Nach Olympia ist vor dem Strichkampf – so steht dein Team im Playoff-Rennen da
HC Davos
102 Punkte
Restprogramm: Langnau (h), Ambri (a), Kloten (h), Lausanne (a), Zürich (a), Biel (h).
Selbst wenn der HC Davos den Rest seiner Spiele verlieren sollte, dürfte er sich den Qualifikations-Sieg holen. Der Vorsprung auf Fribourg beträgt 14 Punkte, die Drachen haben aber nur noch fünf Spiele im Programm und können also maximal 15 Punkte holen. Für Davos geht es im Rest der Qualifikation darum, sich bestmöglich auf die Playoffs vorzubereiten – die Spiele gegen Lausanne und den ZSC gilt es diesbezüglich hervorzuheben.
Playoff-Chancen gemäss nlicedata.com:
Direkt im Playoff-Viertelfinal: 100 %
Fribourg-Gottéron
88 Punkte
Restprogramm: Zug (a), Rapperswil-Jona (a), Langnau (a), Lausanne (h), Bern (a).
Wie oben bereits erwähnt, könnte Fribourg Davos nur im absoluten Extremfall einholen. Für Gottéron geht es also darum, den zweiten Platz und damit das Heimrecht in einem allfälligen Playoff-Halbfinal abzusichern. Der HCFG trifft zum Abschluss der Saison hauptsächlich auf Mittelfeld-Teams – da sollte es auch mit einem Spiel weniger im Programm als die restliche Konkurrenz möglich sein, diesen Vorsprung zu verwalten. Ein Wermutstropfen bleibt: Topskorer Marcus Sörensen ist verletzt und droht gar, den Playoff-Start zu verpassen.
Playoff-Chancen:
Direkt im Playoff-Viertelfinal: 100 %
HC Lugano
81 Punkte
Restprogramm: Biel (h), Ajoie (a), Lausanne (h), Zürich (h), Kloten (a), Zug (h).
Natürlich möchte Lugano noch den zweiten Platz von Fribourg angreifen. In erster Linie geht es für die Tessiner aber darum, das Heimrecht im Playoff-Viertelfinal gegen den ZSC, Genf und Lausanne zu verteidigen. Mit noch drei Spielen gegen die Kellerteams Biel, Ajoie und Kloten sollte das möglich sein. Aber auch die Direktduelle gegen Lausanne und die ZSC Lions werden natürlich entscheidend. Die Form der Tessiner könnte besser sein: Von den letzten fünf Spielen vor der Olympiapause haben sie nur zwei gewonnen.
Playoff-Chancen:
Direkt im Playoff-Viertelfinal: 100 %
ZSC Lions
80 Punkte
Restprogramm: Ajoie (h), Lausanne (a), Genf (h), Lugano (a), Davos (h), Langnau (h).
Den ZSC Lions präsentiert sich eine ähnliche Ausgangslage wie Lugano, allerdings mit dem deutlich schwierigeren Restprogramm. Die Zürcher treffen im Kampf um das Playoff-Heimrecht noch auf Lausanne, Servette, Lugano und Davos – vier Spitzenteams. Gelingen in diesen drei Spielen vier Siege, können die Löwen mit dem Heimrecht in den Viertelfinals planen.
Playoff-Chancen:
Direkt im Playoff-Viertelfinal: 99,8 %
Play-Ins: 0,2 %
Genf-Servette
77 Punkte
Restprogramm: Rapperswil-Jona (a), Bern (h), Zürich (a), Biel (h), Ajoie (a), Kloten (h).
Servette hat drei Punkte Rückstand auf den vierten Platz der ZSC Lions, der zum Heimrecht im Playoff-Viertelfinal berechtigt. Entscheidend wird natürlich das Direktduell mit den Zürchern. Da diese aber ein schwieriges Restprogramm haben, könnte Servette mit Spielen gegen Rapperswil-Jona, Biel, Ajoie und Kloten profitieren. Allerdings muss eine Trendwende gelingen: Vor der Olympiapause verlor Servette drei Spiele in Serie gegen Ambri, Fribourg und Lugano.
