
Kann auch mal ruhig sein. Neo-Trainer Harold Kreis kann mit Zug viel erreichen. Bild: KEYSTONE

4. Fribourg-Gottéron
Emotionen, Talent und ein durch Taktik gezähmtes Spektakel. Der grantige Bandengeneral Hans Kossmann vertreibt den welschen Schlendrian. Aber die Lottergoalies werden dafür sorgen, dass es trotzdem nicht für ganz vorne reicht. 

5. SC Bern
Ein Selbstverständnis wie Bayern München und endlich erstklassige Ausländer. Aber der autoritäre NHL-Bandengeneral Guy Boucher muss das richtige defensive Mass und den richtigen Umgangston mit den Spielern erst noch finden. 

6. Kloten Flyers 
Vielleicht kann Trainer Felix Hollenstein die hohe Leistungskultur und die defensive Stabilität ja bewahren. Aber die Gefahr ist erheblich, dass das teuerste Kloten aller Zeiten so etwas wie ein Lugano des Nordens wird.

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7. HC Lausanne
Die richtige Mischung aus Emotionen und Disziplin, Kreativität und Systemtreue. Aber nur wenn Cristobal Huet und Juha-Pekka Hytönen gesund bleiben, wird das «System Ehlers» erneut funktionieren und die Playoffs bringen. 

Cristobal Huet (links) soll Lausanne in die Playoffs führen.
Cristobal Huet (links) soll Lausanne in die Playoffs führen.Bild: KEYSTONE

8. Servette-Genf
Ein erstklassiger Trainer garantiert erstklassige Taktik. Aber die zweitklassigen Ausländer und die vielen drittklassigen Spieler könnten am Ende die Playoffs kosten – weil den wenigen erstklassigen Spielern der Sprit ausgeht. 

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9. HC Davos
Nominell mit Abstand die schwächste Mannschaft seit dem Titel von 2002 und Reto von Arx ist wieder ein Jahr älter geworden. Diesmal ist das Jammern von Arno Del Curto echt und erstmals drohen dem Kulttrainer Abstiegsspiele. 

Hat es in der kommenden Saison nicht leicht: Arno del Curto.
Hat es in der kommenden Saison nicht leicht: Arno del Curto.Bild: MIRO KUZMANOVIC/REUTERS

10. Ambri-Piotta
Ach, so viel Leidenschaft und so wenig Talent. Serge Pelletier kann das Hockeywunder Playoffs nicht wiederholen und wird Ambris Antwort auf Antti Törmänen. Macht nichts. Drama passt sowieso besser zu Ambri als Triumph. 

11. EHC Biel
Die nominell schwächsten Verteidiger der Liga werden auch so spielen wie die nominell schwächsten Verteidiger der Liga. Auch die besten Ausländer seit dem Wiederaufstieg können Biel nicht vor einem Existenzkampf bewahren. 

12. Rapperswil-Jona Lakers
Kein anderes Team ist so gründlich verändert worden. Aber Zweitklassigkeit wurde durch Mittelmass ersetzt und das Verlieren ist zur Gewohnheit geworden. So schnell werden die Lakers diese schlechte Gewohnheit nicht mehr los.

Die Rapperswil-Jona Lakers haben in diesem Jahr nicht viel zu jubeln. Sagen wir. 
Die Rapperswil-Jona Lakers haben in diesem Jahr nicht viel zu jubeln. Sagen wir. Bild: KEYSTONE
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