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National League A, 1. Runde
Bern – SCL Tigers 7:1 (1:0, 4:1, 2:0)
Davos – Fribourg 4:5 (1:0, 1:3, 2:1) nP
Servette – Ambri 8:2 (1:2, 4:0, 3:0)
Kloten Flyers – Biel 3:7 (2:1, 0:3, 1:3)
Lugano – Zug 2:5 (1:2, 1:3, 0:0)
ZSC Lions – Lausanne 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)
Der SC Bern watscht den Aufsteiger SCL Tigers im Berner Derby gleich mit 7:1 ab.<br data-editable="remove">
Der SC Bern watscht den Aufsteiger SCL Tigers im Berner Derby gleich mit 7:1 ab.
Bild: KEYSTONE

Erste Vollrunde der NLA: Bern kennt im Derby keine Gnade, Servette und Biel siegen nach Mega-Comebacks

Viel Spektakel in der ersten Vollrunde der neuen Saison: Bern, Servette und Biel feiern Kantersiege. Zug überrascht in Lugano, Meister Davos taucht im Penaltyschiessen und die ZSC Lions zittern sich zum Sieg.
11.09.2015, 22:3012.09.2015, 11:40

Bern – SCL Tigers 7:1

– Die Rückkehr der SCL Tigers in die NLA gerät zumindest im ersten Spiel noch nicht zum Erfolg. Das Berner Derby beim SC Bern geht hoch mit 1:7 verloren. Nur ein Drittel lang halten die Langnauer mit dem grossen SC Bern mit. Immerhin gelingt dem französischen Verteidiger Kevin Hecquefeuille nach 23 Minuten das erste Langnauer NLA-Goal nach dem Wiederaufstieg, zu dem Zeitpunkt ist die Partie aber schon vorentschieden.

– Wechselfehler kosten die Langnauer Gäste die wegweisenden und wichtigsten Gegentore. Vor dem 0:1 (durch Marc Reichert) wechseln die Tigers zur Unzeit, und das 1:4, den ersten Gegentreffer nach dem Anschlusstreffer, kassieren sie in Unterzahl wegen eines unkorrekten Spielerwechsels. Andererseits erhöht Bern nach dem ausgeglichenen ersten Abschnitt die Kadenz, stört die Langnauer früher und energischer und provoziert so zahlreiche Fehler. Am Ende lautet das Schussverhältnis 35:10 zu Gunsten Berns.

– Die Tore für den SC Bern erzielen mit Reichert, Alain Berger, Marco Müller, Andrew Ebbett, Pascal Berger, Chuck Kobasew und Cory Conacher sieben verschiedene Stürmer. Der SC Bern bestreitet schon am Samstagabend das nächste Berner Derby. In Biel gastieren die Mutzen bei der Meisterschaftseinweihung des neuen Eisstadions.

Kevin Hecquefeuille erzielt mit dem Ehrentreffer das erste NLA-Tor für die SCL Tigers nach dem Wiederaufstieg.<br data-editable="remove">
Kevin Hecquefeuille erzielt mit dem Ehrentreffer das erste NLA-Tor für die SCL Tigers nach dem Wiederaufstieg.
Bild: KEYSTONE

Davos – Fribourg 4:5 nP

– Davos ist mit einer 4:5-Heimniederlage nach Penaltyschiessen gegen Fribourg-Gottéron zur Mission Titelverteidigung gestartet – und dies trotz einer 2:0-Führung.

– Fribourg befindet sich im Umbruch und hat nicht weniger als elf neue Spieler verpflichtet. Dennoch feiert Gottéron den ersten Sieg gegen Davos nach sechs Niederlagen. Beinahe hätten die Gäste gar drei Punkte geholt, trifft doch Verteidiger Samuel Guerra erst 40 Sekunden vor Schluss zum 4:4 für die Bündner, die zuvor Leonardi Genoni durch einen sechsten Feldspieler ersetzt hatten.

– Im Penaltyschiessen sichern Fribourg der temporär verpflichtete kanadischen Stürmer Zach Hamill und Julien Sprunger den zweiten Punkt, für Davos reüssiert einzig Dario Simion.

Zach Hamill bezwingt Leonardi Genoni im Penaltyschiessen und sichert Fribour einen Extrapunkt.<br data-editable="remove">
Zach Hamill bezwingt Leonardi Genoni im Penaltyschiessen und sichert Fribour einen Extrapunkt.
Bild: KEYSTONE

Servette – Ambri 8:2

– Trotz eines kapitalen Fehlstarts gelingt dem Genève-Servette HC der Saisonstart. Die Genfer liegen nach 195 Sekunden gegen Ambri-Piotta mit 0:2 zurück, setzen sich am Ende aber mit 8:2 durch.

– Der Genfer Coach Chris McSorley und Servettes Powerplay leiten die Wende ein. Der kanadische Trainer bezieht nach dem zweiten Gegentor sein Timeout und weckt seine Akteure auf. Während der ersten Pause lässt er mit lauten und unmissverständlichen Worten in der Garderobe nochmals den Wecker läuten. Und die Servettiens reagieren. Sie nützen drei der ersten vier Powerplay-Chancen zu den Toren vom 0:2 zum 3:2.

