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Eishockey NL: Langnau schlägt Leader Genf – ZSC unterliegt Fribourg

Les joueurs bernois laissent eclater leur joie, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le SC Langnau Tigers, ce jeudi 22 decembr ...
Die SCL Tigers haben sich überraschend gegen Leader Servette durchgesetzt.Bild: keystone

Langnau schlägt Leader Genf – ZSC unterliegt Fribourg – Biel siegt in Rapperswil

22.12.2022, 22:4422.12.2022, 23:11
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Rapperswil-Jona – Biel 1:2 n. V.

Im dritten Saisonduell zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und Biel gab es erstmals einen Auswärtssieg. Captain Gaëtan Haas schoss die Seeländer nach 49 Sekunden der Verlängerung mit seinem fünften Overtime-Treffer in der National League zum Sieg. Die Lakers verloren damit beide Heimspiele gegen Spitzenteams nach der Nationalmannschaftspause knapp.

EHC Biel Verteidiger Yanick Stampfli gegen SC Rapperswil-Jona Lakers Stuermer Jordan Schroeder waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und ...
Die SCRJ Lakers mussten sich gegen Biel geschlagen geben. Bild: keystone

Rapperswil-Jona Lakers - Biel 1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:1) n.V.
4518 Zuschauer. SR Kohlmüller (GER)/Kaukokari (FIN), Altmann/Gurtner.
Tore: 8. Olofsson (Yakovenko) 0:1. 32. Zangger (Noreau) 1:1. 61. (60:49) Haas (Olofsson) 1:2.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4-mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Moy; Hofer.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Noreau, Sataric; Aebischer, Maier; Vouardoux, Profico; Baragano; Lammer, Albrecht, Cervenka; Moy, Schroeder, Wetter; Aberg, Rowe, Cajka; Wick, Dünner, Zangger; Forrer.
Biel: Paupe; Rathgeb, Lööv; Yakovenko, Stampfli; Delémont, Forster; Christen; Hischier, Sallinen, Rajala; Hofer, Haas, Olofsson; Brunner, Cunti, Künzle; Froidevaux, Sheahan, Kessler; Tanner.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Djuse, Elsener, Jensen und Jordan (alle verletzt), Biel ohne Grossmann (gesperrt), Schneeberger und Säteri (beide verletzt).

Zürich – Fribourg 1:2

Fribourg-Gottéron stand Pate, als die ZSC Lions Mitte Oktober ihr neues Stadion in Zürich-Altstetten einweihten, natürlich mit einer standesgemässen Niederlage. Drei Tage vor Weihnachten nahmen die Freiburger aber mit einem 2:1-Sieg Revanche. Der Erfolg hat Seltenheitswert. Fribourgs letzter Sieg in Zürich datiert von Januar 2020, danach hatte es sieben Niederlagen in Folge gegeben. Das letzte Mal drei Punkte aus der Limmatstadt entführten die Drachen sogar vor über fünf Jahren.

Gotterons Victor Rask, rechts, jubelt mit Killian Mottet, links, nach seinem Siegestor zum 2-3 fuer Gotteron beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Fr ...
Victor Rask (r.) sorgte für die Entscheidung.Bild: keystone

ZSC Lions - Fribourg-Gottéron 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)
12'000 Zuschauer. SR Lemelin (CAN)/Hürlimann, Obwegeser/Urfer.
Tore: 6. Walser (Rossi, Gunderson) 0:1. 55. (54:30) Chris Baltisberger (Texier) 1:1. 56. (55:03) Rask 1:2.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 2-mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Kukan; Gunderson.
ZSC Lions: Waeber; Weber, Lehtonen; Kukan, Geering; Phil Baltisberger, Marti; Trutmann; Chris Baltisberger, Wallmark, Texier; Azevedo, Roe, Riedi; Bodenmann, Lammikko, Hollenstein; Sigrist, Schäppi, Bachofner; Diem.
Fribourg-Gottéron: Hughes; Gunderson, Jecker; Diaz, Chavaillaz; Sutter, Dufner; Seiler; Bertschy, Rask, Mottet; Bykow, Walser, Jörg; Sprunger, Desharnais, Marchon; Schmid, De la Rose, Sörensen; Rossi.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Andrighetto und Hrubec (beide verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Berra, Vainio (beide verletzt) und Kuokkanen (krank). ZSC Lions von 57:45 bis 58:34, 58:38 bis 58:54 und 59:07 bis 59:39 ohne Torhüter.

