«Zukunft und Lüthi – das passt nicht ganz zusammen» – der Boss verlässt den SCB
Geschäftsführer Marc Lüthi verlässt den SC Bern. Ende April werde er von all seinen Funktionen zurücktreten, teilt der National-League-Klub mit. Lüthi stand dem SCB während 28 Jahren vor und prägte den Klub. Er sei dessen «Gesicht und Motor» gewesen, schreibt der SCB.
Sieben Meistertitel waren die Ausbeute von Lüthis Wirken. Unter seiner Führung stiegen die «Mutzen» zu einem der dominierenden Teams im Schweizer Eishockey auf. In den letzten Jahren schwächelte der SCB jedoch und verlor sich in Nebenschauplätzen.
«Es war eine ‹geile› Zeit»
Nun macht der 64-jährige Lüthi den Weg frei für einen Neuanfang. Er tritt nicht nur von allen Funktionen zurück, sondern verkauft auch seine Beteiligung am SCB. Im Frühling vor vier Jahren war Lüthi nach einer Hirnblutung schon einmal als CEO zurückgetreten, aber er blieb Verwaltungsratspräsident und wurde nach einem Jahr wieder Nachfolger seines Nachfolgers Raeto Raffainer. Dieses Mal soll der Abschied endgültig sein.
«Es war alles in allem eine ‹geile› Zeit mit vielen Hochs, aber auch immer wieder mit Tiefs», blickte Lüthi zurück. Das gehöre im Sport einfach dazu, wird er in der Medienmitteilung weiter zitiert. «Ich möchte trotz allem keinen Tag missen und werde diese Zeit immer in bester Erinnerung behalten.» Nach dieser langen Zeit fühle es sich für ihn richtig an, den Stab weiterzugeben.
Nachfolger ist bekannt
Als neuer CEO folgt Jürg Fuhrer. Der 53-jährige Unternehmer aus Konolfingen ist seit dem vergangenen Jahr Mitglied des Verwaltungsrats der SCB-Gruppe. «Mit seiner Erfahrung und Vision ist er genau die richtige Person, um dem SCB neue Impulse zu geben und den Club erfolgreich weiterzuentwickeln», sagte Verwaltungsratspräsident Carlo Bommes.
Dem abtretenden Lüthi dankte er: «Marc Lüthi hat den SCB mit grosser Leidenschaft, Mut und Weitsicht geführt und entscheidend geprägt.» (ram)
Aktuelle
Note
7
Ein Führungsspieler, der eine Partie entscheiden kann und sein Team auf und neben dem Eis besser macht.
6-7
Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.
5-6
Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.
4-5
Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.
3-4
Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.
Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.
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