– Die Goals vom 1:2 zum 4:2 fallen in den ersten 241 Sekunden des zweiten Abschnitts. Danach ist es um Ambri-Piotta geschehen. Servette hätte schon nach 40 Minuten auch 8:2 statt nur 5:2 führen können. Im Schlussabschnitt schont sich Servette bereits für den Samstag und das Auswärtsspiel in Langnau, dennoch erzielen die Genfer drei weitere Tore.

Chris McSorley hat Servette nach einer verschlafenen Startphase zurück in die Spur gebracht.<br data-editable="remove">
Chris McSorley hat Servette nach einer verschlafenen Startphase zurück in die Spur gebracht.
Bild: EQ Images

Kloten Flyers – Biel 3:7

– Die Kloten Flyers, die letzte Saison die Playoffs verpasst haben, befinden sich nach der ersten Runde bereits wieder im Elend. Die Klotener unterliegen im Eisstadion am Schluefweg dem EHC Biel nach einer 2:0-Führung mit 3:7.

– Das einzig Positive aus Klotener Sicht ist das halbwegs gelungene Meisterschafts-Debüt von Chad Kolarik. Der 29-jährige Amerikaner bringt die Klotener in den ersten 13 Minuten mit zwei Powerplay-Toren 2:0 in Führung. Aber auch Kolarik verlässt am Ende das Eis mit einer negativen Plus-/Minusbilanz (-1).

– Was nach der gelungenen Klotener Startphase folgt, hatte niemand erwarten können. Die Flyers hatten während der Vorbereitung sieben von acht Spielen gewonnen. Die Wende leitet nach 25 Minuten ausgerechnet Patrick von Gunten, der Seeländer in Diensten von Kloten, mit einem Foul gegen Niklas Olausson ein. Während der Fünfminutenstrafe gegen von Gunten realisiert Biel durch Mathieu Tschantré und Pär Arlbrandt die Tore vom 1:2 zum 3:2. Einen miserablen Tag erwischt auch Torhüter Martin Gerber (27 Paraden), der bei mehreren der sieben Gegentreffer schlecht aussah.

Flyers-Goalie Martin Gerber hadert nach den sieben Gegentoren mit sich und der Welt.<br data-editable="remove">
Flyers-Goalie Martin Gerber hadert nach den sieben Gegentoren mit sich und der Welt.
Bild: freshfocus

Lugano – Zug 2:5

– Zug feiert zum Saisonauftakt einen Sieg gegen das hoch gehandelte Lugano. Das Team von Harold Kreis setzt sich auswärts 5:2 durch.

– Nach dem 0:1-Rückstand in der achten Minute drehen die Zuger die Partie mit drei Toren bis zur 23. Minute. Zwar verkürzt Lugano 154 Sekunden später durch Neuzugang Gregory Hofmann zum 2:3 und hat in der 34. Minute durch Linus Klasen die grosse Chance zum Ausgleich. Lino Martschini (37.) und der am Tag zuvor von den Lions ausgeliehenen Sven Senteler (40.) sorgen aber noch vor der zweiten Pause mit den Treffern zum 5:2 für die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste.

– Damit gelingt den Zugern zum Saisonstart eine eindrückliche Reaktion auf die missratene Kampagne in der Champions Hockey League, in der sämtliche vier Partien verloren gingen. Zum Sieg tragen fünf verschiedene Torschützen bei. Lugano dagegen ist einzig zweimal im Powerplay erfolgreich. Das 1:0 erzielt Damien Brunner in doppelter Überzahl.

Lugano strauchelt zum Saisonauftakt gegen den EV Zug.<br data-editable="remove">
Lugano strauchelt zum Saisonauftakt gegen den EV Zug.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

ZSC Lions – Lausanne 1:0

– Zwei Tage nach dem 5:3-Sieg gegen Bern gewinnen die ZSC Lions auch die zweite Partie der neuen Saison. Den einzigen Treffer im Heimspiel gegen Lausanne erzielt Verteidiger Marc-André Bergeron.

– Wenn der ZSC und Lausanne gegeneinander spielen, können sich die Zuschauer auf wenig Tore einstellen. Zum achten Mal in Serie fallen nicht mehr als drei Treffer, und zum dritten Mal in dieser Phase setzt sich der ZSC mit 1:0 durch. Der einzige Treffer fällt in der 45. Minute im Powerplay, wobei Bergeron zunächst einen Schuss antäuscht und dann den starken Cristobal Huet mit einem Handgelenkschuss bezwingt.

– Die Führung der Stadtzürcher geht absolut in Ordnung. In der Folge geraten die Gastgeber aber unter Druck. Lausanne zeigt nun auch seine offensiven Qualitäten. In der 52. Minute scheitert Harri Pesonen alleine vor Lukas Flüeler. Und 0,6 Sekunden vor dem Ende bringt Nicklas Danielsson einen Penalty nicht am ZSC-Keeper vorbei, nachdem Bergeron das Tor verschoben hat. So kommt Flüeler dank 25 Paraden zum ersten Shutout der neuen NLA-Saison. (dux/si)

Marc-André Bergeron macht den Unterschied für die ZSC Lions aus.<br data-editable="remove">
Marc-André Bergeron macht den Unterschied für die ZSC Lions aus.
Bild: Patrick Straub/freshfocus

Die Tabelle

Diese Spieler schnuppern zum ersten Mal NLA-Luft

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