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NLA-Playoffs, Viertelfinals, Spiel 1
ZSC Lions – Biel 0:5 (0:3, 0:2, 0:0), Serie: 0:1
Bern – Lausanne 1:0 (1:0, 0:0, 0:0), Serie: 1:0
Lugano – Servette 2:3 (0:1, 2:1, 0:1), Serie: 0:1
Zug – Davos 1:6 (1:1, 0:1, 0:4), Serie: 0:1
NLA-Playoffs

Paukenschlag zum Playoff-Start: Biel verprügelt Quali-Sieger ZSC Lions mit 5:0!

Die heisse Phase der Schweizer Eishockey-Meisterschaft geht mit einer faustdicken Sensation los. Der EHC Biel geht in der Serie gegen die ZSC Lions in Führung. Dem SC Bern genügte ein Tor, um gegen Lausanne zu gewinnen.
28.02.2015, 22:3203.03.2015, 15:07

ZSC Lions – EHC Biel 0:5

– Mit Pfiffen verabschiedeten die Zuschauer im Hallenstadion die beiden Teams in die erste Drittelspause. Ihr Ärger war verständlich, schliesslich lag der Qualifikationssieger ZSC Lions zu diesem Zeitpunkt schon mit 0:3 im Rückstand. Ahren Spylo (8. Minute), Pär Arlbrandt (12.) und Jérôme Samson zwei Sekunden vor der Sirene erzielten die Tore für die überraschenden Bieler.

Biels Topskorer Arlbrandt und Herburger bejubeln umringt von Zürchern das 2:0.
Biels Topskorer Arlbrandt und Herburger bejubeln umringt von Zürchern das 2:0.Bild: KEYSTONE

– Als Lukas Flüeler nach 23 Minuten gar das 0:4 durch Matthias Rossi kassierte, hatte Lions-Trainer Mark Crawford genug. Er nahm den Goalie vom Eis und stellte dessen Ersatz Niklas Schlegel in den Kasten. Die Massnahme brachte nichts: Wenige Minuten später und nach einem Tor von Raphael Herburger führten die Seeländer mit 5:0. Ein unfassbares Zwischenresultat bei Spielmitte! Ausser sich vor Wut beschimpften die «Zett»-Fans ihre Spieler beim zweiten Gang in die Kabine.

– Damit war die Partie natürlich entschieden. Für die Serie muss das noch nicht viel heissen. Denn vor einem Jahr verloren die Lions ebenfalls als Qualifikationssieger das erste Heimspiel gegen Lausanne mit 1:4. Der ZSC gewann die Serie dann noch in sieben Spielen und wurde schliesslich Meister.

– Im Schlussdrittel beschimpfte ZSC-Coach Marc Crawford seinen Bieler Gegenpart lautstark von Spielerbank zu Spielerbank. Kevin Schläpfer hatte dafür bloss ein müdes Lächeln übrig. Er hatte sein Team perfekt eingestellt und den Zürcher Meistertrainer in den Schatten gestellt. «Das war unsere beste Saisonleistung», sagte er nach dem Kantersieg.

Biels Trainer Kevin Schläpfer hat alles richtig gemacht.
Biels Trainer Kevin Schläpfer hat alles richtig gemacht.Bild: Patrick Straub/freshfocus

SC Bern – Lausanne 1:0

– Byron Ritchie schoss das erste Tor dieser Serie – und das bislang einzige. Mehr als den Treffer des Kanadiers in der 11. Minute bekamen die Fans in der Postfinance-Arena nicht zu sehen.

– Wie erwartet spielten beide Mannschaften auf Abwarten. Es war einer der ganz wenigen Lausanner Fehler, der zum Tor führte. Verteidiger Joël Genazzi verlor im Angriffsdrittel die Scheibe, worauf die Berner eine 3:1-Überzahl-Situation kreierten. Der Schuss von Chuck Kobasew wurde zwar abgelenkt, die Scheibe prallte via Plexiglas aber wieder vors Tor zurück, wo Ritchie goldrichtig stand und aus der Luft den Führungstreffer erzielte. Cristobal Huet war absolut chancenlos.

– Wenn die Waadtländer es doch einmal bis vor das gegnerische Tor schafften, stand Marco Bührer auf seinem Posten. Der oft kritisierte Keeper lieferte eine einmal mehr tadellose (Playoff-)Leistung ab und blieb zum vierten Mal in dieser Saison und zum 94. Mal in seiner Karriere ohne Gegentreffer. 

Raus mit der Freude: Ritchie (rechts) und Moser nach dem 1:0.
Raus mit der Freude: Ritchie (rechts) und Moser nach dem 1:0.Bild: Urs Lindt/freshfocus
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HC Lugano – Servette Genf 2:3

– Taylor Pyatt war der Matchwinner für Servette. In der Resega schoss er das erste und das letzte Tor. Jenes war das entscheidende zum 3:2-Auswärtssieg der Genfer.

– Damit befinden sich die Servettiens gegen Lugano bereits wieder im Vorteil. Vor einem Jahr gewannen die Genfer, damals allerdings als Favorit, die Viertelfinalserie gegen Lugano mit 4:1 Siegen.

– Die Genfer leisteten sich kaum Strafen, spielten schnörkellos, ruhig und effizient. Lugano hingegen begann die Partie gut und mit viel Schwung, aber auch äusserst nervös. Je länger den Luganesi kein Tor gelang, desto unruhiger wurden sie.

McLean im Sandwich der Genfer Vukovic und Goalie Mayer.
McLean im Sandwich der Genfer Vukovic und Goalie Mayer.Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

EV Zug – HC Davos 1:6

– Lange war die Partie ausgeglichener, als es das klare Resultat glauben lässt. Nach zwei Dritteln führte Davos in Zug erst mit 2:1. Doch im Schlussabschnitt brachen bei den Innerschweizern alle Dämme. Samuel Walser, Marc und Dino Wieser sowie Perttu Lindgren erzielten für Davos innert sechs Minuten vier Tore.

– Die Bündner waren aggressiver und gedankenschneller als die Zuger, überforderten die Gastgeber Mal für Mal mit ihrem Speed. Dass sie neun der letzten zwölf Partien in der Qualifikation verloren hatten, davon war zum Playoff-Auftakt nichts zu sehen.

Die Bullen sind los: Björn Christen betritt das Spielfeld.
Die Bullen sind los: Björn Christen betritt das Spielfeld.Bild: KEYSTONE

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