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National League: Biel kassiert gegen Zug dritte Pleite in Serie

Biels Damien Brunner und seine Teamkollegen gehen in die zweite Drittelspause, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen EHC Biel und EV Zug, am Freitag, 18. November 2022, in der  ...
Damien Brunner und sein EHC Biel müssen eine weitere Niederlage hinnehmen.Bild: keystone

Biel kassiert gegen Zug dritte Pleite in Serie + Ambri beendet Negativserie gegen Kloten

Während die Seeländer eine weitere Niederlage kassieren, gelingt Ambri der Befreiungsschlag. Auch Rapperswil und Fribourg feiern Siege.
18.11.2022, 22:2118.11.2022, 23:01
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Biel – Zug 1:2 n.P.

Wenn Biel und Zug aufeinandertreffen, ist Spannung garantiert. Zum vierten Mal in Folge stand es nach 60 Minuten unentschieden, zum zweiten Mal in diesen vier Duellen fiel die Entscheidung erst im Penaltyschiessen. In diesem setzte sich erneut der EV Zug durch - dazwischen hatten zweimal die Seeländer gewonnen. Während bei den Zentralschweizern im Shootout Jan Kovar und Sven Senteler erfolgreich waren, traf auf Seiten der Gastgeber einzig Jesper Olofsson.

Die Highlights des Spiels im Video.Video: Vimeo/Interviews

Biel - Zug 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:0) n.P.
5879 Zuschauer. - SR Tscherrig/Piechaczek (GER), Burgy/Meusy.
Tore: 27. Herzog (Hofmann/Powerplaytor) 0:1. 47. Kessler (Rathgeb) 1:1.
Penaltyschiessen: Olofsson 1:0, Cehlarik -; Brunner -, Kovar 1:1; Rathgeb -, Martschini -; Rajala -, Senteler 1:2; Hofer -. -
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Biel, 2mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Hofer; Kovar.
Biel: Säteri; Rathgeb, Lööv; Yakovenko, Grossmann; Schneeberger, Forster; Delémont; Hischier, Sallinen, Rajala; Hofer, Tanner, Olofsson; Brunner, Cunti, Künzle; Kessler, Froidevaux, Bärtschi; Reinhard.
Zug: Genoni; Geisser, Djoos; Hansson, Stadler; Schlumpf, Kreis; Nussbaumer; Simion, Kovar, Hofmann; Martschini, O'Neill, Cehlarik; Zehnder, Senteler, Herzog; Allenspach, Leuenberger, De Nisco; Neumann.
Bemerkungen: Biel ohne Haas (verletzt) und Schläpfer (krank), Zug ohne Gross, Hollenstein, Klingberg und Suri (alle verletzt).

Ajoie – Lakers 3:4 n.P.

Ajoie wartet auch nach dem siebenten Spiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers seit dem Aufstieg im Jahr 2021 auf einen Sieg. Dies, obwohl die Jurassier 1:0 (22.) und 2:1 (47.) führten. Nur 51 Sekunden nach dem 2:1 von Jonathan Hazen führten die Lakers 3:2. Gian-Marco Wetter und Yannick Brüschweiler mit seinem ersten Saisontor trafen innert 24 Sekunden. Nach dem 3:3 von Kevin Bozon (54.) fielen keine Tore mehr, sodass erst das Penaltyschiessen die Entscheidung brachte.

Rapperswil-Jonas Torhueter Robin Meyer, links, wird von seinen Mitspielern beglueckwuenscht nach dem Penaltyschiessen beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Ajoie und d ...
Die Freude der Lakers nach ihrem Sieg im Jura.Bild: keystone

Ajoie - Rapperswil-Jona Lakers 3:4 (0:0, 1:0, 2:3, 0:0) n.P.
4102 Zuschauer. - SR Hebeisen/Stricker, Fuchs/Altmann.
Tore: 22. Frossard (Brennan) 1:0. 42. Zangger (Rowe, Djuse) 1:1. 47. (46:59) Hazen (Gauthier-Leduc) 2:1. 48. (47:36) Wetter (Moy) 2:2. 53. (52:35) Brüschweiler 2:3. 54. (53:21) Bozon (Fey, Gauthier) 3:3.
Penaltyschiessen: Devos 1:0, Moy -; Hazen -, Schroeder 1:1; Brennan -, Wetter 1:2; Asselin -, Rowe -; Frossard -.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Ajoie, 2mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Devos; Moy.
Ajoie: Ciaccio; Gauthier-Leduc, Fey; Thiry, Brennan; Pouilly, Hauert; Rouiller; Kohler; Hazen, Devos, Schmutz; Asselin, Frossard, Derungs; Bozon, Gauthier, Romanenghi; Arnold, Macquat, Vouillamoz.
Rapperswil-Jona Lakers: Meyer; Aebischer, Djuse; Noreau, Maier; Vouardoux, Profico; Baragano; Lammer, Albrecht, Cajka; Moy, Schroeder, Wetter; Zangger, Rowe, Brüschweiler; Wick, Dünner, Eggenberger.
Bemerkungen: Ajoie ohne Garessus, Huber, Sciaroni (alle verletzt), Wolf (krank), Pilet (gesperrt) und Bakos (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Cervenka, Elsener, Jensen, Nyffeler, Sataric (alle verletzt) und Forrer (krank).