Playoff-Chancen:
Direkt im Playoff-Viertelfinal: 99,8 %
Play-Ins: 0,2 %
Lausanne HC
76 Punkte
Restprogramm: Ambri (a), Zürich (h), Lugano (a), Davos (h), Fribourg (a), Ajoie (h).
Lausanne muss als einziges Team in den Top 6 einigermassen ernsthaft um die direkte Playoff-Qualifikation bangen. Zwar ist der Vorsprung von neun Punkten auf Platz 7 beträchtlich, aber die Form der Waadtländer war zuletzt erschreckend schwach. Aus den letzten zehn Spielen resultierten nur drei Siege. Für Lausanne bleibt zu hoffen, dass sie die Olympiapause für einen Neustart genützt haben, denn das Restprogramm meint es nicht gut. Immerhin: Starstürmer Antti Suomela steht vor seinem Comeback nach langer Verletzungspause.
Playoff-Chancen
Direkt im Playoff-Viertelfinal: 97,5 %
Play-Ins: 2,5 %
SCRJ Lakers
67 Punkte
Restprogramm: Genf (h), Fribourg (h), Langnau (a), Kloten (h), Zug (a), Ambri (h).
Ein anderes Form-Sorgenkind sind die SC Rapperswil-Jona Lakers, die nach ihrem fabelhaften Saisonstart (lange auf Rang 2) weit abgestürzt sind. Die direkte Playoff-Qualifikation ist so wohl nur noch ein weit entfernter Traum. Stattdessen geht es für die St.Galler darum, mindestens Platz 8 und damit zwei Chancen auf die Playoff-Qualifikation zu verteidigen. Dafür braucht es unbedingt einen Sieg im Direktduell gegen Langnau und möglichst auch gegen Zug. Aber auch Punkte gegen die weiter hinten rangierten Teams von Kloten und Ambri wären wichtig.
Playoff-Chancen:
Direkt im Playoff-Viertelfinal: 1,7 %
Play-Ins: 97,2 %
Rang 11: 1,1 %
EV Zug
67 Punkte
Restprogramm: Fribourg (h), Biel (a), Ambri (h), Bern (a), Rapperswil-Jona (h), Lugano (a).
Der EVZ ist bislang eine der grössten Enttäuschungen in dieser Saison. Der Rückstand auf Platz 6, der zur direkten Playoff-Viertelfinalqualifikation berechtigt, beträgt wie bei den Lakers neun Punkte. Das ist nur aufholbar, wenn Lausanne weiterhin schwächelt und Zug vom eher einfachen Restprogramm (Biel, Ambri, Bern und die Lakers) profitieren kann. Immerhin gibt es gute Nachrichten von der Verletzungsfront: Verteidiger Raphael Diaz scheint nach der Olympiapause sein Comeback zu geben.
Playoff-Chancen:
Direkt im Playoff-Viertelfinal: 0,3 %
Play-Ins: 88,9 %
Rang 11-12: 10,8 %
SC Bern
64 Punkte
Restprogramm: Kloten (h), Genf (a), Biel (h), Zug (h), Ambri (a), Fribourg (h).
Der SCB war zuletzt eines der formstärksten Teams. Die Berner gewannen vor der Olympiapause vier der letzten fünf Spiele. Allerdings gab es während des Unterbruchs auch eine weitere Hiobsbotschaft: Benjamin Baumgartner verletzte sich am Unterkörper und fällt womöglich für den ganzen Rest der Saison aus. Und auch Marco Lehmann ist angeschlagen. Dank eines eher leichteren Restprogramms (Kloten, Biel, Ambri) sollte aber auch der Angriff auf die Plätze sieben oder acht noch möglich sein.