Bern – Kloten 5:2

Der SC Bern befindet sich mit seinem neuen Trainer Toni Söderholm im Hoch. Fast genau bei Spielmitte wendete sich das Blatt, als Joshua Fahrni mit seinem zweiten Saisontor und Captain Simon Moser mit seinem 199. Goal in der NLA oder National League innerhalb von 18 Sekunden von 0:1 auf 2:1 stellten.

Berns PostFinance Top Scorer Christopher DiDomenico, rechts, im Duell mit Klotens Torhueter Sandro Zurkirchen im Eishockey Qualifikationsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EHC Klot ...
Kloten-Goalie Sandro Zurkirchen liess sich unter anderem von Topskorer Chris DiDomenico bezwingen. Bild: keystone

Bern - Kloten 5:2 (0:1, 2:0, 3:1)
14204 Zuschauer. SR Borga/Urban (AUT), Steenstra (CAN)/Duc.
Tore: 12. Ang (Faille) 0:1. 31. (30:25) Fahrni (Ritzmann, Bärtschi) 1:1. 31. (30:43) Moser (Untersander, Lindberg) 2:1. 46. DiDomenico (Bader) 3:1. 47. Untersander (Ennis/Powerplaytor) 4:1. 54. Faille (Marchon, Meyer/Powerplaytor) 4:2. 59. Bader (DiDomenico) 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Bern, 5-mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Ang.
Bern: Wüthrich; Loeffel, Zgraggen; Untersander, Colin Gerber; Pinana, Beat Gerber; Füllemann; DiDomenico, Bader, Scherwey; Vermin, Lindberg, Moser; Ritzmann, Fahrni, Bärtschi; Fuss, Sceviour, Ennis; Ryser.
Kloten: Zurkirchen; Peltonen, Ekestahl-Jonsson; Capaul, Kellenberger; Nodari, Steiner; Randegger; Ruotsalainen, Aaltonen, Schreiber; Ang, Faille, Marchon; Simic, Meyer, Derungs; Loosli, Ness, Obrist; Bougro.
Bemerkungen: Bern ohne Baumgartner, Gelinas, Mika Henauer, Kahun, Lehmann (alle verletzt) und Goloubef (gesperrt), Kloten ohne Dostoinov (krank), Kindschi, Lindemann und Schmaltz (alle verletzt). Kloten von 56:16 bis 58:15 ohne Torhüter.

Lugano – Zug 4:2

Der Meister befindet sich im freien Fall. Der EV Zug verliert beim zuvor Zweitletzten Lugano 2:4 und damit zum vierten Mal in Folge. Lugano spielt bisher eine miserable Saison, doch auf eines können sich die Bianconeri verlassen: Gegen Zug gibt es drei Punkte. Nach einem 6:1 zu Hause und einem 4:1 auswärts war dies auch im dritten Duell der Fall. Dank Troy Josephs (zum 1:0) und Luca Fazzini (2:1) durfte sogar das zweitschlechteste Powerplay der Liga für einmal jubeln. Zug dominierte zwar mit 34:19 Torschüssen, zählbares schaute jedoch kaum heraus.

Lugano?s player Santeri Alatalo, left, fights for the puck with Zug's player Justin Abdelkader, right, during the preliminary round game of National League Swiss Championship 2022/23 between HC L ...
Santeri Alatalo und Justin Abdelkader im Zweikampf.Bild: keystone

Lugano - Zug 4:2 (1:0, 2:2, 1:0)
4951 Zuschauer. SR Stricker/Nord (SWE), Cattaneo/Kehrli.
Tore: 2. Josephs (Connolly, Alatalo/Powerplaytor) 1:0. 23. Simion (Hofmann, Kreis/Powerplaytor) 1:1. 26. Fazzini (Connolly, Alatalo/Powerplaytor) 2:1. 30. Granlund (Zanetti, Arcobello) 3:1. 33. Hofmann (O'Neill) 3:2. 60. (59:39) Granlund (Arcobello/Unterzahltor!) 4:2 (ins leere Tor).
Strafen: je 4-mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Connolly; Hofmann.
Lugano: Schlegel; Alatalo, Mirco Müller; Andersson, Riva; Wolf, Guerra; Villa; Zanetti, Arcobello, Granlund; Connolly, Thürkauf, Carr; Fazzini, Marco Müller, Bennett; Gerber, Morini, Josephs; Herburger.
Zug: Genoni; Schlumpf, Djoos; Geisser, Nussbaumer; Kreis, Vogel; Stadler; Simion, O'Neill, Hofmann; Klingberg, Senteler, Cehlarik; Martschini, Kovar, Herzog; Abdelkader, Leuenberger, Suri; Zehnder.
Bemerkungen: Lugano ohne Patry, Walker (beide verletzt) und Koskinen (überzähliger Ausländer), Zug ohne Gross, Hansson und Hollenstein (alle verletzt). Zug von 57:59 bis 59:39 ohne Torhüter.