Ambri – Kloten 6:2

Dank eines 3:0 nach 28 Minuten feierte Ambri-Piotta im Heimspiel gegen Aufsteiger Kloten den ersten Sieg nach acht Niederlagen - am Ende lautete das Resultat 6:2. Die ersten zwei Tore sowie das 6:2 erzielten die Gastgeber im Powerplay.

Die Highlights des Spiels im Video. Video: Vimeo/Interviews

Das ist umso erwähnenswerter, als Überzahltreffer der Leventiner in dieser Saison Seltenheitswert haben, nun sind es deren elf. Kein Team wies vor diesem Spieltag einen schlechteren Wert in dieser Statistik aus (14,81 Prozent); in den vorangegangenen elf Partien hatte Ambri bloss ein Tor im Powerplay zu Stande gebracht. Ambri bezwang Kloten zum 13. Mal in den letzten 14 Duellen und rückte in der Rangliste vom 11. auf den 9. Platz vor.

Ambri's player Diego Kostner, center, celebrates the 6 - 2 goal during a National League regular season game between HC Ambri-Piotta and EHC Kloten at the Gottardo Arena (New Valascia) in Ambri,  ...
Diego Kostner jubelt nach seinem Treffer zum 6:2.Bild: keystone

Ambri-Piotta - Kloten 6:2 (2:0, 1:1, 3:1)
6541 Zuschauer. - SR Lemelin (CAN)/Dipietro, Cattaneo/Urfer.
Tore: 3. Heed (Bürgler/Powerplaytor) 1:0. 19. Kneubuehler (Virtanen, Spacek/Powerplaytor) 2:0. 28. Chlapik (Spacek) 3:0. 40. (39:59) Ekestahl-Jonsson (Ang) 3:1. 44. Virtanen (Fischer) 4:1. 55. (54:47) Bürgler (Kneubuehler) 5:1. 56. (55:22) Nodari (Loosli) 5:2. 60. (59:26) Kostner (Zwerger, Chlapik/Powerplaytor) 6:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Spacek; Ang.
Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Zaccheo Dotti; Virtanen, Fischer; Burren, Isacco Dotti; Zündel; Bürgler, McMillan, Kneubuehler; Pestoni, Spacek, Chlapik; Grassi, Kostner, Trisconi; Zwerger, Dufey, Marchand; Hofer.
Kloten: Metsola; Kellenberger, Reinbacher; Steiner, Ekestahl-Jonsson; Nodari, Kindschi; Peltonen; Meyer, Aaltonen, Ruotsalainen; Marchon, Faille, Ang; Schreiber, Lindemann, Simic; Altorfer, Ness, Loosli; Bougro.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Fohrler, Heim, Pezzullo (alle verletzt) und Shore (überzähliger Ausländer), Kloten ohne Obrist und Schmaltz (beide verletzt).

Fribourg – Davos 4:1

In der vergangenen Saison hatte Fribourg-Gottéron bloss vier von 25 Heimspielen in der Qualifikation verloren. In der laufenden Meisterschaft lautet die Bilanz nach dem 4:1 gegen Davos 5:5. Der Heimsieg gegen die Bündner entbehrte nicht einer gewissen Logik. Es war der siebente Heimsieg in Folge gegen den Rekordmeister, der letztmals am 22. Dezember 2018 in Freiburg (3:2) gewonnen hatte. Die ersten drei Tore schossen die Gastgeber im Mitteldrittel innert 13:45 Minuten. Minuten.

Gotterons Torhueter Connor Hughes, rechts, und Gotterons Simon Seiler, links, jubeln nach dem Sieg 4-1, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den HC Fribourg Gotteron und d ...
Gute Laune bei Connor Hughes: Gegen Davos setzte sich Fribourg letztendlich deutlich durch.Bild: keystone

Fribourg-Gottéron - Davos 4:1 (0:0, 3:0, 1:1)
9009 Zuschauer. - SR Wiegand/Urban (AUT), Steenstra (CAN)/Stalder.
Tore: 26. Gunderson (De la Rose, Schmid) 1:0. 36. Diaz (Sprunger, Mottet) 2:0. 40. (39:29) Sörensen 3:0 (Penalty). 49. Stransky (Nordström, Barandun) 3:1. 58. Marchon (Jörg, Jecker) 4:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Bertschy; Stransky.
Fribourg-Gottéron: Hughes; Gunderson, Jecker; Diaz, Vainio; Sutter, Chavaillaz; Seiler; Marchon, Schmid, De la Rose; Bykov, Walser, Jörg; Bertschy, Rask, Mottet; Sprunger, Desharnais, Sörensen; Rossi.
Davos: Aeschlimann; Minder, Dahlbeck; Fora, Jung; Barandun, Paschoud; Rubanik; Nordström, Rasmussen, Bristedt; Stransky, Corvi, Ambühl; Schmutz, Prassl, Nussbaumer; Wieser, Chris Egli, Knak; Canova.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Berra, Binias, Dufner (alle verletzt) und Kuokkanen (überzähliger Ausländer), Davos ohne Dominik Egli, Frehner, Russo und Wellinger (alle verletzt).

Tabelle

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