Playoff-Chancen:
Direkt im Playoff-Viertelfinal: 0,2 %
Play-Ins: 91,9 %
Rang 11-12: 7,3 %
Playouts: 0,1 %
SCL Tigers
64 Punkte
Restprogramm: Davos (a), Kloten (a), Rapperswil-Jona (h), Fribourg (h), Biel (a), Zürich (h).
Retten die SCL Tigers den zehnten Platz über die Zeit? Der Vorsprung auf Biels elften Platz beträgt fünf Punkte, die Form vor der Olympiapause war aber wenig vertrauenerweckend – die Niederlagen gegen Bern, Zug und Ajoie schmerzten. Angesichts des Restprogramms sollte es allerdings möglich sein, den zehnten Platz zu verteidigen. Eine Niederlage im Direktduell mit Biel mag es vermutlich aber nicht leiden.
Playoff-Chancen:
Direkt im Playoff-Viertelfinal: 0,1 %
Play-Ins: 90,1 %
Rang 11-12: 9,6 %
Playouts: 0,1 %
EHC Biel
59 Punkte
Restprogramm: Lugano (a), Zug (h), Bern (a), Genf (a), Langnau (h), Davos (a).
Das Restprogramm meint es nicht gut mit den Seeländern. Mit Lugano, Davos und Genf trifft der EHC Biel noch auf drei Spitzenteams und mit Bern auf einen weiteren formstarken Klub. Irgendwie müssen die Bieler aus diesen schwierigen Partien Punkte mitnehmen, ansonsten würde selbst ein Sieg im Direktduell mit Langnau nicht reichen, um noch den Sprung auf Platz 10 zu schaffen. Immerhin dürfte der Vorsprung auf Ambri gross genug sein, um nicht noch in die Playouts abzustürzen.
Playoff-Chancen:
Play-Ins: 27,9 %
Rang 11-12: 70,3 %
Playouts: 1,8 %
EHC Kloten
53 Punkte
Restprogramm: Bern (a), Langnau (h), Davos (a), Rapperswil-Jona (a), Lugano (h), Genf (a).
Wir haben in dieser Story schon einige formschwache Teams unter die Lupe genommen. Der EHC Kloten übertrumpft (oder untertrumpft?) diese aber alle nochmals. Von ihren letzten zehn Spielen haben die Zürcher Unterländer nur zwei gewonnen (gegen Ambri und Biel). Für Kloten geht es darum, noch irgendwie den drohenden Absturz in die Playouts zu verhindern. Insbesondere das heutige Spiel gegen Bern und das Duell vom Freitag gegen Langnau werden wichtig.
Playoff-Chancen:
Play-Ins: 0,4 %
Rang 11-12: 41,0%
Playouts: 58,6%
HC Ambri-Piotta
52 Punkte
Restprogramm: Lausanne (h), Davos (h), Zug (a), Ajoie (a), Bern (h), Rapperswil-Jona (a).
Für Ambri kam die Olympia-Pause gerade im richtigen Moment. Der neue Trainer Jussi Tapola hatte nun einige Trainings Zeit, um der Mannschaft sein System einzuimpfen. Das Ziel der Leventiner wird es sein, im Fernduell um den zwölften Platz wenigstens noch Kloten zu bezwingen. Das Spiel gegen Schlusslicht Ajoie sowie jene gegen Tapolas Ex-Klub Bern und Rapperswil-Jona werden diesbezüglich besonders wichtig.
Playoff-Chancen:
Play-Ins: 0,7 %
Rang 11-12: 58,6 %
Playouts: 39,4 %
HC Ajoie
39 Punkte
Restprogramm: Zürich (a), Lugano (h), Ambri (h), Genf (h), Lausanne (a).
Im Strichkampf war Ajoie seit dem Aufstieg nie involviert. Auch diese Saison ist eine einzige Enttäuschung. Von einer Verbesserung ist nichts zu spüren. Die Jurassier sind bereits seit Wochen dabei, sich auf die Playouts und eine allfällige Ligaqualifikation vorzubereiten.
Playout-Chancen
Playouts: 100 %