Genf – Langnau 1:4

Genève-Servettes Leaderthron wackelt bedrohlich. Die Genfer verloren ausgerechnet gegen die SCL Tigers, das zweitschlechteste Auswärtsteam der Liga, 1:4. Der Finne Harri Pesonen erzielte seinen zweiten Hattrick in der National League.

La deception des joueurs genevois, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le SC Langnau Tigers, ce jeudi 22 decembre 2022 a la p ...
Der Vorsprung auf Biel ist geschrumpft.Bild: keystone

Genève-Servette - SCL Tigers 1:4 (0:1, 0:2, 1:1)
6325 Zuschauer. SR Piechaczek (GER)/Mollard, Burgy/Stalder.
Tore: 16. Pesonen 0:1. 25. Pesonen (Sturny) 0:2. 37. Schmutz (Diem/Unterzahltor!) 0:3. 46. Jooris (Omark/Powerplaytor) 1:3. 58. Pesonen 1:4.
Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 4-mal 2 plus 5 Minuten (Cadonau) plus Spieldauer (Cadonau) gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Filppula; Michaelis.
Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Smons; Miranda, Filppula, Winnik; Praplan, Richard, Rod; Hartikainen, Pouliot, Omark; Antonietti, Jooris, Bertaggia; Smirnovs.
SCL Tigers: Boltshauser; Lepistö, Erni; Saarijärvi, Grossniklaus; Guggenheim, Zryd; Cadonau; Lapinskis, Michaelis, Pesonen; Rohrbach, Schmutz, Saarela; Weibel, Diem, Douay; Berger, Neuenschwander, Sturny; Salzgeber.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Vatanen (verletzt), SCL Tigers ohne Eakin und Schilt (beide verletzt). Genève-Servette von 57:02 bis 57:10 ohne Torhüter.

Ajoie – Ambri 5:3

Nach 14 Niederlagen kam Schlusslicht Ajoie wieder einmal zu einem Erfolgserlebnis. Nachdem es zwischen den beiden Teams zuvor in dieser Saison zwei Auswärtssiege gegeben hatte, setzten sich die Jurassier zu Hause 5:3 gegen Ambri-Piotta durch. Damit wurde ein leichter Aufwärtstrend der Nordtessiner abrupt gestoppt. Vor dem Abstecher an den Spengler-Cup findet sich Ambri auf dem zweitletzten Platz wieder.

Ajoies Bastien Pouilly, links, jubelt mit seinem Mitspielern nach dem Tor zum 5:3 durch Guillaume Asselin, Mitte, im Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Ajoie und dem HC  ...
Nach 14 Spielen wurde die Niederlagenserie beendet. Bild: keystone

Ajoie - Ambri-Piotta 5:3 (1:0, 2:2, 2:1)
4080 Zuschauer. SR Wiegand/Dipietro, Wolf/Meusy.
Tore: 17. Brennan 1:0. 24. (23:28) McMillan (Zwerger, Virtanen/Powerplaytor) 1:1. 25. (24:30) Schmutz 2:1. 38. (37:02) Pestoni 2:2. 39. (38:55) Asselin (Brennan, Schmutz) 3:2. 52. Pestoni (Virtanen, Spacek) 3:3. 56. Schmutz (Devos, Gauthier-Leduc) 4:3. 59. Asselin (Schmutz, Devos) 5:3 (ins leere Tor).
Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Ajoie, 2-mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Devos; Spacek.
Ajoie: Wolf; Pouilly, Brennan; Rouiller, Pilet; Gauthier-Leduc, Fey; Thiry, Hauert; Bakos, Frossard, Kohler; Asselin, Devos, Schmutz; Vouillamoz, Gauthier, Bozon; Huber, Macquat, Arnold.
Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Zaccheo Dotti; Virtanen, Burren; Fohrler, Fischer; Zündel, Isacco Dotti; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Spacek, Formenton; Trisconi, Grassi, Zwerger; Hofer, McMillan, Marchand.
Bemerkungen: Ajoie ohne Derungs, Garessus, Hazen, Romanenghi und Sciaroni (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Chlapik und Kostner (beide verletzt). Ambri-Piotta von 57:54 bis 58:22 ohne Torhüter. (nih/sda)

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